DE511191C - Induktionsmessgeraet mit Triebeisen, dessen Begrenzungsflaechen bei Erregung annaehernd dasselbe magnetische Potential aufweisen - Google Patents

Induktionsmessgeraet mit Triebeisen, dessen Begrenzungsflaechen bei Erregung annaehernd dasselbe magnetische Potential aufweisen

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DE511191C
DE511191C DEL70968D DEL0070968D DE511191C DE 511191 C DE511191 C DE 511191C DE L70968 D DEL70968 D DE L70968D DE L0070968 D DEL0070968 D DE L0070968D DE 511191 C DE511191 C DE 511191C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)

Description

  • Induktionsmeßgerät mit Triebeisen, dessen Begrenzungsflächen bei Erregung annähernd dasselbe magnetische Potential aufweisen Induktionsgeräte, insonderheit Zähler, sind gegen fremde magnetische Kraftflüsse sehr empfindlich und können daher von ihnen merklich beeinflußt werden, sofern nicht besondere Vorkehrungen getroffen werden, fremde magnetische Kraftflüsse abzuschirmen. Die bisher zu diesem Zweck ergriffenen Maßnahmen, beispielsweise der Einbau des Triebsystems in ein es mit großem Zwischenraum umschließendes Gehäuse, die Anordnung von Schirmblechen aus magnetischem Material zur Aufnahme von Streulinien aus mittleren Teilen des Bremsmagneten, das Einschalten eines Schutzblechs zwischen Triebsystem und eiserner Grundplatte u. dgl., vermochten keine befriedigenden Ergebnisse zu zeitigen. Die Verschwendung von Raum ist beispielsweise unvereinbar mit der die Zählertechnik beherrschenden Forderung, einen nach Möglichkeit gedrängten Aufbau z u bewirken; es bleibt auch noch die Möglichkeit der Ausbildung sekundärer und selbst tertiärer Störfelder bestehen. Führt man in der Nähe derartiger Geräte starke Ströme vorbei, so kann ein Teil der von ihnen erzeugten Magnetflüsse in das Triebeisen der Induktionsmeßgeräte gelangen und dort zu einem gewissen Teil die Luftspalte durchsetzen, innerhalb deren sich die Triebscheibe dreht; hierdurch können störende Drehmomente hervorgerufen werden. Aber auch wenn Fremdflüsse nicht in das Triebeisen gelangen, bleibt die Möglichkeit bestehen, daß sie an irgendeiner Stelle die Triebscheibe durchsetzen, in ihr Wirbelströme hervorrufen, die dann das Drehmoment dies Triebteils 11?igewollt und unbelierrschbar beeinflussen. Schließlich vermögen derartige Fremdflüsse auch das Nutzfeld eines Bremsmagneten zu ändern, etwa zu schwächen, wodurch ebenfalls das Drehmoment des Triebteils geändert wird. Die Anordnung von Schirmblechen aus magnetischem Material zur Aufnahme von Streulinien aus mittleren Teilen des Bremsmagneten vermag zwar eine Konstanz der Eichung des Induktionsmeßgeräts herbeizuführen und den Einfluß der Eisenschutzkappe auf die Meßgenauigkeit des Induktionsgeräts zu beseitigen, behebt aber nicht die hauptsächlichen störenden Einflüsse fremder magnetischer Felder, insonderheit nicht deren Wirkung auf das Triebeisen und auf die Triebscheibe. Schutzbleche zwischen dein Triebsystem und der Grundplatte des Geräts sind nur bei eisenlosen Motorelektrizitätszählern verwendet worden, hauptsächlich um Remanenzerscheinungen hintanzuhalten, die ihren Ursprung in der eisernen Grundplatte haben mögen. Eine solche Anordnung von Schutzblechen reicht zu einer einigermaßen verläßlichen Fernhaltung störender magnetischer Fremdflüsse bei Induktionsmeßgeräten mit Triebeisen nicht aus. Systematische Versuche haben ergeben, daß die bei dem derzeitigen hochentwickelten Stand der Technik zu fordernde verläßliche Fernhaltung störender magnetischer Fremdflüsse befriedigend nur dann erreicht zu werden vermag, wenn das gesamte Triehsystein des Geräts eingekapselt wird.
  • Gemäß der Erfindung ist bei einem Induktionsrneßgerät mit Triebeisen, dessen Begrenzungsflächen bei Erregung annähernd dasselbe magnetische Potential aufweisen, das ganze Triebsystem innerhalb des normalen Gehäuses von einer dasselbe praktisch vollständig umschließenden ferromagnetischen Hülle umgeben.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. i ist ein Vertikalschnitt und Fig. 2 ein Horizontalschnitt nach der Linie A-A der Fig. i.
  • i ist die Grundplatte, 2 die Gehäusekappe eines Induktionszählers. An der Grundplatte i sind vier Säulen 3 angeordnet, die Arme 4 aufweisen, an denen mittels Gewindebolzen 5 ein Spannungseisen 6 bzw. ein Stromeisen 7 befestigt ist. Das durch diese Teile 6 und 7 gebildete Triebeisen ist symmetrisch zu der senkrecht auf der Grundplatte i stehenden Vertikalmittelebene des Zählers.
  • Zwischen der Grundplatte i und den Teilen 6 und 7 des Triebeisens liegt ein Teil 8 einer kapselförmigen Hülle, welcher Teil oben und unten sowie seitlich an dein Spannungseisen 6 bzw, dem Stromeisen 7 anliegt, rückwärts derselben jedoch einen Zwischenraum zwischen sich und diesen Eisenteilen 6 und 7 beläßt.
  • 9, g' ist ein zweiter Teil der kapselförmigen Hülle, welcher mit seinem Rand auf den Rand des Teiles 3 paßt und mittels Schraubenmuttern io, die auf die Gewindebolzen 5 aufgeschraubt sind, gehalten ist. Der vor den Triebeisenteilen befindliche ebene Teil 9 befindet sich wie derjenige 8 in Entfernung von den Eisenteilen 6, 7.
  • An den Säulen 3 ist ein Rahmen i i befestigt, welcher in Lagern 12 die Achse 13 einer Triebscheibe 14 trägt. Von der Achse 13 ist mittels eines Schneckengetriebes 14 ein Zählwerk 15 angetrieben, das an einem das obere Lager 12 tragenden Arm des Rahmens II sitzt. Der Teil g' des Kapselteiles g, g' ähnelt in seiner Form einem Rohrstutzen und reicht los zur Achse 13, wo er in einem Flansch 16 endet.
  • An den Flansch 16 schließt sich ein dritter Teil 17 der kapselförmigen Hülle an, welcher mittels Schrauben 18 an dem Teil g' befestigt ist. Dort, wo an der Vereinigungsstelle dieser beiden Teile die Achse 13 aus denselben heraustritt, ist ein genügend großes Loch vorgesehen, um einem Streifen der Achse 13 an diesen Teilen vorzubeugen.
  • DerTeill7 trägt innen einen Bremsmagneten i g, der von außen mittels Schrauben 2o festgestellt und dessen Einstellung zur Scheibe 14 durch einen Schlitz 21 im Teil 17 beobachtet werden kann.
  • Eine Schauscheibe 22 in' der Gehäusekappe 2 ermöglicht zusammen mit dem Schlitz 21 eine Beobachtung des Ganges der Triebscheibe 14 auch bei geschlossenem Zählergehäuse.
  • Wie aus dem Beschriebenen hervorgeht, bilden die Teile 8, g, g' und 17 eine Hülle, welche das ganze Triebsystem des Zählers einschließlich des Bremsmagneten umgibt. Die Teile der Hülle sind aus ferromagnetischem Material, beispielsweise Eisen, so daß allenfalls in den Zähler gelangende fremde Flüsse durch diese Hülle von den Triebteilen des Zählers abgelenkt werden und so eine Schwächung der Triebdrehmomente durch solche Flüsse praktisch nicht eintritt.
  • Besonders vorteilhaft für diese Ablenkung ist die Anordnung, daß diese Hülle die Begrenzungsflächen der Eisenteile, welche annähernd dasselbe magnetische Potential aufweisen, berührt, während sie von. den Steilen der Eisenteile, wo magnetische Potentialdifferenzen vorhanden sind, entfernt liegt, durch welche Anordnung eine sichere Ablenkung eventuell in das Gehäuse gelangter fremder Flüsse von den Triebteilen erreicht wird.
  • Die Anordnung von verstellbaren Reguliermitteln an den Triebteilen des Zählers bzw. zur Einstellung des Bremsmagneten ist möglich durch Anbringung von Löchern in der Hülle oder durch aus der Hülle herausgeführte Wellen oder Bolzen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Induktionsmeßgerät. mit Triebeisen, dessen Begrenzungsflächen bei Erregung annähernd dasselbe magnetische Potential aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des normalen Gehäuses das ganze Triebsystem von einer es praktisch vollständig umschließenden ferromagnetischen Hülle umgeben ist.
  2. 2. Induktionsmeßgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle an den annähernd das gleiche magnetische Potential aufweisenden Begrenzungsflächen des Triebeisens an dem Triebeisen anliegt, wogegen sie dort, wo magnetische Potentialdifferenzen vorhanden sind, so weit von den Teilen des Triebeisens entfernt liegt, daß eine Schwächung der Triebdrehmomente durch Nebenschlüsse der Hülle praktisch nicht eintritt.
DEL70968D 1927-08-30 1928-02-09 Induktionsmessgeraet mit Triebeisen, dessen Begrenzungsflaechen bei Erregung annaehernd dasselbe magnetische Potential aufweisen Expired DE511191C (de)

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DEL70968D Expired DE511191C (de) 1927-08-30 1928-02-09 Induktionsmessgeraet mit Triebeisen, dessen Begrenzungsflaechen bei Erregung annaehernd dasselbe magnetische Potential aufweisen

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