DE525923C - Apparatur zur Konzentration von Wasserstoffsuperoxyd - Google Patents
Apparatur zur Konzentration von WasserstoffsuperoxydInfo
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- DE525923C DE525923C DESCH65085D DESC065085D DE525923C DE 525923 C DE525923 C DE 525923C DE SCH65085 D DESCH65085 D DE SCH65085D DE SC065085 D DESC065085 D DE SC065085D DE 525923 C DE525923 C DE 525923C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
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- C01B15/01—Hydrogen peroxide
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Description
- Apparatur zur Konzentration von Wasserstoffsuperoxyd Von den verschiedenen Verfahren zur Herstellung von hochprozentigen Wasserstoffsuperoxyden hat sich ein solches, bei welchem das hochprozentige Produkt durch Konzentration eines niederprozentigen erreicht wird, als besonders wirtschaftlich erwiesen.
- Die Konzentration erfolgt gemäß der Erfindung durch fraktionelle Destillation von verflüchtigten niedrigprozentigen neutralen, alkalischen oder annähernd säurefreien (z. B. i01 @ Säure enthaltenden) Wasserstoffsuperoxydlösungen in einer unter Vakuum stehenden Apparatur, welcher dasniedrigprozentigeWasserstoffsuperoxyd mittels Streudüsen in feinvernebelter Form und nur in der Menge zugeführt wird, die der Verdampfungsmöglichkeit entspricht.
- Die Apparatur besteht aus einem mit heizbaren Wandungen ausgestatteten Verdampfersystem, das unter Zwischenschaltung eines Abscheiders mit einem Kondensatorensystem verbunden ist und durch eine gemeinschaftliche Vakuumpumpe unter Unterdruck gehalten wird. Zur getrennten Aufnahme des kondensierten Wasserstoffsuperoxyds und zur Aufnahme des ausgeschiedenen Wassers sind Vorlagen angeordnet. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Vorrichtung sind am Boden der Verdampfer angebrachte regelbare Streudüsen, mittels deren das niedrigprozentige Wasserstoffsuperoxyd unter Verwendung eines mit Preßluft arbeitenden Druckautomaten zugeführt wird. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen Abb. x und 2 die Gesamtanordnung der Apparatur im Aufriß und Grundriß, Abb. 3 und q. einzelne Teile der Apparatur. Die Verdampfer x werden gebildet aus senkrecht angeordneten zylindrischen Gefäßen von verhältnismäßig großer Höhe und geringem Durchmesser, die an ihrem unteren Ende Streudüsen 2 für den Eintritt des niedrigprozentigen Wasserstoffsuperoxydes und an ihrem oberen Ende Krümmer 3 besitzen, welche die Dämpfe einem Sammelrohr q. zuführen.
- Die Zuführung des Ausgangsproduktes, das dem Vorratbehälter g entnommen wird, zu den Streudüsen 2 erfolgt durch den Druckautomaten 6, der von einem Kompressor mit Preßluft versorgt wird.
- Die zur Verflüchtigung des Wasserstoffsuperoxydes nötige Wärme wird den Verdampfern durch mit Dampf geheizte Mäntel zugeführt. Die Anordnung der Dampfmäntel kann so getroffen werden, daß entweder jeder einzelne Verdampfer mit einem eigenen Dampfmantel umgeben ist (Abb. 3) oder daß die Verdampfer zusammen in einem gleichachsig angeordneten gemeinschaftlichen, mit Dampf geheizten Kessel untergebracht sind (Abb. q.).
- An die Sammelleitung q. für die Dämpfe ist zunächst ein Säureabscheider 7 angeschlossen, von dem aus die Dämpfe in die Raschigkolonne 8 übertreten, während die abgeschiedene Säure in einen senkrecht unter . dem Säureabscheider angeordneten Säuresammler 9 aufgefangen wird, der auch das etwa in den Verdampfern= nicht verdampfte, ihm durch die Sammelleitung 1o zugeführte Wasserstoffsuperoxyd aufnimmt.
- Senkrecht über der Raschigkolonne 8 ist ein Kondensator 11 angeschlossen, aus dem der noch nicht kondensierte Wasserdampf durch den Doppelkrümmer 12 in den Wasserdampfkondensator 13 übergeleitet wird, während das kondensierte und konzentrierte Wasserstoffsuperoxyd der senkrecht unter der Raschigkolonne 8 aufgestellten Vorlage 14 zufließt. Ebenso ist senkrecht unter dem Kondensator für den Wasserdampf eine Vorlage 15 für das Kondenswasser vorgesehen. Die beiden Vorlagen 14 und 15 sind durch eine in ihrem Oberteil einmündende Verbindungsleitung 16 miteinander und durch die Leitung 17 mit einer Vakuumpumpe verbunden, durch welche mittelbar die Luft aus den Kondensatoren abgesaugt und dadurch gleichzeitig die gesamte Vorrichtung unter Vakuum gehalten wird.
- Die konstruktive Ausbildung der Verdampfer 1 ist in zwei Ausführungsformen in Abb. 3 und 4. besonders dargestellt. Die beiden Ausführungsformen unterscheiden sich lediglich dadurch, daß im ersten Falle jeder Verdampfungszylinder ja mit einem eigenen, mit Dampf geheizten Mantel 1b umgeben ist, während im zweiten Falle mehrere, beispielsweise acht, Verdampfungszylinder ja in einem gemeinschaftlichen, mit Dampf geheizten Kesselre untergebracht sind. Die Vorrichtung wird noch ergänzt durch die Dampfzuführung und Kondenswasserableitung für die Heizmäntel der Verdampfer und die Kühlwasserzu- und -ableitung für die Kondensatoren, die in bekannter Weise ausgeführt sind.
- Die Aufstellung der Apparatur erfolgt in der Weise, daß die Mäntel der Verdampfer und Kondensatoren mit Tragflanschen ausgestattet werden, mit denen sie auf einer aus Profileisen hergestellten Tragkonstruktion ruhen, während die Vorlagen sowie der Druckautomat und der Säureabscheider auf Fundamenten aufgesetzt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparatur zur Konzentration von Wasserstoffsuperoxyd, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit geheizten Wandungen ausgestattetes Verdampfersystem (1) unter Zwischenschaltung eines Abscheiders (7) mit einer Raschigkolonne (8), an welche sich ein Kondensatorensystem (11, 13) anschließt, vereinigt ist, und daß diese Apparatur mit einer Vakuumpumpe verbunden und mit einer Vorlage zur Aufnahme der ausgeschiedenen Säure (9), des kondensierten und konzentrierten Wasserstoffsuperoxyds (14) sowie des ausgeschiedenen kondensierten Wassers (15) ausgestattet ist, während zur Einleitung des Wasserstoffsuperoxyds in die Verdampfer am Boden derselben Zerstäubungsdüsen vorgesehen sind, denen das niedrigprozentige Wasserstoffsuperoxyd mittels eines mit Preßluft arbeitenden Druckautomaten zugeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH65085D DE525923C (de) | 1922-06-01 | 1922-06-01 | Apparatur zur Konzentration von Wasserstoffsuperoxyd |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH65085D DE525923C (de) | 1922-06-01 | 1922-06-01 | Apparatur zur Konzentration von Wasserstoffsuperoxyd |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE525923C true DE525923C (de) | 1931-05-30 |
Family
ID=7438457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH65085D Expired DE525923C (de) | 1922-06-01 | 1922-06-01 | Apparatur zur Konzentration von Wasserstoffsuperoxyd |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE525923C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767052C (de) * | 1938-06-05 | 1951-08-09 | Heinrich Schmidt | Verfahren zur Gewinnung von reinem Wasserstoffperoxyd |
| DE897840C (de) * | 1950-12-20 | 1953-11-23 | Herbert Schmidt | Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoffperoxyd durch Destillation |
-
1922
- 1922-06-01 DE DESCH65085D patent/DE525923C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767052C (de) * | 1938-06-05 | 1951-08-09 | Heinrich Schmidt | Verfahren zur Gewinnung von reinem Wasserstoffperoxyd |
| DE897840C (de) * | 1950-12-20 | 1953-11-23 | Herbert Schmidt | Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoffperoxyd durch Destillation |
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