DE520654C - Mehrstufige offene Heissluftdrehkolbenmaschine - Google Patents

Mehrstufige offene Heissluftdrehkolbenmaschine

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DE520654C
DE520654C DEB133653D DEB0133653D DE520654C DE 520654 C DE520654 C DE 520654C DE B133653 D DEB133653 D DE B133653D DE B0133653 D DEB0133653 D DE B0133653D DE 520654 C DE520654 C DE 520654C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/02Hot gas positive-displacement engine plants of open-cycle type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • lehrstufige offene Heißluftdrehkolbenmaschine Die bisher bekannten offenen und geschlossenen Heißluftmaschinen besitzen gegenüber anderen Wärmekraftmaschinen eine geringe Brennstoffausnutzung, und schon bei kleineren Kraftleistungen wird ihre Baugröße bedeutend. Bei den offenen Heißluftmaschinen tritt die den Arbeitszvlinder verlassende noch heiße Luft entweder direkt ins Freie ohne Wärmerückgewinnung, oder dort, wo man eine Wärmerückgewinnung versuchte, ist das dafür allein brauchbare reine Gegenstromverfahren nicht angewandt worden. Man hat auch versucht, die den Arbeitszylinder verlassende heiße Luft als Verbrennungsluft zu verwenden, Nvobei jedoch nur ein Teil dieser Luft dazu verwendet werden konnte, weil die Luftmenge im Verhältnis zum Wärmeaufwand zu groß war. Dies wiederum gab Veranlassung, die Verbrennungstemperatur mittels der Luftmenge statt der Brennstoffmenge zu regeln, was bekanntlich unwirtschaftlich ist. Ferner wurde versucht (vgl. Patent q.2 39o), die Verdichtungswärme zur Beheizung des Treibmittels zu verwenden, und zwar derart, daß bei einer Maschine mit zweistufiger Dehnung die Zwischenerhitzung der vom Hochdruckzylinder zum Niederdruckzylinder strömenden Luft durch die Verdichtungswärme zu erfolgen hat. Dieser Weg führt jedoch nicht zum Ziel; denn entweder vermag das Treibmittel bei Aufrechterhaltung der entsprechenden Temperatur für den Wärmetausch keine Arbeit mehr in der zweiten Dehnungsstufe zu leisten, oder sollte es dies doch tun, dann kann keine Wärmeabgabe seitens des vom Verdichter kommenden Treibmittels erfolgen, weil kein Temperaturgefälle in der Richtung des erforderlichen Wärmefiberganges, sondern eher entgegengesetzt dieser Richtung vorhanden ist.
  • Die wärmewirtschaftlichen Nachteile und unbequemen und teuren Baugrößen bzw. kleinen Leistungen .der bisher bekannten offenen Heißluftmaschinen sind bei der der Erfindung zugrunde gelegten offenen Heißluftmaschine ausgeschaltet. Diese erzielt durch ihre mehrstufige Anordnung und Anwendung einer von der Wärmeverteilung abhängigen Druckverteilung in Verbindung mit mehrstufiger Gegenstromerhitzung und Verwertung der Auspuffwärme die überhaupt erreichbare günstigste Brennstoffausnutzung, Die Druck- und Wärmeverteilung ermöglicht es, mit verhältnismäßig geringer, der Verbrennungsluftmenge entsprechenden Luftmenge zu arbeiten, so daß die baulichen Abmessungen gering werden und die Auspufftemperatur im Bereich der Verdichtungsendtemperatur liegt. Eine solche Maschine arbeitet folgendermaßen.
  • Es wird Luft der Umgebung in mehreren Stufen mit Zwischenkühlung verdichtet, sodann im Gegenstrom von der Verdichtungstemperatur auf die gewünschte Arbeitstemperatur erhitzt, und man läßt sie dann arbeitverrichtend um einen gewissen Betrag sich ausdehnen, wobei ihre Temperatur sinkt, erhitzt sie abermals im Gegenstrom auf die gewünschte Arbeitstemperatur, wonach sie sich wieder arbeitverrichtend ausdehnt und so fort, bis sie, vollständig entspannt, in bekannter Weise als Verbrennungsluft dient, um nun wieder im Gegenstrom obige Erhitzungen vorzunehmen. Demnach sind die Erhitzungen in einem mehrstufigen Gegenstromerhitzer zu vollziehen, wobei eine Stufe desselben zwischen Verdichter und Arbeitsmaschine und je eine Stufe zwischen den einzelnen Dehnungsstufen der Arbeitsmaschine geschaltet ist. Nun ist aber der Temperaturbereich zwischen Verdichter und Arbeitsmaschine ein anderer als der Temperaturbereich zwischen zwei Dehnungsstufen, und dies erfordert, daß sich die einzelnen Stufen des mehrstufigen Gegenstromerhitzers durch verschiedene Temperaturzonen erstrecken müssen, weil die Verbrennung an einer Stelle erfolgen soll und im Gegenstrom gearbeitet wird. Um eine gute Erhitzung zu erzielen, werden die Leitungsrohre des Gegenstromerhitzers als hohlwandige Zylinder ausgebildet und derart ineinandergeschoben, daß die Treibluft am Austritt aus dem Wärmetauscher zur darauffolgenden Arbeitsstufe jeweils nahezu gleiche Temperatur besitzt. Dies wird dadurch erreicht, daß die Leitungsrohre sämtlicher Stufen in der Nähe der Heizquelle enden, ganz gleich, in welcher Temperaturzone sie im einzelnen anfangen.
  • Obgleich die Verdichtung und Dehnung der Luft in Kolbenmaschinen oder Turbinen erfolgen kann, bevorzugt die Erfindung Drehkolbenmaschinen mit gleichmäßigem Luftstrom, weil Maschinen mit hin und her gehendem Kolben zwischen den einzelnen Stufen Speichergefäße benötigen und bei kleineren Turbokompressoren verhältnismäßig mehr Kraft zur Verdichtung gebraucht wird als bei Drehkolbenmaschinen, Im folgenden wird die der Erfindung zugrunde liegende Maschine an Hand der Zeichnungen beschrieben. Der Kürze wegen ist eine Maschine mit je zwei Stufen gewählt. Das Druckvolumendiagramm Abb. i zeigt die verschiedenen Zustände des Kreisprozesses. Die angesaugte Luft wird verdichtet und dann in einem Gegenstromkühler bei konstantem Druck entweder mittels Luft oder Wasser auf Anfangstemperatur herabgekühlt, wobei die Wärmemenge Q" abgeführt wird. Dann wird die Luft abermals verdichtet, in die Hochdruckstufe des Gegenstromerhitzers geführt und dort die Wärmemenge 0'i zugeführt. Alsdann dehnt sich die Luft weiter arbeitverrichtend aus, kühlt sich dabei ab und wird der Niederdruckstufe des Gegenstromerhitzers zugeführt. Dort wird die Luft durch Zuführen der Wärmemenge 0", bei gleichbleibendem Druck erwärmt. Den Gegenstromerhitzer verlassend, dehnt sich die Luft abermals arbeitverrichtend aus. Die die Dehnungsmaschine verlassende, fast vollständig entspannte, warme Luft dient in bekannter Weise als Verbrennungsluft und enthält die Wärmemenge Ihr wird die erforderliche Brennstoffmenge 0, zugeteilt, Abb. 9-, und die Verbrennung vollzogen, womit der zweistufige Gegenstromerhitzer beheizt wird. Nachdem die Verbrennungsgase ihre Wärme bis zur Verdichtungsendtemperatur herab an die beiden Stufen abgegeben haben, verlassen sie die Maschine, die Wärmemenge 0: enthaltend, um ins Freie zu treten. Die Wärmemenge O'.., O. wird also zurückgewonnen und ist durch die Heizwände des Gegenstromerhitzers im Umlauf, beim Ingangsetzen der Maschine muß diese Wärmemenge aber erstmalig eingebracht werden, so daß O, im ersten Moment größer ist als während des Betriebes. Man sieht also, daß die durch den Gegenstromerhitzer wiedergewonnene Wärmemenge den gesamten Wärmeaufwand entsprechend verkleinert.
  • Eine Maschine gemäß dem soeben beschriebenen Diagramm ist in Abb. :2 schematisch dargestellt. Um den Wärmefluß besser zeigen zu können, sind die wärmeabgebenden Wände d und f hintereinandergelegt, liegen aber sonst im Gegenstromerhitzer parallel. Von der ersten Verdichterstufe a kommend, wird die Luft an einer wärmeaufnehmenden Wand b eines Gegenstromkühlers entlang geführt, und es wird ihr die Wärmemenge Q, entzogen, worauf sie in der zweiten Verdichterstufe c weiter verdichtet wird. Danach wird die zusammengepreßte Luft an der wärmeabgebenden Wand d der Hochdruckstufe des Gegenstromerhitzers entlang geführt und ihr die Wärmemenge 0',. zugeführt, `vorauf sie in der ersten .Dehnungsstufe e der Arbeitsmaschine Arbeit abgibt. Von dort strömt die Luft an der wärmeabgebenden Wand f der Niederdruckstufe des Gegenstromerhitzers entlang, und es wird ihr die Wärmemenge 0", zugeführt. Die Luft strömt in die zweite Dehnungsstufe g und wird abermals, Arbeit leistend, vollständig entspannt; die Wärmemenge O'= enthaltend, tritt sie als Verbrennungsluft in den Gegenstromerhitzer, wobei ihr die Wärmemenge Q1 als Brennstoff zugegeben wird. Die Verbrennungsgase ziehen dann, ihre Wärme gleichzeitig an die längere Wand d und die kürzere Wand f abgebend, durch den Gegenstromerhitzer. Die Wände d und fliegen parallel und sind entsprechend den Temperaturzonen verschieden lang, Die Rauchgase geben ihreWärine bis zur Verdichtungsendternperatur herunter ab und strömen, noch die geringe Wärmemenge O2 enthaltend, ins Freie.
  • Dem Gegenstromerhitzer können verschiedene Formen gegeben werden, man kann ihm auch einen Prallstromerhitzer vorschalten. Ein einfacher Gegenstromerhitzer mit zwei Stufen ist in Abb. 3 und 4 schematisch dargestellt. Abb. 3 ist ein Längsschnitt, Abb. 4. der Schnitt A-B von Abb. 3. Die verdichtete Luft tritt durch ein Rohr lt in die hohle Wand des Erhitzerrohres i ein, durchströmt die erste Temperaturzone, gelangt durch Verbindungsstück k in die hohle Wand des Erhitzerrohres L in der zweiten Temperaturzone und verläßt durch Rohr m den Gegenstromerhitzer, um in die Hochdruckstufe der Arbeitsmaschine zu gelangen. Von dort tritt die Luft durch Rohr 7a wieder in den Gegenstromerhitzer, durchströmt die hohle Wand des Erhitzerrohres o, um durch Rohr p in die :\'iederdruckstufe der Arbeitsmaschine zii gelangen. Die von der Arbeitsmaschine zurückkehrende Luft tritt durch Rohr q in die Verbrennungskammer r ein und mischt sich dort mit dem Brennstoff aus der Düse s im Kegelt. Die Verbrennungsgase ziehen in der Pfeilrichtung an den Rohren l und o innerhalb der wärmedichten Isolierrohrwand zc entlang. Das wärmedichte Isolierrohr trennt die beiden Temperaturzonen. Danach ziehen die Verbrennungsgase auf beiden Seiten des hohlen Erhitzerrohres i entlang. Die Verbrennungsgase werden dann ein oder mehrere Male an den wärmedichten Umkleidungswänden v des Gegenstromerhitzers entlang geführt und treten durch Rohr w ins Freie. Die Schicht x stellt den Wärmeschutz dar. Der Vorgang, die Verbrennungsgase an den Umkleidungswänden v scheinbar nutzlos entlangzuführen, hat den Zweck, die Wärmeverluste durch den Wärmeschutz x hindurch zu vermindern. Denn die Wärmeverluste sind abhängig von der Temperaturdifferenz des nach außen liegenden Erhitzerteils zur kalten Außenluft. Durch mehrere Umkleidungswände wird die Temperaturdifferenz in mehrere Stufen zerlegt und kann daher zwischen der Innenseite des Wärmeschutzes- x und der Außenluft klein gemacht werden. Eine vollständige Darstellung einer mehrstufigen Heißluftdrehkolbenmaschine gemäß der Erfindung zeigt Abb. 5. Die Niederdruckstufe a des Verdichters saugt Luft der Umgebung an und treibt die verdichtete Luft in der Pfeilrichtung durch einen Gegenstromluftkühler, wo sie sich an dessen Wänden b auf Anfangstemperatur abkühlt, dann wird die Luft in der Hochdruckstufe c des Verdichters auf den Arbeitsdruck gebracht und durch Rohr lc der Hochdruckstufe des Gegenstromerhitzers zugeführt. Sie strömt durch das Erhitzerrohr i in der ersten Temperaturzone und über k durch das Erhitzerrohr l der zweiten Temperaturzone und gelangt durch Rohr m in die Hochdruckstufe e der Arbeitsmaschine. Dort dehnt sie sich, Arbeit verrichtend, aus und verläßt die Hochdruckstufe, um durch Rohr ja in die Niederdruckstufe des Gegenstromerhitzers zu treten. Die warme Treibluft wird in der hohlen Wand des Rohres o, also nur in der zweiten Temperaturzone, wieder auf Anfangstemperatur erhitzt und durch Rohr p der Niederdruckstufe g der Arbeitsmaschine zugeführt. Dort dehnt sie sich, wieder Arbeit verrichtend, aus und, fast vollständig entspannt, wird sie durch Rohr q als Verbrennungsluft der Verbrennungskammer r zugeleitet und mit Brennstoff aus der Düse s im Kegel t gemischt. Die Verbrennungsgase geben einen entsprechenden Teil ihrer Wärme in der Temperaturzone innerhalb des wärmedichten Mantels zc an die Rohre o und l ab. Die Restwärme der Verbrennungsgase wird in der nächsten Temperaturzone zwischen dem Mantel u und v an das Rohr i abgegeben. Sie treten, durch Rohr zu bis zur Verdichtungstemperatur herab ausgenutzt, ins Freie. x ist die Isolierschicht des Gegenstromerhitzers. Bei den beiden Stufen e und ; der Arbeitsmaschine ist die Isolierschicht der Deutlichkeit wegen nicht dargestellt,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrstufige offene Heißluftdrehkolbenmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Verdichter und Arbeitsmaschine und zwischen den einzelnen Dehnungsstufen ein mehrstufiger, durch Verbrennungsgase beheizter Gegenstromerhitzer geschaltet ist, in welchem die mit verschiedenen Temperaturen eintretenden zu erhitzenden Luftströme so weit erhitzt werden, daß sie beim Austritt nahezu gleiche Temperatur haben. a. Mehrstufige offene Heißluftdrehkolbenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vermeidung von Kühlung - der Arbeitsmaschine und des Verbrennungsraumes die Temperatur der Verbrennungsgase am Austritt aus dein Gegenstromerhitzer möglichst gleich der Endtemperatur der verdichteten Luft gehalten wird. 3. Mehrstufige offene Heißluftdrehkolbenmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsrohre des Gegenstromerhitzers für die aus den verschiedenen Arbeitsstufen strömende Luft als hohlwandige Zylinder ausgebildet und ineinandergeschoben sind und sämtliche in der Nähe des Eintritts der Verbrennungsgase aus dem Gegenstromerhitzer austreten. 4.. Mehrstufige offene Heißluftdrehkolbenmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die noch warmenVerbrennungsgase, welche ihreWärme im Gegenstromerhitzer an die Arbeitsluft abgegeben haben, noch weiterhin den Gegenstromerhitzer mehrmals umspülen und so das Wärmegefälle desselben gegen die Außenluft hin abstufen.
DEB133653D 1927-09-24 1927-09-24 Mehrstufige offene Heissluftdrehkolbenmaschine Expired DE520654C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2421387A (en) * 1943-04-02 1947-06-03 Ljungstroms Angturbin Ab Hot air turbine power plant with automatic air supply control
US2438635A (en) * 1943-09-03 1948-03-30 Laval Steam Turbine Co Turbine system utilizing hot driving gases
US2464861A (en) * 1946-09-13 1949-03-22 Laval Steam Turbine Co Hot-air turbine power plant
DE19702942A1 (de) * 1997-01-28 1998-07-30 Gerhard Ittner Stromerzeugungsanlage mit offenem oder geschlossenen Kreislauf, vorzugsweise für Verwertung von Bio-Festbrennstoffen
DE19711246A1 (de) * 1997-01-28 1998-10-29 Gerhard Ittner Verbrennungskraftmaschine bzw. Stromerzeugungsanlage mit offenem Kreislauf, vorzugsweise für die Verbrennung von Bio-Festbrennstoffen
DE4304423C2 (de) * 1993-02-13 2001-11-29 Irm Antriebstech Gmbh Wärmekraftmaschine

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