DE509983C - Rechenvorrichtung nach dem nomographischen Prinzip, insbesondere zur Preisberechnunggewogener Mengen - Google Patents

Rechenvorrichtung nach dem nomographischen Prinzip, insbesondere zur Preisberechnunggewogener Mengen

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DE509983C
DE509983C DEH114310D DEH0114310D DE509983C DE 509983 C DE509983 C DE 509983C DE H114310 D DEH114310 D DE H114310D DE H0114310 D DEH0114310 D DE H0114310D DE 509983 C DE509983 C DE 509983C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand-manipulated computing devices
    • G06G1/14Hand-manipulated computing devices in which a straight or curved line has to be drawn from given points on one or more input scales to one or more points on a result scale

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Rechenvorrichtung nach dem nomographischen Prinzip, insbesondere zur Preisberechnung gewogener mengen Die Erfindung betrifft eine Rechenvorrichtung nach dem nomographischen Prinzip. Sie dient vor allem zur Preisberechnung abgewogener Waren. Man benutzt in bekannter Weise einen Fahrstrahl, der durch tangentiale Verschiebung einer Einstellvorrichtung entsprechend dem Grundpreis der Ware eingestellt wird; weiterhin wird durch Verschieben eines Skalenschiebers in einer zu der vorstehend erwähnten tangentialen Verschiebung senkrechten Richtung entsprechend dem Gewicht der Ware an den Schnittpunkt des Fahrstrahles und der Schieberskala der Gesamtpreis angezeigt. In ihrem erfolgsmäßigen Tatbestand ist die Erfindung dadurch ausgezeichnet, daß an einer Stelle der Rechenvorrichtung und demzufolge mit einem Blick die in Betracht kommenden Rechnungselemente überschaut werdien können, :damit auch ungeübte Personen in der Lage sind, mit einem Minimum an Zeit sowie an manueller und geistiger Leistung die notwendigen Ermittlungen vorzunehmen bzw. den Kaufpreis festzustellen. An Erfindungsmitteln kommen in Betracht die Anordnung eines mit der Einstellvorrichtung für den Grundpreis verschiebbaren, zum Skalenschieber rechtwinkligen Hilfsstrahles, derart, daß auf derselben Skala des Schiebers außer der Gesamtpreisbestimmung mittels des Fahrstrahles auch der Grundpreis mittels des Hilfsstrahles eingestellt werden kann. Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen die Abb. i und 2 eine Rechenvorrichtung für den Warenverkauf im Grun:driß bei ganz schematischer Darstellung.
  • Da erfindungsgemäß sämtliche Rechnungselerriente auf eine einzige Skala, in der Zeichnung mit a bezeichnet, bezogen und daraus abgelesen, werden, so sind die beiden zugehörigen, im Beispiel rechtwinkligen Kordinaten, nämlich die Grundpr eisskala b und die Gewichtsskala c, nur durch einfache Linien ohne Eintragung der betreffenden Werte angedeutet. Die Hauptskala a ist mit Hilfe zweier Schieber 2, 2' an einer Grundplatte d so geführt, daß sie sich rechtwinklig zur Skalenachse c und damit parallel zur Skalenachse b verschieben läßt. Zur proportionalen Übertragung der Einstellung der Hauptskala a an der Gewichtsskala c dient der feste Fahrstrahl e, der im Ausführungsbeispiel weiter nichts als eine Verbindungslinie der Endpunkte der Skalenachsen b und c bildet. Zum Einstellen und Ablesen des Grundpreises dient der senkrecht zur Skalenachse b stehende und parallel zu sich selbst verschiebbare Fahrstrahl f, der mittels der beiden Schieber 3 an der Grundplatte d geführt wird. Zum Ablesen des rechnerischen Ergebnisses, derart, daß das zu Gewicht und Grundpreis gehörige Produkt ohne weiteres gleichfalls an der Hauptskala a erscheint, dient der in der Koordinatenebene frei bewegliche Rechnungsfahrstrahl g, ,der in einem festen Drehpunkt h auf der Skalenachse c verschiebbar gelagert ist und einen zweiten verschiebbaren Drehpunkt hl auf dem Fahrstrahl f besitzt.
  • Nach den Gesetzen der einfachen Geometrie bezeichnet dann ohne weiteres der Punkt p das gesuchte Produkt. im Ausführungsbeispiel ist der Fahrstrahl f auf den Grundpreis 6 eingestellt, was etwa dem Kilopreis einer bestimmten Wurstart entspricht. Die Waage hat 400g angezeigt, was dem Schnittpunkt p1 des festen Fahrstrahles e mit der Hauptskala a entspricht. Dann zeigt der Rechnungsfahrstrahl g im Punkt p den Verkaufspreis von Mk. 2,4o an.
  • Um nun auch gleichzeitig eine Verbuchung bzw. die Ausgabe eines Schecks zu ermöglichen, ist mit dem Schieber 2' der Hauptskala a eine Scheckrolle i verbunden, welche der Hauptskala a entsprechend eingeteilte Streifen enthält, wobei die einzelnen Streifenabschnitte durch Perforierungen i' voneinander getrennt sein sollen. Mit den einzelnen Fahrstrahlen sind Schieber e1, f ' und g1 verbunden, an denen Druckstifte s vorgesehen sind. Es wird hiernach ein Scheckstreifen i auf die Hauptskala a von der Scheckrolle abgezogen, alsdann die obenerwähnten Einstellungen vorgenommen und die Stifte s von Hand oder in einer sonstigen zweckentsprechenden Weise niedergedrückt. Alsdann wird der bedruckte Streifen von der Scheckrolle abgetrennt und dem Käufer ausgehändigt oder als Kontrolle aufbewahrt. Es können auch zwei Streifen übereinander oder nebeneinander zur Anwendung gelangen, von, denen der eine so, wie es bei den Registrierkassen üblich ist, zur Kontrolle verbleibt, während der andere ausgegeben wird. Natürlich kann die ganze Einrichtung gerade so, wie es bei Registrierkassen üblich ist, völlig selbsttätig bewegt werden, so daß es nur eines Fingerdruckes bedarf, um die richtige Einstellung des oder der Scheckstreifen zu bewirken, während mit zwei Handgriffen die Einstellung der Fahrstrahlen f und g stattfindet. Die Ausbildung dieser Druckvorrichtung ist jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Es sind in der mechanischen Durchbildung der Vorrichtung die mannigfachsten Ausgestaltungen möglich. Das Koordinatensystem kann auch schiefwinklig ausgeführt sein. Der Fahrstrahl e kann seitlich hin verlegt werden (s. Abb. a), wenn etwa die rechte Kante ai der Skala a für die Ablesung mittels eines Zeigers z Verwendung finden soll.
  • An Stelle einer ziffermäßigen Bezeichnung des Warengrundpreises kann einfach eine Markierung m, in' usw. in der Koordinatenebene erfolgen und zu diesen Markierungen die Bedeutung, etwa Kaffee, Butter u. dgl., beigefügt werden. Weiterhin kann auf dem Hauptlineal a ein zweites bewegliches Lineal vorgesehen sein, welches in bekannter Weise durch Verschiebung eine Addition oder auch Subtraktion der einzelnen Rechnungsprodukte liefert. Dieses Verfahren kann natürlich auch auf den auszugebenden Scheck angewandt werden. Weiterhin können die eingestellten Werte und die Rechnungsergebnisse auf ein Zählwerk übertragen werden, das in beim Waagenbau bekannter Weise gleichzeitig ein Schau- und Druckwerk bildet. Schließlich kann auch die Verschiebung der Hauptskala a unmittelbar von einer Waage erfolgen, wie dies z. B. bei Zählwaagen bereits bekannt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE r. Rechenvorrichtung nach dem nomographischen Prinzip, insbesondere zur Preisberechnung gewogener Mengen, bei welcher ein Fahrstrahl durch tangentiale Verschiebung einer Einstellvorrichtung entsprechend dem Grundpreis der Ware eingestellt wird und durch Verschieben eines Skalenschiebers in dazu senkrechter Richtung entsprechend dem Gewicht an dem Schnittpunkt des Fahrstrahles und der Schieberskala das Produkt (Gesamtpreis) angezeigt wird, gekennzeichnet durch die Anordnung eines mit der Einstellvorrichtung (3) für den Grundpreis verschiebbaren, zum Skalenschieber rechtwinkligen Hilfsstrahles (f), derart; daß auf derselben Skala des Schiebers (a) außer der Gesämtpreisbestimmung mittels des Fahrstrahles (g) auch der Grundpreis mittels des Hilfsstrahles (f) eingestellt werden kann.
  2. 2. Rechenvorrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch die Anordnung eines festen Diagonalstrahles (e), derart, daß der Schnittpunkt dieses Strahles mit der Schieberskala (a) die einem bestimmten Gewicht entsprechende Stellung des Schiebers anzeigt.
DEH114310D 1927-12-13 1927-12-13 Rechenvorrichtung nach dem nomographischen Prinzip, insbesondere zur Preisberechnunggewogener Mengen Expired DE509983C (de)

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DE (1) DE509983C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3685724A (en) * 1971-05-20 1972-08-22 Shaul Ladany Device for the graphical solution of simultaneous equations

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