DE52698C - Neuerung an Schraubenverschlüssen für Schnellfeuer-Geschütze - Google Patents

Neuerung an Schraubenverschlüssen für Schnellfeuer-Geschütze

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DE52698C
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DE
Germany
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extractor
cylinder
gun
locking cylinder
ring
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52698D
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English (en)
Original Assignee
THE MAXIM NOR-DENFELT GUNS AND AMMUNITION COMPANY LIMITED in Westminster, England, Nr. 32 Victoria Street
Publication of DE52698C publication Critical patent/DE52698C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/08Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for block-action guns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
/ ■<>■
Die vorliegenden Neuerungen beziehen sich auf jene Klasse von Schnellfeuer-Geschützen, bei welchen der Verschlufscylinder im hinteren Ende des Geschützes durch in einander greifende unterbrochene Gewinde verriegelt wird.
Derartigen Geschützen hat man gewöhnlich einen Auszieher gegeben, welcher die leeren Patronenhülsen zurückzieht, wenn der Verschlufscylinder zurückgezogen wird, und die Patronenhülse steckt noch theilweise im Rohr, wenn der Verschlufscylinder auf eine Seite gedreht worden ist.
Nach gegenwärtiger Erfindung bringt man an solchen Geschützen nicht nur einen Auszieher an, welcher die Patronenhülse herauszieht, wenn der Verschlufscylinder zurückgezogen wird, sondern auch einen Auswerfer, welcher die Patronenhülse aus dem Rohr schnellt, nachdem der Verrchlufscylinder auf eine Seite gedreht worden ist.
Fig.11 ist eine Ansicht des hinteren Endes des Geschützes bei hergestelltem Verschlufs,
Fig. 2 eine gleiche Ansicht bei offenem Verschlufs,
Fig. 3 ein Längsschnitt nach der Linie a-b, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie c-d,
Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie e-f,
Fig. 6 ein Querschnitt des Verschlufscylinders nach der Linie g-h, Fig. 3, ;
Fig. 7. ein Schnitt nach der Linie i-j, Fig. 2.
A.-ist das hintere Ende des Geschützes, B der Verschlufscylinder, G der Ring, D die Achse, um welche; er sich drehen kann. E ist der Auszieher; derselbe kann in einer schraubenförmigen Nuth im Geschütz vor- und rückwärtsgleiten; er besitzt auch einige Schraubengänge, in welche einige Gänge eines der Schraubensegmente am Verschlufscylinder eingreifen, wenn der Verschlufscylinder derart gedreht worden ist, dafs seine Gewindesegmente aus den Gewindesegmenten im Geschütz heraustreten, so dafs, wenn der Verschlufscylinder zurückgezogen wird, der Auszieher mit ihm herausgeht.
Der Auszieher hat dieselbe Einrichtung und Wirkungsweise, wie der in der Patentschrift No. 45580 beschriebene.
Wird nämlich der Verschlufscylinder behufs Entriegelung gedreht, so greifen die Gewinde am Verschlufscylinder in die Gewinde im Auszieher E und ziehen diesen langsam zurück und somit' auch die Patronenhülse. Wird dann der Verschlufscylinder B zurückgezogen, so stehen die Gewinde noch immer mit einander im Eingriff, und es wird also auch der Auszieher mit herausgezogen, und zwar längs einer Nuth im Geschütz. Auf diese Weise wird die Patronenhülse herausgezogen, der Auszieher tritt dann in zu seiner Aufnahme bestimmte Schlitze im Ring C.
F ist eine vom Ring C getragene Rolle, welche in eine Nuth G an der Seite des Verschlufscylinders eingreift; die Form- der Nuth ist in Fig. 3 dargestellt.
Die Construction des Geschützes, soweit sie bisher beschrieben wurde, ist aus der dem Erfinder gehörigen Patentschrift No. 45580 bekannt.
H ist der um ein Kugelgelenk H1 drehbare Hebel, H- ein Ansatz an dessen hinterem Ende, der in eine Nuth C in der vorderen Fläche des Ringes C eintritt. C2 ist ein aus einer Seite des Ringes C herausragender Arm und C3 ist ein Ansatz an der vorderen Fläche dieses Armes, welcher gegen einen Anschlag A' am Ende des Geschützes stöfst, wenn der Verschlufs geöffnet ist.
Die Kante C4 des Armes ist nach rückwärts geneigt, wie in Fig. ι und 2 gezeigt. Wenn der Verschlufs geöffnet und eine Patrone so weit eingeschoben worden ist, als der Auswerfer dies gestattet, d. h. so weit, bis der Rand der Patrone gegen den Auswerfer stöfst, und wenn dann der Ring wieder nach links gedreht worden ist, um den Verschlufscylinder in eine solche Stellung zu bringen, dafs der Verschlufs hergestellt werden kann, so stöfst die schiefe Ebene am Arm gegen das hintere Ende der Patrone und drückt sie nach vorwärts, bis sie in einer Ebene mit der Fläche des Verschlufscylinders liegt, so dafs der Verschlufscylinder hinter ihr vorbeigehen kann.
/ ist der Schlagstift, der in einer centralen Aushöhlung im Verschlufscylinder liegt;- derselbe besitzt einen hohlen, cylindrischen Schaft I1, dessen hinteres Ende in eine entsprechende Aushöhlung in einem Block B1 eintritt, welcher das hintere Ende der Höhlung im Verschlufscylinder verschliefst. Der Schaft 71 hat zwei Ansätze I2, die, aus demselben herausragend, in entsprechende Nuthen in den Seiten der Höhlung im Block B1 eintreten und den Schlagbolzen an einer Drehung verhindern. Der Block B1 ist aufsen viereckig gestaltet und pafst in das hintere Ende der Höhlung im Verschlufscylinder, welche von entsprechender Gestalt ist. Er wird durch einen Stift / an . seiner Stelle gehalten, welcher auch den Zapfen für den Griff K bildet, mittelst welches dem Verschlufscylinder eine Drehbewegung ertheilt wird, wenn der Verschlufs geöffnet oder hergestellt werden soll. L ist eine Spiralfeder im hohlen Schaft des Schlagbolzens, durch welche der Schlagbolzen vorwärtsgeschnellt wird.
M ist der Abzughebel, mittelst dessen der Schlagbolzen gespannt erhalten wird, nachdem er zurückgezogen wurde. JV ist ein in einem radialen Loch im Verschlufscylinder gelegener Stift, der am Schwanzstück des Abzughebels aufruht.
O ist ein Stift in einem radialen Loch im Geschütz, welcher mit dem Stift JV in einer Geraden liegt, wenn der Verschlufs hergestellt ist. P ist eine Spiralfeder, die diesen Stift nach aufsen drückt. Q ist ein Winkelhebel; ein Arm desselben ruht am äufseren Ende des Stiftes O und am anderen ist eine Schnur befestigt; zieht man an dieser Schnur, so kann die Abzugsstange ausgelöst werden, wenn der Verschlufscylinder gehörig verriegelt ist.
Der Griff K besitzt excentrische Haken K\ welche in Höhlungen an zwei entgegengesetzten Seiten des Blockes B1 eingreifen, und welche, wenn der Griff so gedreht wird, dafs er nach aufsen herausragt, über Stifte I'2 greifen, welche aus zwei entgegengesetzten Seiten des Schaftes/1 des Schlagbolzens / herausragen und durch Zurückziehen der Stifte den Schlagbolzen spannen.
So lange der Griff nach aufsen gedreht bleibt, stehen die Haken K1 vor den Stiften /2, und der Schlagbolzen kann nicht so weit vorgeschnellt werden, dafs sein vorderes Ende gegen die Patrone stöfst; deshalb kann das Geschütz erst dann abgefeuert werden, wenn der Griff flach gegen den Verschlufscylinder gelegt ist. Ein Arm des Griffes trägt einen Ansatz K2, welcher die Drehung des Griffes in diese Lage verhindert, aufser wenn der Verschlufscylinder gehörig verriegelt ist. Der Ansatz am Griff kann dann in eine Ausnehmung im Ring C eintreten. Auf diese Weise ist es unmöglich, das Geschütz abzufeuern, bevor der Verschlufscylinder gehörig verriegelt ist.
Fig. 8 zeigt die Abwickelung der Innenseite des Verschlufstheiles des Geschützes.
Fig. 9 zeigt, wie sich die Abwickelung im Schnitt darstellen würde. Die erhöhten Theile sind diejenigen, in welche die Gewinde eingeschnitten sind. In den breiten Nuthen zwischen diesen erhöhten Theilen befinden sich keine Gewinde. Eine dieser Nuthen ist tiefer als die übrigen und in dieser gleitet der Auszieher. Der Auszieher E ist in Fig. 8 in seiner Ansicht gezeichnet, und wie man sieht, besitzt auch ■ er an der Innenseite Gewinde. Fig. 10 zeigt einen Grundrifs oder eine äufsere Ansicht des Ausziehers. Die Form des Ausziehers ist eigenthümlich, vom hinteren Ende des Geschützes aus gesehen stellt er sich wie in Fig. 11 gezeichnet dar.
Fig. 12 ist eine Seitenansicht des Kopfes, und zwar ist das vordere Ende, welches den Bodenwulst der Patrone erfaßt (Fig. 3), nach rechts gewendet. ·
Wird der Verschlufscylinder behufs Entriegelung gedreht, so treten die Gewinde auf demselben in die breiten Nuthen im Geschütz und er kann dann rasch nach rückwärts gezogen werden, wobei er der schiefen Richtung der Nuthen folgt.
Dort aber, wo die Nuth den Auszieher enthält, treten die Gewinde des Verschlufscylinders in die Gewinde des Ausziehers; es mufs dann der Auszieher an der Rückwärtsbewegung des Verschlufscylinders theilnehmen. Der Auszieher und der Verschlufscylinder werden an einander festgehalten, bis der Verschlufs wieder hergestellt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Schraubenverschlüssen für Schnellfeuer-Geschütze ein doppelarmiger Auswerfhebel H, dessen Nase.i?2 längs einer entsprechend gestalteten Fläche an dem den Verschlufscylinder tragenden Ring C gleitet, so dafs beim Drehen des Ringes um den letzteren mit dem Geschütz verbindenden Drehzapfen der Auswerfer sich zuerst nach einwärts bewegt und sich vor den Wulst des Patronenbodens stellt und hierauf nach rückwärts schnellt und so die von einem Auszieher entfernte Patronenhülse aus dem Rohr wirft.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT52698D Neuerung an Schraubenverschlüssen für Schnellfeuer-Geschütze Expired - Lifetime DE52698C (de)

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DE (1) DE52698C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5242785A (en) * 1987-06-25 1993-09-07 Fuji Photo Film Co., Ltd. Silver halide color photographic material containing color stain inhibitors and discoloring inhibitors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5242785A (en) * 1987-06-25 1993-09-07 Fuji Photo Film Co., Ltd. Silver halide color photographic material containing color stain inhibitors and discoloring inhibitors

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