DE516341C - Verfahren zum Unschaedlichmachen des Moireeffektes beim Kopieren von Reliefrasterfilmen - Google Patents

Verfahren zum Unschaedlichmachen des Moireeffektes beim Kopieren von Reliefrasterfilmen

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DE516341C
DE516341C DES92150D DES0092150D DE516341C DE 516341 C DE516341 C DE 516341C DE S92150 D DES92150 D DE S92150D DE S0092150 D DES0092150 D DE S0092150D DE 516341 C DE516341 C DE 516341C
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  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Verfahren zum Unschädlichmachen des moireeffektes beim Kopieren von Heliefrasterfilmen Das übereinanderlegen zweier Filme mit gaufrierten linsenförmigen Netzen auf dem Träger ergibt einen Moireeffekt, wenn die Filme mit der gaufrierten Seite aufeinandergelegt und mit gerichtetem Licht belichtet werden; es ist dies die allgemeine Erscheinung, die beim Übereinanderlegen zweier Netze mit lichtbrechenden oder nicht lichtbrechenden Elementen- zutage tritt.
  • Ebenso wie es bei zwei Netzen mit abwechselnd undurchsichtigen und durchsichtigen Linien genügt, das eine Netz um den Zwischenraum zwischen einer undurchsichtigen und der nächstfolgenden Linie zu verschieben, damit die Moirelinien sich um den Zwischenraum zwischen je zwei aufeinanderfolgenden MoireIinien verschieben, ebenso wird eine Verschiebung des Zwischenraumes einer Rille des gaufrierten Originalfilmes gegenüber dem Wiedergabefilm, der ebenfalls gaufriert ist, die übereinanderliegenden Moirelinien um die Breite zwischen einer Moirelinie und der nächsten verschieben. Wenn diese Verschiebung nun während der Dauer der Exposition und in ununterbrochener Weise erfolgt, so ist es unmöglich, daß die sich in keinem Punkt festsetzenden Moirelinien auf dem Wiedergabeft lin aufzeichnen, so daß die Wiedergabe von allen den Moireeffekt bildenden schädlichen Schatten frei sein wird. Dieses ist das Merkmal der Erfindung. Die Durchführung ist die denkbar einfachste. Es genügt, wenn man den Originalfilm und den Wiedergabefilm, die mit der gaufrierten Seite aufeinandergelegt sind, in ununterbrochener Weise und mit gleicher Geschwindigkeit in zwei gegeneinander leicht geneigten Rinnen durchlaufen läßt, so daß beide Filme in einem sehr geringen Winkel von der Größenordnung eines Grades und sogar noch weniger zueinander stehen. Beide Filme zusammen werden durch eine undurchsichtige Platte verdeckt, die an der Kreuzungsstelle der Mittellinien oder Achsen der beiden Filme mit einer rechtwinkligen Üffnung versehen ist; die Höhe dieser rechtwinkligen Öffnung wird so gewählt, daß dieselbe genau dem Quotienten der Breite einer Rille durch den Sinus des Winkels, den die beiden Filme miteinander bilden, entspricht. Hieraus ergibt sich, daß, wenn eine Rille des Originalfilmes mit einer Rille des Wiedergabefilmes im oberen Teil der obenerwähnten Öffnung übereinstimmt, dieselbe Rille im unteren Teil der Öffnung mit der nächstfolgenden Rille des Wiedergabefilmes übereinstimmen wird. Wenn die beiden Filme sich nun ununterbrochen bewegen, so entsteht also auf der der Höhe der rechtwinkligen Öffnung entsprechenden Berührungslänge eine seitliche Verschiebung, die mit dem Abstand zweier aufeinanderfolgender Linien gleich ist. Es gs nügt nun, das rechtwinklige Fenster mit gerichtetem Licht während der Bewegung der beiden Filme zu beleuchten, damit die in der Beseitigung des Moireeffektes bestehende Erscheinung vor sich geht und wenn der Originalfilm so angeordnet ist, daß derselbe vor dem Wiedergabefilm vom Licht durchsetzt wird, so werden die Bilder desselben auf dem Wiedergabefilm richtig wiedergegeben.
  • Die Arbeitsweise einer nach dein obenerwähnten Merkmal ausgeführten Kopiermaschine läßt sich in zwei Abbildungen schematisch angeben.
  • Abb. i ist eine parallel zur Filmebene gerichtete Projektion.
  • Abb. 2 ist eine Seitenansicht.
  • Die Abb. i zeigt die beider. Filme A und 13, (?ie sich unter einem stark übertriebenen Winkel kreuzen. Durch die strichpunktiert dargestellte Öffnung c wird der Kreuzungspunkt der Filmachsen beleuchtet. Eine stark vergrößerte Rille ist auf dem Film A in voll ausgezogenen Linien dargestellt; eine punktierte Rille ist in demselben Maßstab auf dem Film B dargestellt. Die Höhe der Öffnung c ist so gewählt, daß die beiden um den Abstand ihrer Breite im oberen Teil der Öffnung c voneinander getrennten Rillen im unteren Teil dieser Öffnung zusammenfallen. Die Bewegungsrichtung der Filme wird durch die Pfeile angegeben.
  • Die Abb. z ist eine Seitenansicht der Abzugsmaschine. Der Film A wird über die gezahnten Rollen a und ca' und der Film B über die gezahnten Rollen b und b' geführt; die vier Rollen bewegen sich mit gleicher Geschwindigkeit, wenn sie mit der gleichen Zähnezahl versehen sind. Durch eine Platte D, in welcher eine Öffnung c vorgesehen ist, wird das Ganze überdeckt. Endlich wird das Fenster c durch eine Lampe E mit oder ohne Sammellinse F beleuchtet.
  • Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung sich nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt und daß an derselben alle wünschenswerten baulichen Abänderungen im Rahmen der Erfindung vorgenommen werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Unschädlichmachen des Moireeffektes beim Kopieren von Reliefrasterfilmen auf ebensolchen Filmen nach dem Kontaktverfahren, darin bestehend, daß beide Filme mit der gaufrierten Seite aufeinanderliegend mit um etwa i° gekreuzten Längsachsen, im Sinne dieser Achsen mit gleicher Geschwindigkeit und in gleichem Sinne die Kopiermaschine so. durchlaufen; daß die eigentliche Kreuzungsstelle dauernd vor dein Belichtungsfenster sich befindet. a. Kopiermaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Belichtungsfensters gleich ist dem Quotienten aus der Breite einer Rille der Filmgaufrierung und dem Sinus des Winkels um den die beiden Filmbänder gegeneinander geneigt sind. 3. Kopiermaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Sätze gezahnter, bei gleicher Geschwindigkeit umlaufender Rollen (a, a' und b, b'). die so gelagert sind, daß die darüberlaufenden Filmbänder (A, B) mit der gewünschten Kreuzung von etwa i ° am Belichtungsfenster (c) vorbeiwandern.
DES92150D 1929-04-17 1929-06-11 Verfahren zum Unschaedlichmachen des Moireeffektes beim Kopieren von Reliefrasterfilmen Expired DE516341C (de)

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