DE528284C - Heizvorrichtung mit Elektroden und Wasser als Heizwiderstand, insbesondere fuer Laboratoriumswasserbaeder - Google Patents

Heizvorrichtung mit Elektroden und Wasser als Heizwiderstand, insbesondere fuer Laboratoriumswasserbaeder

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DE528284C DEC42542D DEC0042542D DE528284C DE 528284 C DE528284 C DE 528284C DE C42542 D DEC42542 D DE C42542D DE C0042542 D DEC0042542 D DE C0042542D DE 528284 C DE528284 C DE 528284C
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  • Heizvorrichtüng mit Elektroden und Wasser als Heizwiderstand, - - insbesondere für Laboratoriumswasserbäder Kochvorrichtung mit Elektroden und Wasser als Heizwiderstand sind bekannt, bei welchen zwar die Elektroden von den Gefäßwandungen isoliert sind, aber ein elektrischer StromVibergang über das -Wasser nach den Gefäßwandungen stattfindet, welcher eine Gefahr für die mit derartigen Kochern in Berührung kommenden Personen bedeutet. Heißwasserhähne, welche mittels Elektroden das sie durchströmende Wasser erhitzen, haben den gleichen Nachteil, welcher beim vorliegenden Erfindungsgegenstand behoben wird.
  • Die Heizvorrichtung mit Elektroden und Wasser als Heizwiderstand, welche insbesondere für Laboratoriumsbäder sich eignet, ist gemäß vorliegender Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden sich in einem isoliert in einem Wasserbadgefäß aufgehängten Wasserbehälter befinden, und eine Öffnung in dem Wasserbadgefäß den Ablauf des Wassers sichert und dadurch den Stromübergang auf das Wasserbadgefäß auch bei überlaufendem Wasserbehälter verhindert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in seiner Verwendung bei einem Laboratoriumswasserbad dargestellt, und zwar zeigt Fig. i den Grundriß des Wasserbades mit eingesetzter Elektrodenheizung und abgehobenem Deckel und Fig. 2 einen Teil im senkrechten Schnitt. Mit i ist ein Wasserbehälter z. B. aus Kupfer bezeichnet, in welchem isolierende Stützen 3 mit senkrechten Schlitzen angeordnet sind. In letztere sind flache Elektrodenstäbe 4, z. B. aus einer Metallegierung, eingeschoben, welche mit dem dem Behälter i durch das isolierte Rohr i i zugeführten Wasser die Elektrodenheizung bilden. Die Elektrodenstäbe 4 sind mit Anschlußgliedern 6 leitend verbunden, welch letztere elektrisch isoliert an der Wand des Wassergefäßes 7 befestigt sind, in welchem der Wasserbehälter i dadurch isoliert abgestützt ist, daß am Behälter i Ösen 13 aus Isoliermaterial vorgesehen sind, in welchem Stifte 14 gelagert sind, die auf an der Gefäßwand festen Stützen 15 aufliegen. Eine Schutzkappe 8 verdeckt die Anschlußmittel zwischen den Gliedern 6 und den Elektroden, und ein Siebboden io verdeckt die Elektroden 4 und schützt vor Berühren derselben. Mit 1:2 ist die Wasserableitung bezeichnet, welche verhindert, daß ein Strornübergang von den Elektroden nach dem Gefäß 7 stattfindet, wenn der Wasserbehälter i überläuft.
  • Bekanntlich kann eine solche Elektrodenheizvorrichtung niemals hohe Temperatur annehmen, geschweige denn zum Glühen kommen, auch dann nicht, wenn die ganze Wassermenge im Behälter verdampft ist, weil in diesemFall der elektrische Strom und damit die Heizung durch Leitungsunterbrechung zwischen den Elektroden 4 von selbst abgestellt wird. Dieser Umstand ist besonders dann von großem Vorteil, wenn die Elektrodenheizung für ein Wasserbad zum Erwärmen von explosiven Stoffen Verwendung findet, weil eine Explosionsgefahr durch die Vermeidung von Temperaturen in allen Teilen desselben, die höher als die Verdampfungstemperatur des Wassers liegen, ausgeschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Heizvorrichtung mit Elektroden und Wasser als Heizwiderstand, insbesondere für Laboratoriumswasserbäder, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (4) sich in einem isoliert in einem Wasserbadgefäß (7) aufgehängten Wasserbehälter (i)- befinden, und eine Öffnung (12) in dem Wasserbadgefäß (7) den Ablauf des Wassers sichert und dadurch den Stromübergang auf das Wasserbadgefäß (7) auch bei überlaufendem Wasserbehälter (i) verhindert.
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