DE517693C - Messer o. dgl. mit einem Griff aus Kunstmasse, insbesondere Kunstharz - Google Patents
Messer o. dgl. mit einem Griff aus Kunstmasse, insbesondere KunstharzInfo
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- DE517693C DE517693C DER70858D DER0070858D DE517693C DE 517693 C DE517693 C DE 517693C DE R70858 D DER70858 D DE R70858D DE R0070858 D DER0070858 D DE R0070858D DE 517693 C DE517693 C DE 517693C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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- B26B3/00—Hand knives with fixed blades
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Description
- Messer o. dgl. mit einem Griff aus Kunstmasse, insbesondere Kunstharz Es ist bekannt, an Stelle der aus Holz hergestellten Griffe für Messer, Gabeln o. dgl., die durch die beim Reinigen zur Lösung des anhaftenden Fettes benutzten alkalischen Flüssigkeiten schnell unbrauchbar und unansehnlich werden, Griffe aus beständigerem Stoff zu verwenden, insbesondere aus Kunstharzmassen. Dieser Werkstoff hat aber bei allen seinen Vorzügen den Nachteil, daß er leicht etwas spröde ist und mit dem eingebetteten Metallteil, der Stahlklinge, nicht genügend abbindet. Die Folge ist; daß die Klinge beim Durchfedern den Griff an seinem der Klinge zugewandten Ende zerreißt.
- Dieser Nachteil, welcher die Ausnutzung der Vorteile der bekannten Kunstmassen häufig völlig unmöglich macht, wird nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß der in den Griff eingebettete Teil der Klinge an oder in der Nähe seiner Austrittsstelle aus dem Griff mit einem quer liegenden Bolzen, Niet o. dg1. versehen wird. Es ist bekannt, beispielsweise in Griffe aus Kunstmassen für Schirme quer zur Achse des Griffes eine Öse einzusetzen; hierbei handelt es sich aber nicht um einen Schutz des Griffes gegen Absplittern einzelner Teile, denn ein Metallteil, welcher ähnlich wie die Klinge eines Messers gegenüber dem Griff federn und diesen dadurch zerstören könnte, ist bei dem bekannten Schirmgriff nicht vorhanden. Ähnliches gilt auch für eine bekannte Ausführung eines Schraubenziehers, bei welchem ebenso wie bei dem Schirmgriff vor allem auch die quer liegenden Teile nicht an derjenigen Stelle des Kunstharzgriffes angeordnet sind, an welcher die stärkste Beanspruchung auftritt.
- Die Zeichnung läßt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Form eines Messers mit einem Griff aus Kunstharz erkennen.
- Abb. i zeigt das fertige Messer in Seitenansicht; Abb. 2 stellt den Querschnitt einer bekannten Ausführung ohne Querteil dar; Abb.3 zeigt den Querschnitt durch die Ausführung nach der Erfindung.
- Die Klinge ist mit i, der Griff aus Kunstharz mit 2, der mit Kunstharz umgebene Teil der Klinge mit 3 und der nach der Erfindung vorgesehene Querteil mit 4 bezeichnet. Die Ursache für die Zerstörung des Griffes beim Biegen der nicht nach der Erfindung hergestellten Messer ist aus der Darstellung in Abb. 2 zu erkennen. Wird bei Gebrauch die Klinge i in die gestrichelt gezeichnete Lage gebracht, so werden auf die Teile des Griffes 2, die auf verschiedenen Seiten des Klingenteiles 3 sitzen und am Griffende keinerlei Verbindung miteinander haben, Kräfte in Richtung der beiden Pfeile (senkrecht zur Klinge) ausgeübt, die bestrebt sind, die beiden Teile voneinander zu trennen.
- Durch den Niet oder Bolzen 4 dagegen werden, wie Abb. 3 erkennen läßt, Kräfte in solcher Richtung erzeugt, daß die durch die Klinge 3 getrennten Griffteile nicht mehr voneinander getrennt werden, die Kräfte veranlassen vielmehr, daß die getrennten Griffteile bestrebt sind, sich bei der Biegung der Klinge i nach einer und derselben Seite zu krümmen. Dazu kommt, daß der Querteil 4 den Stahl so wirksam -versteift, daß er biegungsfesterwird und hierdurch beim Abbiegen geringere Kräfte auf den Griff 2 ausübt.
- Anstatt die Klinge zu lochen und einen Niet 4 anzubringen, kann man den quer liegenden Teil 4 aus der Klinge 3 herausbiegen. Die gleiche Wirkung läßt sich auch dadurch erzielen, daß aus der Klinge 3 kleine Nasen oder Vorsprünge herausgedrückt werden. Der Querteil braucht nicht, wie beim Ausführungsbeispiel angenommen, in der Mitte des Klingenteiles (vgl. Querschnitt nach Abb. i) zu liegen, sondern kann beim Stanzen beispielsweise auch an den Rändern abgebogen werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Messer ö. dgl. mit einem Griff aus Kunstmasse, insbesondere Kunstharz, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Griff (2) eingebettete Teil (3) der Klinge (i) an oder in der Nähe seiner Austrittsstelle aus dem Griffteil (2) mit einem quer liegenden Bolzen, Niet o. dgl. (4) versehen ist.
- 2. Messer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Querteil (4) aus dem Stoff der Klinge (i) selbst herausgebogen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DER70858D DE517693C (de) | Messer o. dgl. mit einem Griff aus Kunstmasse, insbesondere Kunstharz |
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| DE517693C true DE517693C (de) | 1931-02-10 |
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| DER70858D Expired DE517693C (de) | Messer o. dgl. mit einem Griff aus Kunstmasse, insbesondere Kunstharz |
Country Status (1)
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