DE514550C - Verfahren zum Anschweissen von Rohren laengs einer Mantellinie an zu beheizende oderzu Kuehlende Flaechen oder Behaelter - Google Patents
Verfahren zum Anschweissen von Rohren laengs einer Mantellinie an zu beheizende oderzu Kuehlende Flaechen oder BehaelterInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K5/00—Gas flame welding
- B23K5/006—Gas flame welding specially adapted for particular articles or work
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- Arc Welding In General (AREA)
Description
Beim Aufschweißen von Heiz- oder Kühlrohren auf eine Metallwand kommt es darauf
an, zu verhindern, daß durch die Schweißung der Wärmeaustausch zwischen den Rohren
und der Metallwand beeinträchtigt wird. Es ist zu bedenken, daß eine einwandfreie
Schweißung nicht nur vom Geschick und von der Sorgfalt des Schweißers, sondern auch
von Begleitumständen abhängt, die auch dem besten Schweißer eine luft- und schlackenfreie
Anschweißung der Rohre unmöglich machen. Die zwischen Metallwand und Rohren zur Verfügung stehende Schweißfuge ist
sehr schmal, so daß man an diese Stelle nicht leicht herankommen kann. Die Rohre liegen
nicht immer gleichmäßig auf, auch ist die Schweißstelle häufig dem Blick entzogen.
Alle diese Umstände wirken zusammen, um eine vollkommen homogene, also lücken- und
ao schlackenlose Verschweißung der Rohre mit der Metallwand zu erschweren.
xA.bgesehen von diesen Schwierigkeiten, ist der Schweißvorgang mit großen Nachteilen
für den Werkstoff der miteinander verschweißten Werkstücke verbunden. Die hohe Schweißtemperatur
gibt zu tiefgehenden Veränderungen im Gefüge der Metalle Anlaß, die in vielen Fällen gleichbedeutend sind mit einer
wesentlichen Verminderung der Beständigkeit gegenüber Druck und Zug. Die großen Temperaturunterschiede,
die innerhalb eines Werkstückes beim Schweißvorgang auftreten, rufen Spannungen hervor, die Verwerfungen zur
Folge haben. Daher liegen ursprünglich plane Metallwände nach dem Verschweißen mit Rohren nicht mehr gerade auf einer
ebenen Fläche auf. Kessel, die mit aufgeschweißten Rohren versehen sind, werden
unrund. Die Rohre selbst neigen wegen innerer Spannungen zum Abplatzen.
Der Erfindung gemäß werden die geschilderten Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß
zwischen Metallwand und Rohren Längsstreifen aus weichem Metall eingestemmt werden,
an die sich die Schweißung beiderseitig anschließt. Hierdurch wird eine doppelte
Wirkung erzielt.
i. An der Stelle des Wärmeaustausches zwischen Rohr und Metallwand, deren luftfreie
Verschweißung, wie oben ausgeführt wurde, praktisch unmöglich ist, befindet sich
nunmehr eine Einlage aus gutleitendem, weichem Metall, z. B. Kupfer, deren dichte
Verstemmung zwischen Rohr und Metallwand keine Schwierigkeiten bereitet. Durch Vermeidung
der Lunkerbildung wird somit ein ungehinderter, von dem hohen Leitvermögen des Kupferstreifens begünstigter Wärmedurchgang
erzielt. Die zu beiden Seiten an die Weichmetallstreifen sich anschließenden Schweißstellen stellen die feste Verbindung
zwischen Rohr und Metallwamd her und sind ebenfalls noch am Wärmeaustausch beteiligt.
2. Da beim Verschweißen von Rohr und Metallwand die Schweißstellen in engster
Berührung mit dem darunterliegenden Kupferstreifen stehen, so wird durch letzteren
in bekannter Weise die überflüssige Schweißwärme abgeleitet. Das Maß der stattfindenden
Wärmeleitung zeigt sich darin, daß die dem Schweißvorgang abgekehrte Seite der Metallwand, die beim Aufschweißen eines
ίο Rohres mit den gewöhnlichen Schweißverfahren
außerordentlich heiß wird, beim Verschweißen mit Hilfe von Kupferunterlagen
nur handwarm wird. Dadurch wird die sehr tiefgehende, zu Gefügeveränderungen führende
Überhitzung des zu verschweißenden Werkstoffs vermieden, die Metallwand bleibt
in ihrer Walzhaut nahezu unbeschädigt. Eine Folge davon ist, daß runde Werkstücke nach
dem Verschweißen rund, ebene Werkstücke eben bleiben und daß die aufgeschweißten
Rohre frei von Spannungen sind und nicht zum Abplatzen neigen.
Das Metall, aus welchem der einzuschweißende Streifen besteht, ist ein beliebiges
weiches Metall. Die Verschweißung wird beispielsweise durch elektrische Lichtbogenschweißung
ausgeführt.
In der Zeichnung ist im Querschnitt eine derartige Verbindung zwischen den Rohren b
und der Grundschicht α, die hier eben gedacht ist, beispielsweise dargestellt. Zwischen jedem
Rohr & und der Grundschichta befindet sich ein Metallstreifen h, der so gewalzt ist,
daß er sich einerseits der Form des Rohres b und andererseits der Grundschicht α anpaßt.
Um die Verbindung der Grundschicht mit einem Rohr herzustellen, wird zunächst der
Metallstreifen h zwischen dem Rohr b und der Grundschicht α eingeklemmt. Hierauf
wird der Streifen- von der einen Seite aus eingestemmt, worauf dann an dieser Seite
die Verschweißung zwischen dem Rohr und der Grundschicht erfolgt, so daß der Metallstreifen
eng eingebettet wird. Hier bildet sich also durch Zusatzmetall eine Schweißschicht
i. Nunmehr wird auf der anderen Seite der Metallstreifen h so fest eingestemmt,
daß jeder Lufteinschluß beseitigt ist, worauf schließlich auch von dieser Seite die Schweißung
unter Bildung einer Schweißschicht k erfolgt. ■ ■ -
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Anschweißen von Rohren längs einer Mantellinie an zu beheizende oder zu kühlende Flächen oder Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zwickel zwischen der Grundfläche (α) und den Rohren (&) Längsstreifen (c) aus weichem Metall von guter Wärmeleitfähigkeit eingestemmt und diese Streifen von dem die Grundfläche und die Rohre verbindenden Schweißmetall überdeckt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES75710D DE514550C (de) | 1926-08-13 | 1926-08-13 | Verfahren zum Anschweissen von Rohren laengs einer Mantellinie an zu beheizende oderzu Kuehlende Flaechen oder Behaelter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES75710D DE514550C (de) | 1926-08-13 | 1926-08-13 | Verfahren zum Anschweissen von Rohren laengs einer Mantellinie an zu beheizende oderzu Kuehlende Flaechen oder Behaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE514550C true DE514550C (de) | 1930-12-13 |
Family
ID=7505568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES75710D Expired DE514550C (de) | 1926-08-13 | 1926-08-13 | Verfahren zum Anschweissen von Rohren laengs einer Mantellinie an zu beheizende oderzu Kuehlende Flaechen oder Behaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE514550C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1037985B (de) * | 1954-05-26 | 1958-09-04 | Union Carbide Corp | Waermeaustauscher fuer die Umlauf-Kuehlfluessigkeit der Antriebsvorrichtung einer Gewinnungs-Bohrmaschine |
| US3938233A (en) * | 1974-08-12 | 1976-02-17 | Cannon Robert B | Heat transfer apparatus |
-
1926
- 1926-08-13 DE DES75710D patent/DE514550C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1037985B (de) * | 1954-05-26 | 1958-09-04 | Union Carbide Corp | Waermeaustauscher fuer die Umlauf-Kuehlfluessigkeit der Antriebsvorrichtung einer Gewinnungs-Bohrmaschine |
| US3938233A (en) * | 1974-08-12 | 1976-02-17 | Cannon Robert B | Heat transfer apparatus |
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