DE511394C - Schaltungsanordnung zum Empfang elektrischer Schwingungen mit Verstaerkerroehren - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Empfang elektrischer Schwingungen mit VerstaerkerroehrenInfo
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- DE511394C DE511394C DER67790D DER0067790D DE511394C DE 511394 C DE511394 C DE 511394C DE R67790 D DER67790 D DE R67790D DE R0067790 D DER0067790 D DE R0067790D DE 511394 C DE511394 C DE 511394C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/08—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements
- H03F1/12—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements by use of attenuating means
- H03F1/13—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements by use of attenuating means in discharge-tube amplifiers
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Description
- Schaltungsanordnung zum Empfang elektrischer Schwingungen mit Verstärkerröhren Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Empfang elektrischer Schwingungen mit Verstärkerröhren, die aufeinander geeignet abgestimmte Schwingungskreise im Eingangs- und Ausgangskreis und eine zugehörige Dämpfung zur Vermeidung der Selbsterregung aufweisen. Es ist eine Erfahrungstatsache, daß die Empfindlichkeit der Schaltung um so größer ist, je näher sich deren Einstellung jenem Punkt befindet, in welchem dauernde Eigenschwingungen einsetzen. Das Auftreten dieser letzteren muß aber verhindert sein, da andernfalls die aufgenommenen Zeichen nicht zur Wirkung gelangen können. Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, Empfangsschaltungen derart auszubilden, daß man die Einstellung der Schwingungssysteme einerseits so vornimmt, daß an sich durch Selbsterregung die Eigenschwingungen einsetzen und aufrechterhalten werden können. Anderseits aber sah man Dämpfungen vor, welche diese Eigenschwingungsdisposition erstickten.
- Die Erfindung erkennt nun, daß solche Dämpfungen außer Herabsetzung der Empfindlichkeit der Schaltung unter die Schwelle des Einsetzens von Eigenschwingungen auch Leistungsverluste mit sich bringen. Tatsächlich wird durch Einsetzen einer künstlichen Dämpfung in den Arbeitskreis, wie dies vorgeschlagen war, die gesamte Verstärkerleistung des Relais herabgesetzt. Ebenso wird, entsprechend einem anderen Vorschlag, durch Einschaltung einer Dämpfung in den Schwingungskreis, der in den Steuerkreis einer Verstärkerröhre gelegt ist, nur erreicht, daß die Wirkung der ankommenden Schwingungen auf das Empfangsgerät herabgesetzt und somit dessen Empfindlichkeit außerordentlich verringert wird. Außerdem macht eine solche Schaltung erforderlich, daß bei Änderung der aufzunehmenden Frequenz auch die Größe des Dämpfungswiderstandes geändert wird.
- Der Erfinder beschränkt sich aber nicht auf die negative Feststellung von Mängel vorbekannter Schaltungen, sondern schlägt positiv vor, an welcher Stelle ein Dämpfungswiderstand eingebaut werden kann, der zwar die Disposition der Schaltung zu Eigenschwingungen aufhebt, anderseits aber deren größte Empfindlichkeit bestehen läßt und die geringsten Energieverluste bedingt.
- Hiernach kann für die Erfindung zunächst nur der Steuerkreis einer Verstärkerröhre in Betracht kommen, weil in diesem nur ein geringer Bruchteil der Energie fließt, welche im Arbeits- (Anoden-) Stromkreis der Röhre pulsiert. Hier aber muß die Anordnung so getroffen sein, daß weder eine Erdung der Kathode unmöglich noch der Schwingungskreis selbst unempfindlich gemacht wird und eine Änderung des Reduktionswiderstandes während des Betriebes erforderlich ist. Dementsprechend schaltet die Erfindung die Dämpfung zwischen Gitter und zugehörigem Schwingungskreis ein, an einer Stelle also, welche nach den Erfahrungen, die bei Untersuchungen anderen Zwecks gemacht wurden, merkwürdigerweise die empfindlichste des ganzen Gitterkreises zu sein scheint. Vor allem wird aber hier lediglich der schwache, erst zu verstärkende Gitterstrom beeinflußt, ohne daß der Dämpfungswiderstand nach einmaliger Einstellung später nachgestellt werden muß bei Änderung der Frequenz und ohne daß die Empfindlichkeit des Schwingungskreises selbst verringert und eine Erdung der Kathode oder des mit dem Eingangskreis galvanisch gekoppelten Antennenkreises verhindert wäre.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schema. In einer Verstärkerröhre V ist eine geeignet erregte Kathode 4., eine Steuerelektrode 3 und eine Anode 7 angeordnet. In den Eingangskreis, der über das Gitter zur Kathode führt, ist ein aus Selbstinduktion z und Kapazität 2 bestehender Schwingungskreis angeordnet. Ebenso ist in dem Kreis, der über die Anode 7 und die Kathode 4 führt, außer der Anodenstromquelle 8 ein Schwingungskreis angeordnet, der aus der Selbstinduktion 5 und der Kapazität 6 besteht. Werden die Schwingungskreise z, 2 im Eingangs- und 5, 6 im Anodenkreis auf angenähert gleiche Frequenz abgestimmt, so werden regelmäßig Eigenschwingungen auftreten. Bekanntlich wird diese Selbsterregung darauf zurückgeführt, daß der Gitter- und Anodenkreis, die beide über die Verstärkerröhren führen, durch deren unvermeidliche Eigenkapazität gekoppelt sind, derart, daß ein Teil der Anodenkreisenergie (die aus der Stromquelle stammt) an den Gitterkreis abgegeben wird und in diesem zur Deckung der Steuerungsverluste dient, so daß dauernde Eigenschwingungen aufrechterhalten werden. Man kann sich also die über die Verstärkerröhre V führenden Teile der Schaltung zwischen den Punkten a, b durch eine Kopplungskapazität ersetzt denken.
- Wird nun gemäß der Erfindung ein Reduktionswiderstand R zwischen dem Punkt a und dem Gitter 3 angeordnet, so wird hierdurch der über die Kopplungskapazität zwischen den Punkten a, b an den Steuerschwingungskreis 1,:2 zurückgelieferte Strom herabgesetzt werden können, so weit, daß er nicht mehr zur Deckung der Steuerungsverluste ausreicht und eine Selbsterregung unterbunden ist. Ersichtlich befindet sich dann dieser Widerstand nicht im Arbeitsanodenkreis, sondern im Eingangssteuerkreis außerhalb des Schwingungskreises r, 2 und an einer Stelle, welche äußerst empfindlich ist und eine Erdung der Kathode nicht hindert. Der Widerstand kann nach einmaliger Adjustierung regelmäßig unverändert gelassen werden, obwohl mit zunehmender Frequenz der kapazitive Rückkopplungsstrom wächst.
Claims (1)
- PATE, NTANSPRUCfI: Schaltungsanordnung zum Empfang elektrischer Schwingungen mit Verstärkerröhren, aufeinander abgestimmten Schwingungskreisen im Eingangs- und Ausgangskreis einer Röhre und zusätzlicher Dämpfung zur Verhinderung der Selbsterregung, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung zwischen Gitter und zugehörigem Schwingungskreis eingeschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER67790D DE511394C (de) | 1925-06-05 | 1926-06-03 | Schaltungsanordnung zum Empfang elektrischer Schwingungen mit Verstaerkerroehren |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US35207A US2054421A (en) | 1925-06-05 | 1925-06-05 | Amplifying apparatus |
| DER67790D DE511394C (de) | 1925-06-05 | 1926-06-03 | Schaltungsanordnung zum Empfang elektrischer Schwingungen mit Verstaerkerroehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511394C true DE511394C (de) | 1930-10-30 |
Family
ID=25992258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER67790D Expired DE511394C (de) | 1925-06-05 | 1926-06-03 | Schaltungsanordnung zum Empfang elektrischer Schwingungen mit Verstaerkerroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511394C (de) |
-
1926
- 1926-06-03 DE DER67790D patent/DE511394C/de not_active Expired
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