DE5133C - Neuerung an Vorspinnkrempeln - Google Patents

Neuerung an Vorspinnkrempeln

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DE5133C
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Germany
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DENDAT5133D
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Original Assignee
G. E. WILHELM in Crimmitschau. -21. Mai 1878 ab
Publication of DE5133C publication Critical patent/DE5133C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/46Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
    • D01G15/52Web-dividing arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
L__KLasse 76....
GOTTHARDT EDUARD WILHELM in CRIMMITSCHAU.
ι Neuerung an Vorspinnkrempel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1878 ab. '
Die vorliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 einen Grundrifs und in Fig. 2 einen Durchschnitt einer zweiwalzigen Vorspinnkrempel mit vorliegender Neuerung, sowie in Fig. 3 einen Durchschnitt und in Fig. 4 einen Grundrifs meiner Erfindung.
Der Wollflor b wird mittelst des Hackers c vom Peigneur α abgetrennt und nach den Theilungswalzen d d d d d geführt, dort in Bänder (ungefähr sechszig an Zahl, je nach Einrichtung mehr oder weniger) getheilt.
Von da aus werden diese Bänder wechselsweise je eines nach oben und je eines nach unten zwischen die Spinnwalzen e e e befördert und hier zu einem lockeren fadenähnlichen Gespinnst k, Vorgespinnst genannt, verarbeitet. In diesem Zustande aus genannten Spinnwalzen eee kommend, legt sich dasselbe auf das dort angebrachte endlose Tuch j, welches um die Spulwalze f und um die neben den Spinn- \valzen e e c liegende kleine Walze / gezogen ist.
Durch Drehung der Spulwalze/ wird sowohl das Tuch j als auch die Welle / in Bewegung gesetzt, wodurch die Spule i, welche längs der Spulwalze/zu beiden Seiten derselben in ihren gabelförmigen Lagern h liegt, gezwungen ist, sich auf dem Tuche j zu wälzen.
Die Fäden k werden von diesem Tuch j unter die Spule i getragen und von derselben aufgenommen.
Der Changeur η mit den seitlich angebrachten gabelförmigen, als Lager für die Spule i dienenden Armen h wird zur gleichmäfsigen Ausfüllung der auf der Spule entstehenden Leerräume langsam sammt der Spule i mittelst des Excenters χ um so viel von rechts nach links und wieder zurückgeführt, als die Entfernung zweier Fäden auf dem Tuche i beträgt. Diese Entfernung beträgt 40 mm.
Es werden nun nach dem neuen System die Spulen changirt, während es nach dem alten mit den Fäden geschah.
Der durch Zeichnung und Beschreibung dargestellte Fadenfang- und Spulenchangirapparat für Vorspinnkrempeln ist bestimmt, viele bestehende wesentliche Uebelstände zu beseitigen, hauptsächlich das Weglaufen des Vorgespinnstes; denn falls Fäden reifsen, fängt das Tuch j Ende wie Anfang wieder auf und trägt beide Theile wieder unter die Spule zurück. Auch wird dadurch das Leerlaufen der Spindeln der Spinnmaschine beseitigt.
Schliefslich wird durch genannten Apparat nicht nur mehr, sondern auch ein gleichmäfsigeres Gespinnst erzielt.
Der Apparat besteht also aus einer dünnen Walze /, deren Zapfen sich in Lagern bezw. Stelleisen m lose drehen, sowie aus einem endlosen Tuch y von erforderlicher Länge und Breite, bestehend aus Gummi, Leder oder sonstigen glatten Stoffen, und aus dem Changeur n, an welchem zu beiden Seiten je ein gebogener gabelförmiger Arm h als Lager für die Spule i angebracht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Das endlose Tuch und der in seiner Form geänderte Changeur.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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