DE522343C - Spannschlosssicherung nach Patent 447952, insbesondere bei Verspannungen an Flugzeugen - Google Patents
Spannschlosssicherung nach Patent 447952, insbesondere bei Verspannungen an FlugzeugenInfo
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- DE522343C DE522343C DEST45584D DEST045584D DE522343C DE 522343 C DE522343 C DE 522343C DE ST45584 D DEST45584 D DE ST45584D DE ST045584 D DEST045584 D DE ST045584D DE 522343 C DE522343 C DE 522343C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C3/00—Wings
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
16. APRIL 1931
16. APRIL 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 62 b GRUPPE'24
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1929 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 4. Juni 1925.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannschloßsicherung nach Patent 447 952, insbesondere
bei Verspannungen an Flugzeugen.
Gegenstand des Hauptpatentes bildet eine Spannschloßsicherung, die aus einem Bügel
besteht, welcher durch ein Verriegelungsglied in der Sperrlage gehalten wird. Der Bügel
bei dieser Spannschloßsicherung ist an seinen beiden Enden mit ringförmigen ösen versehen,
welche die mit dem Muttergewinde versehenen Läufer umfassen. Aus dieser Anordnung
der als Führungskörper dienenden Sicherung ergibt sich der Nachteil, daß der als Spanner dienende Schraubkörper immer
nur einen Teil einer vollen Umdrehung ausführen kann, da der Führungskörper beim
Spannen des Schlosses stets seine Lage am Spannschloß beibehält.
Nach der Erfindung ist dadurch eine Verbesserung erzielt, daß der Führungskörper
aus einem Plattenstreifen mit die Spannschloßmuttern umgreifenden bügelartigen Enden besteht, welche bei einer bestimmten
gegenseitigen Lage der Spannscihloßmuttern an den seitlichen Abfladhungen der Muttern
anHegen, und daß der Führungskörper in seiner Lage an dem Spannschloß durch einen
Splint o. dgl. gehalten ist.
Hierdurch ist der Vorteil erzielt, daß bei Inbetriebnahme des Spannschlosses der Führungskörper
nach Entfernen des Splintes abgenommen werden kann, so daß der Schraubkörper ganz um sich herum gedreht
werden kann. Nach beendetem Spannvorgang wird der Führungskörper wieder auf die Läufer aufgesetzt und in dieser Lage durch
Einsetzen des Splintes gesichert.
Eine weitere Verbesserung ist dadurch erzielt, daß jede Spannschloßmutter an ihrem
innenliegtenden Ende mit einer ringförmigen Wulst versehen ist, welche die seitlichen Abflachungen
begrenzt. Diese Wülste stellen ein weiteres Sicherheitsorgan für das Spannschloß
dar, da sie das Aufsetzen des Führungskörpers auf die Läufer nur dann zulassen,
wenn eine genügend große Anzahl von Gewindegängen des Schraubkörpers mit den Läufern in Eingriff steht, so daß ein Ausreißen
der Gewindegänge nicht zu befürchten ist. Es kann also niemals der Fall eintreten, daß
die Spannschloßmutter zu weit gespannt und dadurch die Sicherheit der ganzen Verbin-1·
dung in Frage gestellt wird. Dieser Vorteil ist insbesondere wichtig bei Spannschloßmuttern,
die für Flugzeuge o. dgl. verwendet werden, da für diese ein. großes Maß von, Sidierheit
vorausgesetzt werden muß.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι eine Seitenansicht eines Spannschlosses, Fig. 2 und 3 eine Seitenansicht und
ίο eine Stirnansicht der Spannschloßsicherung
nach Fig. r, Fig. 4 eine Seitenansicht einer abgeänderten Spannschloßform und Fig. 5
eine bei starren Spannkörpern verwendbare Abänderungsform des Spannschlosses. Nach Fig. 1 sind zwei Muttern 11, 12 mit
einem mit verschiedenem Gewinde versehenen Gewindebolzen τ 3 verbunden, der mittels
einer geeigneten Vorrichtung, beispielsweise eines Domes, gedreht werden kann.
Der das Spannschloß gegen jede nicht gewünschte Änderung seiner Lage schützende
Teil besteht aus einer Sicherung, die durch eine entfernbare Platte 14 gebildet wird.
Diese Platte 14 kann mittels eines Splintes 15 an dem Gewindebolzen 13 befestigt werden
und ist an ihren Enden mit Spangen 16 versehen, deren geradlinige Arme 17 an Flächen
18 der Muttern 11, 12 anliegen.
Zur Regelung der Spannung eines aus zwei oder mehreren durch ein Spannschloß miteinander
verbundenen Teilen bestehenden Kabels, einer Stange o. dgl. wird die Sicherung 14,
16 abgehoben, nachdem der Splint 15 entfernt worden ist. Hiernach kann der Gewindebolzen
13 frei gedreht werden, worauf nach beendetem Spann Vorgang die Flächen 18
zur Anlage mit den geradlinigen Enden der Spangen 16 der Sicherung gebracht werden.
Die Sicherung wird durch den Splint 15 in
bezug auf die Gewindebolzen 13 gesichert.
Bei dieser Ausführungsform sind nach Fig.'i an den Muttern 11, 12 Wülste 3 vorgesehen,
die als Begrenzungsvorrichtung in der Weise dienen, daß die Sicherung nicht eher
auf die Muttern aufgesetzt werden kann, bis diese mit einer bestimmten Länge auf den
Gewindebolzen 13 aufgeschraubt sind.
In Fig. 4 ist eine Spannschlößmutter 19
mit zwei Gewindeseiten dargestellt. Die Sicherung 14 kann, wie aus Fig. 4 hervorgeht,
ebenfalls für diese Ausführungsform des Spannschlosses verwendet werden. An den
Stangen 20, 21, die. mit den zu spannenden Körpern verbunden sind, sind Flächen 22 vorgesehen,
die mit den Spangen 16 zusammenwirken.
Wie aus Fig. 5 hervorgeht, könnte eine Mutter 23 mit einem Gewindebolzen 24 fest
verbunden sein, der mit einem mit Gewinde versehenen Teil 25 eines Spannkörpers in dem
Falle zusammenwirkt, in dem das Spannschloß unmittelbar bei beliebig ausgeführten
Spannkörpern o. dgl. verwendet wird.
Die neue Sicherung, die erst nach beendetem Spannvorgang eingesetzt zu werden
braucht, ermöglicht eine sehr leichte Handhabung des Spannschlosses, während infolge
der Anordnung einer Gewindezone von bestimmter Länge in den Spannschloßmuttern
die beim Spannen des Spannschlosses ausgeübte Zugkraft mit der gewünschten Genauigkeit
gemessen werden kann.
Das Spannschloß kann aus jedem geeigneten Stoff bestehen. Das Einziehen der Gewindeenden
kann warm oder kalt geschehen.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Spannschloßsicherung _ nach Patent 447 952, insbesondere bei V'erspannungen an Flugzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (14) aus einem Plattenstreifen mit die Spannschloßmüttern (11, 12, 20, 21) umgreifenden bügelartigen" Enden (16) · besteht, welche bei einer bestimmten gegenseitigen Lage der Spannschloßmuttern an den seitlichen Abflachungen (18, 22) der Muttern anliegen, und daß der Führungskörper in seiner Lage an dem Spannschloß durch einen Splint (15) 0. dgl. gehalten ist.
- 2. Spannschloßsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spannschloßmutter (11, 12) an ihrem inaienliegenden Ende mit einer ringförmigen Wulst (3) versehen ist, welche die seitlichen Abflachungen (18) begrenzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR522343X | 1928-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522343C true DE522343C (de) | 1931-04-16 |
Family
ID=8917835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST45584D Expired DE522343C (de) | 1928-03-20 | 1929-03-19 | Spannschlosssicherung nach Patent 447952, insbesondere bei Verspannungen an Flugzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE522343C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2671681A (en) * | 1952-06-12 | 1954-03-09 | Wille Ernest | Locking device for turnbuckles |
| US2819504A (en) * | 1952-05-24 | 1958-01-14 | Louis H Morin | Reinforced separable fasteners |
-
1929
- 1929-03-19 DE DEST45584D patent/DE522343C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2819504A (en) * | 1952-05-24 | 1958-01-14 | Louis H Morin | Reinforced separable fasteners |
| US2671681A (en) * | 1952-06-12 | 1954-03-09 | Wille Ernest | Locking device for turnbuckles |
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