DE511574C - Schmiervorrichtung fuer Gesteinsbohrhaemmer - Google Patents

Schmiervorrichtung fuer Gesteinsbohrhaemmer

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DE511574C
DE511574C DEP61432D DEP0061432D DE511574C DE 511574 C DE511574 C DE 511574C DE P61432 D DEP61432 D DE P61432D DE P0061432 D DEP0061432 D DE P0061432D DE 511574 C DE511574 C DE 511574C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/26Lubricating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Schmiervorrichtung für Gesteinsbohrhämmer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Schmieren der Werkzeugbüchse des Umsetzfutters für den Bohrer und des sich nach vorn erstreckenden Schlagkolbenfortsatzes von Gesteinsbohrhämmern. Es sind Gesteinsbohrhämmer bekannt, bei denen das Schmiermittel den arbeitenden Maschinenteilen durch die Betriebsdruckluft zugeführt wird in der Weise, daß diese das Schmiermittel dem Zylinder der Umsetzvorrichtung und dem Umsetzfutter von einem den Schlagkolben umgebenden ringförmigen Behälter her durch besondere Kanäle zudrückt, die zu den zu schmierenden Flächen führen.
  • Die vorliegende Erfindung gestattet, das Schmiermittel den zu schmierenden Teilen durch Fingerdruck zuzuführen, unabhängig vom Luftdruck.
  • Die Erfindung besteht darin, daß eine Manschette aus Gummi oder sonstigem nachgiebigem Material die Außenwandung einer ein Schmiermittel enthaltenden Kammer bildet, welche im Kopf und gegebenenfalls im Zylinder der Bohrmaschine ausgebildet ist. Durch Druck auf die Manschette kann das Schmiermittel durch geeignete Kanäle o. dgl. aus der Kammer oder den Kammern zu den zu schmierenden Teilen geführt werden.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in Längs-und Querschnitt dargestellt.
  • i ist der eigentliche Bohrer, dessen Schaft ia mit vier Längsnuten z versehen ist, in die vier Rippen 3 an der Büchse 4 des Futters 5 eingreifen, welches in einem zylindrischen Fortsatz 6 des Maschinenzylinders 6a sitzt. Radiale Kanäle 7 führen durch die Büchse 4, das Futter 5 und den zylindrischen Fortsatz 6 zur Außenfläche desselben. Der zylindrische Fortsatz ist von einer Gummimanschette 8 umgeben, die an ihm durch Klammern 9 von üblicher Bauart festgehalten wird. Die Klammern bestehen zweckmäßig aus zwei Teilen, welche mit Ohren versehen und durch Bolzen zusammengehalten sind. Die Außenfläche des zylindrischen For tsatzes ist mit vier längsgerichteten Vertiefungen i o versehen, in welche die radialen Kanäle 7 einmünden. Die Vertiefungen werden unter Druck mit Fett gefüllt mittels einer an sich bekannten Vorrichtung, welche an den gewöhnlich durch eine Verschlußschraube verschlossenen Zuführungskanal ii angeschlossen wird.
  • Aus den Vertiefungen i o kann das Fett durch Fingerdruck auf die Gummimanschette 8 zu den zu schmierenden Teilen gedrückt werden. Gegebenenfalls kann die Gummimanschette 8 an denjenigen Stellen verdickt sein, wo sie über den Rippen liegt, welche die einzelnen Vertiefungen io voneinander trennen. Hierdurch wird die Nachgiebigkeit des Gummis über den Vertiefungen vergrößert.
  • Die Gummimanschette 8 schützt den durch den zylindrischen Fortsatz 6 gebildeten Kopf gegen Hammerschläge, so daß dieser sehr leicht ausgeführt werden kann. Zu dem gleichen Schutzzweck kann die Gummimanschette gegebenenfalls nach rückwärts über den Zylinder 6a hinausreichen, so daß die geschützte Zylinderwandung ohne Bruchgefahr durch Hammerschläge dünn gehalten werden kann. Hierdurch wird die Herstellung einer leichten Maschine erleichtert. Die Längsrippen, welche die das Schmiermittel enthaltenden Längsvertiefungen trennen, tragen zur Festigkeit des Ganzen bei. Die Kanäle 6b für die Druckluft können in den Längsrippen angeordnet sein.
  • 12 ist ein' Ring oder Polster aus Gummi, welches an der Vorderseite des Maschinenkopfes angeordnet ist, um ein Eindringen von Staub. längs des Schaftes ia bis zu den arbeitenden Teilen der Maschine zu verhindern.
  • Das Futter 5 ist an seinem rückwärtigen Teil mit den üblichen Nuten zum Angriff des Kolbenkopfes versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmiervorrichtung für Gesteinsbohrhämmer, gekennzeichnet, durch eine nachgiebige _ Manschette (8) am Maschinenkopf, welche die Außenwandung einer oder mehrerer zwischen ihr und dem Bohrhammerkopf gebildeten, ein Schmiermittel enthaltenden Kammern (i o) bildet. z. Schmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (8) aus Gummi besteht. 3. Schmiervorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Anzahl längsgerichteter Vertiefungen (i o) zur Aufnahme eines Schmiermittels an der Außenfläche des Bohrerkopfes (6), aus denen das Schmiermittel durch Druck auf die den Bohrerkopf umgebende Manschette (8) durch Kanäle (7) zu den zu schmierenden Teilen gedrückt wird. q.. Schmiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummimanschette (8) an den Stellen verdickt ist, welche über den die einzelnen Kammern (io) voneinander trennenden Rippen liegen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005087448A1 (en) * 2004-03-12 2005-09-22 Atlas Copco Construction Tools Ab Hydraulic breaking hammer with lubricated implement guide sleeve

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005087448A1 (en) * 2004-03-12 2005-09-22 Atlas Copco Construction Tools Ab Hydraulic breaking hammer with lubricated implement guide sleeve
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