DE520902C - Geraet zum Herstellen von Vernietungen mit Einfuehren des Nietes vom Rohrinnern und Schlagen des Schliesskopfes von aussen - Google Patents

Geraet zum Herstellen von Vernietungen mit Einfuehren des Nietes vom Rohrinnern und Schlagen des Schliesskopfes von aussen

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DE520902C
DE520902C DED57153D DED0057153D DE520902C DE 520902 C DE520902 C DE 520902C DE D57153 D DED57153 D DE D57153D DE D0057153 D DED0057153 D DE D0057153D DE 520902 C DE520902 C DE 520902C
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DE
Germany
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rivet
angle lever
centering ring
cheeks
lugs
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Expired
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DED57153D
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LUFT HANSA A G DEUTSCHE
Deutsche Lufthansa AG
Original Assignee
LUFT HANSA A G DEUTSCHE
Deutsche Lufthansa AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/36Rivet sets, i.e. tools for forming heads; Mandrels for expanding parts of hollow rivets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/38Accessories for use in connection with riveting, e.g. pliers for upsetting; Hand tools for riveting
    • B21J15/46Positioners for rivets for making tube joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Gerät zum Herstellen von Vernietungen mit Einführen des Nietes vom Rohrinnern und Schlagen des Schließkopfes von außen. Es handelt sich also insbesondere um das Vernieten von Rohren oder von Verbindungen von Rohren oder Blechen u. dgl., wobei die Nietköpfe zentrisch zum Schaft geschlagen werden. Dadurch werden einwandfreie Setzköpfe an schwer bzw. gar nicht kontrollierenden Stellen geschlagen. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung wird das Niet, nachdem das Gerät aus der Einführ- über die Suchstellung in die Klemmstellung gebracht ist, von innen in das Nietloch eingeführt, von außen gefaßt und gehalten, worauf nach Unterschieben eines Ambosses unter den Setzkopf der Schließkopf geschlagen wird. Die Vorrichtung besitzt einen Verschluß zum Sperren der Aus-
ao trittsöffnung des Nietzuführungsrohres. Der Verschluß wird durch Greifer, die an einem Zentrierring für das Nietrohr gelenkig gelagert sind, durch Bewegung von Wangen mit daransitzenden Nasen unter Mitwirkung eines unter Federwirkung stehenden Winkelhebels in die Öffnungsstellung, durch Hinundherbewegen des Zentrierringes bewirkt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt.
Zwei Seiten wangen 1, die auf der Innenseite eine gerade Fläche und auf der Außenseite den Teil einer Zylindermantelfläche aufweisen, sind auf dem einen Ende (rechts) durch ein Querhaupt 2, das Rollen 3, 4 oder Kugeln trägt, verbunden, während auf der anderen Seite (links) ein Ring 5 die beiden Seitenwangen 1 verbindet, der auf dem Führungsrohr 19 gleitet. Die Rollen 3, 4 werden durch Bewegung (Hinundherschieben) der Seitenwangen 1 in gelenkig gelagerte Klemmbacken 6,7 bewegt, bis die Rollen 3,4 in (übertrieben dargestellt) rastenartige Nuten 9 der Klemmbacken 6, 7 treffen, wodurch eine Arretierung erfolgt. Die Klemmbacken sind mit ihren nach links ragenden Armen auf der Achse 10 gelagert, die in Ansätzen des rohrartigen Teiles 19 befestigt ist. Die Klemmbacken besitzen weiter Gelenkachsen 11, an welche Stangen 12 angreifen, die unter Wirkung von Federn 13 stehen und die Klemmbacken 6, 7 an die Rohrwandung drücken bzw. nach außen spreizen. Der Ring 5 der Seitenwangen steht unter Wirkung einer Feder 14. Die Seitenwangen sind weiter durch Nasen 15, 16 in Schlitze 17, 18 der Hülse 19 und umgekehrt in der Wange 1 geführt, so daß die Bewegung der hin und her zu schiebenden Seitenwangen mit Querhaupt 2 zwangläufig wird. Durch das Innere des Gerätes, also in der Mittelachse, ist ein den jeweiligen Nieten im Durchmesser angepaßtes Rohr geführt (nicht dargestellt). Dieses Rohr mündet in ein gebogenes Rohr 20. Die Mittelrohre sind auswechselbar. Sie dienen zur Aufnahme der Niete, welche mit dem Schaft nach vorn und dem Kopf nach hinten in das
Rohr gelegt werden. In dem nicht dargestellten Rohr ist eine Schubstange vorgesehen, die zweckmäßig auf die Niete in dem Rohr und dem gebogenen Rohr 20 durch eine Feder drückt. An das Rohr 20 ist ein Deckel
21 angelötet, der mittels eines Springringes
22 in einer Hülse 23 gehalten wird, die ihrerseits in einer Bohrung 24 der Zangenbacke 7 befestigt ist. Durch den Springring ist es möglich, das gebogene Rohr 20 leicht auszuwechseln. An einer Zentrierhülse 25 für das gebogene Rohr 20 sind vier Greifer 26 gelenkig befestigt, die mittels eines unter Wirkung einer Feder 27 stehenden Winkelhebels 28 »5 gegen die konische Bohrung 29 der Zangenbacke 7 gedrückt und somit in Schließstellung gehalten werden. Der in der Klemmbacke 7 auf einer Achse gelagerte Winkelhebel 28 umschließt mit zwei Armen 30 das Rohr 20 und mit zwei Armen 31 die Hülse 23 und faßt durch Stifte 32, die durch Schlitze 33 gehen, den Zentrierungsring 25 an und bewegt mittels desselben die Greiferarme 26, wenn durch Zurückziehen der Seitenwangen bzw. Bewegen derselben nach links und rechts Anschläge 34, die an den Seitenwangen angebracht sind, die Arme 30 des Winkelhebels 28 treffen. Der Anschlag von 34 auf 30 bewirkt also das Öffnen der Greifer 26 durch die Bewegung des Winkelhebels 28.
Weiter ist die Möglichkeit einer schnellen Auswechselbarkeit des Gestänges gegeben. Der obere Teil der Zangenbacke 7 ist von rechts nach links mit einer von außen sich nach der Bohrung 29 verengenden Nut ausgerüstet und auf der anderen Seite der Bohrung 29 mit einem Ambos 35 mit einem Gesenk 36. Die Klemmbacken des Gerätes werden beim Einführen desselben in die Rohre, z.B. von Hand, zusammengedrückt, worauf das Einschieben erfolgt. Durch das jeweilige Nietloch wird ein Suchstift entsprechend weit nach innen gesteckt, so daß er beim Bewegen des Gerätes mit der Winkelnut der Klemmbacke 7 in Eingriff kommt und an die Bohrung zur Nietabgabe gebracht wird. Die Vorrichtung wird dann blockiert, indem die Wangenschienen mit dem Ouerhaupt nach links bewegt werden und die Kugeln in die Rasten 8,9 einfallen. Darauf wird mit der nicht dargestellten Schubstange ein Niet soweit als möglich vorgeschoben. Dabei drückt es den Suchstift, der sich mit seiner an seinem Stirnende vorgesehenen Aushöhlung über das .Schaftende des Nietes gestülpt hat, heraus. Das Niet wird von außen gefaßt, die Greifer 26 werden durch Bewegen der Wangenschienen ι nach links durch Anschlag der Zapfen 34 an die Arme 30 geöffnet. Das Niet wird herausgezogen. Darauf wird der Apparat durch Zurückbawegen der Seitenwangen bis über die Rasten 8, 9 nach rechts in Suchstellung gebracht, darauf die "Vorrichtung vorgeschoben, bis der Nietkopf in Gesenk 36 des Ambosses 35 einspringt. Das Gerät wird dann wieder blockiert, indem die Kugeln wieder in die Rasten gebracht werden. Darauf wird der Nietkopf von außen geschlagen. Nach Fertigstellung des ScMießkopfes wird die SucMage wiederhergestellt, und die Vorrichtung arbeitet wie zuvor dargestellt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Gerät zum Herstellen von Vernietungen mit Einführen des Nietes vom Rohrinnern und Schlagen des Schließkopfes von außen, dadurch gekennzeichnet, daß der die Austrittsmündung des Nietzuführungsrohres sperrende, zweckmäßig mehrteilige Verschluß durch auf einem Zentrierring (5) für das Nietrohr (20) gelenkig gelagerten Greifer (26) geschlossen und geöffnet wird, indem der Greifer durch ein Gestänge mittels an den Wangen (1) angebrachter Nasen (34) unter Mitwirkung eines unter Federwirkung (27) stehenden Winkelhebels (28) in die Offenstellung durch Bewegung der Wangen (i) mit den Nasen (34), die gegen die Arme (30) drücken, und Schließen des Winkelhebels (28) und Bewegen des Zentrierringes gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Nietzuführungsrohr (20) geteilt ist und aus einem geraden und gebogenen Stück besteht, und dieses z. B. mittels eines Springringes (21) in der Hülse (23) für den Zentrierring (25) leicht lösbar und auswechselbar befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei durch Federn (13) spreizbare, gelenkig gelagerte Backen (6, 7) mit Rasten (8, 9) für Rollen (3,4) o. dgl. der Bewegungswangen (1), mit Nasen (34) für einen doppel-U-förmigen Winkelhebel (28) sowie im Innern des Gerätes gelagertem, unterteilten Nietzuführungsrohr (20) und dessen Mün- dungsende umgebender Hülse (23) für den mittels des Winkelhebels (28) bewegbaren Zentrierungsring (25) mit in die konisch gestaltete Nietdurchtrittsöffnung (29) passenden Greifern (26) und daneben vorgesehenem Ambos (35,36).
    Hierzu I Blatt Zeichnungen
DED57153D 1928-12-01 1928-12-01 Geraet zum Herstellen von Vernietungen mit Einfuehren des Nietes vom Rohrinnern und Schlagen des Schliesskopfes von aussen Expired DE520902C (de)

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