DE515130C - Drehfeldinduktionsmaschine, bestehend aus zwei oder mehreren elektrisch verbundenen Teilmaschinen - Google Patents

Drehfeldinduktionsmaschine, bestehend aus zwei oder mehreren elektrisch verbundenen Teilmaschinen

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Publication number
DE515130C
DE515130C DES68791D DES0068791D DE515130C DE 515130 C DE515130 C DE 515130C DE S68791 D DES68791 D DE S68791D DE S0068791 D DES0068791 D DE S0068791D DE 515130 C DE515130 C DE 515130C
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DE
Germany
Prior art keywords
resistors
induction machine
machines
machine according
phase
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Expired
Application number
DES68791D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Kocourek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Application granted granted Critical
Publication of DE515130C publication Critical patent/DE515130C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/36Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with another asynchronous induction motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. DEZEMBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d 2 GRUPPE
Teilmaschinen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1925 ab
Die Erfindung betrifft eine aus zwei oder mehreren Teilmaschinen zusammengesetzte Drehfeldinduktionsmaschine, deren Sekundärspannungen zur Regelung gegeneinander in der Phase verschiebbar sind. Zu diesen Maschinen gehört der bekannte Bouchero-Motor, der in Abb. 1 der Zeichnung wiedergegeben ist. Er besitzt zwei nebeneinanderliegende Ständer« und b, wovon der eine, b, um die Welle in verschiedene Stellungen verdrehbar ist, und einen Käfigläufer, zwischen dessen beiden Hälften u! und e parallel zu den Stirnverbindungsringen/ und g ein die Käfigstäbe verbindender Ring b aus Widerstandsmaterial angeordnet ist. Wird der eine Ständer gegen den anderen verdreht, so entsteht zwischen den induzierten Spannungen der Käfighälften eine Phasenverschiebung, welche Ausgleichsströme durch den Widerstandsring h bedingt. Die Größe der Läuferströme und somit der Betrag des Motordrehmomentes hängt von dem Verdrehungswinkel des Ständers/^ ab; es kann also durch dessen Verstellung der Anlauf des Motors, gegebenenfalls auch sein Verhalten im Betriebe geregelt werden. Dieser Motor hat aber in der Praxis keine Bedeutung erlangt, da ihm verschiedene Mängel anhaften, wie an Hand der die Schaltung des Boucherot-Läufers darstellenden Abb. 2a gezeigt wird. Die beiden Stromwege über die Stirnverbindungsringe/ und g sind dabei parallel zu den Abschnitten des Widerstandes h geschaltet. Dementsprechend arbeitet auch jeder der beiden Läufer^ und e für sich auf den gemeinsamen Widerstand h, und der Strom im Widerstand ist die Summe der beiden von den Teilläufern durch dent Widerstand fließenden Ströme. Dabei kann aber nicht ein beliebiges Drehmoment, z. B. das Drehmoment Null, erreicht werden, da die Ströme in den beiden Läufern außer von den in ihnen induzierten Spannungen noch durch den Parallelwiderstand h beeinflußt werden, so daß ζ. B. ein Läuferstrom Null weder bei Phasengleichheit noch bei Gegenschaltung der Läuferspannungen erreichbar ist. Das Drehmoment des Motors ist daher nicht von Null bis zum Maximalwert stetig regelbar. Außerdem ist der in der Läufermitte liegende Widerstandsring h ein Wärmeherd, der zu vorsichtiger Bemessung des Motors nötigt. In manchen Fällen ist auch die Unveränderlichkeit des Läuferwiderstandes, der sich zudem nicht genau
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Karl Kocourek in Wien.
vorausberechnen läßt, nachteilig. Die vorliegende Erfindung' weicht nun in wesentlichen Punkten von der bekannten Motorart ab; ihre Merkmale ergeben einzeln oder in Kombination eine Maschine von erheblich besseren Betriebseigenschaften.
Erfindungsgemäß wird der Widerstand h so in die in bekannter Weise in Reihe liegenden Läuferkreise geschaltet, daß die Sekundärströme alle Teilmäschinen und die Widerstände h in Reihe durchfließen (Abb. 2b). Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß bloß durch Veränderung der gegenseitigen Phasenlage der Läuferspannungen alle Werte des Sekundärstromes und damit des Motordrehmomentes zwischen Null und dem Höchstwert eingestellt werden können. Der Gleichphasigkeit der Sekundärteilspannungen entspricht dabei der Höchstwert des Drehmomentes und der Gegenschaltung der Sekundärteilspannungen der Mindest-(Null-) Wert. Im Sinne der Erfindung können weiter die Widerstände infolge der Serienschaltung an die Maschinenenden (Abb. 2c) oder in den Stirnverbindungsring/ bzw. g oder in beide verlegt sein (Abb. 2d), wozu diese Ringe höheren Widerstand haben müssen. In jedem Falle sind sie an den Läuferenden leicht zu kühlen. Es ist z. B. möglich, die als Widerstände dienenden Stirnverbindungsringe mit Kühlfahnen zu versehen oder durch einen mit dem Läufer verbundenen Ventilator besonders zu belüften, was in der Läufermitte Schwierigkeiten macht.
Hierbei sind zunächst nur unveränderliche, nicht verstellbare Widerstände h angenommen. Wird aber die Käfigwicklung durch eine Phasenwicklung nach Abb. 3 ersetzt, so ergibt sich an Stelle der hohen Zahl von Widerstandszweigen der ersteren nunmehr eine niedrige und daher leichter zu regelnde Zahl von Widerstandszweigen. Abb. 3 stellt eine Anordnung mit dreiphasiger Wicklung dar, deren Zweige hintereinander die beiden Läufer durchziehen und zu Schleifringen geführt sind, an denen die Widerstände h Hegen. Die beiden Läuferteile sitzen auf gemeinsamer Welle und können baulich vereinigt sein.
Die außerhalb der Maschine liegenden Widerstände Jt können auch zwischen die Läuferteile d und e geschaltet sein, wenn jeder von diesen mit Schleifringen ausgerüstet wird. In Abb. 4 ist eine solche Anordnung wiedergegeben. Diese erlaubt, an Stelle der beiden Ständer die beiden Läuferhälften gegeneinander zu verdrehen, indem man zwischen diese ein Differentialgetriebe/,k,t einschaltet, dessen Talk auch während des Betriebes verstellt und in verschiedenen räumlichen Lagen festgehalten werden kann.
Die betriebsmäßige Regelung erfolgt bei allen Ausführungsformen grundsätzlich durch Verändern der gegenseitigen Phasenlage der Läuferspannungen, nicht aber durch Verstellen der Widerstände h. Diese werden vielmehr nur den allgemeinen Betriebserfordernissen entsprechend vor Beginn des eigentlichen Regelvorganges eingestellt und bleiben während des Regelvorganges unverändert. Geregelt wird durch Verstellen des ■ drehbaren Teiles oder auch durch Umschalten von Wicklungen, etwa der Ständerwicklungen. Es können aber auch1 die den induzierenden Teilen aufgedrückten Spannungen derart verändert werden, daß die Sekundär spannungen gegenseitige Phasenverschiebungen erhalten. Dies wäre z. B. mittels eines vorgeschalteten Drehtransformators zu bewirken. Ferner können mehrere Regelverfahren vereinigt werden, indem man z. B. die Primärspannungen dem Betrage nach verändert und zugleich die Ständer gegeneinander verdreht.
Die beschriebenen Maschinen eignen sich unter anderem sehr gut zum Hervorbringen regelbarer ruhender Drücke, da sie auch im festgebremsten Zustande eine stetige Veränderung des Drehmomentes ohne übermäßige Verluste gestatten. Sie können daher mit Vorteil auch als Antriebsmotoren für Bremsen, Preßwerke u.dgl. Verwendung finden.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Drehfeldinduktionsmaschine, bestehend aus zwei oder mehreren elektrisch verbundenen Teilmaschinen, deren Sekundärwicklungen in Reihe vom Strom durchflossen sind und deren Sekundärspannungen zur Regelung der durch Widerstände geleiteten Sekundärströme gegeneinander in der Phase verschoben werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände in Reihen mit den Sekundärteilen beider bzw. sämtlicher Teilmaschinen liegen.
2. Induktionsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweckmäßig einstellbaren Widerstände [Jt) am Ende der Reihe außerhalb der Maschine angeordnet oder nach außen in die Stirnverbindung der Maschinen verlegt sind.
3. Induktionsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände durch einen oder beide Stirnringe (/, g) der als Käfigwicklung angeordneten gemeinsamen Sekundärwicklung gebildet sind (Abb. 2d).
4. Induktionsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (Itx bzw. h„ bzw. hz) in Reihe mit den entsprechenden Phasen (Jc1 und-Jc2, yt und y2, Z1 und z2) der als
Phasenwicklung ausgebildeten Sekundärwicklungen der Teilmaschinen (d, e) liegen.
5. Induktionsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet;, daß die einen Enden der die Teilmaschinen hintereinander durchziehenden, mit ihren anderen Enden zum Sternpunkt verbundenen Wicklungszweige zu Schleifringen (X, Y, Z) geführt sind, an denen die fest aufgestellten Widerstände (kx, hy, hz) liegen.
6. Induktionsmaschine nach Anspruch 5 mit zwei Ständern, von denen einer gegen den anderen verdrehbar ist, gekennzeichnet durch zwei dreiphasig gewickelte Teilläufer, von denen einer in Stern geschaltet und mit den freien Phasenenden an die einen Phasenenden der offenen Wicklung des zweiten Läufers angeschlossen ist, deren entgegengesetzte Enden zu drei mit den Widerständen verbundenen Schleifringen führen (Abb. 3).
7. Induktionsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilläufer {d, e) beispielsweise mittels eines zwischen ihnen angeordneten Differentialgetriebes [i, k, I) betriebsmäßig um einen gewünschten Winkel gegeneinander verdrehbar sind.
8. Induktionsmaschine nach Anspruch 2 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (k) über Schleifringe in Reihe zwischen die Phasen der Teilläufer geschaltet sind (Abb. 4).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES68791D 1924-07-30 1925-02-12 Drehfeldinduktionsmaschine, bestehend aus zwei oder mehreren elektrisch verbundenen Teilmaschinen Expired DE515130C (de)

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DES68791D Expired DE515130C (de) 1924-07-30 1925-02-12 Drehfeldinduktionsmaschine, bestehend aus zwei oder mehreren elektrisch verbundenen Teilmaschinen

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DE (1) DE515130C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029272B (de) * 1953-12-21 1958-04-30 Herbert Stein Vorrichtung zum Belasten der Presskoepfe von Wickelvorrichtungen an Schlagmaschinen
DE1083718B (de) * 1956-02-28 1960-06-15 Schubert & Salzer Maschinen Wickelvorrichtung fuer Faserbaender oder Wattebahnen an Spinnerei-Vorbereitungsmaschinen
DE1272438B (de) * 1962-07-06 1968-07-11 Warner Electric Brake & Clutch Wechselstrom-Induktionsmotor

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DE1029272B (de) * 1953-12-21 1958-04-30 Herbert Stein Vorrichtung zum Belasten der Presskoepfe von Wickelvorrichtungen an Schlagmaschinen
DE1083718B (de) * 1956-02-28 1960-06-15 Schubert & Salzer Maschinen Wickelvorrichtung fuer Faserbaender oder Wattebahnen an Spinnerei-Vorbereitungsmaschinen
DE1272438B (de) * 1962-07-06 1968-07-11 Warner Electric Brake & Clutch Wechselstrom-Induktionsmotor

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AT100942B (de) 1925-09-10

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