DE521958C - Sprengverfahren - Google Patents

Sprengverfahren

Info

Publication number
DE521958C
DE521958C DEB133173D DEB0133173D DE521958C DE 521958 C DE521958 C DE 521958C DE B133173 D DEB133173 D DE B133173D DE B0133173 D DEB0133173 D DE B0133173D DE 521958 C DE521958 C DE 521958C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxygen
gases
effect
blasting process
vapors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB133173D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST BERL DR
Original Assignee
ERNST BERL DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST BERL DR filed Critical ERNST BERL DR
Priority to DEB133173D priority Critical patent/DE521958C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE521958C publication Critical patent/DE521958C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrogen, Water And Hydrids (AREA)

Description

  • Sprengverfahren Es ist bekannt, daß man Sprengwirkungen erzielen kann mit Hilfe von Mischungen von brennbaren Gasen oder Dämpfen mit Luft oder Sauerstoff bei Normaldruck. Derartige Mischungen haben aber einen verhältnismäßig geringen Effekt, weil die Substanzmenge, welche jeweils zur Wirkung gebracht wird, verhältnismäßig gering ist.
  • Es ist fernerhin bekannt, daß man bei Anwendung von Knallgaspatronen mit verdichteten Gasmischungen arbeiten kann.
  • Es wurde gefunden, daß im Gegensatz zu den bereits bekannten Maßnahmen die Sprengwirkung auf ein ganz außerordentlich hohes Maß gebracht werden kann, wenn brennbare _kohlenstoff- und wasserstoffhaltige Gase öder-Dämpfe nerhälli ä es RXplösiönsbereiches mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen, wie z. B. Luft, in hoch vorverdichtetem Zustand zur Explosion' gebracht werden. Der Vorteil einer derartigen Arbeitsweise ist darin gelegen, daß beliebige Gase oder Dämpfe, z. B. Methan, Äthylen, Leuchtgas, Kokereigas, Benzoldämpfe u. dgl. m., angewendet werden können, wobei das Explosionsbereich bei Anwendung höherer Drucke sich in vielen Fällen, wie z. B. bei Anwendung von Wasserstoff oder von Methan und Äthylen, ganz außerordentlich stark verbreitert.
  • Die Arbeitsweise mit Gasen und Dämpfen, welche gleichzeitig Kohlenstoff und Wasserstoff enthalten, ist der Arbeitsweise mit vorverdichtetem Knallgas weit überlegen. Vorverdichtetes Knallgas hat, auf die gleiche Volumeinheit und die gleiche Verdichtung gerechnet, gegenüber kohlenstoff- und wasserstoffhaltigen Gasen und Dämpfen, auf die gleichen Bedingungen bezogen, weitaus den kleinsten Heizwert und dadurch auch die geringste Explosionswirkung. Beispiel Methan wird mit Luft in einer geeigneten, auf iooo Atm. Druck beanspruchbaren Hülle, die zweckmäßigerweise mit Stoffen belegt ist, welche die Sauerstoffübertragung nicht katalysieren, auf 8oo Atm. vorkomprimiert, gefüllt. Es ist nicht unbedingt nötwendg,~de@Mischung nach stöchiometrischen Verhältnissen zu bewirken, wobei der Kohlenstoff des Metbans zu Kohlensäure und der Wasserstoff zu Wasser verbrennt. Immerhin ist es notwendig, innerhalb des Explosionsbereiches zu bleiben. Man kann durch Anwendung hoher Drücke zu ganz erheblichen Ladedrücken kommen. Die Wirkung kann durch Anwendung von sauerstoffreicher Luft oder von Sauerstoff noch wesentlich gesteigert werden. Wenn man durch Anwendung einer geeigneten Zündung die Explosion einleitet, so erhält man einen Sprengeffekt, der demjenigen mit gebräuchlichen Sprengstoffen nicht nachsteht. Schon verhältnismäßig wenige Prozente des brennbaren Gases in Mischung mit sauerstoffhaltigem Gas oder Sauerstoff genügen, um eine ganz außerordentlich starke Wirkung hervorzurufen, die bei der Füllung von größeren Räumen mit dem Explosionsgemisch besonders stark eintritt, wenn die Zündung gleichzeitig an verschiedenen Stellen des Raumes vorgenommen wird.

Claims (1)

  1. hATRNTANTSPRUCH: Sprengverfahren unter Verwendung von gleichzeitig Kohlenstoff und Wasserstoff enthaltenden Gasen oder Dämpfen in Mischung mit Sauerstoff oder säüerstöffhältigen Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischungen vor der Entzündung hoch komprimiert werden.
DEB133173D 1927-08-28 1927-08-28 Sprengverfahren Expired DE521958C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB133173D DE521958C (de) 1927-08-28 1927-08-28 Sprengverfahren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB133173D DE521958C (de) 1927-08-28 1927-08-28 Sprengverfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE521958C true DE521958C (de) 1931-03-28

Family

ID=6998246

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB133173D Expired DE521958C (de) 1927-08-28 1927-08-28 Sprengverfahren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE521958C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE952234C (de) Gasdruck erzeugende Ladung
DE521958C (de) Sprengverfahren
DE1047092B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ausloesen von Gasdruck-Sprengpatronen
AT123375B (de) Brennbares Gemisch zur Erzeugung von Druckgas oder Stickgas.
DE405749C (de) Brandmasse fuer Druckgaserzeugung
CH664554A5 (en) Ignition powder mixt. for solid propellant reinforcing charge - contg. inorganic. fuel and excess inorganic oxidant to generate oxygen and prevent hang fire in cold
CH101619A (de) Verfahren zur Herstellung von Verbrennungsmassen für die Erzeugung von Verbrennungsgasen beliebiger Spannung.
DE534236C (de) Herstellung von Acetylengas von erhoehtem Druck
DE882825C (de) Ladung fuer Sprengpatronen
DE23933C (de) Sprengpatrone, bestehend aus Salpeter, Schwefel, Holzkohle, Kleie und Magnesiumsulfat
DE651832C (de) Sicherheitspatrone
DE26615C (de) Verfahren zum Sprengen von Gestein mittelst Kohlensäure
DE19432C (de) Neuerungen in der Zusammensetzung und Herstellung von Schiefs- und Sprengpulver
DE836764C (de) Sprengpatronen und deren Ladungen
DE536333C (de) Vorrichtung zum Anzeigen brennbarer Gase in der Luft
DE373097C (de) Verfahren zur Herstellung von Sprengladungen unter Verwendung von fluessiger Luft
LU83697A1 (de) Verfahren zum verdichten von koernigen stoffen,insbesondere giessereiformstoffen
DE319032C (de) Verfahren zum Betrieb von Geschuetzen
DE516850C (de) Brenngas, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen
DE567586C (de) Einrichtung an Luftfahrzeugen zum Erzeugen von Antriebskraeften
DE151033C (de)
DE827186C (de) Verfahren und Einrichtung zur Aufrechterhaltung des Druckes in Erdoellagerstaetten
DE95278C (de)
AT126736B (de) Verfahren zum Betrieb eines Leuchtgasrohrnetzes mit Erdgas.
DE2210944C3 (de) Zündpulvermischung und deren Verwendung