DE516664C - Druckregler fuer Druckwellendurchlass - Google Patents
Druckregler fuer DruckwellendurchlassInfo
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0644—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
- G05D16/0672—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using several spring-loaded membranes
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Description
In dem Patent 494 097 ist ein Regler für D ruckwellen durchlaß mit einer durch, den
Vordruck gesteuerten Hilfsmembran, die bei Überschreiten eines bestimmten, der Druckwelle
entsprechenden Vordruckes (Schaltdruck) eine Zusatzbelastung der vom Verbrauchsdruck
gesteuerten Reglermembran auslöst, beschrieben, der sich dadurch, auszeichnet,
daß der Teller der Hilfsmembran durch eine auf den gewünschten Schaltdruck vorgespannte
Feder gegen einen Ainschlag gedrückt wird, von dem er bei Überschreiten des Schaltdruckes beim Eintritt der Druckwelle
abgehoben wird und bei dem der abgehobene Teller der Hilfsmembran bei Vollendung
seines Hubwegs bis zu einem festen Anschlag die ebenfalls einstellbare vorgespannte
Feder eines nachgiebigen Anschlagpuffers eindrückt und so die Hauptmembran
ao in gewünschter, nicht überschreitbarer Höhe belastet. Der Regler kann insbesondere als
Laternendruckregler den üblichen Fernzündern vorgeschaltet werden, wenn der Netzdruck
bei Umstellung der Gasversorgung erhöht wird. Der Regler erfüllt die Aufgabe, einerseits den Brenndruck zu regeln, anderseits
DruckweEen von beliebiger Höhe auf passende Stärke zu reduzieren und zur Fernzündermembran
weiterzuleiten. Auf diese Weise kann der vorhandene Fernzünder ohne Änderung weiter benutzt werden. Die Wirkungsweise
des Reglers ist folgende:
Der Regler besitzt eine durch den Vordruck gesteuerte Hilfsmembran. Der Teller
derselben wird durch eine auf den vorgeschriebenen Schaltdruck vorgespannte Feder
gegen einen Anschlag gedrückt. Von diesem wird er erst beiüberschreiten des Schaltdruckes
beim Eintritt der Druckwelle abgehoben, vollendet seinen Hubweg bis zu einem festen Anschlag,
drückt die ebenfalls einstellbar vorgespannte Feder eines nachgiebigen Anschlagpuffers
ein und belastet auf diese Weise die Hauptmembran zusätzlich in gewünschter, nicht überschreitbarer Höhe.
Vielfach ist es nun erwünscht, den Regler für beliebige Vordruckhöhen (Schaltdrücke),
bei denen der Durchlaß der Druckwellen erfolgen soll, durch eine Handhabe einstellbar
zu machen, die ohne Auseinandernehmen des Reglers bequem von außen her verstellt werden
kann. Gegenstand vorliegender Erfindung ist deshalb eine Anordnung, die es erlaubt,
die Spannung der die Hilfsmembran belastenden Feder von außen her bequem regulierbar zu machen. Zweckmäßig wird Herfür
die Hilfsmembran nebst Belastungsfeder und Zubehör nicht an der Reglermembran, sondern im Gehäuse befestigt. Diese Aufgabe
wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die federbelastete Hilfsmembran in der Wandung des Raumes über der Reglermembran
parallel zu derselben eingespannt ist, und daß die Federbelastung von einer von außen einstellbaren Spiral- oder- Schraubenblattfeder
durch einen Hebel auf die Hilfsmembran übertragen wird.
Eine solche Anordnung ist in der Abbildung dargestellt. Die das Ventil 11 tragende
to Reglermembran 12 besitzt einen durch die
Feder 14 belasteten Teller 12a. Der Vordruck
wird mit Hilfe einer Umleitung 19« in den
Raum 18 oberhalb einer Hilfsmembran 17 geleitet, die der Reglermembran 12 gegenüber
im Regler deckel 16 angeordnet ist. Der Raum zwischen beiden Membranen steht mit
der Atmosphäre in Verbindung. Der nachgiebige Anschlagpuffer, welcher beim Senken
der Hilfsmembran die Zusatzbelastung der Reglermembran vermittelt, wird am besten
als an der Hilfsmembran angeordnete Druckfeder 20 ausgebildet, die ein mit einem
kleinen Teller 21 endigendes Zugorgan, etwa
eine Kette 22, straff spannt. Für die Federbelastung der Hilfsmembran, welche von außen her einstellbar einzurichten
ist, besteht insofern eine erschwerende Vorbedingung, als die Feder überaus weich und
in weiten Grenzen veränderlich gestaltet werden muß. Denn der Anhub der an Anschlägen
3 ο anliegenden Membran 17 darf nur mit einer sehr geringen Kraftänderung dieser Belastungsfeder
verbunden sein, da sonst nach Überschreiten des Schaltdruckes noch ein unerwünschter
weiterer Anstieg des Vordruckes benötigt würde, um die Hilfsmembran 17 bis
zur Endlage herabzüdrücken, in welcher der Teller 19 auf den Einsatzboden 15 des Reglerdeckels
aufliegt.
Mit einer gewöhnlichen Druck- oder Zugfeder,
wenn deren Vorspannung in dem Druckgrenzen von z.B. 100 bis 600 mm WS geändert
werden soll, läßt sich aber ,dies© Weichheit nur dann erreichen, wenn man ihr
eine große, unmöglich unterzubringende Länge erteilen würde. Denn wenn z. B. von der
Belastungsfeder der Hilfsmembran beim Anhub derselben von beispielsweise 10 mm ein
zu überwindender Kraftzuwachs entsprechend höchstens 50 mm Vordruckanstieg verlangt
wird, so würde die betreffende Feder, um sie nachträglich von 100 bis 600 mm WS
Schaltdruck vorzuspannen, um etwa 100 mm
zusammenzudrücken sein. Eine gewöhnliche Feder würde also zuviel Platz beanspruchen.
Die vorliegende Anordnung bedeutet hier insofern eine günstige Lösung, als nicht nur
die Aufgabe der besonders weichen Federung bei raumsparender Anordnung, sondern auch
eine bequem ablesbare Einstellbarkeit der Federkraft von außen her erreicht wird. Um
eine möglichst große Verstellbarkeit der Fedeir
zu bekommen, wird eine Spiral- oder Schraubenfeder angewandt, die nach Art einer Uhrfeder
mittels Achsdrehung vorgespannt wird und die einem Hebel ein Drehmoment erteilt.
Der Hebel wird am einfachsten auf der Federachse selbst gelagert, und sein freies
Ende überträgt einen Druck auf die Membran. Das Hebelende beschreibt somit bei Anhub der Membran nur einen sehr kleinen
Winkelweg im Vergleich zu dem Winkelweg der mehrfachen Umdrehungen, den die das
andere Ende der Feder tragende Achse beim Vorspannen zurückzulegen vermag. Man kann
also die Feder in weiten Grenzen regulieren, ohne dabei zusätzlichen Raum zu benötigen,
und die Federung bleibt infolge der beliebig großen aufgewickelten Federlänge sehr weich.
Am günstigsten hat sich eine gewöhnliche Blattfederspirale erwiesen, insbesondere wenn
sie nur so weit gespannt wird, daß ihre Gänge nicht aufliegen. Sie kann bequem in einer
außerhalb der Kammer angebrachten Kapsel untergebracht werden, die gleichzeitig als
Stellscheibe zum Vorspannen der Feder von Hand ausgebildet ist.
Demgemäß wird entsprechend der Abbildung im. Reglergehäuse zwischen beiden
Membranen ein Hebelpaar 23 angeordnet, das an einer im Gehäuse drehbar gelagerten
Achse 24 befestigt ist. Eine spiralig aufgewickelte Blattfeder 28 übt auf den Hebel 23
ein Drehmoment in dem Sinne aus, daß er mit Hilfe von Anschlägen 25 den Membranteller
19 nach Maßgabe dieses Drehmomentes anhebt. Die Blattfeder 28 ist in einer Dosie 26
eingekapselt und mit dem äußeren Ende an derselben befestigt. Das innere Federende
steht mit dem Hebelpaar 23 bzw. mit dessen Achse 24 in Verbindung, Durch Drehen der
Kapsel 26 von Hand wird die Feder 24 vorgespannt, wobei Anschläge bzw. Sperrzähne
27 ein Zurückfedern der Dose 26 verhindern. Die Dose 26 kann auf ihrem Umfang oder
ihrer Vorderseite mit einer Einteilung versehen sein, an welcher man die entsprechend
der Winkelstellung der Dose ausgeübte Federkraft als Schwellenwert in mm WS ablesen
kann.
Der Membranteller 19 beginnt also seinen
Hub, sobald der Vordruck über den der Doseneinstellung entsprechenden Schaltdruck
ansteigt. Der durch die Feder 20 belastete Teller 21 kommt dadurch auf den Teller der
Membran 22 zum Aufsitzen. Der Membranteller 19 wird durch den Vordruck bis zum
jenseitigen Anschlag an dem Zwischenboden ι S abwärts gedrückt, so daß er für die Feder
einen gleichsam fest mit dem Gehäuse verbundenen Sockel bildet. In dieser Lage
hat die Feder 20 bis zum Straffen der Kette
22 noch mindestens so viel freien Hub nach
abwärts, als die Reglermembran 12 für die normale Betätigung des Reglerventils benötigt.
Die Feder 20 wirkt also parallel zur Feder 14 als Zusatzbelastung, durch welche
der Brenndruck für die Dauer der Druckwelle auf einen gleichbleibenden Wert erhöht
wird, der für die Membran des Fernzünders passend gewählt werden kann. Sobald die
Druckwelle verschwindet, geht der Membranteller 19 in seine Ausgangslage zurück.
In der Abbildung ist das Hebelpaar 23 als ein um die in der Mitte angebrachten Schraubenfedern
herumgeführter Rahmen ausgebildet, indem die Hebelenden durch einen jochartigen Streifen 23« miteinander verbunden
sind. Die Mitte dieses Streifens dient gleichzeitig als Auflager für eine kleine Druckfeder
31, deren anderes freies Ende sich gegen einen Punkt des Deckelgehäuses stützt. Diese
Feder 31 kann benutzt werden, um die Zeitdauer des Anhubes der Membran 17 während
des Durchschreit ens des Schwellenwertes zu verkürzen. Hierdurch kann sogar ein plötzliches
Umschlagen in die untere Endlage und später wieder zurück erreicht werden, was der Weitergabe der Druckwelle auf den Fernzünder
gegenüber sonst langsamem Anhub eine gewisse Prägnanz verleiht.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι. Gasdruckregler für Druckwellendurchlaß mit einer durch den Vordruck gesteuerten Hilfsmembran, die bei Überschreiten eines bestimmten, der Druckwelle entsprechenden Vordruckes eine Zusatzbelastung der vom Verbrauchsdruck gesteuerten Reglermembran auslöst, nach Patent 494 097, dadurch gekennzeichnet, daß die federbelastete Hilfsmembran in der Wandung des Raumes über der Reglermembran parallel zu derselben eingespannt ist, und daß die Federbelastung von einer von außen einstellbaren Spiraloder Schraubenblattfeder durch einen Hebel auf die Hilfsmembran übertragen wird.
- 2. Gasdruckregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Hilfe eines Hebels auf die Hilfsmembran wirkende Spiral- oder Schraubenfeder in einer Spiralblattfeder besteht, welche in einer außerhalb des Reglergehäuses befindlichen Dose einstellbar angebracht ist.
- 3. Gasdruckregler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwischen den Belastungshebel der Hilfsmembran und die Gehäusewand eingespannte Druckfeder (31), welche den Schaltvorgang beim Druckwellendurchlaß beschleunigt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP59820D DE516664C (de) | 1929-03-01 | 1929-03-01 | Druckregler fuer Druckwellendurchlass |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP59820D DE516664C (de) | 1929-03-01 | 1929-03-01 | Druckregler fuer Druckwellendurchlass |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE516664C true DE516664C (de) | 1931-01-26 |
Family
ID=7389296
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP59820D Expired DE516664C (de) | 1929-03-01 | 1929-03-01 | Druckregler fuer Druckwellendurchlass |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE516664C (de) |
-
1929
- 1929-03-01 DE DEP59820D patent/DE516664C/de not_active Expired
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