DE526273C - Wirkunterlage, deren Wirkstellen von Rillen gebildet werden - Google Patents

Wirkunterlage, deren Wirkstellen von Rillen gebildet werden

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DE526273C
DE526273C DE1930526273D DE526273DD DE526273C DE 526273 C DE526273 C DE 526273C DE 1930526273 D DE1930526273 D DE 1930526273D DE 526273D D DE526273D D DE 526273DD DE 526273 C DE526273 C DE 526273C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines
    • A21C5/08Dough-dividing machines with radial, i.e. star-like, cutter-blades slidable in the slots of, and relatively to, a pressing-plunger

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Wirkunterlage, deren Wirkstellen von Rillen gebildet werden Die Erfindung betrifft die Ausbildung einer Wirkunterlage für Teigwirkmaschinen.
  • Es ist erkannt worden, daß der Schaffung geeigneter Wirkunterlagen - eine besondere Bedeutung für den maschinellen Wirkvorgang zukommt. Es sind auch schon die verschiedenartigsten Vorschläge gemacht worden, die Wirkunterlage so zu gestalten, daß dem Teig während des Wirkens ein Halt gegeben wird. Das wurde z. B. dadurch versucht, daß man zur Bildung von Wirkstellen Stifte verwendete, die mehr oder weniger weit aus der Wirkfläche vortraten. Bei gewissen Teigsorten vermochten die Stifte ihre Aufgabe ohne Nachteile zu erfüllen, bei gewissen Teigsorten führten sie jedoch dazu, daß der Wirkling innen bearbeitet wurde, daß Verletzungen der Wirkhaut eintraten und sich kein richtiger Schluß bildete.
  • Man ist weiter dazu übergegangen, in der Wirkunterlage Löcher vorzusehen, die dem Teig beim Wirken einen Halt geben sollten. In der Anwendung auf die Teigtragplatte von Messerstern-Teigteil- und -wirkmaschinen hatte dieser Vorschlag jedoch den Nachteil, daß bei starkem Pressen des Teiges das Teigstück sich zu fest in diese Bohrungen einsetzte und sich am Teigstück ein Zapfen bildete, der beim Wirken entweder abgeschert wurde, was zu unbrauchbaren Wirklingen führte, oder daß der Teig zu fest an der Wirkstelle haftete und beim Abnehmen dann beschädigt wurde. Ein weiterer Vorschlag für die Gestaltung der Wirkstellen auf der Teigtragplatte einer Messerstern - Teigteil- und -wirkmaschine ging dahin, konzentrisch ineinanderliegende Rillen vorzusehen. Diese Rillen haben, abgesehen von der Schwierigkeit, sie einzufräsen, den Nachteil, daß die Wirklinge dann, wenn sich Mehl auf der Teigtragplatte befindet, keinen genügenden Halt bekommen und nicht richtig gewirkt werden. Auf der anderen Seite kann es bei schwerer zu behandelnden Teigsorten bei dieser Ausbildung der Wirkstellen vorkommen, daß der Wirkling an der Auflagestelle zu feucht wurde und sich kein richtiger Schluß bildete. Schließlich ist es möglich, daß bei Wirkstellen, bei denen der Hauptteil der Wirkstelle mehr oder weniger gegenüber der Plattenoberfläche versenkt lag und in der Mitte der Versenkung warzenartige Erhöhungen vorgesehen wurden, auch hier bei schwer zu behandelnden Teigsorten der Wirkling feucht wird und keinen Schluß erhält. Allen diesen Ausbildungen der Wirkstellen ist im übrigen gemein, daß das Pressen mit besonderer Sorgfalt und vor allem genügend stark vorgenommen werden muß. Wird nicht genügend gepreßt, so drückt sich der Teig zu wenig in die Wirkstellen ein, und er hat dann beim Wirken keinen Halt.
  • Sollen aber in allen Fällen gute Wirklinge erhalten werden, so muß der Wirkling von außen her nach seinem auf der Wirkstelle ruhenden Schluß in Falten herzartig nach der Mitte zu gelegt werden. Nur dadurch kommt der für den späteren Gär- und Backvorgang wichtige Schluß und eine nach allen Seiten gleichmäßig und gut gespannte Wirkhaut zustande.
  • Um dies in allen Fällen zu erreichen, sollen gemäß der Erfindung die an sich bekannten, dem Teig einen Halt gebenden Rillen so ausgebildet werden, daß das Hereinziehen der äußeren Teile des Teigballens in die Mitte, d. h. mit anderen Worten, die Herzform des Teigstückes, die die Voraussetzung für einen guten Schluß bildet, zuverlässiger erreicht wird. Dies geschieht dadurch, daß die einzelnen eine Wirkstelle bildenden, in geringem Abstand voneinander liegenden Rillen spiralförmig verlaufen. Außerdem gehen gemäß der Erfindung von dem äußersten Rillenkreis jeder Wirkstelle Nuten aus, die gleichmäßig auf dem Umfang verteilt werden und die tangential oder nahezu tangential an die äußerste Rille heranlaufen. Dadurch soll erreicht werden, daß beim Wirkvorgang das Teigstück zunächst an den Nuten entlang läuft. Dadurch, daß es bereits an diesen Nuten einen Halt findet, wird es rasch hochgerissen und geht, zumal ihm ein nach der Mitte zu größer werdender Widerstand geboten wird, viel besser in die Herzform über.
  • Die :Tuten sollen dabei gegebenenfalls eine besondere Form haben, und es soll die eine in der Wirkrichtung vorn liegende Nutenwand im wesentlichen senkrecht verlaufen, dagegen die zweite Nutenwand geneigt in die Tragplattenebene übergehen.
  • Der Erfindungsgedanke läßt sich in verschiedener Weise verwirklichen: Die spiralförmig verlaufenden Rillen des mittleren Teiles jeder Wirkstelle können beispielsweise mittels geeigneter Hilfsvorrichtungen in die Teigtragplatte eingefräst werden. Insbesondere kann aber auch folgende Ausführungsform Anwendung finden: Als Wirkstellen werden Spiralfedern verwendet, deren Windungen unmittelbar oder wenigstens ziemlich eng aufeinanderliegen. Diese Spiralfedern sind derart in Bohrungen der Teigtragplatte eingesetzt, daß die Oberfläche .der Federwindungen im wesentlichen mit der Platte bündig liegt. Hierdurch wird das besondere Hilfsvorrichtungen erfordernde Einfräsen vermieden, und die Herstellungskosten werden nicht unwesentlich verbilligt. Die Befestigung der in die Bohrungen der Teigtragplatte eingesetzten Spiralfedern kann in der verschiedensten Weise vorgenommen werden und bietet keinerlei Schwierigkeiten.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einer Teigtragplatte für eine Messerstern-Teigteil- und -wirkmaschine dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Draufsicht auf eine Teigt i agplatte.
  • Fig. 2 gibt ebenfalls in Draufsicht in vergrößertem Maßstabe eine einzelne Wirkstelle wieder.
  • Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig.2, und die Fig.4 stellt einen anderen Querschnitt in übernatürlicher Größe dar.
  • Die dargestellte Wirkauflage für eine Messerstern -Teigteil- und -wirkmaschine besteht in üblicher Weise aus einer runden dünnen Platte i aus Blech oder einem anderen Werkstoff, die mit dem Handgriff 2 versehen ist. Auf der Platte sind die einzelnen Wirkstellen 3 in den Messerzellen entsprechenden Abständen voneinander angeordnet. Bei der dargestellten Ausführungsform wird jede Wirkstelle von einer Spiralfeder4 gebildet, deren einzelne Windungen im wesentlichen unmittelbar aneinanderliegen. Diese Spiralfeder ist in eine entsprechende Bohrung 5 der Teigtragplatte i eingesetzt. Die Befestigung der Spiralfeder kann, sofern die Spreizwirkung der aufgerollten Feder nicht zur Festklemmung genügt, dadurch erfolgen, daß die obere Kante der Bohrung 5 (wie in Fig.4 bei G angedeutet) an einigen Stellen auf dem Umfang etwas angestaucht wird, so daß die äußeren Windungen der Feder sich abstützen, während die Spiralfeder gegen Lageänderungen nach unten durch eine in die Teigtragplatte eingelassene Deckplatte 7 gesichert wird. Der Hauptteil der Spiralfeder schließt oben bündig mit der Oberfläche der Teigtragplatte i ab. In dem Mittelteil 8 stehen jedoch die einzelnen Windungen der Spiralfeder etwas über die Oberfläche der Platte .i vor und gehen dann allmählich wieder in die Wirkebene über. Diese F ormgebung, die für den Wirkprozeß besonders günstig ist, kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß die Deckscheibe 7 in der Mitte eine der gewünschten Form des Mittelteiles der Spiralfeder angepaßte Ausbuchtung erhält.
  • Die obern Enden der einzelnen Federwindungen- sind (wie dies Fig. 4 erkennen läßt) mittels beiderseitiger Anschärfungen 8 dachförmig gestaltet.
  • An die durch die äußerste Windung der Spiralfeder gebildete Rille schließen sich tangential gerichtete Nuten 9 an, die gleichmäßig auf den Umfang des äußeren Randes der mittleren Wirkstelle verteilt sind. Im Ausführungsbeispiel sind acht Nuten dargestellt. Die Zahl der Nuten kann natürlich verschieden gewählt werden und richtet sich nach der Art des in der betreffenden Maschine jeweils zu verarbeitenden Teiges. Von den Nuten 9 verläuft die eine Nutenwand io, die in der in Fig. 2 mit Pfeil angedeuteten Wirkrichtung vorn liegt, im wesentlichen senkrecht, während die \ utenwand i i geneigt in die Oberfläche der Teigtragplatte i ausläuft. Das hat seinen Grund darin, daß der Teig dann besser der Mitte zugeleitet wird und leichter in die Herzform übergeht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wirkunterlage, deren Wirkstellen von Rillen gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen eine Wirkstelle bildenden, in geringem Abstand voneinander liegenden Rillen spiralförmig verlaufen. :.Wirkunterlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von dem äußersten Rillenkreis jeder Wirkstelle in gleichmäßig auf den Umfang verteilten Abständen Nuten (9) ausgehen, die tangential oder nahezu tangential an die äußerste Rille heranlaufen. 3. Wirkunterlage nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die eine in der Wirkrichtung vorn liegende Nutenwand (io) im wesentlichen senkrecht verläuft, während die zweite Nutenwand geneigt in die Ebene der Wirkunterlage übergeht. q.. Wirkunterlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Wirkstellen Spiralfedern (q.) dienen, deren Windungen unmittelbar oder eng aufeinanderliegen und die derart in Bohrungen der Wirkunterlage eingesetzt sind, daß die Oberfläche der Federwindungen im wesentlichen mit der Oberfläche der Wirkunterlage bündig liegt oder diese um ein geringes Maß überragt. 5. Wirkunterlage nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Teil (8) der die Wirkstelle bildenden Spiralfeder (q.) etwas über die Wirkebene vorragt und die an den Mittelteil sich beiderseits anschließenden Teile allmählich in die Oberfläche der Wirkunterlage übergeht. . 6. Wirkunterlage nach Anspruch und 5, dadurch gekennzeichnet; daß die einzelnen Federwindungen oben durch beiderseitige Anschärfung (8) dachartig gestaltet sind.
DE1930526273D 1930-07-18 1930-07-18 Wirkunterlage, deren Wirkstellen von Rillen gebildet werden Expired DE526273C (de)

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