DE511615C - Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern aus Vulkanfiber - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern aus Vulkanfiber

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DE511615C
DE511615C DEP60693D DEP0060693D DE511615C DE 511615 C DE511615 C DE 511615C DE P60693 D DEP60693 D DE P60693D DE P0060693 D DEP0060693 D DE P0060693D DE 511615 C DE511615 C DE 511615C
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vulcanized fiber
patrix
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hollow
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    • B29C39/00Shaping by casting, i.e. introducing the moulding material into a mould or between confining surfaces without significant moulding pressure; Apparatus therefor
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Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern aus Vulkanfiber Vulkanfiber ist ein Stoff, der sich wegen seiner Zähigkeit und Schmiegsamkeit für viele Gebrauchsgegenstände eignet, dessen Verarbeitung aber gerade wegen seiner Zähigkeit auf große Schwierigkeiten stößt. Besonders vorteilhaft erscheint es, Vulkanfiber zur Herstellung von Hohlkörpern, und zwar vorzugsweise von Kopfbedeckungen, wie Militärhelme, Tschakos o. dgl., zu benutzen, und es sind deswegen auch schon Versuche in dieser Richtung angestellt worden. Hierbei wurde eine dünnwandige Vulkanfiberplatte in Wasser bis zu einem gewissen Grade erweicht, und sie wurde dann mittels einer Patr ize in eine Matrize gepreßt, die beide der Form des Hohlkörpers entsprechend gestaltet waren. In dieser Form mußte die Vulkanfiberplatte so lange verbleiben, bis sie vollkommen getrocknet -war, weil der noch feuchte Hohlkörper keine Widerstandskraft gegen Druck besitzt und nach der Herausnahme aus der Form einfach zusammenklappen würde. Infolgedessen nahm die Herstellung sehr viel Zeit in Anspruch, und es -wurden sehr viele Formen für das Verfahren benötigt. Außerdem ergab sich der ,Mangel, daß sich die Vulkanfibermasse nicht immer in der gewünschten Weise in die Form hineinschmiegte, so daß häufig Risse in den Hohlkörpern entstanden, die letztere unverwendbar machten.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, bei deren Benutzung die aufgeführten :Mängel in einfachster Weise vermieden werden. Auch hier findet eine Patrize Verwendung, die den inneren Abmessungen des zu erzeugenden Hohlkörpers entspricht. In Anlehnung an eine Vorrichtung, die zur Herstellung von Blechhohlkörpern bereits verwendet wird, tritt gemäß der Erfindung an die Stelle der Matrize ein ringförmiger Körper, mit dem die Patrize so zusammenarbeitet, daß sie die über den Ring gelegte, unter Spannung stehende Vulkanfiberplatte durch den Ring hindurchpreßt. Auch hierbei muß die Vulkanfiberplatte vorher in Wasser eingeweicht werden; um sie schmiegsam zu machen, und eine derartige Platte neigt in besonders hohem Maße zur Faltenbildung, die auch durch ein einfaches glattes Festpressen des Randes nicht verhindert werden kann. Es hat sich als notwendig herausgestellt, der Vulkanfiberplatte eine Vorspannung zu geben und sie außerdem in an sich bekannter Weise während des Durchziehv or ganges dauernd unter Spannung zu halten. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Ring eine nach außen hin abgeschrägte Stirnfläche besitzt und daß über dieser eine entsprechend geformte Platte liegt, die sich ständig mit einem gewissen Druck auf die zwischenzulegende, angefeuchtete Vulkanfiberplatte preßt. Würde man sich nun damit begnügen, die Patrize durch den Ziehring hindurchzudrücken, so würde zwar die Vulkanfiberplatte die gewünschte Form erhalten, letztere müßte aber so lange auf der Patrize verbleiben, bis sie auf natürlichem Wege getrocknet ist, weil im anderen Falle der abgestreifte fertige Hohlkörper sofort in sich zusammenklappen würde. Der Durchziehring und die Patrize werden in geeigneter Weise, beispielsweise mittels Dampf oder Warmwasser, geheizt, und wenn nun die in Wasser eingeweichte Vulkanfiberplatte eingespannt ist und die Patrize langsam durch den Ziehring hindurchgeschoben wird, so schmiegt sich die Vulkanfiberschicht an die Patrize an und erhält dadurch die gewünschte Form. Ist die Patrize so weit durch .den Ring hindurchgeschoben, daß nur noch der obere Rand der Vulkanfiberscheibe eingespannt ist, so bleibt die Patr ize kurze Zeit in dieser Stellung stehen, um der Vulkanfibermasse Gelegenheit zum Austrocknen zu geben. Das Trocknen macht nicht die geringste Schwierigkeit, weil im Gegensatz zu dem Verfahren, bei dem eine Patrize und eine Matrize benutzt werden, hier die Luft von außen an den Vulkanfiberkörper herantreten kann.- Ist die Trocknung beendet, so setzt die Patrize ihren Weg nach unten noch so weit fort, bis auch der bisher eingespannte Rand des Hohlkörpers frei ist. Letzterer läßt sich dann ohne weiteres nach unten abziehen. Die Patrize kehrt in ihre obere Endstellung zurück, und der Arbeitsvorgang beginnt von neuem.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Die Abb. i -und 2 zeigen Längsschnitte bei verschiedenen Stellungen der Patrize.
  • Es ist angenommen, daß .ein Hohlkörper erzeugt werden soll, -der zu Militärhelmen v erarbeitet wird und der etwa die Form einer Halbkugel mit nach der offenen Seite hin geradlinig verlaufenden Rändern besitzt. Die senkrecht verschiehbare, zum Zweck der Beheizung hohl ausgeführte Patrize a hat die Innenform des zu erzeugenden Hohlkörpers. Sie arbeitet mit dem ebenfalls hohl ausgeführten Ring b zusammen, dessen innerer Durchmesser gleich dem Außendurchmesser des zu schaffenden Hohlkörpers ist. Die Stirnfläche c dieses Ringes ist dachfiörmig nach außen abgeschrägt, und über ihr liegt mit -einem Spielraum, der der Wandstärke der einzulegenden Vulkanfiberplatte entspricht, eine kreisförmige Metal:lplatte.e. Diese wird in geeigneter Weise befestigt, so daß sie die in Wasser eingeweichte Vulkanfiberplatte d fest gegen die Fläche c drückt. Wird nun nach erfolgter Beheizung der Teile a und b die Patrize a aus der Stellung gemäß Abb. i langsam nach unten bewegt, so zieht sie die ständig unter Spannung stehende Vulkanfiberplatte d allmählich durch den Ring b hindurch und gelangt schließlich in die Stellung gemäß Abb.2. Hierbei ist der obere Rand des nunmehr geschaffenen Vulkanfiberhohlkörpers noch eingespannt, während der untere Teil, der später den Helm o. dgl. bilden soll, völlig frei liegt, so daß hier die von der Vulkanfibermasse aufgenommene Flüssigkeit verdunsten kann.
  • Die Wärme für den Trocknungsprozeßwird in der Hauptsache von der erhitzten Patrize a abgeleitet; doch auch der Ring b strahlt Wärme aus, und das führt dazu, daß in ganz kurzer Zeit der Vulkanfiberhohlkörper vollkommen getrocknet ist und nun wieder dieselbe Härte annimmt, die die Vulkanfiberplatte vor dem Anfeuchten hatte. Die Patrize setzt dann ihren Weg nach unten noch so weit fort, daß der obere Rand des Vulkanfiberkörpers mit dem Ziehring b außer Eingriff kommt, und dann läßt sich der Hohlkörper ohne weiteres von der Patrize abstreifen:' In -bekannter Weise' wird dann der obere Rand des Vülkanfiberkörpers so beschnitten., wie es durch die Form des zu erzeugenden Hohlkörpers bedingt ist.
  • Wenngleich die Vorrichtung in der Hauptsache dazu benutzt werden soll, um Kopfbedeckungen ,aller Art herzustellen, so läßt sie sich doch auch bei entsprechender Gestaltung,der Patritze und-@des Ziehringes zur Anfertigung anderer Hohlkörper, beispielsweise Würfelbecher, benutzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern aus Vulkanfiber, bei der eine Patrize mit einem die Vulkanfiberplatte am Rande-einspannenden Ziehring zusammen-.arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche des zur Einführung .eines Heizmittels hohl ausgeführten Durchzieh-.ringes (b) dachförmig nach außen abgeschrägt und von einer Platte (e) abgedeckt ist, welche die in den verbleibenden Hohlsaum eingelegte, angefeuchtete Vulkanfiberplatte (d) unter Spannung festhält.
DEP60693D 1929-07-05 1929-07-05 Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern aus Vulkanfiber Expired DE511615C (de)

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