KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
C. TURNOFSKY in BERLIN. Roststab.
Um ' eine beiderseitige Benutzung doppelseitiger Polygonalroststäbe zu erreichen, wird
bei der vorliegenden Construction der Roststab an den beiden Enden mit abnehmbaren Auflagestücken
α versehen, die durch schwalbenschwanzartigen Verschlufs an der Kopfseite der
Roststabenden lösbar befestigt sind, so dafs diese Auflagestücke leicht vom Roststab entfernt
und nach Umkehrung desselben wieder eingesetzt werden können.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 eine Ansicht des neuen Roststabes mit eingestecktem
Auflagestück in theilweisem Schnitt, in Fig. 2 mit abgenommenem Auflagestück und
in Fig. 3 ein Grundrifs von Fig. 1 mit theilweisem Schnitt dargestellt. Fig. 4 zeigt die
Kopfansichten des zu verbindenden Roststabes und des Auflagestückes a.
Der Roststab besteht aus dem mittleren Theil c und den beiden Endstücken a; die
dem Roststab zum Auflager dienen. Diese Auflagestücke α sind mit dem eigentlichen
Roststab in folgender Weise lösbar verbunden. Die Kopffläche des Auflagestückes α besitzt
einen schwalbenschwanzförmigen Ansatz d und die Kopffläche des Roststabes c eine mit
mittlerer Erweiterung e1 und schrägen Seitenflächen
versehene Vertiefung e, deren Schräge der Schräge des schwalbenschwanzförmigen Ansatzes
d entspricht.
Bei der Verbindung des Auflagestückes a mit dem eigentlichen Roststab wird der schwalben schwanzförmige
Ansatz d des Auflagestückes a vor die mittlere Erweiterung e1 des Roststabes
c gebracht und das Kopfstück α in der Längsrichtung der Erweiterung e1 verschoben.
Hierbei greifen die schwalbenschwanzförmigen Flächen des Ansatzes d gegen die entsprechend
■ schrägen Flächen der Vertiefung e an der Kopfseite der Roststabfläche, und es wird auf diese
Weise das Auflagestück α mit dem Roststab c verbunden. Das Auflagestück α kann man
nun vom Roststab c entfernen und letzteren derartig umkehren, dafs der Roststab nach Abnutzung
der Oberseite mit seiner Unterseite als Rostfläche verwendet werden kann.
Die Verbindungstheile der Auflagestücke a und des Roststabes c können an den Verbindungsflächen
auch vertauscht werden, so dafs der schwalbenschwanzförmige Ansatz d am Roststab c und die Vertiefung e an den Auflagestücken
α angeordnet ist.
Pateντ-Anspruch:
Ein Polygonalroststab mit doppelseitig angeordneten Köpfen, welcher mit auswechselbaren
Auflagestücken α durch die unterschnittene, hiit
mittlerer Erweiterung e1 versehene Vertiefung e
und durch den in diese eingreifenden schwalbenschwanzförmigen - Stift d lösbar verbunden ist.