DE520373C - Rollgang fuer Walzwerke mit elektrischem Einzelantrieb jeder Foerderrolle - Google Patents

Rollgang fuer Walzwerke mit elektrischem Einzelantrieb jeder Foerderrolle

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DE520373C
DE520373C DEK115689D DEK0115689D DE520373C DE 520373 C DE520373 C DE 520373C DE K115689 D DEK115689 D DE K115689D DE K0115689 D DEK0115689 D DE K0115689D DE 520373 C DE520373 C DE 520373C
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Germany
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roller
friction
shaft
conveyor
rollers
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DEK115689D
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/008Rollers for roller conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Rollgang für Walzwerke mit elektrischem Einzelantrieb jeder Förderrolle Die Erfindung betrifft einen Rollgang für Walzwerke mit elektrischem Einzelantrieb der Förderrollen, wobei die Bewegung der Antriebswelle mittels konischer Reibrollen auf die Förderrolle übertragen wird. Die Erfindung besteht darin, daß die treibende Rolle des im Innern der Förderrolle angeordneten Reibgetriebes axial verschiebbar auf der sie treibenden Welle gelagert ist und durch eine Druckkraft in den Raum zwischen der Mantelfläche des Reibringes und dem Innenmantel der Förderrolle gepreßt wird. Durch die Erfindung wird gewährleistet, daß die Reibflächen stets mit dem erforderlichen Druck gegeneinandergepreßt werden und die Abnutzung der aufeinanderreibenden Teile auf den Kraftschluß im Reibgetriebe ohne Einfluß ist.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Abb. i den Antrieb in Stirnansicht, Abb.2 einen Längsschnitt durch: den Rollenantrieb und die Förderrolle nach der Linie A-B der Abb. i, Abb.3 die Lagerung der Reibrolle, Abb. q. einen Schnitt gemäß Abb. 2 in .anderer Ausführung, Abb.5 eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Stirnansicht und Abb. 6 die Seitenansicht bzw. den teilweisen Längsschnitt dazu.
  • Die Förderrolle i (Abb. i bis 3) wird von der in den Lagern 2 ruhenden Welle 3 mittels zweier Rollenlager ¢ getragen, von denen nur eines veranschaulicht ist. Zwischen dem einen Rollenlager q. und dem benachbarten Traglager 2 ist auf der Welle 3 ein Reibring 5 drehbar gelagert, dessen Mantelfläche, 6 zweckmäßig konisch gestaltet ist. Die der Umfläche 6 des Reibringes 5 gegenüberliegende innere Mantelfläche 7 der Förderrolle i dient als Reibfläche und ist ebenfalls konisch gestaltet. In dem Raum zwischen der Umfläche 6 und der Reibfläche 7 ist die konische Reibrolle 8 (Abb. 2, 3) angeordnet. Diese ist undrehbar, aber axial verschiebbar mit der Welle 9 verbunden, die in den Lagern i o, i i des 'Bockes 12 gelagert ist. Die Welle 9 ist durch die Kupplung 13 mit der Antriebswelle 14 verbunden. Auf der Welle 9 ist zwischen der Reibrolle 8 und einem längsverstellbaren Gegenlager 16 die Druckfeder 15 angeordnet. Das verstellbare Gegenlager 16 ist beispielsweise als Doppelmutter ausgebildet. Die Feder 15 preßt die Rolle in den ringförmigen Reibraum zwischen dem Reibring 6 und der Reibfläche 7 und erzeugt so den erforderlichen Anpreßdruck. Die in Abb. q. dargestellte weitere Ausführungsform unterscheidet sich dadurch von den in Abb. i bis 3 dargestellten, daß an Stelle einer Reibrolle zwei Reibrollen 17, 18 benutzt werden, die gleichachsig und undrehbar, aber axial verschiebbar auf der Welle i 9 gelagert sind. Die Reibrollen 17, 18 sind entgegengesetzt konisch gestaltet, und zwischen den beiden Rollen 17, 18 ist eine Feder 2o angeordnet. Diese preßt die beiden Rollen gegen die Umfläche des entsprechend geteilten Reibringes 2 i, der auf der die Förderrolle i tragenden Welle 3, gelagert ist, und gegen die Reibfläche 22 des Rollenmantels. Die Umfläche des Reibringes und die Reibflächen 22 sind entsprechend der konischen Form der Rollen 17, 18 gestaltet. Die Welle i9 ist mit der Motorwelle 14 gekuppelt. Die Verwendung einer gewissermaßen geteilten Reibrolle bietet den Vorteil, daß beim Anpressen der Rollen die dabei in Richtung der Rollenachse auftretenden Schubkräfte sich aufheben, also kein wirksamer Axialschub entsteht. Durch Veränderung der Spannung der Feder 20 kann der Anpreßdruck der Reibrollen geregelt werden. Die Lagerung der Rollen 17, i 8 erfolgt zweckmäßig in derselben Weise, wie in Abb. 3 dargestellt.
  • Bei der in Abb.S in Stirnansicht und in Abb.6 in Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt dargestellten Ausführungsform des Reibgetriebes ist die von der Motorwelle 23 .angetriebene konische Reibrolle 24 zwischen dem Reibring 25 und der als Reibfläche dienenden Innenfläche 26 des Mantels der Förderrolle i angeordnet. Die Ausführung entspricht im allgemeinen der in den Abb. i bis 3 dargestellten, nur ruht die Reibrolle 24 in einem um eine liegende Achse 28 schwenkbar angeordneten Arm 27. Diese Lagerung der Reibrolle 24 gestattet ihr, sich selbsttätig im Reibraum so einzustellen, daß der Anpreßdruck zwischen Reibrolle 24, Reibring 25 und Reibmantel 26 stets gleich groß ist. Zur Verbindung der die Reibrolle 24 tragenden Welle 29 mit der Motorwelle 23 wird in diesein Falle eine an sich bekannte nachgiebige Kupplung 30 verwendet, die erforderlichenfalls ein Schwenken des Armes 27 um seine Schwenkachse 28 zuläßt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Rollgang für Walzwerke mit elektizschem Einzelantrieb jeder Förderrolle, bei dem die Bewegung der Antriebswelle mittels konischer Reibrollen auf die Förderrolle übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die treibende Rolle (8) des im Innern der Förderrolle angeordneten Reibgetriebes axial verschiebbar auf der sie tragenden Welle (9) gelagert ist und ständig durch eine Druckkraft in den Raum zwischen der Mantelfläche (6) des .Reibringes (5) und dem Innenmantel (7) der Förderrolle (i) gepreßt wird.
  2. 2. Rollgang nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibrolle aus zwei in axialer Richtung nebeneinanderliegenden, entgegengesetzt konischen Reibrollen (17, 18) besteht, die axial verschiebbar auf der sie tragenden Welle (i9) gelagert sind und die durch eine zwischen beiden Rollen (17, 18) angeordnete Druckfeder (2o) gegen den entsprechend gestalteten Reibring (2i) und den Reibmantel (22) gepreßt werden.
  3. 3. Rollgang nach Anspruch i, bei dem die treibende Reibrolle um eine liegende Achse schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Treibrolle tragende Welle (29) durch eine nachgiebige Kupplung (30) mit der Antriebswelle verbunden ist.
DEK115689D 1929-07-13 1929-07-13 Rollgang fuer Walzwerke mit elektrischem Einzelantrieb jeder Foerderrolle Expired DE520373C (de)

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DE520373C true DE520373C (de) 1931-03-10

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DE (1) DE520373C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3905345A1 (de) * 1989-02-02 1989-07-27 Gerlach Kay Vorrichtung zum reibschluessigen antrieb eines gegenstands, insbesondere einer trommel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3905345A1 (de) * 1989-02-02 1989-07-27 Gerlach Kay Vorrichtung zum reibschluessigen antrieb eines gegenstands, insbesondere einer trommel

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