DE528985C - Staubabscheidung aus stroemenden Gasen - Google Patents
Staubabscheidung aus stroemenden GasenInfo
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- DE528985C DE528985C DEW78824D DEW0078824D DE528985C DE 528985 C DE528985 C DE 528985C DE W78824 D DEW78824 D DE W78824D DE W0078824 D DEW0078824 D DE W0078824D DE 528985 C DE528985 C DE 528985C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D45/00—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
- B01D45/02—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising gravity
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Description
- Staubabscheidung aus strömenden Gasen Zusatz zum Patent 459693 Die Erfindung betrifft eine neue Anwendung des durch das Hauptpatent geschützten, aus ineinandergesteckten Trichtern gebildeten Gasverteilungs- oder Ubergangskörpers.
- Es ist bereits vorgeschlagen worden, zur Abscheidung des Flugstaubes durch Nutzung der Schwerkraft aus einem eine Kammer durchziehenden, strömenden, staubhaltigen Gas dieses bei seinem Eintritt in die Kammer zu erheblicher Expansion und damit zur Verminderung seiner Strömungsenergie, bei seinem Austritt aber wieder zur Zusammenziehung und damit zur Beschleunigung zu zwingen. Hierbei geht aber die Verminderung der Geschwindigkeit des Gasstromes so langsam vor sich, daß keine ausreichende Ruhezone für die infolge der Schwerkraft vor sich gehende Staubabscheidung verbleibt, es sei denn, man nähme den Nachteil einer übergroßen Abmessung der Abscheidungskammer in Kauf. Andererseits zieht das Gas trotz der Beschleunigung doch noch zu langsam durch die Austrittsöffnung ab, wodurch ohne Verbesserung der Abscheidung das Gesamtverfahren überflüssig verlangsamt wird.
- Der Erfindung gemäß werden nun unmittelbar am Ein- und Austritt der geschilderten Flugstaubabscheidekammern die Gasvertei-Iungs- oder Übergangskörper nach Art des Hauptpatentes angeordnet. Durch die ineinandergesteckten Trichter am Eintritt wird die Strömungsgeschwindigkeit des Gases sofort auf ganz kurzem Wege herabgesetzt, so daß fast der gesamte Kammerraum für die Abscheidung des Staubes aus dem langsam strömenden Gas unter der Wirkung der Schwerkraft nutzbar wird. Die ineinandergesteckten Trichter am Austritt aber bereiten die Beschleunigung des in der Austrittsöffnung zusammengefaßten Gasstromes vor, so daß der Abzug störungslos mit großer Geschwindigkeit erfolgt, ohne daß aber hierdurch die Abscheidung in der Kammer beeinträchtigt würde. Die vorübergehende Stauung vor dem Austritt begünstigt sogar die Absetzung des Staubes. Im ganzen genommen wird also der Wirkungsgrad des Staubabscheidens durch die neuartige Anwendung der Verteilungs-und Ubergangskörper nach Art des Hauptpatentes erheblich gesteigert.
- Es ist allerdings bekannt, am Eingang von Rauchkammern fächerartig auseinandergehende Zungen, an welchen sich durchgehende Scheidewände ansetzen, anzuordnen und die so geteilten Rauchgase vor dem Austritt wieder zusammenzuführen. Diese umständliche, kostspielige und Raum fortnehmende Einrichtung kann den Wirkungsgrad bei weitem nicht in dem Maße steigern, wie es der Erfindung gemäß geschieht, nach der zudem die übrige gänzlich frei bleibende Kammer allein durch die Anordnung der ineinandergesteckten Trichter am Ein- und Austritt zu einer erheblich besser wirkenden Abscheidekammer wird.
- Die Verteilungs- und Übergangskörper sind vorteilhaft an der Decke des Staubabscheidungsraumes in dem für die Abscheidung erforderlichen Abstand voneinander angeordnet, wobei der Weg des Gases in der Kammer vorteilhaft in an sich bekannter Weise durch eine von der Decke herabreichende unvollständige Scheidewand oder einen ähnlichen vorspringenden Körper vergrößert wird. Eine derartige Anlage ist in der beiliegenden Zeichnung in senkrechtem Schnitt veranschaulicht. lt ist die Staubabscheidungskammer mit den Staubsammelräumen b. Das staubhaltige Gas wird durch die Leitung i zugeführt, während das entstaubte Gas durch die Leitung d abgeht. Unter der Zuleitung i befinden sich die ineinandergesteckten Trichter a und unter der Ableitung d die ineinandergesteckten Trichter e. Der Neigungswinkel zwischen den einzelnen Trichtern beträgt vorteilhaft 1 Zwischen Zu- und Ableitung ist die unvollständige Scheidewand c vorgesehen.
- Das strömende staubhaltige Gas wird sofort bei seinem Eintritt in die Kammer durch die Trichter a zur Ausdehnung und zur Verteilung unterhalb der Decke gezwungen, wobei es seine Strömungsenergie bis auf einen kleinen Rest einbüßt. Der spezifisch schwerere Staub behält die Strömungsenergie in höherem Maße- bei und trennt sich sehr schnell von dem- Gas, wenn dieses~ mit sehr geringer Geschwindigkeit seinen Weg um die Scheidewand c herum zu der Ableitung d einschlägt.
- Vor den Trichtern e wird das Gas, das sich in diesen Trichtern zusammenziehen muß, zur Stauung unterhalb der Decke der Kammer Ii gezwungen, wobei der letzte Rest des Staubes sich nach unten absetzt. In den sich nach oben verengenden Trichtern erfährt das entstaubte Gas eine zunehmende Beschleunigung, so daß durch d ein reiner Gasstrom mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit abzieht.
- Die Erfindung kommt in allen Fällen, wo strömendes Gas oder Luft von mitgeführtem Staub befreit werden soll, zur Anwendung.
- Es kommen z. B. in Frage die Staubabscheidung in Zerkleinerungsanlagen, bei Hoch- und Verhüttungsöfen zur Rückgewinnung von Erzstaub o. dgl., der sonst mit den Abzugsgasen durch den Schornstein entweicht, bei Abscheidung von feinem Asbeststaub in Aufbereitungsanlagen, bei Abscheidung von Flugasche aus Rauchgasen.
- Die Form der Verteilungs- und Ubergangskörper kann verschieden sein; z. B. können die Trichter a und e äußerlich statt einer Halbkugel die Form eines Kegels mit ebener Grundffäche bilden, die sich etwa in der Ebene der Kammerdecke befindet. Auch die Gasführung innerhalb der Kammer kann geändert werden, indem z. B. der Weg durch weitere unvollständige Scheidewände noch verlängert wird. Es lassen sich auch in derselben Staubabscheidungskammer die geschilderten Einrichtungen nebeneinander wiederholen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Die Anwendung des durch Patent 459 693 geschützten, aus ineinandergesteckten Trichtern gebildeten Gasverteilungs- oder Übergangskörpers unmittelbar am Ein- und Austritt von solchen Flugstaubabscheidekammern, in denen die Staubabscheidung in bekannter Weise durch Nutzung der Schwerkraft des Staubes in Verbindung mit einer Verminderung der Gasströmungsenergie infolge Expansion bewirkt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW78824D DE528985C (de) | 1928-03-18 | 1928-03-18 | Staubabscheidung aus stroemenden Gasen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW78824D DE528985C (de) | 1928-03-18 | 1928-03-18 | Staubabscheidung aus stroemenden Gasen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE528985C true DE528985C (de) | 1931-07-06 |
Family
ID=7610676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW78824D Expired DE528985C (de) | 1928-03-18 | 1928-03-18 | Staubabscheidung aus stroemenden Gasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE528985C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928210C (de) * | 1938-02-09 | 1955-05-26 | Kraftanlagen Ag | Vorrichtung zur Ausscheidung eines Mediums groesserer Dichte aus einem Gas- oder Fluessigkeitsstrom |
-
1928
- 1928-03-18 DE DEW78824D patent/DE528985C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928210C (de) * | 1938-02-09 | 1955-05-26 | Kraftanlagen Ag | Vorrichtung zur Ausscheidung eines Mediums groesserer Dichte aus einem Gas- oder Fluessigkeitsstrom |
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