DE524656C - Maschine zum Abrichten oder Schlichten von Fussboeden o. dgl. - Google Patents

Maschine zum Abrichten oder Schlichten von Fussboeden o. dgl.

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DE524656C
DE524656C DE1930524656D DE524656DD DE524656C DE 524656 C DE524656 C DE 524656C DE 1930524656 D DE1930524656 D DE 1930524656D DE 524656D D DE524656D D DE 524656DD DE 524656 C DE524656 C DE 524656C
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motor
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Simplex Floor Planing & Treat
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Abrichten oder Schlichten von Fußböden o. dgl. mit durch einen Motor angetriebenem, um eine waagerechte Achse drehbarem Werkzeug. Bei der Verwendung derartiger Maschinen zum Bearbeiten von Parkettfußböden, die aus rechteckigen Holzblöcken bestehen, ergibt sich die Schwierigkeit, daß die Blöcke, namentlich wenn sie etwas gelockert sind,
ίο unter dem Einfluß des mit sehr hoher Geschwindigkeit umlaufenden Werkzeuges leicht ihre Lage verändern. Infolgedessen besteht die Gefahr, daß bei einer nur durch Räder an den beiden Enden unterstützten Maschine das Werkzeug selbst, die Maschine und der Fußboden sowie die Bedienungsperson beschädigt werden.
Die angegebenen Mängel werden durch die Erfindung beseitigt, die darin besteht, daß unmittelbar vor dem Werkzeug eine Walze und unmittelbar hinter dem Werkzeug eine zweite Walze angeordnet ist.
Die Walze vor dem Werkzeug wird vorteilhaft nachgiebig gelagert.
Durch die Anordnung der beiden Walzen unmittelbar vor und hinter dem Werkzeug wird jeder Block des Parkettfußbodens niedergehalten, be\"or das Werkzeug auf ihn einwirkt, ferner während des Einwirkens und nach dem Einwirken. Es wird somit eine Verletzung der Bedienungsperson sowie eine Beschädigung des Werkzeuges und des Fußbodens vermieden.
Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung sind am vorderen Ende der Maschine zwei seitliche, in einem gewissen Abstande voneinander gehaltene Trag- oder Stützwalzen und am hinteren Ende der Maschine eine über die ganze Breite der Maschine durchgehende Walze oder eine Gruppe von über die ganze Breite der Maschine verteilten Trag- oder Stützwalzen vorgesehen. In Verbindung mit der nachgiebig gelagerten Walze vor dem Werkzeug ergibt sich hierdurch der Vorteil, daß die Winkelbewegung, welche dem Werkzeug bzw. der Maschine durch Knoten oder sonstige Unebenheiten auf der bearbeiteten Fläche erteilt würde, in ihrer Größe erheblich verringert wird. Denn die nachgiebig gelagerte Walze vor dem Werkzeug bewirkt keine Winkelbewegung der Maschine, da sie den Unregelmäßigkeiten der Bodenfläche nachgeben kann, und von den sonstigen Trag- oder Stützwalzen bewegen sich nur die beiden vorderen Walzen über eine unbearbeitete Fläche.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar ist:
Fig. ι die Maschine in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht hierzu,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1.
Das Gestell der Maschine besteht aus einer Grundplatte α mit den Seitenteilen b. Das Vorderende der Maschine ruht zu beiden Seiten auf zwei Rädern c und das hintere Ende auf einer Walze d, die mit Rillen ver-
sehen sein kann. An den Enden dieser Walze sind kurze. Zapfen dl, angebracht, von denen jeder in einem (nicht gezeichneten) Kugellager in der Walze gelagert ist. Die Zapfen werden von den unteren Enden von senkrechten Stangen e gehalten, die in Rohrstücke ex an den Seitenteilen b eingreifen. Die Stangen e werden in den Rohren e1 durch mit Flügelmuttern und Gegenmuttern f1 versehene ίο Schrauben / eingestellt, während Schraubenbolzen g an den Seiten der Rohre durch Schlitze g·1 in den Stangen e gehen und ein Herausfallen der letzteren verhindern. Die Schlitze können auch weggelassen werden, wobei dann die Stellschrauben g die Stangen e in Stellung halten.
Unmittelbar vor der Walze d befindet sich das Arbeitswerkzeug h, welches z. B. eine Anzahl von quer angeordneten Messern auf einer so Welle oder Trommel enthalten oder durch eine Trommel mit einem Bezug aus schleifendem Werkstoff, wie Sandpapier, Schmirgel o. dgl., gebildet werden kann. Die Tragwelle h1 für das Werkzeug ist an beiden Enden in Kugellagern gelagert, die sich in den an den Seitenteilen b des Gestelles befestigten Gehäusen h2 befinden. An dem einen Ende dieser Welle befindet sich eine Riemenscheibe i, die durch einen Riemen i1 von einer Scheiber angetrieben wird, welche auf dem Rotor eines Motors i3 festsitzt. Die Seitenteile der Maschine sind mit Schlitzen b1 zur Aufnahme der Welle A1 versehen.
Vor dem Werkzeug befindet sich eine zweite Walze /, deren Enden mit kurzen Zapfen j1 versehen sind, deren jeder an seinem inneren Ende in einem (nicht dargestellten) Kugellager in den Enden der Walze / gelagert ist. Die Zapfen j1 werden von den unteren Enden von zwei Zapfen j- gehalten, welche sich in den unteren Enden von Rohrstücken k an den Seitenteilen des Maschinengestelles verschieben. In den Rohren k befinden sich ferner an ihren unteren Enden geschlossene Büchsen k1 mit Druckfedern k~, welche gegen die Unterseite der Gestellplatte α drücken und dadurch die Walze/ nach unten drücken. Die Bewegung der Walze; wird begrenzt durch Stifte /, die durch Löcher in den Rohren k gehen und in Schlitze I1 der Zapfen /2 eingreifen.
Unmittelbar vor der Walze/ befindet sich ein Trichter m, dessert untere Kante mit einem Streifen η aus Leder oder anderem biegsamen Werkstoff versehen ist. Dieser Trichter steht durch eine Leitung 0 mit dem Gehäuse p eines !''entilators q in A'erbindung, dessen Welle q1 in einem Kugellagergehäuse q~ an der Seite der Maschine gelagert ist und eine Riemenscheibe r besitzt, die durch einen Riemen r1 von einer entsprechenden Seheibe auf dem Rotor des Motors angetrieben wird. Von dem \rentilatorgehäuse führt eine Leitung s nach einem Beutel s1 aus Stoff o. dgl. Die Maschine ist mit Handgriffen t versehen, an denen sie über den Fußboden hin und her gefahren werden kann. Ein Anlasser oder Schalter u finden Motor ist an den Handgriffen ί angebracht.
Zur Handhabung der Maschine wird das hintere Ende derselben durch die Stellschrauben f1 auf die gewünschte Arbeitstiefe des Werkzeuges eingestellt. Die Maschine wird dann über den zu behandelnden Boden hin und her gefahren. Wenn die Maschine bei Verwendung eines Schneidwerkzeuges von rechts nach links bewegt wird, entsprechend dem Pfeil der Fig. 1, so wird der Motor eingeschaltet und das Werkzeug in einer Richtung im Sinne der Uhrzeigerdrehung gedreht, so daß die Späne in das Mundstück des Trichters gelangen. Bei der Bewegung in der anderen Richtung wird der Motor zeitweise stillgesetzt. Bei Verwendung einer Schmirgeltrommel kann der Motor dauernd in Betrieb ge^ halten werden.
Jeder Block wird, wenn er der Einwirkung des Werkzeuges unterworfen wird, zunächst durch die nachgiebig gelagerte Walze/ und dann durch diese Walze in Verbindung mit der Walze h und schließlich durch die letztere AValze allein in Stellung gehalten. Das eine der beiden Räder c am Vorderende der Maschine fährt nach Ausführung des ersten Schnittes stets über eine bearbeitete Fläche, ebenso die hintere Walze, wenn das Werkzeug nur bei der Bewegung der Maschine in Richtung des Pfeiles arbeitet. Die Walze/ bewegt sich allerdings über eine unbearbeitete Fläche, aber etwaige Unregelmäßigkeiten des Bodens können in ihrer Wirkung durch entsprechende Einstellung der Feder k unschädlich gemacht werden, so daß Winkelbewegungen der Maschine bzw. des Werkzeuges auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden können. Staub, Schmutz oder Holzsplitter werden bei der Drehung des Werkzeuges in den Trichter gelenkt und durch den Ventilator q nach dem Beutel s1 gedrückt.
Wenn sich im Weg der Walze d ein Nagel oder sonstiger Vorsprung befindet, so kann die Maschine so gelenkt werden, daß der Nagel oder Vorsprung durch eine der Rillen in der Walze d geht und die Maschine daher keine Abweichung aus ihrer Bahn erfährt. Der Antriebsmotor ist an Führungsschienen u1 n5 einstellbar gelagert.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: :
    I.Maschine zum Abrichten oder Schlichten von Fußböden o. dgl. mit durch einen Motor angetriebenem, um eine waage-■ rechte Achse drehbarem Werkzeug, da-
    durch gekennzeichnet, daß unmittelbar vor dem Werkzeug (Ji) eine Walze (j) und unmittelbar hinter dem Werkzeug (h) eine zweite Walze (d) angeordnet ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (;') vor dem Werkzeug Qi) nachgiebig gelagert ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen' Ende der Maschine zwei seitliche, in gewissem Abstande voneinander gehaltene Tragwalzen (c) und am hinteren Ende der Maschine eine über die ganze Breite der Maschine durchgehende Tragwalze (d) oder eine Gruppe von über die ganze Breite der Maschine verteilten Tragwalzen (d) vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930524656D 1929-04-05 1930-04-04 Maschine zum Abrichten oder Schlichten von Fussboeden o. dgl. Expired DE524656C (de)

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GB693184X 1929-04-05

Publications (1)

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ID=10493258

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930524656D Expired DE524656C (de) 1929-04-05 1930-04-04 Maschine zum Abrichten oder Schlichten von Fussboeden o. dgl.

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FR (1) FR693184A (de)

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FR693184A (fr) 1930-11-17

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