DE530596C - Vorrichtung zum Trennen von Muenzen auf magnetischem Wege - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen von Muenzen auf magnetischem Wege

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DE530596C
DE530596C DENDAT530596D DE530596DD DE530596C DE 530596 C DE530596 C DE 530596C DE NDAT530596 D DENDAT530596 D DE NDAT530596D DE 530596D D DE530596D D DE 530596DD DE 530596 C DE530596 C DE 530596C
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METALLWARENFABRIK und GALVANIS
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METALLWARENFABRIK und GALVANIS
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    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency

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Description

Die Einwirkung eines Magneten auf Metalle oder Metallegierungen von großer Permeabilität, wie z. B. Eisen, Nickel oder Kobalt, ist zwar verschieden, läßt sich aber doch schwer derartig regeln und einstellen, daß man die verschieden starke Anziehungskraft des Magneten auf solche Metalle oder Legierungen benutzen kann, um dieselben sicher auf magnetischem Wege zu trennen,
ίο z. B. in der Weise, daß Stücke mit geringerer Permeabilität an den Polen des Magneten vorbeigleiten, während solche mit größerer Permeabilität vor den Polen festgehalten werden.
Durch die vorliegende Erfindung soll eine sichere Trennung auf magnetischem Wege erreicht werden. Nach der Erfindung werden die beiden Pole eines Magneten, z. B. eines solchen in Hufeisenform, durch ein Ankerstück verbunden, welches geringere Permeabilität hat als die am Magneten festzuhaltenden Metallstücke. Die von den Polen ausgehenden Kraftlinien werden nur so weit in das Ankerstück hineingezogen, daß sie nicht mehr imstande sind, ein Metallstück von gleichen magnetischen Eigenschaften wie das Ankerstück zu magnetisieren, d. h. vor den Polen des Ankers festzuhalten. Dagegen wird die Einwirkung des Magneten auf Metallstücke, die eine größere Permeabilität als das Ankerstück besitzen, so weit erhalten, daß solche Stücke am Ankerstück mit Sicherheit festgehalten werden.
Die vorliegende Erfindung soll in erster Linie Verwendung finden für die Trennung von Nickel- und Eisenmünzen in Münzprüfern, und zwar in der Weise, daß eine Seitenwand der Münzlauf rinne ganz oder teilweise aus Nickelblech hergestellt wird. An diese Seitenwand, bzw. an das eingesetzte Nickelstück wird ein Magnet mit beiden Polen anliegend befestigt. Ein durch die Münzrinne- rollendes ^ Nickelstück, z. B. ein 50-Pfg.-Stu.ck, wird unbeeinflußt an dem Ankerstück des Magneten vorbeirollen, während ein eisernes Stück vor den Polen am Ankerstück festgehalten wird und durch eine Öffnung der Rinne ausgeschieden werden kann.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Münzrinne für einen Münzprüfer beliebiger Bauart in Ansicht, Fig. 2 dieselbe im Querschnitt. A bezeichnet die Münzrinne selbst, B ein in der Seitenwand angeordnetes Nickelblech, auf welchem ein Magnet C mit seinen Polen aufliegend befestigt ist. Das die Dämpfung des Magneten bewirkende Nickelstück B ist in der Ausführung der Fig. 1 und 2 nur als Einsatzstück in der Seitenwand der Laufrinne dargestellt. Es kamin natürlich ebensogut die ganze Seitenwand der Lauf rinne aus Nickelblech oder einem ähnlich wirkenden, die magnetischen Kraftlinien abdämpfenden Metall oder einer Legierung hergestellt werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung an Münzprüfern zum Trennen von Eisen- und Nickelmünzen mit Hilfe eines an der Seitenwand der Münzrinne angebrachten Magneten, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzrinnenwand, an der der Magnet mit beiden Polen auf dem Wandungsblech aufliegend befestigt ist, aus Nickel- oder legiertem Nickelblech besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Nickelblech Kobaltblech verwendet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Dämpfung des Magneten die Stärke des Nickel- oder Kobaltbleches verschieden groß gewählt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT530596D Vorrichtung zum Trennen von Muenzen auf magnetischem Wege Expired DE530596C (de)

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