DE53192C - Vorrichtung zur Ausbildung der Finger für Klavierspiel - Google Patents

Vorrichtung zur Ausbildung der Finger für Klavierspiel

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DE53192C
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Germany
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fingers
hooks
training
piano playing
chains
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53192D
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English (en)
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C. WINNE in Berlin, Oranienstrafse 136
Publication of DE53192C publication Critical patent/DE53192C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B23/00Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body
    • A63B23/035Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously
    • A63B23/12Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously for upper limbs or related muscles, e.g. chest, upper back or shoulder muscles
    • A63B23/16Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously for upper limbs or related muscles, e.g. chest, upper back or shoulder muscles for hands or fingers

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  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1890 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche dazu dienen soll, Klavierspielern die richtige Fingerhaltung anzulernen, d. h. eine solche, dafs die Töne kräftig angeschlagen werden können, und zwar einzeln mit jedem Finger in gleicher Stärke, was namentlich bei dem vierten Finger schwer zu erreichen ist. Ferner soll mit Hülfe dieser Vorrichtung der Hand auch diejenige Stellung angewöhnt werden, welche einen freien Gebrauch der Finger zuläfst und eine gefällige Haltung der ganzen Hand bedingt.
Die Vorrichtung besteht aus einem Brettchen a, auf welches quer ein Brett b von entsprechender Höhe befestigt wird, einem Armband c mit Ketten i und j und einem Querband k. Das Armband c, aus passendem Material bestehend, ist abnehmbar oder mittelst Scharniers aufklappbar eingerichtet. An der einen offenen Seite ist dasselbe mit Haken bezw. Oeffnungen oder mit einer Einrichtung zum Schnallen etc. versehen, um dem Handgelenk entsprechend eingestellt werden zu können. Zu letzterem Zweck kann das Armband auch nach Fig. 4 construirt sein, wobei durch Niederschrauben der inneren Platte ρ das Armband vor dem Handgelenk festgelegt wird. Auf dem Armband ist eine Hakenoder Oesenstange g angeordnet und an der unteren Seite sind drei Haken / befestigt; aufserdem sind auch noch zwei Seitenstützen e angebracht. Auf den zweiten, dritten und fünften Finger sind kleine Ringe h auf das erste Glied aufgeschoben, welche durch Ketten, Schnüre i etc. mit den am Armband befestigten Haken f verbunden werden, so dafs diese Finger gezwungen sind, die jeweilig beabsichtigte Stellung einzunehmen. Auf den vierten Finger wird der etwas breitere Ring h bis zum Handknöchelgelenk aufgeschoben und durch eine Kette j mit der Hakenstange g in Verbindung gebracht. Ueber die Handdecke wird dann noch das Querband k gespannt, welches auf einer Seite entweder mit Scharnier und auf der anderen Seite mit einer Einrichtung zum Engerhaken oder Engerschnallen oder überhaupt auf beiden Seiten mit Haken und Oesen versehen ist.
Bei Benutzung der Vorrichtung wird der Vorderarm auf das Brett b gelegt, vor dem Handgelenk das Armband c befestigt, die auf die Finger geschobenen Ringe h werden durch die Ketten i bezw. j mit den Haken f bezw. g verbunden und das Querband k um die Handdecke herumgelegt und festgemacht. Die ganze Hand ist dann festgelegt, ohne den freien Gebrauch der einzelnen Finger in ihren Gelenken zu behindern. Durch entsprechende Einstellung der Ketten i kann man nun dem zweiten, dritten und fünften Finger zwangsweise die richtige Lage geben, während der am schwersten zu gebrauchende vierte Finger durch vermehrte Anspannung der Kette j an der Stütze g mit der Zeit, d. h. nach und nach immer etwas mehr angespannt werden kann, so dafs zuletzt sein gesonderter, genügend kräftiger Ge-
brauch erzielt wird. Man kann auch nach Wegnahme der anderen Ketten und Ringe mit einem Finger allein üben, während zur Erlernung des Fingergelenk - Staccato alle Ringe und Ketten entfernt werden können, das Querband aber beibehalten werden mufs; beim Handgelenk-Staccato wird nur das Querband allein entfernt.
Mit Hülfe der beschriebenen Vorrichtung soll die Möglichkeit gegeben sein, den Fingern die richtige Stellung zu geben und ihnen die nothwendige Elasticität anzueignen, welche Bedingung für das leichte Erlernen und die fertige Ausbildung des Klavierspielens ist. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Ausbildung der Finger für Klavierspiel, bestehend aus einem den Vorderarm umschliefsenden, in seiner Weite verstellbaren und aufklappbaren Armband (c), an welchem sich oben eine Hakenstange (g) und unten drei Haken (f) nebst zwei Seitenstützen (e) befinden, einem die Handdecke überspannenden Band (k) und den auf die Finger zu schiebenden Ringen (h), welche durch Ketten, Schnüre etc. (i bezw. j) mit den Haken (g bezw. f) anspannbar verbunden sind, in Verbindung mit dem auf dem Brettchen (a) vorgesehenen Auflagebrett (b).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53192D Vorrichtung zur Ausbildung der Finger für Klavierspiel Expired - Lifetime DE53192C (de)

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