DE513166C - Bremsschraube, insbesondere fuer luftgekuehlte Motoren - Google Patents

Bremsschraube, insbesondere fuer luftgekuehlte Motoren

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DE513166C
DE513166C DESCH87527D DESC087527D DE513166C DE 513166 C DE513166 C DE 513166C DE SCH87527 D DESCH87527 D DE SCH87527D DE SC087527 D DESC087527 D DE SC087527D DE 513166 C DE513166 C DE 513166C
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brake screw
brake
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DESCH87527D
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GUSTAV SCHWARZ GmbH
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GUSTAV SCHWARZ GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/002Braking propellers, e.g. for measuring the power output of an engine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

In der Praxis wird an eine Luftschraube zuweilen die Forderung gestellt, daß der von ihr beschleunigte Luftstrom ganz oder teilweise mit möglichst hoher Geschwindigkeit austritt. Es ist dies z. B. bei Bremsschrauben für luftgekühlte Motoren der Fall, bei denen außer der Aufnahme des Drehmoments eine genügende Kühlung des Motors verlangt wird. Der Durchmesser des Schraubenstrahles brauchte in diesem Falle nur etwa bis an die Zylinderköpfe zu reichen. Man wird also einen Luftstrom von verhältnismäßig kleinem Durchmesser und von möglichst hoher Geschwindigkeit zu erreichen suchen. Das naheliegendste und bisher ausschließlich verwendete Mittel zur Erreichung dieses Zieles, nämlich die Verwendung einer Schraube von kleinem Durchmesser und hoher Steigung, findet jedoch in seiner Wirkung darin eine Grenze, daß der Auftrieb eines Profils und damit der auf die Luft ausgeübte Impuls mit Vergrößerung des Anstellwinkels nur bis zu einem bestimmten Maximalwert ansteigt, bei weiterer Vergrößerung dieses Winkels (d. h. im vorliegenden Falle der Schraubensteigung) aber wieder abfällt. Es ist also mit einer Bremsschraube üblicher Bauart nicht möglich, die Geschwindigkeit im Schraubenstrahl über ein bestimmtes Maß hinaus zu steigern, obwohl an sich die dafür erforderliche Motorleistung fast stets zur Verfugung steht. Mit der zunehmenden Größe luftgekühlter Motoren ergaben sich damit erhebliche Schwierigkeiten für Dauerläufe auf dem Prüfstand.
Die vorliegende Erfindung zeigt, nun einen Weg, die genannten Schwierigkeiten zu beheben oder doch wenigstens zu verringern. Es geschieht dies dadurch, daß auf der gleichen Welle mit der eigentlichen Luftschraube eine oder mehrere kleinere Hilfsschrauben angeordnet sind, wobei die Steigung jeder einzelnen Schraube jeweils größer ist als die der davor angebrachten. Die Luft wird also in diesem Schraubensystem gewissermaßen stufenweise beschleunigt an die nächste Schraube von höherer Steigung weitergegeben usw. So läßt es sich erreichen, daß an keiner Schraube die Grenze des Maximalauftriebs überschritten wird, eine wesentliche Geschwindigkeitssteigerung des Schraubenstrahles ist somit erzielbar.
Es sind Anordnungen bekannt, bei denen auf der gleichen Welle zwei oder mehr gleich große Schrauben angeordnet sind. Diesen gegenüber unterscheidet sich die vorliegende Erfindung dadurch, daß vor oder hinter der eigentlichen Hauptschraube zwei oder mehr wesentlich Heinere Hilfsschrauben auf der gleichen Welle angeordnet sind. Der beabsichtigte Effekt tritt daher nur im inneren Teil des Schraubenstrahles auf. Der größeren Hauptschraube fällt hauptsächlich dabei die Aufgabe der Drehmomentsaufnahme zu, sie kann daher z. B. in ihren äußeren Teilen als einfacher Bremsflügel (z. B. plattenförmig) ausgebildet sein. Die kleinere Hilfsschraube dagegen bewirkt in Zusammenarbeit mit der Hauptschraube, die in ihrem inneren Teil natürlich entsprechend profiliert sein muß, eine stärkere Luftgeschwindigkeit in Strahlmitte. Es entsteht durch diese Kombination an sich bekannter Einzelheiten also eine Bremsschraube, die zum Abbremsen luftgekühlter Motoren besonders geeignet ist.
In der Abbildung ist als Beispiel eine Luftschraube nach vorliegender Erfindung dargestellt. Vor die eigentliche Schraube 1 ist eine ldeinere Hilfsschraube 2 von geringerer Steigung gesetzt, die dem inneren Teil der Schraube 1 die Luft bereits beschleunigt zuwirft. Der Winkel zwischen den Flügeln beider Schrauben ist hier mit 450 gezeichnet. Es kann aber natürlich auch ein anderer Winke! gewählt werden, falls dies aus bestimmten Gründen vorteilhaft erscheint.
Die gleiche Abbildung kann auch so gedeutet werden, daß sich die Hilfsschraube hinter der Hauptschraube befindet. In diesem Falle erhält sie nach vorliegender Erfindung eine größere Steigung als die Hauptschraube.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Bremsluftschraube, insbesondere für luftgekühlte Motoren, gekennzeichnet durch die Hinterein anderanordnung gegenein ander versetzter Flügelsysteme auf derselben Welle mit in Strahlrichtung zunehmenden Steigungen und zu- oder abnehmenden Durchmessern.
    *) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
    Dipl.-Ing. Ludwig Hoffmann in Berlin-Cöpenick.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH87527D Bremsschraube, insbesondere fuer luftgekuehlte Motoren Expired DE513166C (de)

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