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Sicherheitsverbindung für Rohrgestänge in Tiefbohrlöchern mit lösbarer
Sperrvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf Sicherheitsverbindungen, die sich
insbesondere für Rohrgestänge in Tiefbohrlöchern eignen und mit lösbarer Sperrvorrichtung
versehen sind.
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Der Zweck der Erfindung ist, eine Sicherheitsverbindung mit einer
Sperrvorrichtung zu schaffen, die bequem gelöst und eingerückt werden kann und die
in der Bauart außerordentlich einfach ist, so daß Störungen bei der Benutzung nicht
zu befürchten sind.
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Die Sicherheitsverbindung gemäß der Erfindung, welche sich zur Verbindung
verschiedener Geräte, z. B. insbesondere auch zur Verbindung der Teile von Richtungskeilgestängen,
gut eignet, kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch; daß die Lösung und Einrückung
der Sperrvorrichtung vom oberen Ende des Bohrrohrgestänges o. dgl. erfolgen kann.
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Auf den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und es ist Abb. i eine teilweise geschnittene Ansicht eines Bohrgestänges
mit Sicherheitsverbindungen gemäß der Erfindung, Abb.2 ein in größerem Maßstab gezeichneter,
mittlerer Längsschnitt durch die Sicherheitsverbindung, Abb.3 ein der Abb.2 ähnlicher
Schnitt, jedoch mit den einzelnen Teilen in anderer Lage, Abb. 4 eiin Querschnitt
nach der Linie 4-4 der Abb. 2 in größerem Maßstabe, Abb. 5 ein Schnitt nach der
Linie 5-5 der Abb. 4, teilweise in Vorderansicht, Abb.6 ein mittlerer Längsschnitt
durch einen Teil der unteren Verbindungsbüchse, Abb.7 ein mittlerer Längsschnitt
durch einen Teil des oberen, zapfenartigen Verbindungsteiles, Abb.8 ein Schnitt
durch die Sicherheitsverbindung in verkleinertem Maßstabe mit einer abgeänderten
Ausführungsform der Auslösevorrichtung für die Sperrvorrichtung, Abb. 9 eine in
verkleinertem Maßtabe gezeichnete, schematische Ansicht eines Bohrrohrgestänges
mit Sperrvorrichtungen, welche eine wahlweise Beeinflussung der Verbindungen ermöglichen,
Abb. io eine teilweise geschnittene Ansicht einer weiteren Ausführungsform- der
Erfindung in Sperrstellung, Abb. i i eine der Abb. io entsprechende Ansicht, jedoch
mit den einzelnen Teilen in anderer Lage, Abb. 12 ein Schnitt nach der Linie 12-i2
der Abb. i i, Abb. 13 eine schaubildliche Ansicht des einen Büchsenendes der Sicherheitsverbindung
gemäß Abb. io, Abb. 14 ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Erfindung
in nichtsperrender
Stellung, welche der Deutlichkeit halber teilweise
abgebrochen ist, und Abb. 15 ein Schnitt nach der Linie 15-i5 der Abb. 14.
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In Abb. i ist ein als Ganzes mit io bezeichnetes Rohrgestänge dargestellt,
dessen Glieder i i durch Zwischenorgane 12 miteinander verbunden sind. Letztere
bestehen aus einer an beiden Enden mit Muttergewinde versehenen Büchse 13. In dieses
zweckmäßig konisch geschnittene Gewinde werden entsprechend ausgebildete Gewinde
14 der Enden der Glieder ii eingeschraubt. Die Sicherheitsverbindung ist als Ganzes
mit 15 bezeichnet und an ihrem oberen Ende mit dem untersten Glied i i durch ein
Zwischenorgan 16 vereinigt, während ein Bohrer 17 durch ein Zwischenorgan 18 mit
dem unteren Ende der Sicherheitsverbindung 15 gekuppelt ist.
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Die Sicherheitsverbindung 15 besteht aus zwei durch Gewinde verbundenen
Hauptteilen ig und 2o, von denen jeder an einem Ende mit dem Rohrgestänge oder einem
Werkzeug verbunden werden kann. Die Teile ig und 2o haben nahe ihren mit Gewinde
versehenen Teilen 21, 22 einander ergänzende, geneigte Schultern 25 und 26, die
einander gegenüberliegen, jedoch nie miteinander in Berührung kommen.
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Das obere Ende des Teiles -o hat eine Gewindehülse 27 und wird unter
Verwendung eines Zwischenorgans 16 mit dem Rohrgestänge io verbunden, während der
Teil i9 einen konischen Gewindeansatz 28 trägt, durch welchen sich die Verbindung
mit irgendeinem Werkzeug, z. B. einem Bohrer 17, vermittels einer Büchse 18 herstellen
läßt.
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Einer der Verbindungsteile i9, 2o ist mit einer Sperr- oder Kupplungsbüchse
31 versehen, welche mit dem anderen Verbindungsteil in und außer Eingriff gebracht
werden kann. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel liegt diese Büchse in dem unteren
Teil i g. Etwas unterhalb des unteren Endes des Gewindezapfens 24 des Teiles 2o
befindet sich in der Bohrung 34 des Teiles 19 ein ringförmiger Flansch 36
(Abb. 4 und 6), in .dessen Innenfläche 37, in Abständen voneinander, senkrechte
Nuten 38 und außerhalb dieser senkrechte Kanäle 36a angebracht sind. Die Sperrbüchse
31 ist zylindrisch und mit einer Bohrung 39 versehen. An der Außenfläche
der Büchse sind Rippen 4o vorgesehen, die mit den Nuten 38 zusammenarbeiten. Die
Sperrbüchse 31 kann senkrecht in dem Teil i g verschoben, jedoch nicht gedreht werden.
Zwischen dem unteren Ende der Büchse 31 und einer ringförmigen Schulter 41 des Teiles
ig liegt eine Schraubenfeder 42, welche das Bestreben hat, die Sperrvorrichtung
31 nach oben in die Stellung gemäß Abb.2 zu drücken. Zweckmäßig wird die Aufwärtsbewegung
der Büchse 31 unter dem Einfluß der Feder 42 bei gelöster Verbindung beispielsweise
durch eine Stellschraube 43 verhindert, welche durch die Gehäusewand des Teiles
ig geschraubt ist und in eine Nut 38a (Abb. 5) hineinragt. Die in dieser Nut gleitende
Rippe 40a ist auf einem Teil ihrer Länge fortgeschnitten, derart, daß ihr oberer
Teil 44 eine Schulter bildet, die, wenn die Teile ig, 2o getrennt sind, mit der
Schraube 43 in Eingriff kommt, um die Aufwärtsbewegung der Sperrbüchse 31 nur bis
zu einer bestimmten Höhe zuzulassen.
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Der Gewindeansatz 24 des Teiles 2o ist mit einer Bohrung 45 gleicher
Achse und gleichen Durchmessers wie die mittlere Bohrung des Flansches 36 versehen.
Die Fläche 46 der Bohrung 45 hat eine Reihe senkrechter Nuten 4.7, welche bei richtig
hergestellter Verbindung mit den Nuten 38 und folglich auch mit den Rippen 40 übereinstimmen.
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Soll das Rohrgestänge io zusammengesetzt werden, bevor der Bohrer
17 o. dgl. am unteren Ende angebracht ist, so wird ein Werkzeug durch die Bohrung
32 und 33 sowie durch die Büchsenbohrung 39 eingeführt und am oberen Teil
der Büchse 31 festgehalten. Das Werkzeug wird alsdann nach unten gezogen und nimmt
die Sperrbüchse 31 entgegen der Wirkung der Feder 42 mit. Wenn die Büchse 3.1 so
weit zurückgezogen worden ist, daß ihr oberer Rand, wenn die Verbindung hergestellt
wird, nicht mit dem Ansatz 24 des Teiles 20 in Berührung kommt, wird der Ansatz
24 in die Hülse 23 des Teiles ig eingeschraubt. Die Nuten 38 und 47 sind so angeordnet,
daß sie in senkrechter oder axialer Richtung genau in Richtung liegen, bevor der
Ansatz 24 ganz eingeschraubt ist und bevor die Schultern 25 und 26 miteinander in
Berührung kommen oder, mit anderen Worten, bevor die Verbindung durch Reibung gesichert
wird. Die Nuten können dagegen nicht in eine übereinstimmende Lage gelangen, wenn
;die Gewinde der Büchse 31 und des Ansatzes 24 ganz ineinander eingeschraubt sind.
Wenn die Nuten in die richtige, oben angegebene Lage gebracht worden sind und die
Gewindeverbindung hergestellt ist, wird die Büchse 31 gelöst und durch die Feder
42 nach aufwärts in die Stellung gemäß Abb. 2 gedrückt, in welcher sie als eine
Kupplung oder ein Keil zwischen den Teilen ig und 2o wirkt und die entgegengesetzte
Drehung dieser Teile, d. h. die Lösung der Verbindung, verhindert. Die Sperrung
der Teile wird dadurch bewirkt, daß die Rippen 40 in die Nuten 47 des Ansatzes 24
eingreifen. Es ist ersichtlich, daß nunmehr von dem oberen Verbindungsteil 2o
und
demzufolge von dem Rohrgestänge io in jeder Richtung der untere Teil i9 und mithin
der Bohrer 17 gedreht werden können. Die Sperrbüchse 31 dient somit einem dreifachen
Zweck, nämlich der Übertragung der Drehung zwischen den beiden Verbindungsteilen,
der Verhinderung eines zu festen Anziehens des Gewindes zwischen den beiden Teilen
und ferner der Sicherung der Verbindung gegen unbeabsichtigtes Lösen durch Schwingungen,
schlagende Bewegungen der Bohrspindel oder Linksdrehung derselben.
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Wenn die Sicherheitsverbindung diese Stellung einnimmt, kann das Rohrgestänge
in Betrieb gesetzt werden, als ob die Verbindung nicht vorhanden wäre.
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Wenn das Gestänge io vom Bohrer 17 gelöst werden soll, muß zunächst
die Sperrbüchse 31 gelöst, d. h. außer Eingriff mit dem oberen Verbindungsteil 2o
gebracht werden. Dies geschieht zweckmäßig durch eine vom oberen Ende des Rohrgestänges
in Wirksamkeit zu setzende Vorrichtung und in besonders vorteilhafter Weise durch
Verwendung eines Flüssigkeitsdruckes.
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Ein Pfropfen, zweckmäßig in Gestalt einer Bronzekugel B, wird durch
die Bohrung des Gestänges io eingeworfen, so daß er durch die Bohrung 30 des Teiles
2o auf den Sitz 39a der Büchse 31 gelangt. Die Kugel schließt die Bohrung
39 vollkommen ab und hat somit zusammen mit der Büchse die Wirkung eines
Kolbens. Die nicht dargestellten, mit dem Rohrgestänge io verbundenen Pumpen werden
zweckmäßig, bevor die Kugel B auf ihren Sitz gebracht ist, angelassen, worauf der
Flüssigkeitsdruck in dem Gestänge io derart erhöht wird, daß die Kugel B und mit
ihr die Sperrbüchse 31 entgegen der Wirkung der Feder 42 abwärts in die aus Abb.
3 ersichtliche Stellung gedrückt werden. Hierbei kommen die Rippen 4o außer Eingriff
mit den Nuten 47 in dem Verbindungsteil 2o. Alsdann wird das Rohrgestänge linksherum
gedreht, und da die Gewindeverbindung zwischen den Teilen ig und 2o nicht so fest
angezogen worden ist wie die anderen, können die Teile leicht voneinander gelöst
werden. Das Gestänge io kann, sobald es so weit gedreht ist, daß die Gewinde des
Ansatzes 24 und der Hülse 21 außer Eingriff gelangen, von dem Teil ig angehoben
und aus dem Bohrloch entfernt werden, wobei der Bohrer 17 und der Verbindungsteil
ig in dem Loch zurückbleiben.
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Zweckmäßig sind die oberen Enden der Rippen 4o bei 40' (Abb. 5) und
die unteren Enden des Zapfens 24 bei 47' (Abb. 7) abgeschrägt, so daß, wenn die
Büchse 31 heruntergedrückt und von dem Ende 24 nicht ganz freigegeben wird, die
abgeschrägten Flächen 40' und 47' als Daumen wirken. wenn der Tei12o nach links
gedreht wird, um ein weiteres Niederdrücken der Büchse 31 zu gewährleisten. Diese
schrägen Flächen lassen auch einen größeren Zwischenraum frei für die Strömung der
Flüssigkeit von der Bohrung 45 nach den Kanälen 36.
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Wenn, bevor die Kugel eingeworfen wird, der Flüssigkeitsumlauf eingeleitet
wird, kann die Kugel durch den Flüssigkeitsdruck mit genügender Kraft abwärts bewegt
werden, um mit einem verhältnismäßig starken Schlag auf die Büchse 31 aufzutreffen
und diese, falls sie eingerostet ist oder aus anderem Grunde festsitzen sollte,
zu lösen.
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Das Rohrgestänge kann zuweilen oberhalb der Sicherheitsverbindung
einsanden oder sich aus anderen Gründen festsetzen, so daß dem Anheben des Gestänges
Widerstand geboten wird. Das Einsanden kann so schnell erfolgen, daß ein Drehen
oder Anheben des Rohrgestänges, kurze Zeit nachdem die Kugel B auf ihren Sitz gebracht
worden ist, unmöglich wird, falls die Bedienungsperson nicht unmittelbar nach der
Lösung der Sperrung das Rohrgestänge nach links dreht. Um hierdurch mögliche Nachteile
zu beseitigen, sind die Nebenkanäle 36a vorgesehen. Der Flächeninhalt aller Kanäle
zusammen ist nicht so groß, daß der Flüssigkeitsdruck derart geschwächt werden könnte,
daß die Feder 42 in der Lage ist, die Sperrbüchse hochzudrücken. Die Kanäle werden
nicht eher vollkommen wirksam, bis die Büchse 31 von dem Zapfen 24 gelöst ist; ihr
Gesamtflächeninhalt ist jedoch groß genug, um einen genügenden Flüssigkeitsstrom
aus dem Rohrgestänge oberhalb der Büchse 31 nach den unteren Bohrungen des. Teiles
ig unterhalb des Flansches 36 durchzulassen, wenn die Büchse 31 in die Stellung
gemäß Abb. 3 nach unten gedrückt ist. Ein normaler Flüssigkeitsumlauf kann somit
erreicht werden, auch wenn die Bohrung 3o der Sperrbüchse 31 durch die Kugel B verschlossen
ist. Sollte das Rohr oberhalb der Verbindung versandet sein, so ermöglichen die
Nebenkanäle 36a einen Durchfluß von C51, welches als Umlaufflüssigkeit unter besonders
schwierigen Umständen benutzt wird, durch das ganze Rohrgestänge. Das Öl strömt
aus der Spindel 17a nach außen und gelangt dann an der Außenfläche des Rohrgestänges
wieder nach oben. Durch einen solchen Flüssigkeitsumlauf wird gewöhnlich der Sand
von dem Rohrgestänge fortgespült. Der Durchlauf der Flüssigkeit erfolgt, wenn sich
die Sperrbüchse 31 in der Stellung gemäß Abb. 3 befindet, in Pfeilrichtung.
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Wenn diese Durchspülung zur Entfernung von Sandmassen von dem ganzen
Rohrgestänge
dient und wenn versucht werden soll, den Bohrer durch
Drehen in der einen oder anderen Richtung frei zu machen, wird der auf der Kugel
B lastende Flüssigkeitsdruck durch Abstellen der Pumpen und Öffnen des Rohrgestänges
vermindert, worauf die Feder 42 die Büchse 3.r in ihre Sperrstellung drückt, so
daß das Rohrgestänge gedreht oder wenigstens unter Dreh- oder Zugbeanspruchung gesetzt
werden kann. Wenn hierdurch das Gestänge und der Bohrer gelöst werden, kann ein
Anheben ohne weitere Mühe und ohne Gefahr einer Lösung der Sicherheitsverbindung
und demzufolge eines Herabfallens des Bohrers erfolgen. Falls andererseits das Waschen
und die darauf durchgeführten Dreh- und Hebungsversuche das Gestänge oberhalb des
Bohrers frei machen, aber letzteren nicht lösen, ist es nur erforderlich, die Kugel
und die Sperrbüchse durch Flüssigkeitsdruck wieder herunterzubringen, bis die Sperrung
gelöst ist, worauf durch Linksdrehung die Teile i9 und 2o der Sicherheitsverbindung
entkuppelt und das Rohrgestänge angehoben werden kann, wobei der Bohrer und der
Verbindungsteil i9 in dem Bohrloch zurückbleiben. Da die Sperrbüchse unter Flüssigkeitsdruck
aus ihrer Sperrlage nach unten verschoben und dann der Druck vermindert werden kann,
um die Aufwärtsbewegung der Büchse unter dem Einfluß der Feder 42 zu ermöglichen,
kann die Sperrbüchse als ein vom oberen Ende des Rohrgestänges bis zur Grundfläche
regelbarer Teil angesehen werden.
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Es ist noch zu bemerken, daß, nachdem die Kugel auf die Sperrbüchse
31 aufgesetzt worden ist; bevor die Verschiebung der Büchse in diejenige Stellung
erfolgt, in welcher die Flüssigkeit durch die Kanäle 3611 fließen kann, der Umlauf
durch das Rohrgestänge unterbrochen wird, was sich dadurch bemerkbar macht, daß
die Pumpe langsamer arbeitet. Die Bedienungsperson wird somit davon unterrichtet,
daß die Kugel auf ihrem Sitz angelangt ist, und wenn gewöhnlich unmittelbar nachher
der Flüssigkeitsumlauf durch die Nebenkanäle 36a wieder hergestellt wird und eine
Beschleunigung der Pumpen erfolgt, weiß die Bedienungsperson, daß die Sperrung gelöst
ist und daß sie fortfahren kann, durch Drehung des Gestänges die Verbindung ganz
zu lösen.
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Da die Schulteransätze 25, 26 nicht miteinander in Berührung kommen
sollen, ist es wünschenswert, eine Dichtung zwischen diesen Teilen anzubringen,
um das Durchströmen der Umlaufflüssigkeit zu verhindern. Zu diesem Zweck sind mehrere
kleine Gummiringe 6o vorgesehen, welche in Nuten 6 1 an der gewindefreien
Verlängerung 47a des Zapfens 24 eingreifen. Die Querschnittsfläche dieser
Ringe 6o ist so groß, daß die gewindefreie Fläche 48 in festem Eingriff mit den
Ringen gelangt, wodurch ein flüssigkeitsdichter Abschluß zwischen der Büchse 31
und dem Ansatz 24 erzielt wird. Da jedoch die Ringe in den Nuten 61 durch radiale
Zusammenziehung festgehalten werden, sind sie, wenn die Verbindung hergestellt oder
unterbrochen wird, gegen eine Verschiebung gesichert. Um die Verbindung weiterhin
abzudichten, können auch ringförmige Pakkungen P zwischen den Schultern 25 und 26
der Teile i9 und 2o angebracht sein.
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In Abb.8 .ist schematisch eine Vorrichtung zum Lösen der Sperrbüchse
dargestellt, die an Stelle der Kugel B benutzt werden kann, und zwar besteht diese
aus einem Metallplunger C, dessen Gewicht so groß ist, daß er die Sperrbüchse entgegen
der Wirkung der Feder 42 herunterdrückt. Die Anwendung eines Flüssigkeitsdruckes
ist nicht mehr erforderlich, obwohl zweckmäßig auch. hier ein Flüssigkeitsumlauf
durch die Verbindung erfolgt, nachdem der Plunger in das Gestänge eingeführt worden
ist. Eine Leine D kann von dem Plunger C aus nach dem oberen Ende des Bohrloches
geführt werden, um durch Anheben des Plungers C eine Sperrung der Verbindung unter
der Wirkung der Feder zu ermöglichen. Falls sich die Sperrbüchse festgesetzt haben
sollte, kann sie durch Anheben und Fallenlassen des Plungers losgeklopft werden.
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Abb. 9 zeigt ein Rohrgestänge mit mehreren Sicherheitsverbindungen.
Die einzelnen Verbindungen sind mit J und J' bezeichnet. Der einzige Unterschied
besteht darin, daß die Bohrung der Sperrbüchse 31' der oberen Verbindung J größer
ist als die Bohrung in der Büchse3i" der unteren VerbindungT. Die Kugel B", welche
die Bohrung 3i" abschließt, kann durch die Bohrung 31' frei hindurchfallen. Wenn
also .das Gestänge an der Verbindung J' gelöst werden soll, wird die verhältnismäßig
kleine Kugel B" eingeworfen und die Verbindung in der oben beschriebenen Weise gelöst,
ohne die Verbindung J zu beeinflussen. Falls eine Trennung des Gestänges an der
Verbindungsstelle J erfolgen soll, was z. B. erwünscht sein kann, wenn das Gestänge
zwischen den Verbindungen versandet ist, wird eine größere Kugel B', welche die
Bohrung der Büchse 3z' abschließt, eingeworfen, worauf die Verbindungsstelle J gelöst
werden kann. Die einzelnen Verbindungen können also wahlweise gelöst oder, allgemeiner
ausgedrückt, beeinflußt werden.
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Abb. io bis 13 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
gemäß welcher die-Sperrbüchse nur eine das Losschrauben
der Verbindungsteile
bewirkende Drehung verhindert. Insbesondere weichen die an den Verbindungsteilen
vorgesehenen Schultern von denen der vorbeschriebenen Ausführung ab, um einen Drehantrieb
von einem Teil auf den anderen nur @in einer Richtung zu übertragen und zu verhüten,
daß sich die Verbindung durch Reibung festsetzt. Außer dieser Anordnung und dem
Umstand, daß die Nebenkanäle anstatt in dem festen Flansch des unteren Verbindungsteiles
in der Sperrbüchse angebracht sind, stimmt diese Anordnung im allgemeinen mit der
beschriebenen überein. Die einander entsprechenden Teile der beiden Ausführungsformen
haben infolgedessen gleiche Bezugszeichen erhalten, nur mit dem Unterschied, daß
für die zweite Ausführungsform die Bezugszeichen den Index »c« erhalten haben. Die
Sperrbüchse 31c ist senkrecht verschiebbar in der Bohrung 37c des Verbindungsteiles
ige angeordnet und gegen Drehung durch die mit den Nuten 47e in gleitendem Eingriff
stehenden Rippen 4oc gesichert. Das obere Ende der Sperrbüchse 3 i° ist mit Sperrzähnen
4g versehen, welche eine Linksdrehung zulassen. Die Gewinde 35c in der Hülse und
dem Ansatz der Verbindung sind rechtsgängig. Das untere Ende des Ansatzes 240 ist
mit Sperrzähnen 5o versehen, welche mit den Zähnen 49 zusammenwirken.
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Die Feder 42e wirkt in der gleichen Weise auf die Büchse 3 ic wie
die Feder 42 auf die Büchse 31, d. h. sie drückt die Büchse 31c nach oben und bringt
dadurch die Zähne 4g mit den Zähnen 5o in Eingriff. Die in die Gehäusewand des Teiles
ige, geschraubte Schraube 43c liegt mit ihrem Ende über der fortgeschrittenen Rippe
4od. Hierdurch wird verhindert, daß die Feder 42c die Sperrbüchse 31c ausstößt,
wenn die Verbindung unterbrochen ist.
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Die gegenüberliegenden, an der Grundfläche des spitz zulaufenden Ansatzes
24c angrenzenden Flächen der Teile igc und 2oc sind, wie aus Abb. io und 13 zu ersehen
ist, bei 51 und 52 schraubenförmig gestaltet und mit rechtwinkligen Schultern 53
und 54 an den Enden der Schraubenflächen versehen. Die Schultern 53 und 54 verlaufen
natürlich parallel zu den Schultern 55 der Sperrzähne 49 und 50. Die schraubenförmigen
Flächen 51, 52 sind jedoch entgegengesetzt zu den Flächen 56 der Zähne geneigt und
können als rechtsgängige Schrauben angesehen werden, die die gleiche Steigung haben
wie die Gewinde 35e. Sie sind aber so unterschnitten, daß, wenn die Sperrzähne 4g
und 5o ineinandergreifen, wie aus Abb. io hervorgeht, die schraubenförmigen Flächen
sich gerade berühren oder etwas voneinander getrennt sind, obgleich die Schultern
53 und 54 fest miteinander in Berührung stehen. Diese Schultern verhindern auch,
daß sich die Gewinde 35e durch Reibung festsetzen und ermöglichen somit eine leichte
Trennung der Verbindungsteile igc und 2o°, wenn die Sperrbüchse 31c ,aus dem Ansatz
24#n; zurückgestoßen worden, pst.
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Um die Verbindung der Teile ige, 2oc herzustellen, wird die Sperrbüchse
entgegen der Wirkung der Feder 42c in der oben beschriebenen Weise zurückgezogen
und so lange festgehalten, bis derAnsatz 24c und die zugehörige Büchse so weit zusammengeschraubt
sind, daß die Schultern 53 und 54 miteinander in Berührung kommen. Hierauf wird
die Sperrbüchse freigegeben und von der Feder 42c nach oben gestoßen, so daß sie
mit dem An--, Satz 24c in Eingriff gelangt. Da die Sperrzähne 49, 5o die Rechtsdrehung
des Teiles 2oc gegenüber dem Teil igc infolge der Neigung der Flächen 56 nicht verhindern,
wird eine rechtsgerichtete Drehung 'des oberen Verbindungsteiles durch die Schultern
53, 54 auf den unteren Verbindungsteil übertragen. Die Schultern 55 der Sperrzähne
lassen aber keine Linksdrehung des oberen Verbindungsteiles gegenüber dem unteren
Verbindungsteil zu, wenn nicht die Büchse so weit heruntergedrückt ist, daß die
Sperrzähne außer Eingriff sind. Solange also die Sperrbüchse in den Ansatz eingreift,
ist keine entgegengesetzte Drehung -der Verbindungsteile in jeder Richtung möglich,
so daß die Verbindung sich auch nicht durch Reibung festsetzen oder unbeabsichtigt
gelöst werden kann.
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Auch hier kann ein Flüssigkeitsumlauf um die Kugel herum erfolgen,
wenn letztere die Sperrbüchse gelöst hat. Zu diesem Zweck sind senkrechte Kanäle
36c vorgesehen, welche einerseits nach der oberen Ringfläche der Sperrbüchse offen
sind und andererseits in nach der Bohrung 39c führende Ouerkanäle 37d münden.
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In Abb. 14 und 15 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, welche
die Merkmale der beiden beschriebenen Ausführungsformen vereinigt, d. h. die Sperrbüchse
ist in ihrem oberen Teil mit Zähnen versehen und hat Nebenkanäle, wie bei der Ausführungsform
nach Abb. io. Die Zähne sind in der Wirkung ähnlich der Rippen- und Nutverbindung
zwischen der Sperrbüchse und dem unteren Verbindungsteil nach Abb.2. Die lösbare
Verbindung zwischen der Sperrbüchse und dem oberen Verbindungsteil ist also derart,
daß eine gegenseitige Drehung der Verbindungsteile in jeder Richtung verhindert
wird. Durch die Zähne wird die Drehung des einen Verbindungsteiles auf den anderen
in jeder Richtung übertragen und
ein Festsetzen der Verbindungsteile
durch Reibung verhindert. Bei der in Abb. 2 dargestellten Ausführungsform dienen
die Rippen, welche die Drehung der Sperrbüchse in lern unteren Verbindungsteil verhindern,
auch dazu, eine Drehung zwischen der Sperrbüchse und dem oberen Verbindungsteil
unmöglich zu machen und einen zu festen Gewindeeingriff zu verhüten, während bei
der Ausführung gemäß Abb. 1q. die Rippen eine Drehung zwischen der Sperrbüchse und
dem unteren Verbindungsteil und die Zähne an der oberen Grundfläche eine Drehung
zwischen der Sperrbüchse und dem oberen Verbindungsteil verhindern.
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Die Sicherheitsverbindung gemäß Abb. 14 ist mit Schultern Sie, 52e,
53e und 54# verseben, welche ähnlich den in Abb. io dargestellten Schultern sind.
Die rechtwinklig abgeschnittenen Schultern 53e und 54.e können jedoch nicht miteinander
in Berührung kommen, sofern nicht die Zähne an der Sperrbüchse und dem oberen Verbindungsteil
in ihrer Lage genau übereinstimmen.
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Diejenigen Einzelteile, welche in Abb. 1q. denen in Abb. io entsprechen,
sind mit dem gleichen Bezugszeichen versehen, haben jedoch den Index »e« erhalten.
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Die Sperrbüchse Sie ist ähnlich der Büchse 3ic und in gleicher Weise
angeordnet wie diese, d. h. sie ist in ihrer senkrechten Bewegung begrenzt und gegen
Drehung in bezug auf den unteren Verbindungsteil gesichert. Die Zähne 429e im oberen
Teil der Büchse und die Zähne 50e in dem Ansatz 242e sind jedoch rechtwinklig,
anstatt die gewöhnliche Sperrzahnform zu haben, und sind in Verbindung mit den .Gewinden
35e und den Schultern Sie, 52e derart geformt, daß, wenn die Verbindung hergestellt
wird und die Zähne ineinandergreifen, die Gewinde nicht vollständig zusammengeschraubt
und die schraubenförmigen Flächen Sie, 52e sich nicht berühren können. Die Schultern
53e und 54.e kommen nicht ganz in Eingriff miteinander und haben auch auf die Wirkung
der Vorrichtung keinen Einfluß, vorausgesetzt, daß die Zähne 49e und 5oe richtig
ineinander eingreifen.
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An Stelle von Gewinde kann auch jede andere bei Drehung wirkende Verbindung
Verwendung finden.