DE504690C - Hochspannungs-Hartpapierplattenkondensator - Google Patents

Hochspannungs-Hartpapierplattenkondensator

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DE504690C
DE504690C DEJ29977D DEJ0029977D DE504690C DE 504690 C DE504690 C DE 504690C DE J29977 D DEJ29977 D DE J29977D DE J0029977 D DEJ0029977 D DE J0029977D DE 504690 C DE504690 C DE 504690C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G2/00Details of capacitors not covered by a single one of groups H01G4/00-H01G11/00
    • H01G2/12Protection against corrosion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Hochspannungs-Hartpapierplattenkondensator Hoch.spannungs-Hartpapierplattenkondensatoren mit in das Hartpapier eingebackenen Belegungen sind bekannt; sie konnten sich bisher trotz mannigfacher Vorzüge in die Praxis nur verhältnismäßig wenig einführen, weil sie zu teuer und zu umfangreich wurden.
  • Diesem übelstand wurde. in neuerer Zeit durch die Herstellung von Hartpapierplattenkondensatoren mit sehr wesentlich erhöhter Durchschlagsfestigkeit und geringen Verlusten abgeholfen. Es zeigte sich nun aber bei den Kondensatoren als neue Schwierigkeit das sogenannte »Altern«. Darunter versteht man, daß auch solche Kondensatorplatten, die bei einer selbst vielstündigen Prüfung der Prüfspannung standgehalten hatten, schon nach einem wenige Wochen langen Betrieb in ihrer Durchschlagsfestigkeit und ihrer Verlustfreiheit nachließen und bald auch den Betriebsbeanspruchungen nicht mehr genügten.
  • Da dieses Altern gerade bei den Plattenkondensatoren mit hochbeanspruchtem Dielektrikum beobachtet wurde, so suchte man den Grund dafür zunächst in, einer ungünstigen Einwirkung der großen Feldstärke auf das Dielektrikum. Eine unzulässige Erwärmung der Platten durch dzelektrische Verluste schied von vornherein als Ursache aus, weil sich das Altern auch bei Gleichstromkondensatoren zeigte, deren Erwärmung ja bekanntlich nur sehr gering ist. Es hat sich nun gezeigt, daß Hartpapierpla.ttenkondensatoren mit hochbeanspruchtem Hartpapierdielektrikum ihre ursprüngliche Durchschlags£estigkeit und Verlustfreiheit unverändert beibehalten, wenn man sie in Öl oder Isoliermasse einbettet. Diese Wirkung läßt vermuten, daß die sogenannte Alterung auf eine Aufnahme von, wenn auch sehr geringen, Feuchtigkeitsspuren aus der Atmosphäre zurückzuführen ist. Wenn diese Erklärung zutrifft, so ist sie um so überraschender, als nach den Erfahrungen der Hartpapierfabrikation gerade das Plattenmaterial, weil @es in der Presse unter sehr hohem Druck gebacken wird und infolgedessen sehr dicht ausfällt, eine sehr geringe Hygroskopie zeigt, so daß es praktisch als unhygroskopisch zu bezeichnen ist, besonders, da man die Ränder, denen die natürliche Preßhaut fehlt, schon immer noch durch einen besonderen Lackanstrich zu sichern pflegte.
  • Demnach besteht die Erfindung darin, daß Hochspannungs--,Hartpapierplattenkondensatoren mit in das Hartpapier eingebackenen Belegungen zwecks Verhinderung des Alterns des Hartpapiers in Öl oder Isoliermasse eingebettet werden.
  • Die Einbettung der Plattenkondensatoren in Öl oder Masse erlaubt es auch, den Abstand von der Belegungskante bis zur Plattenkante gegenüber dem in Luft zulässigen Abstand zu verkleinern und ihn so weit herabzusetzen, wie es der unter Öl zulässigen Beanspruchung entspricht.
  • Kondensatoren anderer Art als Hochspannungs-Hartpapierplattenkondensatorenhat man allerdings schon in Öl oder Isoliermasse eingesetzt, jedoch nicht zur Verhinderung dies Alterns, sondern zu anderen Zwecken. So bedürfen Papierkondensatorein des Einbettens, damit das Tränkungsmittel in das Ko;ndensatorpapier einzieht. Glimmerkondensatoren werden in Isoliermittel eingesetzt, um die Luft von den Belegungskanten zu verdrängen. Bei einem Hartpapierplattenkondensator kann aber von einem Tränken des Dielektrikums nicht die Rede sein, und eine Einbettung der Belegungsrände.r ist nicht nötig, weil die Ränder im Innern der Platte vollständig von dem Hartpapier eingeschlossen liegen.
  • Von den Abbildungen zeigen Abb. r und z die an sich bekannten Hochspannungs-Hartpapierkondensatorplatten in Querschnitt und Ansicht. Abb.3 zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine aus solchen Platten aufgebaute Kondensatoreinheit.
  • a1, a:' und a3 sind die als leitende Beleguingen dienenden Metallfolien; b1 und b° sind. die dielektrischen Hartpapier-Zwischenschichten; b0 sind die Hartpapierdeckschichten. d und ,e bezeichnen die Abstände der Belegungsränder von den Quer- bzw. Längsrändern der Platte.
  • Die so in ein und derselben Platte gebildeten zwei Einzelkondensatoren können durch Verbindung der überstehenden Belegungsenden cl und c3 parallel geschaltet werden.
  • Vier derartige Platten 11,f2,13,1-1 sind in einen ,eisernen, mit 01 gefüllten Behälter g eingebaut. Mit einem Pol sind sämtliche Kondensatoren an eine in den Deckel eingesetzte Durchführung angeschlossen, während sie mit dem anderen Pol, der Erdpotential hat, einfach an das Gehäuse g angeschlossen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hochspannungs-Hartpapi.erplattenkondensator mit in das Hartpapier eingebackenen Bielegungen, dadurch gekennzeichnet, daß er nvecks Verhinderung des Alterns des Hartpapiers in Öl oder Isoliermasse eingebettet ist.
DEJ29977D 1927-01-11 1927-01-11 Hochspannungs-Hartpapierplattenkondensator Expired DE504690C (de)

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