DE507613C - Dampfanlage mit Speicher - Google Patents

Dampfanlage mit Speicher

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Publication number
DE507613C
DE507613C DEP60088D DEP0060088D DE507613C DE 507613 C DE507613 C DE 507613C DE P60088 D DEP60088 D DE P60088D DE P0060088 D DEP0060088 D DE P0060088D DE 507613 C DE507613 C DE 507613C
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DE
Germany
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line
pressure
steam
shuttle valve
valve
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Expired
Application number
DEP60088D
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English (en)
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EUGEN PATSCH und ERSTE BRUENNE
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EUGEN PATSCH und ERSTE BRUENNE
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K1/00Steam accumulators
    • F01K1/08Charging or discharging of accumulators with steam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

  • Dampfanlage mit Speicher
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Dampf-
    anlage mit Speicher, zwei Verbraucherleitun-
    I;en und in eine von ihnen einbeschalteten
    W,@cbse-lventilen. In den meisten Fällen ist es
    crwiinscht, rlaß (las die Ladung des Speichers
    l:rwirl;ende Ventilorgan von einem andern
    Drucke beeinflußt wird als das die Entladung
    des Speichers regelnde Ventilorgan. Diesem
    Erfordc-rnis wird bei einer Dampfanlage der
    erwähnten Art der Erfindung gemäß auf eine
    einfache und zweclcin<ißige «'eise dadurch
    Pechntin- getragen. daß in die von derDampf-
    (l,ic#lle kotnin,@nde Leitung ein vom Speicher-
    druck beeinflußtes Wechselventil eingeschalt; t
    fit, daß die Verbraucher entweder mit der
    Frisch(lampfleitung oder mit der Speicher-
    ciitlacleieitting verbindet, und daß vor diesem
    Wuchsciventil ein zweites vom Druck in der
    Urischd anipfleitung L@einflußtes Wechselven-
    til derart eingebaut ist, (laß es die Frisch-
    datnpfIeitung über das dahintergeschaltete
    @@echselv@ntil an die Verbraucher oder un-
    inittelbar an die 1-.a,leleittin- des Speichers an-
    schließt.
    In der 7eichnung sind zwei Ausführungs-
    heispi.ele der Erfindung schematisch veran-
    schaLilicht.
    Bei den dargestellten Ausführunt,>-sbeispie-
    len ist die Dampfquelle, in diesem Falle ein
    Kessel, mit 1i, die aus ihr gespeiste Leitung
    finit ra und eine zu einem Verbraucher füh-
    r@ ncle Leitung mit b bezeichnet. Bei der Aus-
    führun-sforin nach Abo. i ist in die Leitung b
    und diEntla(leleittuig c des Speichers ein
    Wechselventil IL' eingebaut. das vom Spei-
    cherdruck abhängig ist und jeweils eine dieser
    beiden Leitungen an den Verbraucher an-
    schließt, so daß bei einer über einen gewissen
    Druck steigenden Speicherspannung die Lei-
    tung c freigegeben wird. In die Leitung h und
    in die La(leleitung d (los Speichers ist' ferner
    vor dem Wechselventil TI" ein zweites Ven-
    til TI'.; einri,@batit, daß die von der Dampfquelle
    kommend: Leitung b entweder an (las Wech-
    selventil 11' oder den Speicher S anschließt.
    Dieses Wechselventil wird vorn Druck in der
    Leitung a beeinflttßt, so (laß die Ladeleitung (i
    zum Speicher freige-elben wird, wenn der
    Druck in dieser über ein gewisses 'Maß steigt.
    Die Abhängigkeit der Ventile von der Spei-
    cliersp@atiriun- b zw. von der Spannung in der
    Frischclatnpfleitung ist durch die Gewichtsbe-
    lastungen G und G,, und durch die strich-
    linierten Einflußlinien angedeutet.
    Der Betrieb geht hei der Schaltung nach
    Ab(b. i auf die Weise vor sich, (laß bei nor-
    malen Verhältnissen, hei denen Dampferzeu-
    gttn# und Danipfverbratich einander entspre-
    chen, Dampf durch die Leitung b und beide
    Wechselventile dein Verbraucher zuströmt.
    Steigt nun der Druck in der Leitung (z, so
    schließt das Wecliselt-(-irtil lf'.; die Leitung b
    ab und der Dampf tritt durch die Leitung d in
    den Speicher ein, der im Beclarfsfalle durch
    (las vorn SI)cicherdruck abhängig gemachte
    Wechselventil TU Dampf abgibt. Ist der Spe-i-
    cherdruck jedoch unter ein :Mindestmaß ge-
    sunken, so schlieft das Ventil Il' wieder die
    Entladeleitung c ab und gibt die Leitung b frei.
  • Wenn bei der soeben beschriebenen Schaltung der Druckabfall in der Leitung a aus irgendeinem Grunde nach unten begrenzt werden .soll, was z. B. dann der Fall ist, wenn an die Leitung a eine Kraftmaschine anzuschließen ist, so wird gemäß dem Ausführungsbeispiel nach A;bb. 2 in die Entladelei= tung c hinter di:m Wechselventile ein weiteres Wechselventil angeordnet, ' da.s wechselweise ,diese Leitjung und eine vom Netze a kominende, zuin Verbraucher führende Leitung an den Verbraucher anschließt, und ,dais vom Druck in der Leitung a in der Weise 1>eeinflußtwird, daß es bei Unterschreiten eines gewissen Mindestdruckes in der Leittrog a die Speicherentladeleitung freigibt.
  • Die der Anordnung gemäß Abb. i entsprechenden Teile sind in Abb. 2 mit gleichen Bezeichnungen versehen. In die Leitung a ist bei dein dargestellten Ausführungsbeispiele eine Kraftmaschine !Il eingebaut, so daß dafür Sorge getragen werden muß, daß der Druck in der Leitung a nicht unter einem gewissen Betrag sinkt. Zu diesem Zwecke ist in die Leitung c hinter dem Wechselventile TI' ein zweites Wechselventil W, eingehaut, das an die von der Leitung a abzweigende Leitung e angeschlossen ist. Hinter dem Wechselventile W4 führen dann die Leitungen vereinigt als Leitung g zum Verbraucher. Das Wechselventil W,, ist nun, wie durch dicGewichtsbelastung G,, und die strichlinierte Einflußlinie angedeutet ist, derart eingestellt, daß es die Leitung e abschließt, wenn der tiefste zulässige Druck in der Leitung a erreicht ist und somit die Leitung c freigibt. Der Abdampf der Maschine h wird in bekannte, Waise einem weiteren Verbraucher zugeführt.
  • Die Anlage nach Abb.2 arbeitet auf die gleiche Weise wie die nach Abb. r, das W echselventil IV,, begrenzt jedoch den Druckabfall in der von der Dampfquelle kommenden Leitung und schließt entweder den Speicher oder die Dampfquelle an den Verbraucher an.

Claims (2)

  1. PATRNTANsPRüCHR: i. Dampfanlage mit Speicher, zwei Verbraucherleitungen und in eine von ihnen eingeschalteten Wechselventilen, dadurch gekennzeichnet, daß in die von der Dampfquelle (k) kommende Leitung (b) ein vom Speicherdruck b@eeinflußtes Wechselventil (lI%) eingeschaltet ist, das <die Ver;iraaclier entweder mit der Frischdampfleitung (b) oder mit der Speicheren.tladeleitung (c) verbindet, und daß vor diesem Wechselventil (W) ein zweites vom Druck in der Frischdampf leitung (a) beeinflußtes Wechselventil (W3) derart eingebaut ist, daß es die Frischdampfleitimg (b) über das dahintergeschaltete Wechselventil (W) an die. Verbraucher oder unmittelbar an die Ladeleitung (d) des Speichers (S) anscliliießt.
  2. 2. Dampfanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dein zweiten Wechselventil (Il") ein weiteres vom Druck in der Leitung (a) beeinflußtes Wechselventil (Il",,) derart eingebaut ist, d@aß es den Verbraucher entweder über Leitung (e) an die Frischdampfleitung (a) oder über das vorgeschaltete Wechselventil (bdT) an die Frischdampfleitung (b) oder an den Speicher (S') anschließt,
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