DE523544C - Fahrtkontrollvorrichtung - Google Patents

Fahrtkontrollvorrichtung

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DE523544C
DE523544C DER70501D DER0070501D DE523544C DE 523544 C DE523544 C DE 523544C DE R70501 D DER70501 D DE R70501D DE R0070501 D DER0070501 D DE R0070501D DE 523544 C DE523544 C DE 523544C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/02Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data
    • G07C1/08Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated by marking an element, e.g. a card or tape, in position determined by the time

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Description

  • Fahrtkontrollvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Fahrtkontrollv orrichtung, bei der die Bewegung der entgegen der Wirkung von Federn niedergedrückten Fahrgastsitze durch mechanische oder elektrische Mittel auf die Schreibvorrichtung übertragen wird. Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art blieb bei unbelasteten Sitzen der jedem Sitz zugeordnete Schreibstift außer Tätigkeit.
  • Gemäß der Erfindung bilden die Gegenfedern in Verbindung mit den Fahrgastsitzen derartig schwingungsfähige Systeme, daß während der Fahrt bei unbelastetem Sitz kleine Schwingungen, bei belastetem Sitz größere aufgezeichnet werden. Es wird somit gleichzeitig eine Kontrolle der Leerfahrten erreicht, wie sie bisher durch die bekannten Fahrtkontrollvorrichtungen mit besonderem Schwingkörper erzielt. wurde.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung schematisch veranschaulicht.
  • i ist das federnde Sitzpolster, unter dessen Sitzfläche z. B. ein Teller 2 angeordnet ist, der mittels einer beispielsweise unter Wirkung einer Spannfeder 3 stehenden Verbindungsstange d. gelenkig mit dem Lager 5 des Polstersitzrahrnens 6 verbunden ist. An die Verbindungsstange q. ist ein Drahtzug 7 angelenkt, der bei <8 als Bowdenzug ausgebildet ist. Dieser Bowdenzug 8 endigt in einen Schreibstift y, der mit seinem Schafte io innerhalb eines Lagers i i des Taxametergehäuses 12 geführt ist und der entgegen der Wirkung einer Schraubenfeder 13 bei belastetem Sitzpolster i in eine solche, von der Normalen abweichende Lage vorbewegt wird, daß dabei das durch die Zeituhr bewegte Schreibband 14 mit einer Schwingungskurve versehen wird, deren Länge sich nach der Zeitdauer der Belastung des Sitzes durch den Fahrgast richtet.
  • Die Anordnung wird derart getroffen, daß das Schreibband 14 innerhalb der Zeituhr sich aufrollt und von unbefugter Hand nicht aus der Uhr entfernbar ist. Es kann auch in bekannter Weise ein zweites, z. B. unterhalb des ersten Schreibbandes und mit ihm in gleicher Ebene liegendes Schreibband angebracht sein, das zur- Kontrolle durch den Fahrgast abziehbar ist. Im weiteren kann in ebenfalls bekannter Weise die Anordnung derart getroffen werden, daß entweder für jeden belasteten Sitz ein bzw. zwei übereinanderliegende Schreibbänder vorgesehen sind, die jeweils von einem besonderen Schreibstift (wie eingangs beschrieben) beeinflußt werden, oder die Bowdenzüge der Sitzpolster wirken mit ihren Schreibstiften auf ein gemeinsames Schreibband, das durch die Zeituhr vorbewegt wird.
  • An Stelle des mechanisch durch Bowdenzug betätigten übertragungsorgans für den Schreibstift kann auch in bekannter Weise eine elektrisch wirkende Übertragungsanordnung vorgesehen werden, bei der beispielsweise ein schwingender Kern in einer Erregerspule konforme Schwingungen eines Kernes der in der Uhr vorgesehenen Empfängerspule auslöst.
  • Die Wirkungsweise der Taxaineterkontrolluhr ist leicht verständlich. Bei unbelastetem, stillstehendem Fahrzeug zeichnet der Schreibstift g (oder mehrere Schreibstifte) eine gerade verlaufende Linie (.oder mehrere parallel laufende gerade Linien) auf. Bei unbelastetem, fahrendem Fahrzeug weist die durch den Schreibstift 9 aufgezeichnete Linie nur die infolge der leichten Schwingungen des Fahrzeuges sich ergebenden ganz geringen Abweichungen von der Geraden auf. Das gleiche gilt bei mehreren Schreibstiften 9. Bei belastetem, fahrendem Fahrzeug wird infolge der durch den belasteten Sitz erfolgenden Schwingungen für die Zeit der Belastung durch den Schreibstift 9 eine diesen Schwingungen entsprechende mehr oder weniger erhebliche Kurvenlinie angezeigt. Befinden sich nun z. B. vier Sitze in dem Fahrzeug, von denen einer belastet ist, während die anderen drei unbelastet sind, so zeigt nur der eine Schreibstift auf dem Schreibband 14 die eigenartige Kurve, während die übrigen drei Schreibstifte gerade Linien wiedergeben, die lediglich die sich durch die Schwankungen des Fahrzeugs ergebenden geringfügigen Abweichungen aufweisen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCIl: Fahrtkontrollvorrichtung, bei der die Bewegung der entgegen der Wirkung von Federn niedergedrückten Fahrgastsitze durch mechanische oder elektrische Mittel auf die Schreibvorrichtung übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenfedern in Verbindung mit den Fahrgastsitzen derartig schwingungsfähige Systeme bilden, daß während der Fahrt bei unbelastetem Sitz kleine Schwingungen, bei belastetem Sitz größere aufgezeichnet werden.
DER70501D 1927-02-25 1927-02-25 Fahrtkontrollvorrichtung Expired DE523544C (de)

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