DE512434C - Verfahren zur Herstellung von Lagern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Lagern

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DE512434C
DE512434C DENDAT512434D DE512434DD DE512434C DE 512434 C DE512434 C DE 512434C DE NDAT512434 D DENDAT512434 D DE NDAT512434D DE 512434D D DE512434D D DE 512434DD DE 512434 C DE512434 C DE 512434C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/08Casting in, on, or around objects which form part of the product for building-up linings or coverings, e.g. of anti-frictional metal
    • B22D19/085Casting in, on, or around objects which form part of the product for building-up linings or coverings, e.g. of anti-frictional metal of anti-frictional metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Lagern Sehr große Aufmerksamkeit ist der Lagerung von Maschinenwellen, insbesondere solchen, die mit hoher Umlaufzahl betrieben werden, zuzuwenden, wenn ein sehr genaues Laufen der Wellen erzielt werden soll. Man hat bereits Einrichtungen getroffen, die Lager nachstellbar zu machen, indem man sowohl die eigentliche Lagerfläche als auch den Lagerkörper teilte und die zwei oder mehr Teile gegeneinander einstellbar machte. Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben aber den Nachteil, daß die Herstellung wegen der an den Teilfugen entstehenden Paßflächen Schwierigkeiten bereitete oder zum mindesten die Herstellungszeit verlängerte.
  • Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß in den Lager-"U ußkörper in Längsrichtung geteilte Trennkörper eingegossen werden, die nach Fertigbearbeitung des Lagers durch bis zur Lagerbohrung reichende Einschnitte so zerlegt werden, daß der herausgetrennte Teil mit dem Lagerflächenteil zusammen bewegbar ist und nachgestellt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist in den Abb. i und 2 schematisch das Verfahren dargestellt, während die Abb.3 und q. die Anwendung der Erfindung an einem eingebauten Lager zeigen.
  • In den Gußkörper a des Lagers wird ein Trennkörper b eingegossen, der in der Längsrichtung geteilt ist; c ist eine Laufbüchse aus Lagermetall, welche gleichfalls in den Lagerkörper ca eingegossen -wird. Nachdem das Lager in der in Abb. i angegebenen Gestalt allseitig bearbeitet ist, werden in der Längsrichtung Einschnitte d (Abb. 2) angebracht, die von der Lagerbohrung bis an die Trennfuge des Trennkörpers b reichen. Nunmehr fällt ein Teil e des Lagers heraus, der in an sich bekannter Weise mit Führungen und Nachstelleinrichtungen versehen wird.
  • Je nach dem Zweck, welchem das Lager dienen soll, sind die Trennkörper anzuordnen und zu bemessen. plan kann beispielsweise mehrere Trennkörper anwenden, wenn eine größere Unterteilung der Lagerfläche erwünscht ist. Die Trennkörper können gerade oder winklig sein; notwendig ist nur, daß sie innerhalb des Gußkörpers liegen. Auch kann man bei. Verswendung nur eines Trennkörpers den herauszuschneidenden Teil mehrfach unterteilen.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform für den Trennkörper ergibt sich, d=enn man ein Eisenblech zusammenfaltet und an den zusammenhängenden Rändern durch Schweißung, Lötung o. dgl. verbindet. Es ist hierbei Vorsorge zu treffen, daß beim Gießen des Lagerkörpers kein Gießmetall zwischen die Plattenteile gelangen kann, da diese sonst aneinanderhaften und schwierig zu trennen sind.
  • Bei dem in den Abb. 3 und q. dargestellten Einbau des Lagers ist als besonders vorteilhaft hervorzuheben, daß der Lagerbock ebenfalls ohne Trennfuge ausgebildet ist. Zur Nachstellung und Führung des beweglichen Teiles e dienen Einstellschrauben f. Die Trennfugen d können in an sich bekannter Weise gleich als Schmierkanäle benutzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Lagern, deren Lauffläche geteilt und einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den Lagergußkörper (ä) in Längsrichtung geteilte Trennkörper (b) eingegossen werden, die nach Fertigbearbeiten des Lagers durch bis zur Lagerbohrung reichende Einschnitte (d) so zerlegt werden, daß der herausgetrennte Teil mit dem Lagerflächenteil zusammen bewegbar ist und nachgestellt werden kann.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennkörper (b) aus einer zusammengefalteten und an den zusammenstoßenden Rändern durch Schweißung, Lötung o. dgl. verbundenen Blechplatte besteht.
DENDAT512434D Verfahren zur Herstellung von Lagern Expired DE512434C (de)

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