DE675840C - Waermepumpe, insbesondere fuer die Waermeversorgung von Heizungsanlagen - Google Patents

Waermepumpe, insbesondere fuer die Waermeversorgung von Heizungsanlagen

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DE675840C
DE675840C DES124149D DES0124149D DE675840C DE 675840 C DE675840 C DE 675840C DE S124149 D DES124149 D DE S124149D DE S0124149 D DES0124149 D DE S0124149D DE 675840 C DE675840 C DE 675840C
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compressor
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H4/00Fluid heaters characterised by the use of heat pumps
    • F24H4/02Water heaters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D11/00Central heating systems using heat accumulated in storage masses
    • F24D11/02Central heating systems using heat accumulated in storage masses using heat pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
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    • F25B30/00Heat pumps
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Description

Die Erfindung betrifft eine Wärmepumpe, insbesondere für die Wärmeversorgung von Heizungsanlagen, bei der zwei ©der mehr je einen Verflüssiger speisende Verdichter die Wärme auf verschiedene Temperaturen hochpumpen, während die Verflüssiger so hintereinander in den Heizmittelstrom geschaltet sind, daß sie das Heizmittel stufenweise erhitzen.
Die Erfindung bezweckt, die Wärmeförderung in besonderer Weise zu erhöhen, und besteht darin, daß das verflüssigte Arbeitsmittel das dampfförmige Arbeitsmittel vor dem Eintritt in die Verdichter überhitzt.
In besonderer Ausbildung können die Verdichter auch zwei- oder mehrstufig und mit vom Heizmittel durchflossenen Zwischenkühlern versehen sein, was an sich nicht neu ist. Beim Erfindungsgegenstand werden hierdurch, wie bekannt, die Endverdichtungstemperaturen unterhalb gewollter Grenzen gehalten. Am besten werden die Zwischenkühler dabei dem Verflüssiger desselben Verdichters im Heizmittelstrom nachgeschaltet. Ferner können die Mittel zum Verändern der Wärmeleistung unter den Einfluß von temperatur- oder sonstwie empfindlichen Einrichtungen gebracht sein, um die Wärmeleistung selbsttätig in Abhängigkeit von der Außentemperatur oder einer sonstigen veränderlichen Größe zu regeln.
Auf der Zeichnung ist in
Abb. ι ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung 'dargestellt. Die
Abb. 2 und 3 zeigen die zugehörigen Mollierdiagramme.
α ist die Wärmeverbrauchsstelle, b die Vorlaufleitung und c die Rücklaufleitung einer von einer Wärmepumpe mit Wärme versorgten Warmwasserheizungsanlage, in der das Heizmittel von einer Umwälzpumpen? mit gleicher Geschwindigkeit in der Pfeilrichtung umgewälzt wird und bei der unter gleichbleibender Rücklauftemperatur von etwa. 350C je nach dem Stand der Außentemperatur Vorlauftemperaturen von 40 bis 500C eingehalten werden sollen.
Die Wärmepumpe besteht aus drei gleichlaufend geschalteten Ammoniakverdichtern elf e2)z, die durch ihre Saugleitungen ft, /2, /3 an einen mit Flußwasser arbeitenden Verdampfer g und durch ihre Druckleitungen A1, Ji2, h3 an je einen das Heizmittel der Heizanlage beheizenden Verflüssigerku k2, k5 angeschlossen sind, die ihrerseits über je ein Drosselglied I1, i2, is in den Verdampfer zurückmünden. Die Wärmepumpe arbeitet so, daß die das Ammoniak im Kreislauf durch Verdampfer, Ver-
flüssiger und Drosselglied hindurchtreibenden Verdichter dem Flußwasser durch den Verdampfer Wärme entziehen und diese Wärme, auf Gebrauchstemperatur hochgepumpt, an das Heizmittel überführen.
Die Verflüssiger sind hintereinander in den Heizmittelstrom eingeschaltet. Die Maschine ist so eingestellt, daß das Heizmittel bei größtem Wärmebedarf im ersten Verflüssiger
ίο von 35 auf 40° C, im zweiten von 40 auf 450 C und im dritten und letzten Verflüssiger von 45° C auf die Höchsttemperatur von $oJ C erhitzt wird.
Mit der so ausgebildeten Wärmepumpe wird insbesondere der Fortschritt einer wirtschaftlichen Arbeitsweise erreicht. Wähnend der erste Verflüssiger, der das Heizmittel von 35 auf 400 C zu erhitzen hat, mit einer Verflüssigungstemperatur von etwa 45° C auskommt, muß der zweite und dritte Verflüssiger mit einer Verflüssigungstemperatur von 50° C bzw. 5 50 C arbeiten, um die geförderte Wärme an. das mit etwas tieferer Temperatur durchströmende Heizmittel abgeben zu können. Da aber Wärmepumpen um so mehr Kraft verbrauchen, je höher die von ihnen zu überwindende Temperatur- bzw. Druckhöhe gielegen ist, muß sich der erste Verdichter im. | Kraftverbrauch günstiger stellen als der zweite j und dieser wiederum günstiger als der dritte Verdichter.
In der Tat sind bei rein adiabatischer Verdichtung von trockengesättigten Dämpfen und nicht unterkühlter Flüssigkeit folgende Kraftaufnahmen je 1000 Kai. Heizleistung erforderlich:
Verdichter 1: Ni = 0,194 kW/1000 Kai. Verdichter 2: Ni = 0,214 kW/1000 Kai. } Verdichter 3: iVi = 0,234 kW/1000 Kai. J ' im Mittel
kW/1000 Kai.
Daraus geht hervor, daß bei der Aufstellung eines einzigen für die Gesamtleistung der Anlage bemessenen Verflüssigers sämtliche Verdichter mit einer Verflüssigungstemperatur von etwa 550 C arbeiten müssen und dementsprechend auch einen Kraftaufwand von 0,234 kW je 1000 Kai. Heizleistung erfordern, während beim Verfahren nach der Erfindung im Mittel nur 0,214 kW zur Erzeugung derselben Heizleistung erforderlich sind. Es ergibt sich also·, daß sich mit der Maßnahme nach der Erfindung eine Kraftersparnis von 8,50/0 erzielen läßt.
Die Verdichter sind weiterhin einzeln abschaltbar ausgebildet und mit je einer nicht näher dargestellten eigenen Leistungsregelung versehen, wie sie z. B, als regelbare Drosselglieder für die Sauggase, Zuschaltvorrichtungen, für zusätzliche schädliche Räume, Abschaltvorrichtungen für ganze Zylinderhälften bei doppelt wirkenden Maschinen oder als, Drehzahlregler der Antriebsmotoren _ usw. schon verwendet worden sind. Dadurch wird nicht nur erreicht, daß durch einfaches Abschalten des letzten bzw. letzten und vorletzten Verdichters auch Vorlauftemperaturen von 45 und 400 C eingehalten werden können, sondern es wird durch Einstellen der eigenen Leistungsregelvorrichtungen auch das Einhalten der sämtlichen, innerhalb der Grenzen von 35 und 500 C liegenden Vorlauf temperatüren des Heizmittels ermöglicht. Die eigenen Leistungsregelvorrichtungen können dabei 'entweder von Hand oder auch selbsttätig durch Wärmefühler, z. B. in Abhängigkeit von der Außentemperatur, eingestellt werden. Die Verdichter sind ferner zweistufig ausgebildet und mit je einem vom Heizmittel der Warmwasserheizungsanlage durchflossenen Zwischenkühler I1,I2, /3 versehen, der dem zugehörigen Verflüssiger im Heizmittelstrom nachgeschaltet, dem Verflüssiger der nachfolgenden Maschine aber vorgeschaltet ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Gaseintrittstemperaturen der Zwischenkühler genügend hoch über den Heizmittelaustrittstemperaturen der zugehörigen Verflüssiger liegen, um auch im -Zwischenkühler die gewünschte Wärmeausbeute zu erzielen.' Durch diese Maßnahme wird nicht nur die Endverdichtungstemperatur' auf das gewünschte Maß herabgesetzt, sondern auch die Heizleistung gesteigert.
Ohne die gewünschte Endverdichtungstemperatur zu überschreiten, ist es insbesondere bei zwei- oder mehrstufigen Verdichtern möglich, das zu verdichtende Gas zu überhitzen und damit dessen Wärmeinhalt vor dem Eintritt in den Verdichter zu erhöhen. Dies kommt der Heizleistung der Pumpe zugute, weil vom verdichteten Mittel bei sonst gleichem Druck- und Temperaturgefälle mehr Heizleistung abgegeben werden kann.
Bei der in der Abb. 1 gezeigten 'Ausführungsart werden die durch die Saugleitungen fx, /2, /3 zu den Verdichtern geführten Gase in der Weise überhitzt, daß sie in Gegenstromgeraten/n^/ng,^ mit der von den Verflüssigern durch die Leitungen«!, U2, n3 an die Drosselglieder I1, J2, /3 abgegebenen Ammoniakflüssigkeit in Wärmeaustausch gebracht werden, wobei die letztere unterkühlt wird.
Die hierbei sich abspielenden Vorgänge sind in dem Mollierdagramm der Abb. 2 veranschaulicht. In diesem Diagramm sind durch die Linien 1-2, 2-3, 3-4, 4-5, 5-6, 6-7, 7-8
bzw. 8-1 die Zustandsänderungen des Arbeitsmittels im Überhitzer, Verdichtungsstufe I, Zwischenkühler, Verdichtungsstufe II, Niederschlager, Überhitzer, Drosselglied bzw. Verdämpfer dargestellt.
Die je Kilogramm Ammoniakgas im Zwischenkühler und an das Heizmittel abgegebenen Wärmemengen sind dabei durch 'die Längien der Linie 3-4 bzw. · 5-6 dargestellt, wobei die Punkte 3 und 5 auf der Temperaturlinie T = ioo° C liegen. Ohne Zwischenkühlung müßte das Gas bei Vermeidung einer Überschreitung dieser Endtemperatur aus dem durch den Schnittpunkt der nach unten verlängerten Linie 4-5 und der Linie 8-2 dargestellten nassen Zustand angesaugt werden, wobei die Heizleistung je Kilogramm umlaufendem Ammoniakgewicht um den der Linie 3-4 entsprechenden Bietrag viermindert würde.
Der durch den Wärmeaustausch zwischen den zu den Verdichtern geführten Gasen und der Ammoniakflüssigfceit erzielte Wärmiegiewinn ist vdurch die Linie 3-3' dargestellt, deren Länge gleich derjenigen der Überhitzungslinie 1-2 bzw. der der heruntergeloteten Unterkühlungslinie 6-7 ist. Durch Verwendung von drei- oder mehrstufigen Verdichtern läßt sich auf diese Weise der Wärmegewinn und damit die Wirtschaftlichkeit der Anlage noch weiter steigern, indem die Überhitzung der Sauggase ohne Überschreitung der gewünschten Endverdichtungstemperatur weiter erhöht werden kann, wie dies aus dem für einen dreistufigen Verdichter gezeichneten Mollierdiagramm der Abb. 3 zu ersehen ist.
An Stelle von einzeln angetriebenen bzw. abschaltbaren Verdichtern können auch nicht einzeln abschaltbare Verdichter mit gemieinsamem Antrieb Verwendung finden, wenn nur auf hohe Wirtschaftlichkeit des Betriebes und hohe Heizmitteltemperaturen, nicht aber auf eine weitgehende Regelfähigkeit Wert gelegt wird. Bei drei- oder mehrstufigen Verdichtem mit zwei bzw. mehreren mit dem Heizmittel betriebenen Zwischenkühlern empfiehlt es siph, die Zwischenkühler hintereinander dem zugehörigen Verflüssiger nachzuschalten.
In entsprechender Weise wie mit Kolbenverdichtern läßt sich die Wärmepumpe nach der Erfindung auch mit anderen Verdichtern, z. B. Kapsel Verdichtern, Zellenverdichtern, Membranverdichtern oder mit Turboverdichtern, ausführen. Dabei lassen sich die verschiedenen Verdichteranlagen, anstatt auf derselben Welle festzusitzen, auch auskuppelbar ausbilden oder mit besonderen Antrieben versehen. Die eigene Regelung jeder Turbogruppe läßt sich durch Drosseln der Saugabschlüsse auf einfache Weise durchführen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Wärmepumpe, insbesondere für die Wärmeversorgung von Heizungsanlagen, 6g bei der zwei oder mehr je einen Verflüssiger speisende Verdichter die Wärme auf verschiedene Temperaturen hochpumpen, während die Verflüssiger so hintereinander in den Heizmittelstrom geschaltet sind, daß sie das Heizmittel stufenweise erhitzen, dadurch gekennzeichnet, daß 'das verflüssigte Arbeitsmittel das dampfförmige Arbeitsmittel vor dem Eintritt in. die Verdichter überhitzt.
2. Wärmepumpe nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdichter einzeln abschaltbar ausgebildet sind zum Zweck, die Leistung der Pumpe durch das Ab- bzw. Zuschalten von Verdichtern inner· halb weiter Grenzen zu ändern.
3. Wärmepumpe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdichter einzeln mit Mitteln zum Verändern der Wärmeförderung versehen sind, um innerhalb der weiten Grenzen jede gewünschte Wärmeleistung einstellen zu können. s
4. Wärmepumpe nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdichter go mindestens zweistufig ausgebildet 'und mit vom. Heizmittel durchfiossenen Zwischenkühlern versehen sind, um die Endverdichtungstemperaturen unterhalb gewellter Grenzen zu halten.
5. Wärmepumpe nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenkühler dem Verflüssiger desselben Verdichters im Heizmittelstrom nachgeschaltet ist.
6. Wärmepumpe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Verändern der Wärmeleistung in Abhängigkeit von temperatur- oder sonstwie empfindlichen Einrichtungen stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES124149D 1936-02-07 1936-09-11 Waermepumpe, insbesondere fuer die Waermeversorgung von Heizungsanlagen Expired DE675840C (de)

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CH189348A (de) 1937-02-28
FR817426A (fr) 1937-09-02

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