DE50554C - Spritze für medicinische Zwecke - Google Patents

Spritze für medicinische Zwecke

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DE50554C
DE50554C DENDAT50554D DE50554DA DE50554C DE 50554 C DE50554 C DE 50554C DE NDAT50554 D DENDAT50554 D DE NDAT50554D DE 50554D A DE50554D A DE 50554DA DE 50554 C DE50554 C DE 50554C
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    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/10Dispersions; Emulsions
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Spritze für metlicinische Zwecke.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1889 ab.
Die Spritze ist besonders für den Gebrauch ' bei Frauenkrankheiten bestimmt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt der Spritze, '
Fig. 2 und 3 ein Längsschnitt (in vergröfsertem Mafsstabe) des Vorder- und Hintertheiles der Spritze, ohne Kolben und dessen Stange,
Fig. 4 ein Querschnitt nach x-x, Fig. 2,
Fig. 5 eine Vorderansicht.
Die Construction der Spritze ist folgende: C ist ein Cylinder, der concentrisch in dem äufseren Cylinder A in solcher Weise angeordnet ist, dafs zwischen den beiden Cylindern ein enger Raum h geschaffen ist, der sich von g an unmittelbar hinter dem Mundstück bis zum hinteren Ende des Cylinders erstreckt, wo die Ringspalte geschlossen wird durch die mit innerem und äufserem Gewinde versehene Verschraubung i, auf welche die Schlufsr kappe D geschraubt ist. Die schrägen Kanäle y, die von dem hohlen Raum zwischen den beiden Cylindern ausgehen, endigen im Mundstück der Spritze, während am entgegengesetzten Ende der innere Cylinder C mit dem Hohlraum h durch die Oeffnungen k in Verbindung steht. E ist der Kolben der Spritze, der mit einer Lederkappe oder einer sonstigen geeigneten Packung, sowie mit der Kolbenstange F versehen ist, welche durch die Schlufskappe D geht und dort mit einem Ring oder einem anderen Handgriff versehen ist.
Die innere Seite der Kappe D ist um die Oeffnung für dieKolbenstange herum schwalbenschwanzförmig ausgedreht, und in diese Vertiefung m ist ein Dichtungsring η eingeschoben. Die Verschlufskappe D ist ferner zur Einführung von Medicamenten mit einer konischen Oeffnung r versehen, welche mit dem Stöpsel s geschlossen werden kann.
Bei Benutzung der Spritze wird dieselbe dadurch gespeist, dafs das Mundstück in ein Gefäfs mit Wasser getaucht und der Kolben, der vorher zurückgezogen war, in die Spritze gestofsen wird. Dadurch wird ein Vacuum hinter dem Kolben erzeugt und das Wasser durch die Löcher f in den Hohlraum h durch die Löcher k in den Cylinder C gesaugt. Es ist ersichtlich, dafs die Function beim Füllen die entgegengesetzte wie bei gewöhnlichen Spritzen ist, und das Gleiche findet bei der Entleerung statt. Bei der Füllung der Spritze mit Medicamenten durch die Oeffnung r unter Wegnahme des Stöpsels s wird der Kolben nach vorn gestofsen.
Die gefüllte Spritze wird nun so eingeführt, dafs der Hals des Uterus in den Hohlraum c des Mundstückes B zu liegen kommt und der Kolben zurückgezogen, wodurch der Uterus ausgepumpt wird, und die Flüssigkeit aus demselben durch die Mittelöffnung e des Mundstückes in den luftleeren Raum über dem zurückgezogenen Kolben eintritt, während zu gleicher Zeit die unterhalb des Kolbens eingeführten Medicamente durch die Oeffnungen k in den Hohlraum h getrieben und durch die Oeffnungen f ausgespritzt werden. Hieraus erhellt, dafs eine Doppelwirkung stattfindet, indem einerseits die Unreinigkeiten aus dem
kranken Theil entfernt und andererseits demselben Medicamente zugeführt werden. Zugleich fällt auch das Gefäfs zur Entleerung der ausgepumpten Flüssigkeit fort, indem dessen Stelle durch den inneren Spritzencylinder vertreten wird. Noch ist zu bemerken, dafs die Kanäle f im Ring des Mundstückes schräg nach auswärts gehen, so dafs die eingespritzte Flüssigkeit sich nicht in das Centrum der Mundstückvertiefung ergiefst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine chirurgische, gleichzeitig saugende und drückende Spritze, gekennzeichnet durch zwei concentrisch 'angeordnete, durch einen Hohlraum h getrennte Cylinder A C, welche an ihrem oberen, dem Mundstück entgegengesetzten Ende mit einander communiciren, ferner durch Mundstück B, dessen centrale Oeffnung e mit dem inneren Cylinder C und dessen peripherische, nach aufsen gerichtete Oeffnungen mit dem Hohlraum h communiciren, ferner durch den beiderseitig dichtenden Kolben E im Cylinder C und dem mit Füllvorrichtung r s und Gummidichtung η versehenen Schlufsstück D derart, dafs beim Anziehen des Kolbens der innere Cylinder saugt und der oberhalb des Kolbens in demselben enthaltene Inhalt an Medicamenten durch den Hohlraum h und Oeffnungen f ausgespritzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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