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Auswechselbarer Absatzlauffleck Es sind auswechselbare Laufflecke
für Absätze bekannt, bei welchen an dem Albsatz eine kreisbogenförmige l\tut zur
Aufnahme einer den Lauffleck tragenden Platte vorgesehen ist. Die kreisbogenförmige
Nut im Absatz erstreckt sich dabei höchstens über einen Winkel von i8o°, derart,
daß die den Lauffleck tragende Platte durch eine Verschiebung in der Längsrichtung
des Schuhes in die Nut des Absatzes eingeschoben und in ähnlicher Weise durch eine
Bewegung nach der entgegengesetzten Richtung wieder herausgezogen werden kann. Zum
Halten der in dieser Weise in die Nut des Absatzes eingeführten, den Lauffleck tragenden
Platte dient eine federnde Nase, oder aber es sind an dein einen Teil Ansätze oder
Anschläge vorgesehen, die umgebogen werden, um die Teile miteinander zu verriegeln,
und beim Lösen wieder hochgebogen werden müssen.
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Die eine sowohl als auch die andere Art der Befestigung des auswechselbaren
Lauffleckes ist mit Schwierigkeiten und Nachteilen verknüpft, insofern als eine
sichere Befestigung bzw. ein schnelles Lösen nicht möglich ist oder nach einigen
Auswechslungen die Befestigungsvorrichtungen brechen.
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Der Zweck der Erfindung ist nun, alle diese Nachteile zu beseitigen
und einen in der Bartart einfachen und bequem zu handhabenden auswechselbaren Lauffleck
für Absätze zu schaffen.
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Erreicht wird dies erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch, daß die
kreisbogenförmige Randnut der am Absatz befestigten Platte sich weit über igo° erstreckt
und die den Lauffleck tragende Platte entsprechend der Nut der am Absatz befestigten
Platte gestaltet sowie an ihrer gerade verlaufenden Kante in an sich bekannter Weise
mit Anschlägen versehen ist.
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Bei dieser Bauart können die den Lauffleck tragende Platte und die
am Absatz befestigte Platte durch einfache gegenseitige Drehung in und außer Eingriff
gebracht werden, während eine unbeabsichtigte Drehung der beiden Teile mit Bezug
aufeinander, d. h. ein unbeabsichtigtes Lösen des Lauffleckes von dem Absatz, durch
an einer der Platten vorgesehene Anschläge. verhindert wird.
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Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen von auswechselbaren
Laufflecken für Absätze gemäß der Erfindung dargestellt, und es zeigen Fig. i eine
schaubildliche Ansicht eines Absatzes mit Platte zur Befestigung eines Lauffleckes
gemäß der Erfindung, Fig. a eine schaubildliche Ansicht des an einer Platte befestigten
auswechselbaren Lauffleckes nach der Erfindung,
Fig. 3 eine im größeren
Maßstabe gezeichnete Draufsicht, aus welcher die Art -der Anbringung und des Abnehmens
des Lauffleckes ersichtlich .ist, und Fig. 4. und 5 schaubildliche Ansichten einer
etwas anderen Ausführungsform eines Absatzes und eines daran zu befestigenden Lauffleckes
gemäß der Erfindung.
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An dem Absatz b ist durch Schrauben o. dgl. eine der Gestalt der Lauffläche
des Absatzes angepaßte Platte ca befestigt, die am Rande mit einer kreisbogenförmigen
Nut c versehen ist. Eine zweite in der Form der Platte a ähnliche Platte e ist am
kreisbogenförmigen Rand lt der Nut c entsprechend ausgebildet und trägt den
Lauffleck g. An der Vorderkante der Platte e sind, wie Fig. z zeigt, rechtwinklig
abgebogene Anschläge f vorgesehen.
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Wenn der Lauffleck g am Absatz b befestigt werden soll, wird die Platte
e mit ihrem kreisbogenförmigen Rand h, wie Fig. 3 zeigt, in die Nut c der Platte
a eingeschoben, worauf sie so weit gedreht wird, bis ihr Rand h die Nut c der Platte
a vollständig ausfüllt. Die Anschläge f legen sich hierbei gegen den im wesentlichen
gerade verlaufenden Rand d der Platte a. Zur Erleichterung des Abnehmens
des Lauffleckes g ist in der Platte e ein Einschnitt h vorgesehen, in den ein Messer
oder Werkzeug eingeführt werden kann, um die Platte e so weit von der Platte
a abzuheben, daß einer der Anschläge f außer Eingriff mit dem vorderen Rand d der
Platte d kommt, worauf die Platte e frei gedreht und mithin von der Platte a gelöst
werden kann.
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Bei der in den Fig. q. und 5 dargestellten Ausführungsform ist zwecks
Verhinderns einer Drehung der Platte c gegenüber der Platte a einer der Anschläge
f durch eine Keilnut L ersetzt, die zur einen Hälfte in .der Platte e und
zur anderen Hälfte in der Platte a vorgesehen und auf einer Seite mit einer Vertiefung
ist versehen ist. Die Keilnut r dient zur Aufnahme eines Keiles yt, der eine in
die Vertiefung nt einschnappende Feder o trägf. Nachdem der Keil n herausgezogen
worden ist, kann die Platte e mit dem Lauffleck g gedreht und ohne weiteres von
der Platte a gelöst werden.
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Die Anschläge f können gewünschtenfalls anstatt an der Platte e auch
am vorderen Rand der Platte a angebracht werden, wobei sie alsdann nach unten gegen
den vorderen Rand der Plattee gebogen werden, um beide Platten a und e zu verriegeln.
Im übrigen könnte .die Anordnung der Platten auch umgekehrt getroffen werden, derart,
daß die Platte e auf dem Absatz b befestigt und der Lauffleck g mit
der Platte a verbunden würde.