DE525940C - Aufladung eines Elektroskopes o. dgl. - Google Patents

Aufladung eines Elektroskopes o. dgl.

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DE525940C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/30Structural combination of electric measuring instruments with basic electronic circuits, e.g. with amplifier

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Description

  • Aufladung eines Elektroskopes o. dgl. Zur Aufladung von Elektroskopen, Elektrometern o. d-1. benutzt man verschiedene Einrichtungen, beispielsweise Gleichrichterschaltungen, die hochgespannten Gleichstrom liefern. Wenn man das Elektroskop an die Gleichrichterschaltung anschließt, erfolgt plötzlich ein Ausschlag zuvor unbestimmbarer Größe. Dies ist äußerst unerwünscht, da der Ausschlag oft außerhalb d-es Anzeigebereichs liegt und man in sehr vielen Fällen nicht einen beliebigen, sondern einen ganz bestimmten Ausschlag zu haben wünscht. Die Erfindung beseitigt diese L belstände. Ihrzufolge soll die Kapazität des Gleichrichterkondensators so gering bemessen und die Kathode der Ventilröhre nur so stark beheizt werden, dali die Ausschläge des Elektroskopes im letzten Teil des Anzeigebereichs vor dem gewünschten Maximalausschlag nur langsam anwachsen. Beim Verbinden des Elektroskopes mit der Gleichrichterschaltungerfolgt vorerst ein plötzliches Ausschlagen, das der Ladung des Kondensators entspricht. Sodann wachsen die Ausschläge des Elektroskopes jedoch infolge der geringen Heizung der Ventilröhre nur langsam an, so daß man die Verbindung mit ihr in dem Augenblick unterbrechen kann, in dem der gewünschte Maximalausschlag erreicht ist.
  • Oft ist es erforderlich, die Spannung, die dem Elektroskop aufgedrückt werden soll, zu ändern. In diesem Fall muß auch der Grad der Unterheizung der Glühkathode geändert werden. Darum soll erfindungsgemäß im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen zur Aufladung eines Elektros:kopes mittels einer Gleichrichterschaltung eine Regeleinrichtung zur Veränderung der Heizstromstärke der Glühkathode der Ventilröhre vorgesehen werden. Um zwei gesonderte Einregelungen zu vermeiden, kann man einen Regelwiderstand für die Heizung vorsehen und diesen mechanisch mit dem Regelwiderstand verbinden, der im Primärkreis des Gleichrichtertransformators liegt. Noch zweckmäßiger ist es, die Glühkathode der Ventilröhre von dem Transformator zu speisen, der den gleichzurichtenden Strom liefert. Die Heizleistung kann sowohl der Primär- als auch der Sekundärwicklung dieses Transformators entnommen werden. Die. Einregelung der gewünschten Elektroskopspannung erfolgt in bekannter Weise durch einen Regelwiderstand im Primärkreis des Gleichrichtertransformators. Jedem Wert dieses Widerstandes entspricht beim Erfindungsgegenstand nicht nur eine bestimmte Elektroskopspännung, sondern auch eine bestimmte Stromstärke der Heizung des Glühventils.
  • Es ist offenbar als wünschenswert anzusehen, daß die Ausschläge des Elektroskopes nicht nur im letzten Teil des Anzeigebereichs vor dem Erreichen des gewünschten Maximalausschlages, sondern, von der Anfangsstellung angefangen, langsam anwachsen. so daL> sie bequem verfolgt werden können. Die Abbildung zeigt eine Schaltung, welche dieser Schaltung entspricht.
  • Im Primärkreis des Transformators, der den gleichzurichtenden Strom liefert, liegt der Regelwiderstand i. Die Glühkathode der Ventilröhre z wird von der Sekundärwicklung des Transformators gespeist. Im Auflade-und Entladekreis des Gleichrichterkondensators 4 liegen die hochohmigen Widerstände 5 und 6. Das Elektroskop bzw. Elektrometer 7 kann durch den Schalter 8 mit der Gleichrichterschaltung verbunden und von ihr getrennt werden. Beim Schließen des Schalters 8 wachsen die Ausschläge des Elektroskopes infolge des Ohmschen Spannungsabfalles in den Widerständen 5 und 6, von der Anfangsstellung angefangen, nur langsam an, auch dann, wenn die Kapazität des Kondensators 4 groß und er vor Schließung des Schalters aufgeladen ist. Gegebenenfalls kann der Widerstand im Aufladekreis fortgelassen werden. Die beiden Widerstände 5 und 6 haben offenbar die gleiche Wirkung wie die Unterheizung der Glühkathode. Infolgedessen kann man bei Erhöhung dieser Widerstände stärker heizen. Sofern man auf den Vorteil verzichten wollte, daß die Ausschläge, von der Anfangsstellung angefangen, langsam ansteigen, könnte man nur im Auflade-, nicht aber im Entladekreis des Kondensators cin3n Widerstand vorsehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bei der Aufladung eines Elektroskopes, Elektrometers o. dgl. mittels einer Gleichrichterschaltung dieAnwendung eines Kondensators so geringer Kapazität und eine so schwache Beheizung der Kathode der Ventilröhre, daß die Ausschläge des Elektroskopes im letzten Teil des Anzeigehereichs vor dem gewünschten Maximalausschlag nur langsam anwachsen. a. Schaltung zur Aufladung eines Elektroskopes nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Regeleinrichtung zur Veränderung der Heizstromstärke der Kathode der Ventilröhre. 3. Schaltung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühli:athode der Ventilröhre von dem Transformator gespeist wird, der den gleichzurichtenden Strom liefert, und daß die Stromstärken dieses Transformators in an sich bekannter Weise regelbar sind. 4. Schaltung nach Anspruch z oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Auflade-und Entladekreis des Gleichrichterkondensators oder nur im Entladekreis ein so hochohmiger Widerstand liegt, daß die Ausschläge des Elektroskopes, von. der Anfangsstellung angefangen, nur lansam anwachsen.
DE1930525940D 1930-04-06 1930-04-06 Aufladung eines Elektroskopes o. dgl. Expired DE525940C (de)

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