DE519903C - Kurzwellenantenne mit ungerichteter Wirkung - Google Patents
Kurzwellenantenne mit ungerichteter WirkungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q21/00—Antenna arrays or systems
- H01Q21/06—Arrays of individually energised antenna units similarly polarised and spaced apart
- H01Q21/20—Arrays of individually energised antenna units similarly polarised and spaced apart the units being spaced along or adjacent to a curvilinear path
- H01Q21/205—Arrays of individually energised antenna units similarly polarised and spaced apart the units being spaced along or adjacent to a curvilinear path providing an omnidirectional coverage
Landscapes
- Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
11. MÄRZ 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M519903 KLASSE 21 a* GRUPPE
Kurzwellenantenne mit ungerichteter Wirkung Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Dezember 1929 ab
Je kleiner die Periode eines Oszillators ist, desto kleiner sind auch seine Abmessungen.
Dieses allgemeine Gesetz bedingt eine spezifische Schwierigkeit beim Aufbau von Kurzwellenantennen
mit ungerichteter Wirkung für große Leistung, die bis jetzt immer als ein Oszillator, z. B. Dipol, ausgebildet wurden.
D ie Vergrößerung der Strahlungsenergie eines derartigen Oszillators erfordert, daß in
diesem ein großer Vorrat an Schwingungsenergie konzentriert wird, während seine kleinen
Dimensionen übermäßige Spannungsunterschiede bedingen, welche bedeutende Verluste in Isolatoren oder sogar die Bildung
des Koronaeffektes usw. verursachen.
Die einzige Möglichkeit, diese Schwierigkeiten zu umgehen, ist der Aufbau einer zusammengesetzten
Antenne, die aus mehreren elementaren Oszillatoren besteht und einen großen S trahlungswiderstand besitzt.
Die Verwendung von zusammengesetzten Antennen ist bereits bekannt, aber nur auf
dem Gebiet der gerichteten Wellensender.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine zusammengesetzte Kurzwellenantenne
mit ungerichteter Wirkung z. B. für Rundfunkzwecke, bei der die horizontalen Oszillatoren miteinander durch abstimmbare
Lecher-Systeme verbunden sind.
Das Wesen der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erklärt.
Die Antenne (Fig.: 1) besteht aus η horizontalen
Oszillatoren, die ein regelmäßiges Polygon bilden. Die Oszillatoren sind in Reihe
miteinander durch im wesentlichen vertikal orientierte Lecher-Systeme mit verstellbaren
und zur Abstimmung dienenden Brücken verbunden. In Fig. 2 sind zwei Glieder einer
solchen Antenne dargestellt. Die Strombäuche fallen abwechselnd auf die Mitten der
horizontalen Oszillatoren und auf die verstellbaren Brücken m. Es sind daher alle Oszillatoren
in Phase; die Länge dieser Oszillatoren braucht nicht unbedingt gleich einer halben
Wellenlänge zu sein. Sie kann auch bedeutend kleiner sein. In diesem Fall erhält man
nur eine gleichmäßigere Stromverteilung längs des Polygonumfanges, wie dies in Fig. 2
durch punktierte Linien angegeben ist.
Es ist klar, daß eine derartige Antenne eine Änderung der Abstimmung innerhalb breiter
Grenzen und hiermit auch die Änderung des
Verhältnisses des Umfanges p des Polygons zur Wellenlänge zuläßt.
Die Ankopplung der Antenne wird mittels an .ein oder mehrere Punktpaare angesehlossener
Speiseleitungen L bewerkstelligt. Die räumliche Strahlungsverteilung und der
Strahlungswiderstand einer derartigen Antenne hängt von der Anzahl η der Oszillato-
, = 6ο Tr2
2J. ren und von dem Verhältnis des Umfanges
des Polygons/? zur Länge der Welle λ ab.
Wenn man bei konstantem p und λ die Zahl η vergrößert und zugleich die Zahl eines
jeden Oszillators verkleinert, so kommt man zu einem bestimmten Grenzfall. Für diesen
Grenzfall ist der Strahlungswiderstand durch die Formel gegeben:
λ(4)+λ(4) + - "■
wobei /.j. J. usw. die Besselschen Funktionen
der 3., 5. usw. Ordnung bedeuten.
Für -.- = 2 erhält man aus dieser Formel
2?s = .133012.
6-gleich
Vektors E φ und
*·"(ΐ)+ΜτΗ
Die Größe des elektrischen im Punkt ß, dessen Breite
dessen Abstand vom Antennenmittelpunkt gleich, /"ο ist, kann man berechnen aus der
Formel:
sin ω I t—'S.
In dieser Formel ist E in Mikrovolt pro m, ia in Ampere und r0 in km ausgedrückt."
Wie eine weitere theoretische Untersuchung zeigt, kann man die Verteilung des Vektors E
in der Vertikalebene (in Abhängigkeit vom Breitenwinkel φ) mittels eines Spiegels ändern,
der durch eine konzentrisch mit der ersten Antenne angeordnete andere, ähnliche Antenne von einem etwas kleineren Radius
gebildet ist.
Da die Phase des Vektors E im Punkt α
durch den Abstand r0 bestimmt ist, der für die Antenne und den Spiegel der gleiche ist,
so wird die Phasendifferenz der von der Antenne und von dem Spiegel ausgehenden
Schwingungen überall gleich der Phasendifferenz der Ströme in der Antenne und im Spiegel
sein oder sich von dieser um π unterscheiden.
In Fig. 3 ist beispielsweise die für den Fall
£-=15 berechnete Strahlungsverteilung dargestellt.
Wie aus der Figur ersichtlich, bildet die Strahlung eine Reihe der Maxima und Minima, ist gleich Null für φ = o.o°, bildet
aber bei 83° ein Maximum.
Durch Beobachtungen von Meissner
(Jahrbuch der drahtlosenTelegraphieundTelephonie, Bd. 32, Heft 4, Seite 113 ff.) ist eine
derartige Strahlungsverteilung nicht vorteilhaft, da die vorteilhafteste Richtung eines
Strahlenbüschels die horizontale Richtung ist.
Mit Hilfe des oben angegebenen Spiegels kann man dieses Maximum unterdrücken.
Da bei φ = 83° das Argument J1 für die
Antenne mit Radius ρ und für den Spiegel mit Radius Q1 fast dasselbe ist — d. h. ihre
Differenz —£- (ρ—^1) cos φ infolge des nur
unbedeutenden Betrages von cos φ klein ist —,
so müssen, um die Strahlung in der Nähe des Zenites zu unterdrücken, der Antenne und
dem Spiegel entgegengesetzte Phasen erteilt werden.
Allgemein gesprochen kann man durch verschiedenartige Kombination der Radien, der
Phasen und der Amplituden der Antenne und des Spiegels oder der Spiegel (man kann
mehrere nehmen) nach Wunsch verschiedene Strahlungsverteilungen erhalten.
Man kann sich von zusätzlichen Minima auch ohne die Verwendung des Spiegels befreien,
wenn man in geeigneter Weise die
Größe -γ-- ρ cos φ wählt. Wenn man z. B.
diese Größe gleich 2 cos φ wählt, so daß also
der Umfang gleich doppelter Wellenlänge ist, so kann man sich vom unerwünschten Maximum
befreien und die in der Fig. 4 dargestellte Verteilung erhalten.
Wie aus dieser Figur hervorgeht, ist die intensivste Strahlung für diesen Fall im
Intervall φ = ο bis ψ= ζο° enthalten.
Eine solche Beziehung weist z. B. mit großer Annäherung eine Antenne auf, die aus
acht Oszillatoren, je 1J4 λ lang, besteht.
Claims (4)
1. Kurzwellenantenne mit ungerichteter Wirkung, dadurch gekennzeichnet, daß sie
aus 11 hintereinander geschalteten, ein Polygon bildenden horizontalen Oszillatoren
besteht, die miteinander durch abstimmbare Lecher-Systeme verbunden sind.
2. Antennenanordnung aus zwei oder mehreren konzentrischen, nach Anspruch 1
gebildeten Antennen.
3- Antennenanordnung nach Anspruch 2 mit zwei konzentrischen Antennen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stromphasen in diesen Antennen entgegengesetzt gerichtet sind.
4. Antennenanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Wahl des
Verhältnisses ~ (wobei ρ den Antennenradius und X die Wellenlänge bedeutet),
daß unerwünschte Strahlungsmaxima beseitigt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SU519903X | 1929-01-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE519903C true DE519903C (de) | 1931-03-11 |
Family
ID=21616219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST46812D Expired DE519903C (de) | 1929-01-04 | 1929-12-11 | Kurzwellenantenne mit ungerichteter Wirkung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE519903C (de) |
-
1929
- 1929-12-11 DE DEST46812D patent/DE519903C/de not_active Expired
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