DE522236C - Abfederung von Sitz und Rueckenlehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Abfederung von Sitz und Rueckenlehne, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/70—Upholstery springs ; Upholstery
- B60N2/7023—Coach-like constructions
- B60N2/7035—Cushions
- B60N2/7047—Springs
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Description
Im Hauptpatent 502 501 ist eine Abfederung
von Sitz und Rückenlehne beschrieben, bei der eine Reihe normalisierter Elemente vorgesehen
sind, die je nach der Form des Sitzes entweder parallel oder divergierend angeordnet
sind und je nach der Tiefe des Sitzes an der betreffenden Stelle durch Verlängerungen
regelbar sind, welche an die oberen Blattfedern der Elemente mittels Klemmlaschen
o. dgl. befestigt werden. Es wird noch in Erinnerung gebracht, daß jedes Element
eine obere, sehr weiche, ein weiches Aufsitzen sichernde Schleife aufwies, die im
unteren Teil an eine starre Blattfeder angenietet wurde; an die Enden der letzteren sind
zwei Zwischenblattfedern angenietet, die untereinander durch eine weichere, obere
Feder verbunden sind und sich in der ersten Phase der Durchbiegung der Polsterung einwärts
und nach unten durchbiegen und so einen wachsenden Widerstand leisten, in der letzten Phase der Durchbiegung der Polsterung
sich aber aufrichten, nämlich sobald die sie verbindende Blattfeder die waagerechte
Lage unterschritten hat.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vereinfachung der Bauart solcher normalisierter
Elemente, die darin besteht, daß eine der Zwischenblattfedern, und zwar die dem
Hinterteil des Sitzes näher gelegene, entfällt, da sie nicht so notwendig ist, und daß daher
auch die die Zwischenblattfedern verbindende Blattfeder entfällt, und die verbleibende
Zwischenblattfeder nach unten verlängert wird und ein Verstärkungs- und Bremsblatt
abgibt, welches mittels Bügel beliebiger Zahl an der federnden Schleife anliegt, nichtsdestoweniger
aber beim Gleiten an derselben mit einem gewissen Spiel von ihr abrücken kann,
wodurch bei der Rückbewegung infolge der Reibung zwischen den erwähnten Blattfedern
gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Einlage, z. B. Fiber o. dgl., eine zusätzliche
Reibung sich äußert.
Die Zeichnungen zeigen einige der mögliehen Ausführungen.
Abb. i zeigt einen Sitz im lotrechten Schnitt,
Abb. 2 dessen Abfederung· im Grundriß..
Die Abb. 3, 4, 5 zeigen schematisch das Verhalten der Verstärkungs- und Bremsblattfeder,
und
Abb. 6 deutet schematisch eine weitere Ausführungsmöglichkeit an.
Bei der Ausführung nach, den Abb. 1 bis 5
ist jedes normalisierte Element folgendermaßen beschaffen:
Es ist zunächst eine ellipsenförmige Federschleife α vorhanden, welche ein sehr weiches
Aufsitzen bzw. Abstützen sichert und im mittleren unteren Teil auf einer Querstrebe e
festsitzt, die mit dem Rahmengestell c des Sitzes vereinigt ist.
Diese Blattfeder weist gegen den Hinterteil des Sitzes zu ein herausragendes Ende a„
auf, das mittels eines Endbügels f" sich an einen Eisendraht (wie in der Zeichnung dargestellt)
anhängt. Ein gleicher Anhängebügel /" ist auch vorn an einer Verlänge
rungg, die je nach der Sitztiefe an der Stelle
des ,betreffenden Elementes mittels Klemmlasche k regelbar ist.
Innerhalb der Hauptsitzfeder α ist eine Verstärkungsfeder b angeordnet, deren Dicke
der der Hauptfeder entspricht, und die eine Halbellipse bildet, welche sich gegen die
Innenseite der Hauptfeder α abstützt und mit ihrem unteren Teil an der Querstrebe e befestigt ist.
Die Verstärkungsfeder b setzt sich vorn in einen Bügel ν fort, welcher in der Ruhelage
leicht von der Hauptfeder α absteht und seine
Bremswirkung erst nach einem gewissen Durchdrücken des Sitzes äußert.
Gleich der Hauptfeder α ist auch die Ver-Stärkungsfeder
b auf der Querstrebe e befestigt, wobei aber ihre Flügel bx, b2 ein gewisses
Spiel gegenüber der Hauptfeder haben. Bügel X11X2 beliebiger Zahl halten bloß die
Enden der Flügel bvbz in Berührung mit der
Hauptfeder a, um bei der Rückbewegung eine gewisse Bremsung durch gegenseitige Reibung
der Federn gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Einlage, z. B. Fiber o. dgl., zu sichern.
Betrachtet man die Einzelphasen der Durchdrückung der Federn, so !ergeben sich die
Lagen nach den schematischen Abb. 3, 4, 5. Hierbei zeigt die Lage nach Abb. 3 die beiden
Federn in der Ruhe, die Abb. 4 den Beginn der Abflachung der Hauptfeder a, wobei die
beiden Federn a, b außer Berührung zwischen
der Querstrebe e und den Schnallen ^1, x2 gelangen;
der Federbügel ν gelangt hierbei zur Berührung mit der Schleife der Hauptfeder a,
und von diesem Augenblick an fügt sich seine Wirkung (Abb. 1, gestrichelte Lage) jener
der Hauptfeder hinzu, wobei ein gewisses Gleiten am Ende xx des Federbügels υ sich
einstellt, sobald dieser zur Berührung mit der Feder α gelangt, so daß durch Reibung von
V1 eine Bremsung erfolgt.
Bei fortgesetzter Durchdrückung der Hauptfeder α lagert sich der Bügel ν in der Abbiegung
der Schleife α, so daß der ganzen Länge nach Berührung erfolgt. In ihrem
unteren Teil unterschreitet andernteils die Hauptfeder α die waagerechte Linie und biegt
sich in entgegengesetzter Richtung durch, so daß die Bremsfeder b sich in der gleichen
Richtung durchbiegt und sich gegen die Feder α abstützt, wobei die beiden Federn an
ihren Enden mit leichtem Spiel voneinander abstehen.
Bei der Rückbewegung wiederholen sich die gleichen Phasen in entgegengesetzter Ordnung,
wobei das Bremsen durch Berührung der Flügel bv b2 jeglichen Stoß und Schlag
verhütet.
Die Verstärkungsfeder ν weist gegen den
Sitzhinterteil zu keinen Bremsbügel auf, da in diesem Bereich die Beanspruchung sich gewöhnlich
bedeutend weniger als am vorderen Sitzrand geltend macht.
Bei der Rückenlehne ist die Bauart eines Federungselementes die gleiche, wobei der
Federbügel ν und die Verstärkungsfeder gefahrlos
in Wegfall kommen können.
Ähnlich wie beim Hauptpatent kann man mit Hilfe der normalisierten, durch die Verlängerungen hinsichtlich der Tiefe regelbaren,
beschriebenen Elemente Sitze beliebiger Form herstellen; die Elemente sind auch fächerförmig
!herstellbar, und die KLemmlaschen h werden erst nach Regelung der Verlängerungen
entsprechend der Sitzform festgeklemmt. Ähnliche Klemmlaschen hr werden in weiten
Zwischenräumen an den seitlichen Federn (Abb. 2) angeordnet, um den Draht, Saum,
Wulst o. dgl. zu umfassen.
Eine abweichende Ausführungsform ist in Abb. 6 dargestellt, gemäß welcher die Vorderverlängerung
g mit der Rückverlängerung a2
ein und dasselbe Federblatt bildet, welches die Hauptfederschleife α überlagert und auf
ihr einfach durch Schnallen xs gehalten wird. 1Ί0
In gewissen Fällen kann der Vorderbügel ν entfallen.
Die beschriebenen Elemente lassen natürlich bezüglich der Ausführungseinzelheiten
mannigfache Abänderungen zu.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Abfederung von Sitz und Rückenlehne, insbesondere für Kraftfahrzeuge, nach Patent 502 501, dadurch gekennzeichnet, daß nur vordere ebenso wie dieweichen Sitzstützfedern (α) nach unten verlängerte Zwischenblattfedern (v) verwendet werden, die gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Reibungseinlage im unteren Teil durch Bügel {xv x„) miteinander verbunden sind.
- 2. Abfederung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Sitzstützfedern (ß) mit den vorn und hinten angeordneten Drähten verbindenden Stahlbänder von dem vorderen bis zu dem hinteren Draht durchgehen und der Vorderbügel der Zwischenblattfeder (v) gegebenenfalls fortfällt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3162328A GB322602A (en) | 1928-10-31 | 1928-10-31 | Suspension means for seats, back rests, cushions, saddles and the like |
| FR522236X | 1929-09-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522236C true DE522236C (de) | 1931-04-02 |
Family
ID=33420827
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH119062D Expired DE502501C (de) | 1928-10-31 | 1928-11-15 | Abfederung von Sitz und Rueckenlehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1930522236D Expired DE522236C (de) | 1928-10-31 | 1930-09-24 | Abfederung von Sitz und Rueckenlehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH119062D Expired DE502501C (de) | 1928-10-31 | 1928-11-15 | Abfederung von Sitz und Rueckenlehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE502501C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1262795B (de) * | 1957-04-10 | 1968-03-07 | Ford Werke Ag | Rueckenlehne fuer Kraftfahrzeugsitze |
| DE202008005226U1 (de) * | 2008-04-15 | 2009-05-28 | Froli Kunststoffwerk Heinrich Fromme Ohg | Federung für eine Polsterung eines Sitzes, einer Rückenlehne bzw. Rückenschale |
-
1928
- 1928-11-15 DE DEH119062D patent/DE502501C/de not_active Expired
-
1930
- 1930-09-24 DE DE1930522236D patent/DE522236C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1262795B (de) * | 1957-04-10 | 1968-03-07 | Ford Werke Ag | Rueckenlehne fuer Kraftfahrzeugsitze |
| DE202008005226U1 (de) * | 2008-04-15 | 2009-05-28 | Froli Kunststoffwerk Heinrich Fromme Ohg | Federung für eine Polsterung eines Sitzes, einer Rückenlehne bzw. Rückenschale |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE502501C (de) | 1930-07-16 |
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