DE5063C - Apparat zum Messen der Festigkeit der Nervensubstanz, sowie derjenigen der glasartigen Masse des Auges (Stasimeter) - Google Patents
Apparat zum Messen der Festigkeit der Nervensubstanz, sowie derjenigen der glasartigen Masse des Auges (Stasimeter)Info
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Description
1878.
Klasse 42.
J. J. BEAUPUY in BORDEAUX.
Apparat zum Messen der Festigkeit der Nervensubstanz, sowie derjenigen der glasartigen
Masse des Auges (Stasimeter).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1878 ab.
Bisher konnte man die Festigkeit weicher Körper nicht näher und genauer bestimmen,
und man half sich mit ganz allgemein gehaltenen Ausdrücken durch. Um nun diesen Uebelstand, der bei wissenschaftlichen physiologischen
Untersuchungen häufig empfunden ward, zu beseitigen, wurde der nachstehend beschriebene Apparat construirt.
Der Apparat wird in eine zum Versuch geeignete und bequeme Lage gebracht, der Zeiger
auf ο gestellt und die Spitze der Sonde ■ dem zu untersuchenden Körper recht nahe gebracht.
Alsdann drückt man auf den Knopf M, wobei der Apparat langsam niedergeht und die
Sonde in den zu untersuchenden Körper eindringt. Dieses Eindringen der Sonde entspricht
einem gewissen Widerstände, und dieser giebt sich dadurch zu erkennen, dafs der Zeiger vorwärts
schreitet. Sind die Schichten, welche von der Sonde durchdrungen werden, von gleicher Festigkeit, so bleibt der Zeiger in seiner
eingenommenen Stellung stehen; nimmt die Festigkeit stetig zu, so wird der Zeiger stetig
fortschreiten; nimmt sie dagegen stetig ab, so wird der Zeiger zurückgehen und wieder bei ο
anlangen, wenn die Festigkeit unendlich klein wird. Sind die untersuchten Schichten von
verschiedener Festigkeit, so geben die Oscillationen des Zeigers stets klaren Aufschlufs
über die Veränderungen dieser Festigkeit und man ist im Stande, deutlich nachzuweisen, ob
man eine gleichartige homogene Masse vor sich hat, oder ob dieselbe aus einer Reihe von
Schichten besteht, welche durch festere Membranen von einander getrennt sind. Hierdurch
ist es möglich geworden, die Festigkeit weicher Körpergebilde nach gegebenen Richtungen hin
graphisch dadurch darzustellen, dafs man den fortschreitenden Niedergang der Sonde und des
ganzen Apparates nach einer Richtung aufträgt, und in der darauf senkrechten Richtung die
correspondirenden Oscillationen des Zeigers aufzeichnet. Man erhält alsdann eine Curve,
welche sofort die Festigkeitsverhältnisse des untersuchten Körpers in der angegebenen Richtung
klar vor Augen führt.
Auf diese Weise kann man die Gehirnmasse, den Glaskörper des Auges und viele andere
organische Substanzen untersuchen.
Das Stasimeter ist eine Art Waage, die von unten nach oben wirkt und an einem beweglichen
Fufs befestigt ist; der Balken, so grofs wie der einer Diamantwaage, schwingt um eine
Axe, die in Saphirlöchern läuft, wie dies beim Haupttheil der Schiffschronometer der Fall ist;
hierdurch nutzen sich die Lager fast gar nicht ab. (Ein Schiffschronometer, der 7200
Schwingungen in der Stunde macht, kann ca. 12 Jahre benutzt werden.) In der Mitte des
Waagebalkens ist ein Gehänge mit aufeinanderfolgenden Gewichten befestigt, das eine lange
Zeigernadel mitnimmt.
Die Axe dieser Nadel, concentrisch mit derjenigen des Gehänges und mit zwei in zwei
Rubinen laufenden Zapfen versehen, gestattet ein freies Spiel; sich selbst überlassen, befindet
sie sich im Zustande des indifferenten Gleichgewichts; durch ein in eine Oeffnung eingeschobenes
Stück wird sie in stabiles Gleichgewicht versetzt, ohne jedoch dadurch einen Widerstand in ihren Bewegungen zu erfahren;
ihr oberes Ende, das an einem in Gramme, Decigramme und Centigramme getheilten Kreis
läuft, mufs das Gewicht jedes Widerstandes im Gehänge anzeigen.
Die Theilung des Kreises wird durch Gewichte, die zum Wägen der Diamanten dienen,
bewirkt; am linken Ende des Balkens befindet sich eine bohrende oder sondirende Nadel S;
am rechten Ende eine kleine Controlplatte C; auf die Platte wurden die Gewichte zum Theilen
des Kreises gestellt. Die Controlplatte und die Sondirnadel werden in ein kleines, am correspondirenden
Ende des Balkens verbundenes Stahlröllchen geschraubt. Dieses Röllchen von 7 mm Durchmesser und 1,5 mm Breite hat
in seinem Mittelpunkt ein Loch von 0,3 mm, worin zwei kleine Schrauben mit konischen
Spitzen treten, welche dasselbe vollständig frei spielen lassen.
Die Waage kann durch eine einfache, dem sie tragenden Arm E ertheilte seitliche Verschiebung
waagrecht oder auf ο gestellt werden. Dieser Arm ist mit dem Arm F verbunden,
welcher mittelst der Zahnstange K zu dem zu untersuchenden Gegenstand gesenkt werden kann.
Man kann so stets das Gleichgewicht herstellen, in welcher Lage sich auch der Fufs des Instrumentes
Claims (2)
- befinden mag. Jeder Druck bei M setzt ein Schaltwerk in Bewegung und bewirkt ein Niedergehen des Apparates an der Zahnstange K; ein Hebel, der die Berührung der Sperrklinke mit dem Zahnrade aufhebt, macht den Aufgang ebenso leicht wie den Niedergang. Ein Druck der zwei oder drei ersten Finger der rechten Hand auf den Knopf genügen zu diesem doppelten Zweck. Die Bohrnadel wechselt in ihrem Kaliber und ihrer Spitze je nach dem zu untersuchenden Gegenstande; für die weichsten Organe dient bald die Cylinder-, bald die Lanzettform; die Zunge der Lanzette hat ι oder 2 mm Länge, 1 mm Breite, '/j 0 mm Stärke.Der Schaft dieser Lanzette sowie der der eigentlichen Nadel ist graduirt und genügend dünn, damit einestheils der Widerstand gegen das Eindringen zu dem Vordringen der Zunge allein in Beziehung steht, anderentheils um den zurückgelegten Weg beurtheüen zu können.Die Angabe der Festigkeit resultirt:.1. Aus der Anzahl Schaltungen oder dem auf die zu untersuchende Substanz ausgeübten Druck,
- 2. dem Mafse des Niederganges der Lanzette.Dieser letzte Umstand ist jedoch nur dann unentbehrlich, wenn man einen Vergleich zwischen den Widerständen verschiedener Körper anstellen will; man kann ihn vernachlässigen, wenn es sich nur darum handelt, den Widerstand festzustellen, den ein Körper in verschiedenen Tiefen darbietet, oder in seiner Gesammtheit. Das Gehänge ist für nach und nach aufzulegende Gewichte eingerichtet, d. h. zu gröfserem oder kleinerem Druck in Bezug auf einen gegebenen Weg und die gröfsere oder kleinere Festigkeit der untersuchten Theile.In der Zeichnung bedeutet noch:F den Waagebalken, dessen Axe in zwei Saphirlöchern läuft;S die Sondirnadel, welche an eine am Ende des Balkens befindliche Stahlrolle geschraubt ist; am anderen Ende endigt sie in eine Abplattung von veränderlicher Länge; die Spitze ist cylindrisch oder pfeilartig je nach Bedarf.Der Pfeil hat 1 oder 2 mm Länge, 1 mm Breite und '/,0 mm Dicke.P das Gehänge, dessen Stiel durch Schrauben an den Balken und die Axe befestigt ist;/ die Zeigernadel, die auf einer besonderen Axe steckt, welche mit derjenigen des Balkens concentrisch ist; diese Axe läuft in zwei Saphirlöchern; sie ist vollständig ausgeglichen und steht mit dem Stiel des Gehänges durch eine in diesem letzteren befindliche Oeffnung in Verbindung; auf diese Weise wird sie von dem Gehänge vollständig mitgenommen;L eine lange viereckige Platte, worauf der ganze Mechanismus angebracht ist;A das Getriebe zum Auf- und Niedergang des Stasimeters; V das Zahnrad mit Sperrzähnen, bestimmt, in Verbindung mit der Klinke X einen selbstthätigen Zählapparat zu bilden, der zwei Hübe auf jeden Millimeter macht.M ist ein Hebel zum Ausheben der Klinke X, damit der Beobachter leicht und mit derselben Hand die Hebung bewirken kann.Pa ten τ-An spruch:Der vorstehend beschriebene Apparat zum Messen der Festigkeit der Nervensubstanz sowie derjenigen der glasartigen Masse des Auges etc.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6966633B2 (en) | 1998-06-09 | 2005-11-22 | Silverbrook Research Pty Ltd | Ink jet printhead chip having an actuator mechanisms located about ejection ports |
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Cited By (3)
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| US6966633B2 (en) | 1998-06-09 | 2005-11-22 | Silverbrook Research Pty Ltd | Ink jet printhead chip having an actuator mechanisms located about ejection ports |
| US6981757B2 (en) | 1998-06-09 | 2006-01-03 | Silverbrook Research Pty Ltd | Symmetric ink jet apparatus |
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