DE52144C - Mefsvorrichtung für Petroleum, Gasöl u. dergl - Google Patents

Mefsvorrichtung für Petroleum, Gasöl u. dergl

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DE52144C
DE52144C DENDAT52144D DE52144DA DE52144C DE 52144 C DE52144 C DE 52144C DE NDAT52144 D DENDAT52144 D DE NDAT52144D DE 52144D A DE52144D A DE 52144DA DE 52144 C DE52144 C DE 52144C
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gas oil
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DENDAT52144D
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B. SCHUCHARDT in Berlin C, Molkenmarkt 5
Publication of DE52144C publication Critical patent/DE52144C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/16Arrangements of liquid meters
    • B67D7/163Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type
    • B67D7/166Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type comprising at least two chambers

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung betrifft einen Mefsapparat für Petroleum, Steinkohlentheeröl und ähnliche Flüssigkeiten.
Mittelst dieses Mefsapparates werden die für das Messen vorgesehenen Mafse mit dem Fafs oder dem Oelbehälter vereinigt, so dafs das Mafs während des Zapfens geschlossen bleibt und das Abdampfen der Flüssigkeit in die freie Luft verhindert wird. Das Messen wird daher correct und alle Gefahr des Entzundern oder einer Explosion beseitigt.
Der Apparat ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1,2 und 3 in Seitenansicht und zum Theil im Durchschnitt, von vorn und im Grundrifs gesehen, dargestellt. Fig. 4 zeigt einen Theil desselben in senkrechtem Durchschnitt nach gröfserem Mafsstabe und Fig. 7 einen Theil desselben von der Seite gesehen. Die übrigen Figuren stellen Details dar. In Fig: ι ist ein Theil des Oelbehälters A ersichtlich. Mit dem gewöhnlichen Hahn B desselben ist ein anderer Hahn mit cylindrischem Hahngehäuse C und eine gegen den Boden des Hahngehäuses dicht anschliefsende Ventilplatte D verbunden. An dem Boden des Hahngehäuses C sind zum Messen von Flüssigkeiten gewöhnliche Mafse befestigt.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise drei Mafse E F und G von je 1, 2 und 5 1 dargestellt.
Diese Mafse communiciren durch Löcher E1 F1 und G1 im Boden mit dem Hahngehäuse, im Ventil -D aber giebt es nur ein entsprechendes Loch H, weshalb nur ein Mafs auf einmal durch Drehung der Scheibe D mit dem Innern des Hahnes C in Verbindung gesetzt werden kann. An der Spindel L ist ein in senkrechter Richtung beweglicher Zeiger oder Handgriff L[ befestigt, welcher in Ausnehmungen des Flantsches M des Gehäuses C einfallen kann. Wenn der Zeiger in irgend einer dieser Ausnehmungen liegt, ist die Communication vom Hahn C nach einem der Mafse offen oder steht die Scheibe so, dafs alle Mafse vom Hahn abgesperrt sind. Eine Feder N hält das Ventil gegen den Boden des Hahngehäuses gedrückt. Durch Oeffnen des Hahnes B und Einstellen der Scheibe D kann also je ein beliebiges der Mafse angefüllt werden.
Um theils der Luft im anzufüllendem Mafse beim Anfüllen Gelegenheit zum Entweichen zu geben, um nach stattgefundenem Anfüllen überflüssige Flüssigkeit abzusperren, und theils um zu verhindern, dafs ■ der Hahn des Mafses und der Hahn B gleichzeitig offen gehalten werden, sind folgende Vorrichtungen angeordnet:
Die Hahnspindel L ist durch ein Rohr O verlängert, und in die Spindel selbst münden drei Löcher α b und c, welche sich in der Ventilplatte D theilen und an der unteren Seite derselben an sechs Stellen axap· b^b2 C1C2 concentrisch um die Achse ausmünden. Im Boden des Hahngehäuses b giebt es drei entsprechende durchgehende Löcher def (Fig. 8). In das Loch α in der Spindel L ist eine Alarmpfeife g eingeschraubt, welche durch das Rohr O emporgeht, und in das Loch c ist ein kürzeres Rohr h eingeschraubt. Das dritte Loch b ist ohne weitere Einschraubung. An einer abwärts · gehenden Verlängerung R der
Spindel L sind drei unterbrochene Flantschen ikl (Fig. 7) angeordnet, welche beim Umdrehen der Spindel in entsprechende Nuthen m an der Spindel der Hähne eingreifen, so dafs der Hahn nicht geöffnet werden kann.
Der Verlauf des Abzapfens wird wie folgt vor sich gehen:
Sollen z. B. 5 1 abgemessen werden, so wird das Ventil, laut zweckmäfsiger Anweisung, so gestellt, dafs das Loch H desselben gerade über das Loch -F1, Fig. 5, kommt, und der Hahn B wird geöffnet. Die Flüssigkeit fliefst dann in das Mafs F nieder, und die in demselben befindliche Luft geht dabei durch das Loch d und weiter durch al und α in die Pfeife, welche somit ertönt. Wenn das Mafs F voll ist, steigt die Flüssigkeit in der Pfeife hinauf zu derselben Höhe wie das Flüssigkeitsniveau im Behälter, und die Pfeife hört auf zu tönen. Der Hahn B wird dann zugemacht und dem Ventil wird Y0 Umdrehung gegeben, so dafs das Loch H in eine Zwischenlage zwischen die Löcher F1 und G1 kommt. · Dadurch kommt die Oeffnung a2 auf e,. so dafs die in der Pfeife befindliche Flüssigkeit in das Mafs G abfliefst, und auch die Flüssigkeit, welche etwa über die Pfeife gelaufen ist, in das Mafs E abfliefsen kann. Ferner kommt c2 auf d, so dafs, wenn der ebenfalls ausgelöste Hahn des Mafses F geöffnet wird, die Luft durch h in das Mafs niederkommen kann, je nachdem es geleert wird.
In Fig. g, 10 und 11 werden die verschiedenen Stellungen des Ventils D zum Anfüllen der Mafse F G und E dargestellt, und Fig. 12 zeigt eine Zwischenlage.
Die Vorzüge beim Verwenden des oben beschriebenen Flüssigkeitsmessers sind also: dafs die Mafse an dem Behälter zur Entleerung und Vermessung angeordnet sind und nachher der ganze Apparat leicht an einem anderen Behälter anzubringen ist, dafs das Messen zu controliren ist, dafs die Luft mit der Flüssigkeit nur durch die kleinen, nothwendigen Luftröhren in Berührung kommt, und dafs der Apparat mit einem gröfseren oder kleineren Mafssystem versehen werden kann, je nach dem Umfang des Detailverkaufs.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. An einer Mefsvorrichtung für Petroleum, Gasöl u. dergl., welche mehrere verschiedene Mafseinheiten fassende Mefsräume (E F G) besitzt, ein Drehschieber (D), dessen Gehäuse (C) eine Zulauföffnung hat und mit seinem Boden den Deckel der Mefsräume bildet, während der Schieber eine Durchbrechung (H) besitzt, welche abwechselnd auf entsprechende Durchbrechungen (E1 F1 Gl) im Deckel der Mefsräume sich einstellen lä'fst, während die Luft aus den Mefsräumen durch eine andere Durchbrechung (d ef) im Deckel und durch Kanäle des Schiebers, welche in jeder seiner Hauptstellungen (Fig. 9, 10, 11 und 12) mit den Durchbrechungen (d ef) zusammentreffen und durch die Mündungen (a b c) der Kanäle in die hohle Drehachse (L) des Schiebers entweicht, und erwünschtenfalls eine Pfeife ertönen läfst, wobei die hohle Drehachse auch bei zu später Umstellung des Schiebers das nachströmende OeI aufnimmt.
2. An der durch den Anspruch 1. gekennzeichneten Mefsvorrichtung eine Verriegelung der im Boden der Mefsräume angebrachten Zapf hähne durch Knaggen (i k I) an einer' Verlängerung (R) der Drehachse des Schiebers (D), welche in Nuthen (m in Fig. 7) der Hahnkegel sich einlegen, um ein Oeffnen derselben während des Zu-
• flusses zu dem betreffenden Mefsraum zu verhüten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT52144D Mefsvorrichtung für Petroleum, Gasöl u. dergl Expired - Lifetime DE52144C (de)

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