AT298888B - Vorrichtung zur Energieezeugung unter Ausnutzung der Temperaturdifferenz zweier Medien - Google Patents

Vorrichtung zur Energieezeugung unter Ausnutzung der Temperaturdifferenz zweier Medien

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AT298888B
AT298888B AT107870A AT107870A AT298888B AT 298888 B AT298888 B AT 298888B AT 107870 A AT107870 A AT 107870A AT 107870 A AT107870 A AT 107870A AT 298888 B AT298888 B AT 298888B
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heat exchanger
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generating energy
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John William Yates
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John William Yates
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G7/00Mechanical-power-producing mechanisms, not otherwise provided for or using energy sources not otherwise provided for
    • F03G7/04Mechanical-power-producing mechanisms, not otherwise provided for or using energy sources not otherwise provided for using pressure differences or thermal differences occurring in nature

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Compressor (AREA)

Description


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  Vorrichtung zur Energieerzeugung unter Ausnutzung der Temperaturdifferenz zweier Medien 
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 zweiten Ventilgruppe, die gegeneinander versetzt so offenbar und schliessbar sind, dass das Kühlmittel entweder durch den ersten oder durch den zweiten Wärmetauscher und darauf zurück zum Kühlmittel- behälter strömt und das Treibmittel entweder zuerst durch den ersten Wärmetauscher und darauf durch den Motor oder zunächst durch den zweiten Wärmetauscher und darauf durch den Motor strömt. Da- durch kann die Strömungsrichtung des Treibmittels im Kreislauf den jeweiligen Temperaturbedin- gungen der zur Verfügung stehenden Medien angepasst werden, wenn deren Temperaturen, tages- oder jahreszeitlich bedingt, Schwankungen unterliegen, so dass abwechselnd die Temperatur des einen Me- diums die des andern übersteigt. 



   Besteht beispielsweise das eine der beiden Medien aus Luft und das andere aus Wasser, so besteht der erste Wärmetauscher zweckmässigerweise im wesentlichen aus einer vom Treibmittel durchströmten Rohrschlange, einer vom Kühlmittel durchströmten Rohrschlange und einem Gebläse zum Anblasen der Rohrschlangen, und der zweite Wärmetauscher im wesentlichen aus einer vom Treibmittel durch- strömen Rohrschlange und einer vom Kühlmittel durchströmten Rohrschlange, die beide in einem Behälter angeordnet sind, durch den das zweite Medium geführt wird. Hiebei kann zur Verbesserung des Wärmeaustausches im ersten Wärmetauscher vor dem Gebläse ein saugfähiges Kissen angeordnet sein, das an den Behälter des zweiten Wärmetauschers angeschlossen ist. 



   Für den Fall, dass die Temperaturdifferenz zwischen den beiden Medien unter Umständen nicht zur Energieerzeugung ausreichen sollte, kann in die Vorrichtung eine Hilfsheizeinrichtung eingefügt werden, die vorzugsweise aus einer vom Treibmittel durchströmten Schlange und einem Brenner besteht und durch die Ventile der Ventilgruppen jeweils zwischen den vom Treibmittel zuerst durchflossenen Wärmetauscher und den Motor schaltbar ist. 



   Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Energieerzeugung werden Verbrennungsrückstände jeglicher Art im allgemeinen von vornherein vermieden und sie arbeitet sowohl bei geringen Leistungen, die zum Betrieb von Fahrzeugen oder auch Modellfahrzeugen ausreichen, als auch bei grössten Leistungen, wie beispielsweise in Kraftwerksanlagen, wirtschaftlich und ohne Störungen. 



   Die Erfindung sowie zweckmässige und wirtschaftliche Weiterbildungen und Ausgestaltungen derselben werden im folgenden an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Fig. l zeigt die schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Vorrichtung zur Energieerzeugung, die unter bestimmten Bedingungen arbeitet ; Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung ähnlich der der   Fig. l,   wobei die Arbeitsbedingungen der Vorrichtung geändert sind ; Fig. 3 zeigt einen schematischen Längsschnitt einer in der Vorrichtung zur Energieerzeugung verwendeten Treibmittelpumpe ; Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht eines in der Vorrichtung verwendeten umlaufenden Motors ; und Fig. 5 schematisch einen Querschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 4. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Energieerzeugung arbeitet unter verschiedenen Bedingungen. Bei der in Fig. l gezeigten Vorrichtung ist die Temperatur der zur Verfügung stehenden Luft höher als die des zur Verfügung stehenden Wassers, dagegen ist bei der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung die Temperatur des zur Verfügung stehenden Wassers höher als die Temperatur der zur Verfügung stehenden Luft. In jedem Fall kann die Vorrichtung so betrieben werden, dass sie bei einem Temperaturunterschied zwischen Luft und Wasser von mehr als etwa   5, 50C (10 F)   nutzbare Energie erzeugt. Ist die Differenz geringer oder die erforderliche Ausgangsleistung höher, so wird zur Ergänzung der natürlichen Temperaturdifferenz zwischen Luft und Wasser eine sekundäre Wärmeübertragungsvorrichtung verwendet.

   Ferner kann erforderlichenfalls dem Treibmittel in der Primärvorrichtung Wärme zugeführt werden. In jedem Fall wird dem Treibmittel Wärme zugeführt, bevor dieses zum Antrieb eines Motors verwendet wird, um einen Teil der Energie des Treibmittels in mechanische Energie umzuwandeln. 
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 tur etwa   23, 3  C (74 F). Unter   diesen Bedingungen sind sämtliche geradzahlig bzw. mit V2 bezeichneten Ventile offen und sämtliche ungeradzahlig bzw. mit VI gezeichneten Ventile geschlossen. Das Treibmittel besteht zweckmässigerweise aus einem Fluid, das bei geringer Temperaturdifferenz eine möglichst hohe Wärmekapazität aufweist. Es kann also beispielsweise aus Freon 22 bestehen.

   Das Treibmittel befindet sich in einem   Treibmittelbehälter --10--,   u. zw. bei einer Temperatur von etwa   4, 40C     (40oF)   und einem Druck von etwa 4, 8 kg/cm2 (68   psig).   Das Treibmittel wird aus dem Treibmittelbe-   hälter-10-über   eine   Leitung --12-- abgeführt   und   durch eine Treibmittelpumpe--14--kompri-   miert (s. Fig. 3), die im folgenden noch genauer beschrieben werden soll. Das Treibmittel wird darauf durch Leitungen --16 und 18-- und eine Schlange --20-- gepumpt, über die mittels eines Gebläses 

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 - Umgebungsluft geblasen wird.

   Das Treibmittel wird darauf durch die   Leitungen --24, 26   und   28-- zu   einer   Schlange --30-- geführt,   in der gewünschtenfalls mittels einer Energiequelle, beispiels-   weise eines Brenners --32-- zusätzliche Wärme zugeführt werden kann. Das Treibmittel wird darauf bei einer Temperatur von etwa 37, 8 C (100 F) und einem Druck von etwa 13, 8 kg/cm2 (196 psig)     durch eine Leitung --34-- zu   einem Motor --36-- geleitet. Hier gibt das Treibmittel einen Teil seiner gespeicherten Energie in Form von mechanischer Energie ab, die auf die Flächen von Rotorflügeln des Motors wirken. Der Motor soll weiter unten noch genauer beschrieben werden.

   Das expandierte Treibmittel mit einer Temperatur von etwa   26, 70C (800F)   und einem Druck von etwa 10   kg/cm2   (143 psig) wird über eine Leitung --38-- aus dem Motor abgeleitet, von wo es über eine Leitung --40-- zu einer   wassergekühltenSchlange --42-- in   einem geeigneten Behälter --44-- geführt wird. Nach dem Durchlauf durch die Schlange --42-- liegt die Temperatur des Treibmittels bei etwa 24, 4 C (76 F) und der Druck bei etwa 9, 4 kg/cm2 (134 psig), wenn die Temperatur des im   Behälter --44-- verwendeten   Wassers etwa   23, 30C (74oF) beträgt.   Das Treibmittel wird darauf durch Leitungen --46 und   48-und   eine Schlange --50-- in einen Kühlmittelbehälter --52-- geführt. Danach wird es wieder in den Treibmittelbehälter--10--eingeleitet. 



   Wird Wasser als Wärmequelle und Luft als Kühlmittel verwendet, so sind die mit V2 bezeichneten Ventile im Primärsystem geschlossen und die mit V1 bezeichneten Ventile geöffnet, (Fig.2). Die Wassertemperatur soll dabei etwa   23, 30C (740F)   und die Lufttemperatur etwa 17, 8 C (64 F), die Temperatur des flüssigen Treibmittels etwa 4,4 C(40 F) und sein Druck etwa   4, 8 kg/cm2   (68 psig) betragen. 



  Das Treibmittel wird wieder mittels der Treibmittelpumpe --14-- aus dem   Treibmittelbehälter--10--   abgeführt, in diesem Fall jedoch durch eine   Leitung --54-- zur Schlange --42-- im Behälter --44--   geleitet, der Wasser mit einer Temperatur von etwa 23,3 C(74 F) enthält. Das Treibmittel wird durch   eine Leitung --56-- zur Schlange --30-- und darauf zum Motor --36-- geleitet. In den Motor tritt es mit einer Temperatur von etwa 34, 4 C (94 F) und einem Druck von etwa 12, 6 kg/cm2 (179 psig) ein.   



  Das abgeführte Treibmittel, Temperatur etwa   23, 30C (740F),   Druck etwa 9, 1 kg/cm2 (130 psig) wird 
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 eine Leitung --60-- und die Leitung --48--, sowie durch die Schlange --50-- geführt und danach wieder in den   Behälter --10-- geleitet.   



   Die Kühlwirkung der Luft kann durch ein saugfähiges Kissen --62-- weiter verstärkt werden, das vor der Schlange --20-- liegt und aus dem Behälter --44-- über eine   Leitung --64-- mit Wasser   versorgt wird, das über eine Leitung --66-- wieder abgeleitet wird. Die Luft strömt durch das feuchte Kissen und wird weiter gekühlt, so dass die Kühlwirkung der Schlange --20-- erhöht wird. Dadurch werden eine wirkungsvolle Heizung und Kühlung zwischen Wasser und Luft erreicht, obwohl die Temperaturdifferenz gering ist. 



   Reicht die Temperaturdifferenz zwischen Luft und Wasser nicht aus oder soll mit der Vorrichtung beispielsweise ein Fahrzeug angetrieben werden, so wird zur Ergänzung der Temperaturdifferenz der Primärvorrichtung eine Sekundärvorrichtung verwendet. In   Fig. l,   wo die Luft wärmer ist als das Wasser, sind sämtliche Ventile V2 in der Sekundärvorrichtung geöffnet. In dieser Vorrichtung wird vorzugsweise ein Treibmittel verwendet, das sich langsamer ausdehnt als das in der Primärvorrichtung, also beispielsweise Freon --11--. Wie in der   Fig. 1   dargestellt ist, wird ein Treibmittel aus dem Kühlmittelbehälter --52-- durch eine Leitung --68-- zu einem Kompressor-70-- geleitet. Das Kühlmit- 
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40C (400F)mittels in der Primärvorrichtung wesentlich erhöht wird.

   Das Kühlmittel verlässt die Sekundärschlange - mit einer Temperatur von etwa 37, 8 C (100 F) und einem Druck von etwa 1, 7 kg/cm2 (24 psig) und wird über die Leitungen --78 und   80-- zu   einer Sprühdüse --82-- geleitet, durch die es auf den niedrigen Druck im   Kühlmittelbehälter --52-- expandiert,   von wo es wieder in den Kreislauf eingeführt werden kann. 



   Die Sekundärvorrichtung kann ebenso bei dem in Fig. 2 gezeigten Fall eingesetzt werden, wo das Wasser als Wärmequelle und die Luft als Kühlungsquelle dient. Das Kühlmittel wird wieder mit Hilfe des Kompressors --70-- über die Leitung --68-- aus dem   Kühlmittelbehälter --52-- abgeführt.   In diesem Fall fliesst das Kühlmittel durch die   Leitung --72-- und   eine Leitung --84-- zu einer Sekun-   därschlange --86-- im Wasserbehälter --44--,   wo es das Wasser und das Treibmittel in der Schlange 

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 - der Primärvorrichtung weiter aufheizt.

   Das   Kühlmittel   fliesst darauf durch eine Leitung --88-und die   Leitung --80-- zur Sprühdüse --82--,   wo es über die   Schlange --50-- im Behälter --52-- ge-   sprüht wird und darauf wieder in den Kreislauf eingeführt werden kann. 



   Durch die besondere Ausbildung der Treibmittelpumpe --14-- wird der Wirkungsgrad der gesamten Vorrichtung wesentlich erhöht. Die Pumpe wird durch das Treibmittel auf der Hochdruckseite des Motors --36-- angetrieben, wobei es zur Niederdruckseite des Motors abgeführt wird. Wie in Fig. 3 ge- 
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 --14- ausKolben --98 und   100-- aufweisen,   die durch eine gemeinsame Schubstange --102-- miteinander verbunden sind. Durch die Kolben-98 und 100-- werden die Zylinder --94 und   96-- in   Kammern unterteilt, die mit A, B, C und D bezeichnet sind. Der Fluidstrom zu den vier Kammern wird durch ein Vierwegeventil --104-- reguliert, dessen Ventilkörper durch eine elektromagnetische   Spule--106--   gesteuert werden kann. Diese wird durch einen geeigneten Zeitgeber periodisch gespeist. 



   Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, wird das unter hohem Druck stehende Treibmittel durch eine Leitung --108--, die in Strömungsrichtung oberhalb des Motors mit der Leitung --34-- in Verbin- 
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   Die Kammer C steht über Regulier- bzw. Rückschlagventile --114 und 116-- mit den Leitungen-12 und   16-- in   Verbindung, so dass, wenn sich die Kolben in Fig. 3 nach rechts bewegen, Fluid in die
Kammer C aus der Leitung --12-- eingesaugt wird und wenn sich die Kolben nach links bewegen wird das Treibmittel komprimiert und durch die Leitung --16-- ausgestossen. Der Druck in der Kammer A dient zur Bewegung der Kolben nach rechts und zum Ansaugen des Treibmittels in die Kammer C, wogegen durch den Druck in den Kammern B und D die Kolben nach links gedrückt und das Treibmittel komprimiert wird. Das Vierwegeventil --104-- führt das Treibmittel aus den Kammern A, B und D über eine Leitung --117-- zur Leitung --58-- auf der Niederdruckseite des Motors --36-- ab. 



   Die Pumpe arbeitet sowohl bei niedrigem als auch bei hohem Druck mit gutem Wirkungsgrad. Zur
Erläuterung sei angenommen, dass der Zylinderdurchmesser etwa 20 cm (8 inches) und der Durchmesser der Verbindungsstange etwa 5 cm (2 inches) beträgt. Das Treibmittel aus der Leitung --43-- steheunter einem Druck von etwa 1, 75   kg/cm2   (25 psig) und die Leitung --58-- unter einem Druck von etwa 0., 7   kg/cm2   (10 psig). Damit beträgt die in den Kammern B und D auf die Kolben ausgeübte Kraft zum Komprimieren der Flüssigkeit in derKammer C etwa 1100 kg (2 434 pounds), die durch eine Kraft von etwa 228 kg (503 pounds) in der Kammer A vermindert wird, die notwendig ist, um das Fluid in der Kammer A auf die Niederdruckseite abzuführen. Hinzu kommt ein Reibungsverlust von etwa 45 kg (100 pounds). 



  Dies ergibt eine Nutzkraft, die bei weitem ausreicht, das Treibmittel in der Kammer C auf etwa 1,75 kg/cm2 (25 psig) zu komprimieren. Bei höheren Drücken kann eine noch grössere Differenz erreicht werden, so dass die Treibmittelpumpe --14-- unter allen Bedingungen mit gutem Wirkungsgrad arbeitet. 



   Im folgenden soll nunmehr der umlaufende Motor --36-- an Hand der Fig. 4 und 5 näher erläutert werden. Der   Motor --36-- ist   so aufgebaut, dass er nach dem Prinzip der zwangsweisen Verschiebung in einem geschlossenen System arbeitet, u. zw. sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Drehzahlen und mit niedrigem Druckunterschied des Treibmittels zwischen den   Einlass-und Auslassöffnungen.   Der Motor weist ein Gehäuse --118-- auf, das aus einem Mittelteil --120-- und Endkappen --122 und 124-- besteht. Im Mittelteil --120-- des Gehäuses --118-- sind zwei   Hohlräume --126   und 128-- ausgebildet, die durch kurze gewölbte Wände --130 und 132-- voneinander getrennt sind.

   Wie aus Fig.5 zu ersehen ist, bilden die   Hohlräume --126   und   128-- Kreissegmente,   deren Mittelpunkte in einem Abstand voneinander liegen und vertikal etwas gegeneinander versetzt sind. Zwischen den Hohlräumen ist mittigeinRotor--134-- angeordnet, der unmittelbar an den gewölbten   Wänden --130   und 132-- liegt, so dass die   Hohlräume --126   und 128-- voneinander getrennt sind. Am Umfang des Rotors --134-- liegen   Druckdichtungen --136   und 138-- an, die durch Federn --140 und 142-- gegen diesen gedrückt werden.   Einlassöffnungen--144   und   146-stehen   mit der Einlass-Sammelleitung in Verbindung, so dass das Treibmittel unter Druck in die   Hohlräume --126   und   128-- eingeleitet   wird.

   Auf ähnliche Weise stehen Auslassöffnungen-148 und 150-- mit der Auslass-Sammelleitung in Verbindung, durch die das Treibmittel aus den Hohlräumen abgeleitet wird. In diesem Fall trägt der Rotor --134-- drei Flügel --152--, die durch   Federn --154-- nach   aussen gedrückt werden. Diese liegen auf Stiften --156--, die axial in   Hohlräume-158-- zur Halterung   der Flügel ragen. 



   Das Treibmittel tritt in die   Hohlräume --126   und 128-- ein und übt eine Kraft auf die Flügel -- 152-- aus, so dass sich der Rotor --134-- in Fig. 5 im Uhrzeigersinn dreht. Der Rotor ist in Lagern --160-- in den Endkappen drehbar gelagert und mit einer Ausgangs- oder Abtriebswelle --162-- ver- 

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 keilt, von der die Ausgangsleistung der Vorrichtung abgenommen werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Energieerzeugung unter Ausnutzung der Temperaturdifferenz zweier Medien, mit einem ersten Wärmetauscher zum Wärmeaustausch zwischen einem ersten Medium und einem
Treibmittel, mit einem durch das Treibmittel angetriebenen Motor, mit einem zweiten Wärmetauscher zum Wärmeaustausch zwischen einem zweiten Medium und dem Treibmittel und mit einer Treibmit- telpumpe zum Umwälzen des Treibmittels, die in dieser Reihenfolge miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Treibmittelkreislauf vorder Treibmittelpumpe (14) eine in einen Treibmittelbehälter (10) mündende, vom Treibmittel durchflossene Kühlschlange (50) angeordnet ist, dass ein Kühlmittelbehälter (52) die   Kühlmittelschlange (50) und   den Treibmittelbehälter umgibt,

   wobei ein Kühlmittel über eine   Sprühdüse   (82) in den Kühlmittelbehälter zugeführt wird, und dass   der Kühlmittelbehälter (52)   über einen   Küh1mitteThompressor   (70) an eine weitere Rohschlange (76 bzw. 



   86) in dem das Medium mit der höheren Temperatur führenden Wärmetauscher (20, 22 bzw. 42, 44) angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Energieerzeugung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch weitere, die einzelnen Bestandteile der Vorrichtung verbindende Rohrleitungen mit einer ersten (vol) und einer zweiten Ventilgruppe (V2), die gegeneinander versetzt so öffenbar und schliessbar sind, dass das Kühlmittel entweder durch den ersten oder durch den zweiten Wärmetauscher und darauf zurück zum Kühlmittelbehälter strömt und das Treibmittel entweder zunächst durch den ersten Wärmetauscher und darauf durch den Motor oder zunächst durch den zweiten Wärmetauscher und darauf durch den Motor strömt.
    3. Vorrichtungzur Energieerzeugung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Wärmetauscher im wesentlichen aus einer vom Treibmittel durchströmten Rohrschlange (20), einer vom Kühlmittel durchströmten Rohrschlange (76) und einem Gebläse (22) zum Anblasen der Rohrschlangen mit einem der Medien besteht, und dass der zweite Wärmetauscher im wesentlichen aus einer vom Treibmittel durchströmten Rohrschlange (42) und einer vom Kühlmittel durchströmten Rohrschlange (86) besteht, die beide in einem Behälter (44) angeordnet sind, durch den das zweite Medium geführt wird.
    4. Vorrichtungzur Energieerzeugung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein vor dem Gebläse (22) angeordnetes saugfähiges Kissen (62), das an den Behälter (44) des zweiten Wärmetauschers angeschlossen ist.
    5. Vorrichtung zur Energieerzeugung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eineim wesentlichen aus einer vom Treibmittel durchströmten Schlange (30) und einem Brenner (32) bestehende Hilfsheizeinriehtung, die durch die Ventile der Ventilgruppen (VI, V2) jeweils zwischen den vom Treibmittel zuerst durchflossenen Wärmetauscher und den Motor (36) schaltbar ist.
    6. Vorrichtung zur Energieerzeugung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibmittelpumpe (14) aus zwei Zylindern (94, 96) mit je einem Kolben (98, 100) besteht, die durch eine Schubstange (102) starr miteinander verbunden sind, so dass sich in jedem Zylinder zwei durch die Kolben getrennte Kammern (A, B bzw.
    C, D) ergeben, wobei zwei in einer Bewegungsrichtung der Kolben liegende Kammern abwechselnd an Stellen anschliessbar sind, die stromaufwärts bzw. stromabwärts vom Motor (36) liegen, dass die zweite Kammer (A) des ersten Zylinders (94) abwechselnd an Stellen anschliessbar ist, die stromabw & rts bzw. stromaufwärts vom Motor (36) liegen, und dass die zweite Kammer (C) des zweiten Zylinders (96) über Rückschlagventile (114, 116) an den Treibmittelbehälter (10) und den im Kreislauf zunächst liegenden Wärmetauscher (20,22 oder 42, 44) angeschlossen ist.
    7. Vorrichtung zur Energieerzeugung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (36) in einem Gehäuse (118) wenigstens zwei miteinander in Verbindung stehende Hohlräume (126, 128) mit im Querschnitt gerundeten Seitenwänden (130, 132) und einem drehbar etwa in der Mitte zwischen den Hohlräumen gelagerten Rotor (134) aufweist, der mit Flügeln (152) versehen ist, die sich federnd an die Seitenwände (130, 132) der Hohlräume (126, 128) anlegen.
    8. Vorrichtung zur Energieerzeugung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass etwa in der Mitte zwischen den Hohlräumen (126, 128) im Gehäuse (118) gelagerte Druckdichtungen (136, 138) vorgesehen sind, die sich federnd an die Umfangsfläche des Rotors (134) anlegen.
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