DE506478C - Ausziehrohr, Stativfuss o. dgl. - Google Patents

Ausziehrohr, Stativfuss o. dgl.

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DE506478C DEZ17478D DEZ0017478D DE506478C DE 506478 C DE506478 C DE 506478C DE Z17478 D DEZ17478 D DE Z17478D DE Z0017478 D DEZ0017478 D DE Z0017478D DE 506478 C DE506478 C DE 506478C
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    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/10Telescoping systems
    • F16B7/105Telescoping systems locking in discrete positions, e.g. in extreme extended position
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10T403/32254Lockable at fixed position
    • Y10T403/32467Telescoping members
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  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

Es ist bekannt, ausziehbare Stativfüße an den oberen Enden der Abschnitte kegelförmig erweitert, an den unteren Enden kegelförmig verjüngt auszubilden, so daß der Schluß beim Ausziehen des Stativs von Hand durch Reibung und Keilwirkung zwischen einander entsprechenden Kegelstumpfflächen herbeigeführt wird. Die bekannten Stative dieser Art vermögen aber nur verhältnismäßig geringe
ίο Belastung aufzunehmen, da sie ziemlich große Kegel winkel haben. Diesem Mangel kann dadurch abgeholfen werden, daß man den Kegelwinkel der Erweiterungen bzw. Verengungen an den Rohrenden ziemlich klein wählt. Die eigentlichen Tragflächen werden dann verhältnismäßig lang und erzeugen eine feste Verbindung, die eine recht schwere Belastung aufzunehmen vermag. Vor allem aber bezweckt" die Erfindung, den Aufbau solcher Stative so zu gestalten, daß die Rohrabschnitte beim Aufstellen des Stativs frei gegeneinander zu fallen vermögen, um durch den plötzlichen Stoß beim Fallen einen so festen Keilschluß durch Reibung zwischen den kegelförmigen Flächen hervorzurufen, daß der Fuß befähigt wird, auch zum Tragen von Filmaufnahmeapparaten zu dienen.
Dies wird gemäß der Erfindung vor allem dadurch erreicht, daß der kleinste Innendurchmesser des verjüngten Teils jedes Außenrohrs ausreichend größer ist als der größte Außendurchmesser des wesentlich geraden rohrförmigen Teils des nächst angrenzenden Innenrohrs und daß der größte Außendurchmesser des aufgeweiteten Teils jedes Innenrohrs genügend kleiner ist, als der geringste Innendurchmesser des nächst angrenzenden Außenrohres ist.
Das weitere betrifft die Erfindungen, Einrichtungen und Ausbildungen an solchen Ausziehröhren, die zum Erzielen der beabsichtigten Wirkung beitragen.
Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an Ausführungsbeispielen, und zwar:
Abb. ι eine Seitenansicht des Stativs;
Abb. 2 einen Längsschnitt durch die miteinander verbundenen Enden, zweier Abschnitte eines ausgezogenen Schenkels, bei dem die nach innen gerichtete Abbiegung des einen Abschnittendes und die nach außen gerichtete Abbiegung des andern Abschnittendes der Deutlichkeit halber übertrieben groß dargestellt sind;
Abb. 3 einen der Abb. 2 entsprechenden Schnitt, bei dem die beiden konischen Reibungsflächen von einander getrennt sind;
Abb. 4 einen Längsschnitt eines abgeänderten, nach außen erweiterten Endes eines
Schenkelabschnitts in der zum Bilden des Abschnitts benutzten Gesenkform;
Abb. 5 eine Ansicht von der linken Seite der Abb. 4;
Abb. 6 einen Längsschnitt des nach innen abgebogenen Endteils entsprechend Abb. 4 in der zugehörigen Form;
Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 6;
ίο 'Abb. 8 einen Längsschnitt bei ausgezogenem Schenkel durch die Endteile zweier Abschnitte, die keilartig ineinandergeschoben, durch Reibung verbunden sind, wobei gezeigt ist, in welcher Weise Aluminiumoxyd und andre Fremdkörper von den Reibungsflächen entfernt werden;
Abb. 9 eine Abänderung der Bauart nach Abb. 8;
Abb. 10 eine weitere Abänderung zu Abb. 8 und
Abb. 11 eine Ansicht, teilweise geschnitten, des zusammengeschobenen Stativschenkels.
In Abb. ι ist der Stativkopf mit 1 bezeichnet, an ihn sind wie üblich drei Stativfüße 2 angelenkt. Jeder Stativfuß besteht aus einer Anzahl von zusammenschiebbaren Rohrstücken 10, 12, 14, 16, 18 und 20. Das obere Ende des äußeren Rohrstücks ist mit einem zweckmäßig aufgeschraubten Kopfstück 22 versehen, das gemäß Abb. 11 eine stufenförmige Bohrung mit einer Anzahl von Ansätzen 23 hat, um den einen oder andern der Schenkelabschnitte beim Zusammenschieben anhalten zu können. Ein Fußstück 24, dessen obere Fläche zweckmäßig konisch (Abb. 11) gestaltet ist, ist am unteren Ende des innersten Rohrteiles befestigt, um die verschiedenen Rohrabschnitte im Außenrohr zu zentrieren, sie sicher in getrennter Lage zu halten und so ein Klappern der Teile beim Zusammenschieben zu verhindern. Die Rohre werden durch Reibung in zusammengeschobener Lage gehalten, etwa durch eine (J-förmige Feder 26 (Abb. II), die an dem Kopf 22 befestigt ist.
Jeder Abschnitt des Stativfußes besteht aus einem Rohr, welches einen der Hauptsache nach zylindrischen Teil 4 hat. Das obere Ende 5 jedes Abschnittes, mit Ausnahme des oberen oder äußeren Abschnitts 20, ist nach auswärts um einen sehr kleinen Winkel erweitert, wie Abb. 11 zeigt, und das untere Ende 6 jedes Abschnitts, mit Ausnahme des innersten Abschnitts, ist um einen sehr kleinen Winkel nach innen gebogen. Die Außenflächen der nach außen erweiterten oberen Enden sind in demselben Maße umgebogen, wie die Innenflächen der einwärts gerichteten Enden der Abschnitte, so daß, wenn beim Ausziehen des Stativs die äußere Fläche des nach auswärts erweiterten Endes eines Abschnitts mit der inneren Fläche des nach einwärts umgebogenen Endes des nächstfolgenden äußeren Abschnitts in Berührung gebracht wird, diese Flächen eine keilartige Reibungsverbindung ergeben und so eine starre, feste Vereinigung zwischen den angrenzenden Abschnitten bilden. Es ist wichtig, eine sehr kleine Verjüngung und eine verhältnismäßig lange Tragfläche zu benutzen. Es hat sich ergeben, daß, wenn sich die Tragflächen um einen eingeschlossenen Winkel von z. B. 1Z2 Grad verjüngen, und wenn eine genügende Länge der Enden der Abschnitte für die Bildung der Tragflächen vorgesehen wird, so daß man Tragflächen von etwa 38 bis 64 mm wirksamer Länge an den Enden von Abschnitten erhält, die einen Durchmesser von ungefähr 25 mm haben, sehr günstige Ergebnisse erzielt werden. Es ist vorzuziehen, die Länge der innen angreifenden Berührungsflächen, welche die Verbindung zwischen den anliegenden Abschnitten größeren Durchmessers bilden, langer zu machen als die Berührungsflächen, welche die Verbindung zwischen den anliegenden Abschnitten von kleinerem Durchmesser -bilden, um bei jeder Verbindung zwischen angrenzenden Schenkelabschnitten im wesentlichen das gleiche Verhältnis zwischen der Länge der innen angreifenden Flächen und dem Durchmesser jener Flächen und denselben Winkel an allen Schenkelabschnitten aufrechtzuerhalten. Ein Verhältnis von ungefähr 2 : 1 von Länge zum Durchmesser ist zu bevorzugen. Dies ist wichtig, denn die Verbindungen zwischen benachbarten Abschnitten wurden sich scnst durch seitliche Beanspruchungen bald lockern, und die Schenkel könnten sich zusammenschieben, wenn die Länge der aufeinander :oo wirkenden Flächen, welche die Verbindungen bilden, ungefähr dieselbe oder kleiner wäre als der Durchmesser jener Flächen. Der zusammengeschobene Schenkel wird einfach dadurch auseinandergezogen, daß man ihn in aufrechter Lage hält und die einzelnen Abschnitte durch ihr eigenes Gewicht nach unten fallen läßt. Der Schenkel ist so gebaut, daß die Abschnitte zueinander frei fallen können, um das nach auswärts erweiterte obere Ende jedes Abschnitts in Eingriff mit dem nach innen verjüngten unteren Ende des nächst angrenzenden äußeren Abschnitts zu bringen. Der plötzliche Stoß, der durch das Fallen der Abschnitte hervorgebracht wird, wenn der auswärts erweiterte Teil jedes Rohrs in den nach innen gerichteten Teil des nächst angrenzenden äußeren Abschnitts eingreift, erzeugt eine so starre, keilartige Reibungsverbindung, daß die drei Schenkel des Stativs eine Last bis zu 100 kg zu tragen vermögen und mit einiger Leichtigkeit nur dann
zusammengeschoben werden können, wenn man die ausgezogenen Schenkel einem plötzlichen Stoß in axialer Richtung aussetzt.
Wenn die Schenkelabschnitte mit Gewalt auseinandergezogen werden, so' hat dies eine ganz andere Wirkung, als wenn sie durch die Schwerkraft nach unten fallen. Beim. Auseinanderziehen mit Gewalt, was immer in einer verhältnismäßig langsamen Weise vor sich
ίο geht, erfolgt die Keilwirkung auf alle Schenkelverbindungen gleichzeitig.
Beim einfachen Herabfallen erfolgt die Keilwirkung nacheinander auf die einzelnen Schenkelverbindungen.
Den ersten Stoß nimmt die erste Verbindung auf, den zweiten Stoß die zweite Verbindung usf.
Eine Sicherheit, daß die Abschnitte zueinander frei fallen können, wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der größte äußere Durchmesser A (siehe Abb. 2) des nach außen erweiterten oberen Endes jedes Abschnitts genügend kleiner ist als der innere Durchmesser B des zylindrischen Teils des nächsten nach außen folgenden Abschnitts und der kleinste innere Durchmesser D des nach innen gerichteten unteren Endes jedes Abschnitts genügend größer ist als der äußere Durchmesser C des zylindrischen Teils des nächsten nach innen folgenden Abschnitts. Auf diese Weise wird jede Reibung zwischen den fallenden Schenkelabschnitten ausgeschaltet. Die Teile E und F (Abb. 2) der konischen Flächen einandergrenzender Abschnitte liegen daher frei, wenn der Schenkel ausgezogen ist. Um ferner jede Saugwirkung aufzuheben, die erzeugt werden könnte, während die Schenkelabschnitte in ihre ausgezogene Lage hineinfallen, sind ein oder mehrere Luftöffnungen 2.J (siehe Abb. 11) im Kopf des Schenkels 22 vorgesehen. Die Größe dieser Öffnungen muß ausreichen, um der Luft einen schnellen Eintritt in die Abschnitte zu erlauben, damit die schnelle FaIlbewegung der Schenkelabschnitte in keiner Weise beeinträchtigt wird.
Während die oberen Enden der innersten Abschnitte 10 von dem Druck der Federn 26 befreit werden, indem man die Fußteile 24 jedes Schenkels mit der Hand ergreift und die innersten Schenkelabschnitte 10 von den Federn 26 abzieht, empfiehlt es sich, gleichzeitig alle inneren Schenkelabschnitte des Stativs auszulösen, indem man die äußeren Schenkelabschnitte ergreift, die Schenkel parallel nach unten zeigend hält, sie dann schnell um etwa 30 cm nach abwärts bewegt und sie in der Luft mit einem plötzlichen Ruck anhält, so daß die Schwerkraft aller inneren Abschnitte jedes Schenkels ausreicht, um die innersten Abschnitte jedes Schenkels von der Reibungsverbindung mit der Feder 26, welche am Kopfstück 22 befestigt ist, zu befreien. Auf diese Weise können die drei Stativschenkel gleichzeitig fallen und gelangen im Bruchteil einer Sekunde in ihre starre, völlig ausgezogene Lage; es ist dann nur noch nötig, die drei Stativfüße auseinanderzuspreizen, um das Stativ aufzustellen.
Damit sich das Ausziehen durch freien Fall auch praktisch ausführen läßt, ist es wichtig, der Feder 26 die richtige Spannung zu geben. Sie muß stark genug sein, um alle inneren Schenkelabschnitte daran zu hindern, jedesmal von selbst nach unten zu fallen, wenn das zusammengeschobene Stativ in senkrechter Lage gehalten wird, und sie darf anderseits nicht zu stark sein, denn dann würde auch die schnelle Abwärtsbewegung des zusammengeschobenen Stativs nicht genügen, um die Reibungsverbindung zwischen den Federn 26 und den innersten Abschnitten 10 aufzuheben.
LTm das erforderliche genaue Passen der zusammenwirkenden konischen Reibungsflächen der Enden der Abschnitte zu gewähr- leisten, ist es nötig, diese Flächen genau zu bearbeiten. Wie bereits erwähnt, wirken in der in den Abb. 2 und 3 gezeigten Bauart die Teile E und F der konischen Fläche nicht bei der Bildung der Verbindung zweier benachbarter Abschnitte mit. LTm nun die genaue Bearbeitung dieser nicht wirksamen Teile E, F der konischen Flächen zu sparen, kann die in den Abb. 4 und 6 gezeigte abgeänderte Ausführung angewendet werden. Bei dieser Abänderung in der Herstellung der Schenkelabschnitte wird das Rohr bei 31 (Abb. 4) auf einer kurzen Strecke in einem verhältnismäßig großen Winkel b zwischen den zylindrischen Teilen 27 und dem nur tOo leicht erweiterten oberen Ende 29 aufgeweitet. Auch wird das Außenrohr (Abb. 6) bei 33 nach einwärts für eine kurze Strecke in einem verhältnismäßig· großen Winkel zwischen dem zylindrischen Teil 27 und dem nur wenig konischen Endteil 35 verjüngt. Auf diese Weise wird der nötige Spielraum zwischen dem breitesten Teil des nach außen erweiterten Endes jedes Rohrs und der inneren Wand des zylindrischen Teils 27 des nächsten außen anliegenden Abschnitts erzielt, ohne daß es nötig ist, eine erheblich größere konische Fläche zu bearbeiten, als bei der Bildung der Reibungsverbindung zwischen den benachbarten Abschnitten wirksam ist.
Heiß behandelte und getemperte Aluminium- oder Magnesiumlegierungen stellen den besten Stoff zur Herstellung der Rohrabschnitte 27 dar. Diese Legierungen sind leicht im Gewicht und haben die nötigen Eigenschaften zur Herstellung einer sehr festen Verbindung für zusammenschiebbare
Schenkel der beschriebenen Art. Wenn diese Legierungen der Luft ausgesetzt werden, oxydieren sie schnell, indem sich eine sehr dünne Haut von Aluminium- oder Magnesiumoxyd bildet. Das an den verjüngten Teilen der Schenkelabschnitte gebildete Oxyd wirkt ähnlich wie Graphit als ein trocknes Schmiermittel, das dem aufgeweiteten Ende 29 des inneren Abschnitts ermöglicht, sich selbst tiefer in den nach einwärts konisch gemachten Teil 35 des nächsten nach außen folgenden Abschnitts einzukeilen. Diese Oxydschicht hat jedoch auch eine nachteilige Wirkung, denn nachdem der Schenkel mehrere Male ausgezogen worden ist, bildet die angehäufte Oxydmenge, die von den konischen, sich berührenden Flächen abgerieben wird, kleine Kugeln und Rollen, die bei j edem Ausziehen des Schenkels an Größe und Zahl zunehmen, da dabei jedesmal eine neugebildete Oxydschicht von den in Berührung kommenden Flächen abgerieben wird, wenn auch diese Kugeln und Rollen zunächst in Gestalt eines dichten Pulvers auftreten, so werden sie doch hart, wenn sie dem hohen Druck unterworfen werden, der zwischen zwei sich verkeilenden konischen Flächen auftritt, wenn die Keilverbindung durch Stoß erfolgt. Die Kugel aus Oxydpulver verhindern einen genauen Sitz zwischen den Schenkelabschnitten und verschrammen, die konischen Flächen.
Um diese Schwierigkeit zu überwinden, ist es empfehlenswert, eine Anzahl von flachen, ringförmigen Rillen 36 (die in Abb. 8 in vergrößertem Maßstabe gezeigt sind), in die äußere Fläche des erweiterten Teils 29 einzuschneiden. Die scharfen Kanten der beim Einschneiden dieser Rillen erzeugten Rücken kratzen die Oxydschicht von der inneren Fläche des Teils 35 ab und ermöglichen dem Oxyd, sich in den Rillen 36 zu sammeln, wo es die Wirkung der konischen Flächen nicht beeinträchtigt.
Anstatt die kreisförmigen Rillen in die Teile 29 einzuschneiden, können diese auch in die konischen Teile 35 eingeschnitten werden.
Die Oberfläche des erweiterten Teils 29 wird dann glattgeschliffen.
Ein weiteres Verfahren zum Verhindern, daß das Oxyd die Wände der konischen Keilflächen beschädige, ist in Abb. 9 veranschaulicht; es besteht darin, daß spiralförmige Rillen 38 in den konisch gemachten Teil 35 jedes Rohrs und eine ähnliche spiralförmige Rille 40 in den erweiterten Teil 29 eingeschnitten werden. Diese spiralförmigen Rillen werden in entgegengesetzten Richtungen eingeschnitten, so daß die Berührungsflächen rhombusartige Gestalt erhalten und die Rohre nicht ineinander geklemmt werden, sondern die gewünschte starre Verbindung durch die keilartige Reibungsberührung zwischen diesen rhombusartigen Flächen bilden.
Im Beispiel der Abb. 10 sind zum selben Zweck ringförmige Rillen 42 in den konischen Teil 35 des Rohrs eingeschnitten und der erweiterte Teil 29 des Rohrs mit in der Längsrichtung verlaufenden Riefen 43 versehen. Die Rinnen 43 in den Teilen 29 lassen es zu, daß das Oxyd aus den Rillen 42 herausfällt.

Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    i. Ausziehrohr, Stativfuß o. dgl., dessen in der ausgezogenen Stellung ineinandergreifende Flächen kegelförmig so ausgebildet sind, daß der Schluß zwischen den Abschnitten durch Reibung und Keilwirkung herbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinste Innendurchmesser (D, Abb. 2) des verjüngten Teils jedes Außenrohres (6) ausreichend größer ist als der größte Außendurchmesser (C) des wesentlich geraden rohrförmigen Teils (4) des nächst angrenzenden Innenrohres, und daß der größte Außendurchmesser (A) des aufgeweiteten Teils (5) jedes Innenrohrs genügend kleiner ist, als der geringste Innendurchmesser (B) des nächst angrenzenden Außenrohres (6) ist, so daß die Rohrabschnitte frei gegeneinander fallen können (Abb. 3), um vermöge des durch die Schwerkraft erzeugten Stoßes einen festen Keilschluß durch Reibung zwischen dem verjüngten Teil (6) jedes Außenrohres und dem erweiterten Teil (5) des nächstfolgenden Innenrohres herzustellen.
  2. 2. Ausziehrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhrenteile aus einer bei Zimmertemperatur leicht oxydierenden Legierung, etwa des Aluminiums oder des Magnesiums, bestehen, damit so die ineinandergreifenden Flächen eine gewisse Schmierwirkung erfahren, und die Keilwirkung zur Herstellung des festen Schlusses unterstützt wird.
  3. 3. Ausziehrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß je eine der Reibflächen (5, 6 oder 29, 35) jeder Verbindungsstelle oder auch beide Flächen mit zweckmäßig ring- oder schraubenförmigen Nuten (36, 38, 42 oder 43, Abb. 8 bis 10), versehen sind, in denen sich frei werdendes Oxyd oder Schmutz sammeln kann.
  4. 4. Stativfuß nach Ansprüchen 1 bis 3 mit einer oben auf dem äußersten Rohre befestigten Kopfplatte und einem unten am innersten Rohre befestigten Fußstück, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere obere Kante (44, Abb. 10) jedes Rohrabschnitts mit Ausnahme des äußersten Rohrs (20, Abb. 11) und die innere un-
    tere Kante (46) jedes Rohrabs^haitts mit Ausnahme des innersten (10) ausgespart sind, damit die Bildung von Graten auf den zusammenwirkenden Reibflächen beim stoßweisen Auftreffen der Abschnittenden auf die Kopfplatte (22) und das Fußstück (24) verhindert wird.
  5. 5. Stativfuß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende (31, 29, Abb. 4) jedes Zwischenrohres (12, 14, 16, 18, Abb. 11) und des innersten Rohres (10) zunächst auf ein kleines Stück unter einem verhältnismäßig großen Winkel (b, Abb. 4 und 6) und dann unter einem verhältnisrnäßig kleinen Winkel (α) aufgeweitet ist und daß das untere Ende (33, 35) jedes Zwischenrohres (12, 14, 16, 18) und des äußersten Rohres (20) zunächst auf ein kleines Stück unter einem verhältnismäßig großen Winkel (b) und dann unter einem verhältnismäßig kleinen Winkel (a) verjüngt sind.
  6. 6. Stativfuß nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das am oberen Ende des äußersten Rohres (20) befindliche Kopfstück (22j mit einem oder mehreren Luftlöchern (27, Abb. 11) versehen ist, damit Luft rasch eintreten kann und die einzelnen Rohrabschnitte frei fallen können, um zwischen den sich berührenden Kegelflächen (29, 35) einen festen Keilschluß zu erzielen.
  7. 7. Stativfuß nach Anspruch 1 bis 7 mit Ringwulst, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringwulst (173, Abb. 1) in solcher Höhe am Außenrohr (2) angebracht ist, daß sich die Rohrteile der verschiedenen Stativfüße oder ihre Fußstücke (24) beim Aufstellen oder Zusammenschieben der Stativfüße nicht stören.
  8. 8. Schenkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der ineinandergreifenden, kegelförmigen Teile (Abb. 4 und 6) größer als ihr Durchmesser ist.
  9. 9. Stativfuß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen ineinandergreifenden Flächen (35, Abb. 8 und 9), welche den Schluß zwischen Abschnit- so ten größeren Durchmessers herstellen, langer sind als diejenigen ineinandergreifenden Flächen (29), welche den Schluß zwischen Abschnitten kleineren Durchmessers herstellen, und daß das Verhältnis zwischen Länge und Durchmesser der ineinandergreifenden Flächen bei jeder Verbindung zwischen benachbarten zusammenschiebbaren Abschnitten etwa gleich ist.
  10. 10. Stativfuß nach. Ansprüchen 5 bis 9 mit einer Feder, welche den innersten Schenkelabschnitt in Reibberührung mit dem Kopfstück hält, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (26) eine solche Stärke hat, daß sie den inneren Abschnitt noch freigibt, wenn man den zusammengeschobenen Schenkel beim Abwärtsbewegen rasch still hält.
  11. 11. Schenkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke jedes inneren Rohrabschnitts (4, 5) größer ist als die Wandstärke des anstoßenden äußeren Rohres (6).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEZ17478D 1927-07-25 1928-04-08 Ausziehrohr, Stativfuss o. dgl. Expired DE506478C (de)

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