DE526331C - Einrichtung an Naehmaschinen mit Stoffverdraenger zum Halten des Werkstueckes - Google Patents

Einrichtung an Naehmaschinen mit Stoffverdraenger zum Halten des Werkstueckes

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DE526331C
DE526331C DE1930526331D DE526331DD DE526331C DE 526331 C DE526331 C DE 526331C DE 1930526331 D DE1930526331 D DE 1930526331D DE 526331D D DE526331D D DE 526331DD DE 526331 C DE526331 C DE 526331C
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fabric
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sewing machines
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DE1930526331D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines
    • D05C7/06Special-purpose or automatic embroidering machines for embroidering festoons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Einrichtung an Nähmaschinen mit Stoffverdränger zum Halten des Werkstückes Für bestimmte Arbeiten verwendet man bei Nähmaschinen einen sogenannten Stoffverdränger, der den Zweck hat, den Stoffrand des Werkstückes stellenweise in Abständen derart zu verdrängen, daß ein zacken- oder muschelförmiger Rand entsteht. Die Arbeitsweise und die dazu benötigten Hilfsmittel sind bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Hierbei befindet sich das Werkstück, z. B. ein Stoffstück, zwischen. der Stichplatte und dem Drückerfuß und muß durch diese gehalten werden. Der Stoffverdränger schwingt nun in Richtung gegen die Nadel, dabei die Stoffkante, soweit sie frei liegt, mitnehmend. Dabei kommt es vor, daß der zwischen der Stichplatte und dem Drückerfuß liegende Stoff nicht genügend gehalten und alsdann von dem Stoffverdränger mitgenommen, d. h. aus der Einspannung zwischen der Stichplatte und dem Drückerfuß herausgezogen wird, was natürlich die Zacken- oder Muschelbildung an der Stoffkante beeinträchtigt. Dieser übelstand tritt ganz besonders dann auf, wenn harte, weniger leicht nachgiebige Werkstoffe verarbeitet werden.
  • Erfindungsgemäß soll dieser übelstand dadurch vermieden werden, daß die Stichplattenoberfläche oder die Drückerfußu,nterfläche, gegebenenfalls auch beide Flächen, seitlich der Nadeleinstichstelle mit in der Stoffvorschubrichtung verlaufenden Rümen besetzt sind, die an der Nadeleinstichstelle unterbrochen sind, so daß die eine Rinnengruppe seitlich vor und die andere Rinnengruppe seitlich hinter der Nadeleinstichstelle verläuft und dadurch das Werkstück an der Nadeleinstichstelle freilegt und von dem Stoffverdränger ungehindert erfaßt und verdrängt werden kann, während die seitlich, liegenden Stoffteile festgehalten werden, wodurch alsdann einwandfreie Zacken bzw. Bögen gebildet werden.
  • An sich ist es bekannt, die Stichplatte bzw. den Dr'ückerfuß mit einer Zahnung oder mit Rinnen zu versehen; bei der Erfindung handelt es sich aber darum, durch die besondere Anordnung der Rinnen eine Einrichtung zu schaffen, die sich für solche Nähmaschinen .eignet, die mit einem Stoffverdränger ausgerüstet sind, denn die Neuerung ermöglicht eine besonders schöne und einwandfreie Ausbildung der bogenförmigen Raffun.-gen des Stoffrandes, weil der Stoff an den Stellen, wo er gerafft wird, keinerlei Reibungswiderstand an der Stichplattenoberfläche oder der Drückerfußunterfiäche findet, während er andererseits an den benachbarten, bogenförmig vorstehenden Stellen des Saumes sicher festgehalten wird, so daß er durch die dem Stoffverdränger folgenden Teile des Saumes nicht mitgezogen werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Abb. i in- schaubildlicher Darstel lang eine mit der Neuerung versehene Stichplatte nebst dazugehörigem Stoffdrückerfuß, Abb. 2 die Stichplatte von oben, Abb. 3 einen Schnitt nach A-B der Abb. z, Abb. q. und 5 den Druckerfuß von unten und im Schnitt der Quere nach, Abb.6 das Zusammenwirken von Stichplatte, Werkstück und Stoffverdränger, wobei der Druckerfuß der Deutlichkeit halber fortgelassen wurde.
  • Die Stichplatte a ist in bekannter Weise mit Ausschnitten für die Stoffschieber und einer Nadelöffnung c versehen. Mit der Stichplatte a wirkt ein Stoffdrückerfuß d zusammen. Wird nun ein Stoffverdränger e benutzt,, so ist für seine freie Bewegung der Drückerfuß d mit einem Ausschnitt f und die Stichplatte a mit einer Querrinne g versehen.
  • Erfindungsgemäß sollen nun die Stichplatte a auf der Oberseite k und auch der Druckerfuß d an der Unterseite l mit Rinnen k und 1 besetzt sein. Wie die Abb. 3 und 5 erkennen lassen, besitzen die Rinnen k und 1 eine Zahnform, deren Eingriffskante gegen den Stoffverdränger e gerichtet ist.
  • Das Ausführungsbeispiel läßt weiterhin erkennen, daß durch den Ausschnitt f und die Querrinneg die Rinnenk und 1 je in zwei Rinnengruppen geschieden sind, von denen die eine Gruppe seitlich vor und die andere Gruppe seitlich hinter der Nadel m liegen (Abb.6). Diese Abbildung zeigt, wie das Werkstück it auf der Stichplatte a und die Stoffkante einesteils bei o und anderseits bei p auf den Rinnen k liegen, während der Kantenteil q infolge des Ausschnittes/ und der Querrinne g frei liegt, so daß er von dem Stoffverdränger e bei dessen. Bewegung von rechts nach links mitgenommen wird, wodurch die Zacken bzw. Bögen entstehen.
  • Natürlich muß man sich in Abb.6 den Druckerfuß d auf der Stichplatte a liegend denken, wobei die beiden Rinnengruppen 1, L den Rinnengruppen h, h gegenüberstehen. In Abb. 6 wurde der Druckerfuß. d deshalb fortgelassen, uni, das auf der Stichplatte a liegende Werkstückn besser erkennen zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Nähmaschinen mit Stoffverdränger zum Halten des Werkstückes, dadurch gekennzeichnet, daß die Stichplattenöberfläche (h) oder die Drückerfußunterfläche (i), gegebenenfalls auch beide Flächen (lt und i), seitlich der Nadeleinstichstelle (c) mit in der Stoffvorschubrichtungverlaufenden Rinnen (k, l) besetzt sind, die an der Nadeleinstichstelle (c) unterbrochen sind, so daß die eine Rinnengruppe seitlich vor und die andere Rinnengruppe seitlich hinter der Nadeleinstichstelle liegen und dadurch das Werkstück (n) an der Nadeleinstichstelle frei liegt und von dem Stoffverdränger (e) erfaßt und verdrängt werden kann, während die seitlich liegenden Stoffteile (o, p) festgehalten werden, wodurch alsdann Zacken bzw. Bögen entstehen.
DE1930526331D 1930-02-07 1930-02-07 Einrichtung an Naehmaschinen mit Stoffverdraenger zum Halten des Werkstueckes Expired DE526331C (de)

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