DE53117C - Neuerung an Milchschleudern - Google Patents

Neuerung an Milchschleudern

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DE53117C
DE53117C DENDAT53117D DE53117DA DE53117C DE 53117 C DE53117 C DE 53117C DE NDAT53117 D DENDAT53117 D DE NDAT53117D DE 53117D A DE53117D A DE 53117DA DE 53117 C DE53117 C DE 53117C
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DE
Germany
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pin
drum
cream
milk
pins
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53117D
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English (en)
Original Assignee
TH. T. A. HANSEN in Kopenhagen, Griffenfeldtsgade 29
Publication of DE53117C publication Critical patent/DE53117C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. V
(j.
KLASSE
Landwirtschaftliche' 'Geräthe.
Neuerung an Milchschleudern.
Die vorliegende Milchschleuder kennzeichnet sich einerseits durch eine eigenartige Lagerung mittelst eines einzelnen Zapfens und andererseits durch Vorrichtungen, welche es ermöglichen, den Grad der Entrahmung genau zu regeln. ·
Fig. 2 stellt den Horizontalschnitt nach y-y der Fig. 1 dar.
Die Trommel A kann in einem Stück hergestellt oder, wie im dargestellten Falle, aus zwei Theilen zusammengenietet werden. Im Boden ist der am unteren Ende konische Zapfen C eingeschraubt, welcher mit einem sich gegen den Boden der Trommel legenden Flantsch versehen ist, der mittelst der Schrauben s mit dem Boden fest verbunden wird. Concentrisch zum Zapfen C ist am Boden die als Riemscheibe dienende Büchse H befestigt.
In den Trommelhals ist ein Bronzering B eingesetzt, welcher mit einem gegen die Mitte vorspringenden Flantsch versehen ist. In diesem Flantsch befindet sich ein verticaler Ausschnitt Z, Fig. 2, welcher an beiden Seiten durch Stege ρ begrenzt ist, zwischen welchen der durch den Ausschnitt Z empordringende Rahm bis zur Oberkante N des Ringes B geführt wird, an welcher derselbe abfliefst. Der Durchtritt des Rahmes durch den Schlitz Z wird mittelst eines in den Schlitz eingesetzten Stiftes T" geregelt. In diesem Stift ist eine verticale Lochung ti vorgesehen, welche im Querschnitt sich nach dem äufseren Umfang der Trommel zu verengt. Statt der durch den Stift hindurchgehenden Lochung kann derselbe auch mit einer entsprechenden Randausklinkung versehen sein.
Die Einrichtungen zur Regulirung des Ausflusses von Rahm bezw. Magermilch werden durch die Fig. 3, 4 und 5 bezw. 6 näher veranschaulicht. Zur Rahmregulirung ist in dem horizontalen Flantsch des Ringes B der von unten nach oben durchgehende Schlitz Z vorgesehen (Fig. 4), welcher nach oben hin bis zum oberen Rand N des Ringes zwischen zwei Leisten ρ weitergeführt ist. In den Schlitz Z ist in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise ein Stift T" eingesetzt, welcher mit einem durchgehenden, mit der Spitze nach aufsen gerichteten dreieckigen Ausschnitt η versehen ist (Fig. 5). Zu jeder Schleuder gehört ein Satz solcher Stifte T" mit verschieden langem und verschieden breitem Schlitz n. Je nachdem nun vor der Inbetriebsetzung der Schleuder ein Stift T" mit tieferem oder flacherem Ausschnitt eingesetzt wird, ändert sich hiermit auch der Grad der Reinabrahmung. Je flacher der Ausschnitt η ist, desto reiner ist der gewonnene Rahm; selbstredend ist der Procentsatz des Rahmertrages aber auch ein entsprechend geringerer. Kommt ein Stift T" mit tieferem Ausschnitt η zur Anwendung, so ist der Rahmertrag ein gröfserer, die Qualität aber auch eine minderwerthige. Der in dem Schlitz Z durch den Ausschnitt η des Stiftes hindurchtretende Rahm fliefst zwischen den beiden Leisten ρ bis zum oberen Rande N des Ringes, woselbst er abgeleitet wird. Statt der durch die Stifte T" hindurchgehenden Ausschnitte η könnten die Stifte auch, wie bereits bemerkt, mit entsprechend gestalteten Randausklinkungen versehen sein.
In die Trommel werden zwischen Leisten-
paare, welche an der Trommelwandung vorgesehen sind, zwei Flügel V' V", Fig. i, eingeschoben, an. welchen unten und oben je ein Rohr angeordnet ist, die mit dem bezüglichen Flügel aus einem Stück hergestellt sind. Die unteren Rohre TR dienen zur Zuleitung der Milch und stehen mit der mitten auf dem Boden befestigten Schale 5 in Verbindung, in welche die zu schleudernde Milch eingeführt wird. Die Schale S dient zugleich zur Sicherung der Lage der Flügel, wie aus Fig. ι ersichtlich ist. Oben werden die Flügel durch zapfenartigen Eingriff in je eine entsprechende Ausklinkung in der Trommelwand festgehalten.
Das am Flügel V' vorgesehene obere Rohr AR' ist an beiden Enden geschlossen und nur der Symmetrie und des Gleichgewichts wegen angeordnet.
Das am Flügel V" vorgesehene obere Rohr ^4-R" ist am äufseren Ende offen, am inneren Ende dagegen geschlossen und hier mit einer durchgehenden seitlichen Oeffnung versehen. In diese Oeffnung wird ein nach dem Innern der Schleuder abdichtender Stift T' eingesetzt, welcher am äufseren Ende mit einer axialen Bohrung versehen ist, die eine in das Rohr AR" ausmündende seitliche Oeffnung m hat. Das äufsere Ende der axialen Bohrung des Stiftes T' communicirt mit dem in dem Trommelhals vorgesehenen Kanal Af, durch welchen die centrifugirte Milch abfliefst.
Fig. 6 zeigt diese Einrichtung zur Regulirung des Ausflusses der Magermilch in gröfserem Mafsstabe.
Wird der Stift T' in die Querbohrung des Rohres AR" eingesetzt, so steht der seitliche Ausschnitt m des Stiftes mit dem Innern des Rohres AR" in Verbindung, während das äufsere Ende der axialen Bohrung des Stiftes T' in eine in dem oberen Rand der Trommel A vorgesehene verticale Bohrung M mündet, so dafs also die in der ä'ufsersten Schicht befindliche Magermilch in dem Rohr AR" nach innen zu gedrängt wird, durch die Oeffnung m in die axiale Bohrung des Stiftes T' und aus dieser in den Kanal M gelangt, aus welchem dieselbe in irgend einer geeigneten Weise abgeleitet wird.
Bei dieser Einrichtung hängt die Ausflufsmenge der Magermilch aufser von der Drehungsgeschwindigkeit der Trommel offenbar wesentlich von der Gröfse der Oeffnung m ab. Wird ein Stift T' mit einer gröfseren seitlichen Oeffnung m eingesetzt, so ist der Ausflufs an Magermilch pro Zeiteinheit selbstredend ein gröfserer und es läfst sich auf diese Weise mittelst eines geeigneten zweiten Satzes von Stiften T' die Ausflufsmenge der Magermilch pro Zeiteinheit und damit naturgemäfs auch der Grad der Entrahmung leicht reguliren. Eine Auswechselung der Stifte T' und T" kann natürlich nur unter Anhalten der Schleuder bewirkt werden.
Zu jeder Trommel gehört daher ein Satz solcher Stifte T' mit verschiedener Durchlafsöffnung m.
Der Abdichtung wegen ist zwischen die Trommelwandung und das Rohr A R" ein Gummiring g eingelegt. Ein gleicher Gummiring ist auch zwischen A R' und die Trommelwand eingeschaltet.
Behufs Reinigung des Trommelinnern wird die Schale 5 gelöst und herausgenommen, worauf auch die Flügel V' und V" herausgezogen werden können, so dafs nun eine sorgfältige Reinigung aller Theile möglich ist.
Der Zapfen C der Schleuder läuft in einer Büchse D, welche unter Zwischenschalten eines Gummiringes G in das rohrförmige obere Ende des Gestelles F eingehängt ist. Die Büchse D besteht aus Phosphorbronze; in den Boden derselben ist eine Gufssfahlschraube E" eingeschraubt, welche oben einen abgerundeten kegelartigen Kopf E' trägt, der glashart ist und auf welchem der Zapfen C läuft. Durch die Schraube führt ein Oelkanal, welcher sich in dem Kopf E' verzweigt. An das untere Ende der Schraube E" schliefst sich das OeI-rohr J an. Die Lage der Schraube E" und damit des Kopfes E' kann geändert und die Schraube in der bezüglichen Lage mittelst zweier Gegenmuttern gesichert werden. Der Zapfen C steht nur am unteren konischen und am oberen Ende in directer Berührung mit der Büchse D. Dieser obere Theil kann, wie dargestellt, cylindrisch oder ebenfalls konisch sein.
Bei der grofsen Umdrehungszahl des Zapfens C wird das OeI durch den konischen Theil hochgesaugt, so dafs es schliefslich bis oben in den Behälter u tritt. Aus diesem fliefst es durch drei in der Wandung der Büchse ausgesparte Kanäle ο wieder zum Stein E' herab, so dafs das OeI also beständig in auf- und absteigender Bewegung bleibt. Das überschüssige OeI läuft bei χ aus und sammelt sich in einer durch den Ringsteg F' auf dem Fufs des Gestelles F gebildeten Rinne.
Fig. ία stellt einen unter einem rechten Winkel zu dem in Fig. ι enthaltenen geführten Schnitt dar, welcher in Gemeinschaft mit den Fig. 7 und 8 die Anordnung der Flügel erkennen läfst. In den Fig. g bis 12 ist die Anordnung des Schlitzes Z mit den Seitenbegrenzungen ρ und dem Stift η ausführlich dargestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einer Milchschleuder die Anordnung leicht auswechselbarer Flügel (V V"), welche am unteren Rande durch den Einlauftrichter (S), am oberen durch einen in den Trommelhals eingesetzten, den Auslafs (Z) für den Rahm
    enthaltenden Flantschring (B) festgehalten werden, wobei der untere Rand der Flügel als Zuleitungsrohre (T R) und der obere Rand als Ableitungsrohr (A R") für die Magermilch ausgebildet ist, in Verbindung mit einem Satz von Stiften (T"), welche mit verschieden tiefem, durchgehendem Ausschnitt (n) bezw. entsprechender Randausklinkung versehen sind, derart, dafs durch Einsetzen des einen oder anderen der Stifte in den Auslafs (Z) für den Rahm der Abstand von der Trommelachse, in welchem der Rahm entnommen wird und damit der Grad der Reinabrahmung geregelt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53117D Neuerung an Milchschleudern Expired - Lifetime DE53117C (de)

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