DE511122C - Vorrichtung zur drahtlosen Peilung mit mechanisch drehbarem Rahmen und synchron mit ihm laufender Anzeigevorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zur drahtlosen Peilung mit mechanisch drehbarem Rahmen und synchron mit ihm laufender Anzeigevorrichtung

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Publication number
DE511122C
DE511122C DET30892D DET0030892D DE511122C DE 511122 C DE511122 C DE 511122C DE T30892 D DET30892 D DE T30892D DE T0030892 D DET0030892 D DE T0030892D DE 511122 C DE511122 C DE 511122C
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DE
Germany
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display device
frame
pilot
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rotatable frame
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Expired
Application number
DET30892D
Other languages
English (en)
Inventor
August Leib
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE511122C publication Critical patent/DE511122C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S5/00Position-fixing by co-ordinating two or more direction or position line determinations; Position-fixing by co-ordinating two or more distance determinations
    • G01S5/0009Transmission of position information to remote stations

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Navigation (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur drahtlosen Peilung mit mechanisch drehbarem Rahmen und synchron mit@ihm laufender Anzeigevorrichtung Die Benutzung des Magnetkompasses für die Flugzeugnavigation hat den Nachteil der großen Unsicherheit, da das Flugzeug mit seiner Hilfe allein bei fehlender Bodensicht und Seitenwind das Ziel nicht erreichen kann. Soll z. B. das Flugzeug vom Punkt A (Fig. i) nach Punkt B fliegen, so ist für die Einhaltung der Flugrichtung der Winkel zwischen der Flugrichtung A-B und der Nordrichtung A-C maßgebend. Wird das Flugzeug von Seitenwind in der Pfeilrichtung abgetrieben, so fliegt es auf parallel zu Linie A-B unter gleichem Winkel zu A-C verlaufenden Linien D, E, kann also das Ziel B nicht erreichen.
  • Arbeitet das Flugzeug allein mit einem Funkpeiler, so gibt dieser dem Piloten stets die Richtung nach der Zielstation B an (Fig. _9). Wird das Flugzeug abgetrieben, so fliegt es nacheinander auf den Linien F, G usw., muß jedoch auf jeden Fall das Ziel B erreichen, da der Funkpeiler bis über Mitte Antenne des in B stehenden Senders genau arbeitet. Der Pilot ist aber nicht imstande, sich auf der kürzesten Fluglinie zu halten, er fliegt vielmehr auf einer Linie H.
  • Erst wenn das Flugzeug mit beiden Mitteln, dem Kompaß und dem Funkpeiler, navigiert, kann der Pilot stets die kürzeste Flugroute innehalten (Fig. 3). Hält er den Kompaßkurs ein, so zeigt ihm der Funkpeiler jedesmal dadurch, daß Peilzeichen im Telephon vorhanden sind, an, daß er abtreibt; er kann also stets sofort auf die kürzeste Flugroute zurückkehren, in der er keine Peilzeichen wahrnimmt.
  • Es bestehen nun Schwierigkeiten, diese Navigation im Flugzeug durchzuführen. Dem Piloten kann außer der Flugzeugsteuerung und der Beobachtung des Kompasses nicht auch noch die Bedienung des Funkpeilers zugemutet werden. Wenn auch in großen Flugzeugen die Möglichkeit besteht, an den Funkpeiler einen besonderen Mann zu stellen, der die jeweilige Richtung zum Sender ermittelt und sie dem Piloten mitteilt, so ist es aber sehr schwierig, eine hinreichend gute Verständigung durch die Sprache zwischen beiden Personen im Flugzeug zu erreichen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Schwierigkeit dadurch behoben, daß die Stellung des Peilrahmens bz«-. das Peilergebnis dem Piloten vom Peiler aus durch Fernübertragung, zweckmäßig mittels optischen Signals, angezeigt wird, und zwar wird diese Übertragung selbsttätig durch die Drehungen des Peilrahmens veranlaßt, wobei der Peilrahmen selbst zwecks Peilung durch eine Triebvorrichtung völlig automatisch gedreht wird und durch die svnchron arbeitende Signalisiervorrichtung die wichtigen Peilstellungen dem Piloten erkennbar sind, so daß die Bedienung des Peilers durch einen besonderen Begleiter im Flugzeug entbehrlich ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer derartigen automatisch arbeitenden Peileinrichtung ist in Fig. q. schematisch veranschaulicht. r ist die Rahmenantenne der Peilanlage, b der Peilempfänger. Dieser überträgt einerseits zum Telephon t in der Fliegerkappe des Piloten die hörbaren Peilsignale, so daß der Pilot die Gewähr hat, daß die Welle des Funkpeilers auf den richtigen Zielsender eingestellt ist. Andererseits betätigt der Empfänger e das Relais f, das den Arbeitskontakt g und einen Ruhekontakt h besitzt. Solange Peilzeichen empfangen werden, ist der Kontakt ä geschlossen, im Minimum dagegen liegt das Relais am Kontakt lt. Das Relais schaltet einen kleinen Motor m ein, der über ein Schneckengetriebe den Rahmen r fortdauernd dreht. Die ganze Anlage wird vom Piloten durch den Schalter i eingeschaltet. Die Drehung des Rahmens r wird nun so lange erfolgen, bis der Rahmen die Minimumstellung erreicht hat. In diesem Moment schaltet das Relais den Kontakt g aus, der Motor bleibt stehen, und der Rahmen verbleibt in der Minimumstellung. Vom Rahmen r wird die jeweilige Stellung auf die Zeigereinrichtung b übertragen, die mit dem drehbaren Rahmen gekuppelt ist und am Platz des Piloten sich befindet, so daß dem Piloten die Rahmenstellungen sichtbar gemacht werden. Die ganze Tätigkeit des Piloten besteht also darin, den Schalter i einzuschalten, am Telephon t das Signal der Sendestation zu kontrollieren und an der Zeigereinrichtung b die Senderichtung abzulesen. Demnach bietet diese Anordnung die Möglichkeit, den Funkpeiler auch auf kleinsten Flugzeugen anzuwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI ; Vorrichtung zur drahtlosen Peilung mit mechanisch drehbarem Rahmen und synchron mit ihm laufender Anzeigevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß für getrennten Piloten- und Peilerplatz die mechanische Triebvorrichtung den Peilrahmen automatisch dreht und daß der sich drehende Rahmen den Lauf der getrennt vom Rahmen am Pilotenplatz aufgestellten Anzeigevorrichtung vom Peilerplatz aus automatisch fernsteuert.
DET30892D 1925-09-27 1925-09-27 Vorrichtung zur drahtlosen Peilung mit mechanisch drehbarem Rahmen und synchron mit ihm laufender Anzeigevorrichtung Expired DE511122C (de)

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