DE528671C - Verfahren zum Abtrennen des Pressrueckstandes beim Strangpressen - Google Patents

Verfahren zum Abtrennen des Pressrueckstandes beim Strangpressen

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DE528671C
DE528671C DEH118590D DEH0118590D DE528671C DE 528671 C DE528671 C DE 528671C DE H118590 D DEH118590 D DE H118590D DE H0118590 D DEH0118590 D DE H0118590D DE 528671 C DE528671 C DE 528671C
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DEH118590D
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Hirsch Kupfer & Messingwerke
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Hirsch Kupfer & Messingwerke
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C35/00Removing work or waste from extruding presses; Drawing-off extruded work; Cleaning dies, ducts, containers, or mandrels for metal extruding
    • B21C35/04Cutting-off or removing waste

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extrusion Of Metal (AREA)

Description

  • Verfahren zum Abtrennen des Preßrückstandes beim Strangpressen Zum Pressen von Strängen o. dgl. verwendet man allgemein hydraulische Strangpressen, bei denen der in den Aufnehmer eingebrachte Block mittels eines Preßstempels durch eine Matrize gepreßt wird. Hierbei bleibt zwischen Matrize und Preßstempel ein Preßrückstand zurück, der von dem gepreßten Strang abgetrennt und aus der Presse entfernt werden muß.
  • Es ist bekannt, den Preßrückstand dadurch von dem Strang abzutrennen, daß der Rezipient der Presse nach dem Pressen zurückgezogen wird und der Strang unmittelbar am Preßrückstand mittels einer Säge durchschnitten wird. Dieses Verfahren ist einmal mit einem großen Kraftaufwand für das Zurückziehen des Rezipienten verbunden und hat außerdem insbesondere bei der Herstellung von Metallrohren den Nachteil, daß das Metall sich während der Zeit, bis der Rezipient genügend weit zurückgezogen ist, so weit abkühlt, daß es in einen Temperaturbereich kommt, in dem es sich nur schwer sägen läßt. Es sind auch Pressen bekannt, bei denen der Preßrest unmittelbar nach dem Pressen aus dem Rezipienten ausgestoßen wird und die Abtrennung des Preßrestes dann durch ein zwischen Preßrest und Matrize geschobenes Messer bewirkt wird. Dieses Verfahren ist jedoch mit dem bekannten Nachteil behaftet, nämlich dem der Entfernung des Preßrückstandes durch Abscheren, daß eine starke Deformation des Stranges eintritt, so daß das Herausziehen desselben "aus der Matrize Schwierigkeiten bereitet. Diese Deformation wird hier um so stärker sein, als der Preßrest während des Abscherens in keiner Weise abgestützt ist.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Abtrennen des Preßrückstandes, bei dem nach erfolgtem Pressen die Matrize über den gepreßten Strang hinweggeschoben wird und der Strang unmittelbar am Preßrückstand mittels einer Säge vom Preßrückstand abgetrennt wird. Dabei bleibt also der Rezipient stehen, so daß die bei dem bekannten Verfahren zu seiner Bewegung aufzuwendende Kraft gespart wird, während die zur Bewegung der Matrize erforderliche Kraft nur sehr gering ist, und das Abschneiden des Stranges kann unmittelbar nach dem Pressen, also noch vor Abkühlung des Metalls erfolgen, da sich die Matrize in kürzester Zeit entfernen läßt. Durch dieses Verfahren wird auch eine Vereinfachung der Presse selbst ermöglicht, da die bisher nötig gewesene verschiebbare Lagerung des Rezipienten und die Anordnung von besonderen, zu seiner Bewe. güng dienenden großen Druckwasserzylindern. fortfällt, während für die Bewegung der Matrize nur ein kleiner Zylinder erforderlich ist, der außerdem nicht an der Presse selbst, sondern vor ihr angeordnet ist.
  • Ein weiterer Vorteil des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht darin, daß es die Verwendung einer Säge zum Abtrennen des Preßrückstandes ohne Gefahr ermöglicht. Es ist zwar allgemein bekannt, daß das Abtrennen mittels einer Säge viel günstiger ist als mittels eines-_Messers öder einer Schere, da die Säge im Gegensatz zum Messer oder der Schere den Strang glatt durchschneidet, so daß er ohne Schwierigkeiten aus der Matrize herausgezogen werden kann; jedoch hat man von der Benutzung der Säge meist Abstand genommen, weil es bei den bekannten Verfahren und Vorrichtungen leicht vorkommen könnte, daß die mit etwa 3000 Umdr./min. umlaufende Säge während eines Vorschubes auf Teile der Presse selbst stieß und dabei selbstverständlich sofort zersplitterte oder aber sich im Material festklemmte und stehenblieb. Diese Möglichkeiten sind beim Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeschlossen, da die Säge beim Abtrennen au die Arbeitsstelle der Matrize geschoben wird und das Material beiderseits der Schnittstelle fest eingespannt ist, nämlich auf der einen Seite in der zurückgezogenen Matrize und auf der anderen Seite im Aufnehmer, so daß die Säge weder durch ungeschickte Handhabung des Arbeiters noch durch das Abgleiten von der Schnittstelle auf Teile der Presse selbst stoßen oder sich im Material festklemmen kann.
  • Die Ausübung des Verfahrens gemäß der Erfindung erfolgt zweckmäßig durch eine Presse, bei der im Holm eine Säge mit Antriebsmotor horizontal oder vertikal verschiebbar angeordnet ist.
  • Nach dem Pressen wird die Matrize über den gepreßten Strang hinweggeschoben und die Säge samt Antriebsmotor so weit gegen die Mitte der Presse geschoben, bis sie an die Stelle der Matrize kommt, wobei sie den Strang unmittelbar an dem im Rezipienten sitzenden Preßrückstand durchschneidet.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Presse dargestellt.
  • Die Abbildungen zeigen eine Strangpresse normaler Bauart mit dem Hohn i,- dem Rezipienten 2, dem Preßstempel 3, der Matrize q. und dem Verschlußschieber 5. Unmittelbar vor dem Rezipienten ist im Holm :eine Säge 7 angeordnet, die mittels des Motors 8 angetrieben wird und mit diesem zusammen seitlich verschiebbar ist. Die seitliche Verschiebung wird zweckmäßig durch einen Wasserdruckzylinder io bewirkt.
  • Vor dem Pressen wird die Matrize q, mit dem Matrizenhalter 6 durch den Druckwasserzylinder i i gegen den Rezipienten 2 ;geschoben und in dieser Stellung durch den Verschlußschieber 5 festgehalten. Nach dem Pressen wird der Verschlußschieber hochgezogen, die Matrize über den gepreßten Strang hinweg durch den Druckwasserzylinder i i so weit zurückgezogen, d'aß die Säge Platz erhält, und dann wird die Säge 7 mitsamt dem Antriebsmotor 8 gegen die Mitte der Presse vorgeschoben, bis sie an die Stelle der Matrize gelangt. Dabei trennt sie den Strang unmittelbar vor dem Rezipienten von dem in ihm verbliebenen Preßrückstand ab, der dann durch die Öffnung g aus der Presse entfernt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Abtrennen des Preßrückstandes bei nach dem direkten Verfahren arbeitenden Strangpressen, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgtem Pressen die Matrize (q.) über den gepreßten Strang hinweggeschoben und der Strang unmittelbar vor dem Aufnehmer (2) von dem im Aufnehmer belassenen Preßrückstand mittels einer Säge (7) abgetrennt wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Säge (7) an die Arbeitsstelle der Matrize (q.) . schieben läßt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Säge (7) zusammen mit dem sie antreibenden Motor (8) im Holm horizontal oder vertikal verschiebbar angeordnet ist.
DEH118590D 1928-10-14 1928-10-14 Verfahren zum Abtrennen des Pressrueckstandes beim Strangpressen Expired DE528671C (de)

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DE528671C true DE528671C (de) 1931-07-02

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DE (1) DE528671C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076064B (de) * 1958-01-14 1960-02-25 Hydraulik Gmbh Metallstrangpresse mit Vorrichtung zum Trennen des Pressstranges vom Pressrest

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076064B (de) * 1958-01-14 1960-02-25 Hydraulik Gmbh Metallstrangpresse mit Vorrichtung zum Trennen des Pressstranges vom Pressrest

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