DE528811C - Lagerung der Staenderrollen von Block- und Blechwalzwerken - Google Patents

Lagerung der Staenderrollen von Block- und Blechwalzwerken

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DE528811C
DE528811C DE1930528811D DE528811DD DE528811C DE 528811 C DE528811 C DE 528811C DE 1930528811 D DE1930528811 D DE 1930528811D DE 528811D D DE528811D D DE 528811DD DE 528811 C DE528811 C DE 528811C
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roller
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roll
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DE1930528811D
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Schloemann AG
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Schloemann AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/02Feeding or supporting work; Braking or tensioning arrangements, e.g. threading arrangements
    • B21B39/10Arrangement or installation of feeding rollers in rolling stands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Lagerung der Ständerrollen von Block- und Blechwalzwerken Die der Arbeitswalze zunächst liegende angetriebene Rollgangsrolle, die sogenannte Ständetrolle, ist in verschiedenen Anordnungen bekannt. Vielfach wird die Rollenachse durch die beiden Walzenständer hindurchgeführt und außerhalb der Ständer gelagert. Dadurch wurde das Biegungsmoment sehr groß und die Rollenachse ging oft zu Bruch. Der Ein- und Ausbau der Ständetrolle ist dabei sehr umständlich und erfordert viel Zeit. Beim Ausbau muß zunächst der Antrieb entfernt, dann die lange Achse durch die Rolle und die Ständer gezogen werden, um die Rolle wegnehmen zu können. Das Herausziehen der Achse erfordert bei den bekanntlich sehr engen Platzverhältnissen in der Nähe der Walze recht viel Zeit. Die gleichen Mißstände treten auf, wenn die Achsenlager im Ständer selbst liegen.
  • Der Antrieb der Ständetrolle erfolgt entweder durch besondere Maschinen oder vom Kammwalzgerüst aus oder durch Ketten oder Zahnräder von der vorhergehenden Rollgangsrolle aus, wobei die Rollenlager vielfach in Federn aufgehängt werden. Die starren Antriebselemente halten den Stößen des aus der Walze austretenden Walzgutes nicht immer Stand, denn Brüche an den Zahnrädern und Ketten werden öfters beobachtet. Auch das Herunterfallen der kurzen Brammen bei Austritt aus der Blechwalze, besonders wenn sich das vordere Ende der Brammen nach oben biegt, gibt oft Veranlassung zu Brüchen und Betriebsstörungen. Der Antrieb der Ständetrolle durch unter ihr liegende, mittels Gegengewichte angedrückte, sich drehende Reibrollen versagte durch den in großer Menge herabfallenden Zunder.
  • Wird bei der Lagerung der Ständetrollen von Block- und Blechwalzwerken mit Antrieb der Rollen von der Rollgangswelle aus erfindungsgemäß die Anordnung getroffen, daß die ersten zwei der Walze zunächst befindlichen Rollen in schwingbaren Rahmenstücken gelagert sind, deren Schwingachse mit der Mittellinie der zweiten Rolle zusammenfällt, und die die erste Rolle tragenden schwingenden Enden durch irgendein bekanntes Kraftmittel (Gegengewichte, Federn, Luft- oder Flüssigkeitskolben) gegen Ausschwenken nach unten nachgiebig unterstützt sind, daß ferner der an sich bekannte Reibradantrieb der ersten Rolle im schwingbaren Rahmenstück gelagert ist und die Verbindung zwischen Reibrad und Rolle durch ein axial verschiebbares Kupplungsstück erfolgt, dann treten folgende Vorteile ein. Der Lagerbestand der Ständetrolle ist so klein wie möglich und liegt innerhalb der beiden Walzenständer, wodurch sich auch ein kleines Biegungsmoment für die Rolle ergibt, das für die Festigkeit der Rolle von Vorteil ist. Der Ausbau der Ständetrolle kann sofort erfolgen, wenn die Lagerdeckel der schwingbaren Rahmenstücke gelöst sind und das axial verschiebbare Kuppelstück aus der Ständetrolle herausgezogen ist; die Antriebsräder der Rolle brauchen dabei nicht entfernt zu werden. Bei den zu starken Stößen durch das Walzgut gleiten die Reibungsräder der Ständetrolle, ohne zu brechen oder ohne Veranlassung zum Bruch der benachbarten Zahnräder zu geben; die Ständerrolle kann infolge ihrer Lagerung in den durch nachgiebige Kraftmittel hochgehaltenen schwingbaren Rahmenstücken nach unten ausweichen, wodurch die Rolle der Zerstörung durch Stöße nicht ausgesetzt ist. Der außenliegende Reibradantrieb der Ständerrolle ist gegen fallenden Zunder geschützt.
  • In der Zeichnung stellen dar: Abb. i den Aufriß der Walzenständer mit Schnitt durch die Arbeitswalzen und durch die Rollgangs- und Ständemollen nebst Ansicht der schwingbaren Rahmenstücke, Abb. z den Grundriß der Arbeitswalze, der Rollgangs- und Ständemollen, der schwingbaren Rahmenstücke und des Antriebes der Rollen.
  • In dem Walzenständer i sind die Arbeitswalzen 2 in bekannter Weise eingebaut. Die schwingbaren Rahmenstücke 3 sind mit ihren Hohlzapfen q. am Ständer i drehbar gelagert und an den Stellen g noch geführt. Mit dem Hohlzapfen q. ist der den Antrieb der Ständerrolle tragende äußere Rahmen 6 fest verbunden. In dem schwingenden Ende des Rahmenstückes 3 sind die erste Rolle, die Ständerrolle 7, und zentrisch im Hohlzapfen ¢ die zweite Rolle 8 mittels Zapfen drehbar gelagert. Die Rolle 8 erhält ihren Antrieb von der Rollgangswelle 9 mittels der Zahnräder io. Auf der verlängerten Welle 9 sitzt das Reibrad il, das das Reibrad 12 der Ständerrolle 7 antreibt. Das Reibrad hat eine hohle Nabe 13, an der die Feder 14 angreift, um das Rad 12 mit einem bestimmten Druck zur Erzielung der Reibung an das Rad ii zu pressen. In der Nabe 13 liegt drehbar mit ihr verbunden das axial verschiebbare Kuppelstück 15, das an einem Ende mittels Vierkantes 16 in eine entsprechende Öffnung des Zapfens der Ständerrolle 7 eingreift und diese dreht. Nach Herausziehen des Vierkantes 16 aus derStänderrolle und nach Lösen des Deckels 17 des schwingbaren Rahmenstückes 3 kann die 'Ständerrolle 7 ohne weiteres ausgebaut werden. Das Rahmenstück 3 ist durch ein bekanntes Kraftmittel, in der Zeichnung durch die Feder 18 dargestellt, gegen Ausschwenken nach unten nachgiebig unterstützt, damit die Ständemolle 7 einem sie heftig treffenden Stoß gegenüber ausweichen kann. An Stelle der gezeichneten einen Rolle 7 könnten nach Bedarf auch deren zwei im schwingbaren Rahmenstück 3 angeordnet werden. Der dazu benötigte zweite Reibradantrieb wäre ausführbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lagerung der Ständerrollen von Block-und Blechwalzwerken mit Antrieb der Rollen von der Rollgangswelle aus, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten zwei der Walze zunächst befindlichen Rollen in einarmigen Schwinghebeln (Rahmenstücke 3) gelagert sind, deren Drehachse mit der Mittellinie der zweiten Rolle zusammenfällt und deren die erste Rolle tragende freie Enden gegen Ausschwenken nach unten nachgiebig (etwa durch eine Feder 18) unterstützt sind. z. Lagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch der an sich bekannte Reibradantrieb der ersten Rolle im schwingbaren Rahmenstück gelagert ist und die Verbindung zwischen Reibrad und Rolle durch ein axial verschiebbares Kupplungsstück (15) erfolgt.
DE1930528811D 1930-08-19 1930-08-19 Lagerung der Staenderrollen von Block- und Blechwalzwerken Expired DE528811C (de)

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DE528811C true DE528811C (de) 1931-07-03

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DE (1) DE528811C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942388C (de) * 1954-02-16 1956-05-03 Ruhrstahl Ag Walzenstaender mit unmittelbar vor oder hinter der unteren Arbeitswalze angeordnetenTransportrollen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942388C (de) * 1954-02-16 1956-05-03 Ruhrstahl Ag Walzenstaender mit unmittelbar vor oder hinter der unteren Arbeitswalze angeordnetenTransportrollen

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