DE50461C - Petroleum-Regenerativlampe - Google Patents

Petroleum-Regenerativlampe

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DE50461C
DE50461C DENDAT50461D DE50461DA DE50461C DE 50461 C DE50461 C DE 50461C DE NDAT50461 D DENDAT50461 D DE NDAT50461D DE 50461D A DE50461D A DE 50461DA DE 50461 C DE50461 C DE 50461C
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DE
Germany
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petroleum
container
flame
burner
regenerative
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50461D
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English (en)
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j. SCHÜLKE aus Berlin NO., Am Friedrichshain Nr. 4, z. Z. in Grünheide b. Erkner
Publication of DE50461C publication Critical patent/DE50461C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • F23D11/441Vaporising devices incorporated with burners
    • F23D11/443Vaporising devices incorporated with burners heated by the main burner flame
    • F23D11/445Vaporising devices incorporated with burners heated by the main burner flame the flame and the vaporiser not coming into direct contact

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
I / Ί \ KLASSE 4: Beleuchtungsgi
CHTUN GSGEGENST ANDE.
Petroleum - Regenerativlampe.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1889 ab.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Lampenconstrucfion verfolgt den Zweck, die von' der eigenen Flamme entwickelte Hitze zu benutzen, um das aus einem Behälter selbstthätig zufliefsende Petroleum oder einen anderen flüssigen Kohlenwasserstoff zu verdampfen und mit diesen Dämpfen die Flamme zu speisen; ferner einen weiteren Theil der von der Flamme entwickelten Hitze zur Vorwärmung für die zur Flamme tretende Luft zu verwenden.
Die Lampe besitzt folgende Theile:
einen Behälter α zur Aufnahme von Petroleum oder anderen flüs.sigen Kohlenwasserstoffen,
eine spiralförmig gewundene Röhre b oder, wie in \ dargestellt, eine Retorte, in welcher das aus α einfliefsende Petroleum durch die Hitze der Flamme verdampft wird,
das Verbindungsrohr c zwischen α und b,
eine Verengung C1 in e, welche das rasche Einfliefsen des Petroleums in b und schnelles stofsweises Verdampfen zu verhindern hat,
einen Hohlring d mit einer Anzahl von Brennerröhrchen άλ , welche den eigentlichen Brenner bilden,
ein Verbindungsrohr e zwischen b und d,
einen Hahn f, mittelst dessen die Zuströmung der Dämpfe zur Flamme eingestellt werden kann,
einen Vorwärmer g, welcher einen Theil der Hitze aus den Verbrennüngsgasen aufnimmt und an die durch denselben strömende Luft abgiebt,
den feuerfesten Körper h,
die Isolirmasse i für den Vorwärmer,
die Glasglocke k mit Anheizfiamme I, und den Schornstein m. μ η η sind Nebenflammen.
0 ist ein Behälter zur Aufnahme des mitgerissenen flüssigen Petroleums, welches sich beim Anheizen in b befindet, damit solches nicht (bei geöffnetem Hahn/) in den Brenner d geführt werden kann, ρ ist ein Luftloch in d.
Die Wirkungsweise der Lampe ist folgende:
Nachdem der Behälter α mit Petroleum ge-•füllt ist, fliefst ein Theil davon in b hinein. Sobald nun dieses in b befindliche Petroleum durch die Anheizflamme erhitzt wird, suchen die sich entwickelnden Dämpfe einen Ausweg, indem sie das in b befindliche Petroleum vor sich herschieben und theilweise in α zurück oder auch, wenn der Hahn/ geöffnet ist, in ο hineindrängen, bis ein freier Weg zu dem Brenner gebahnt ist, an dessen Mündungen die Dämpfe ausströmen und von der Flamme / entzündet werden. Die Leuchtflamme schlägt dabei um den feuerfesten Körper h herum und die Verbrennungsgase steigen von hier ab durch den Vorwärmer und erhitzen die durch denselben tretende Luft.
Ist die Wärmeentwickelung genügend vorgeschritten , so kann die Anheizfiamme / entfernt werden, wobei die Oeffnung in der Glasglocke durch die Kugel r selbstthätig geschlossen wird.
Damit keine stofsweise Entwickelung der Dämpfe eintreten kann, ist zwischen α und b eine Verengung eingeschaltet, wodurch nur ein langsamer Zulauf des Petroleums von α nach b und somit auch nur eine gleichmäfsige Verdampfung erfolgen kann. Ohne diese Regulir-

Claims (1)

  1. schraube würde nach Erhitzung von b die Verdampfung stofsweise erfolgen.
    Die Regulirung der Flamme erfolgt ferner durch den Hahn f, indem derselbe gröfser oder kleiner gestellt wird.
    Der Druck, unter welchem die Flamme brennt, ist bei dieser Einrichtung sehr constant, und derselbe hängt einerseits von der Hahnstellung ab, andererseits von der Höhe des Flüssigkeitsstandes und dem Reibungswiderstande in der Rohrleitung.
    Da die Rohrleitung e sich über den Stand des Petroleums erhebt, so kann niemals Petroleum in den Brenner fliefsen, obgleich derselbe tiefer als der Behälter liegt.
    Um den Kohlenstoff, welcher sich bei hoher Hitze in dem Verdampfungsbehälter bezw. in dem gewundenen Rohr niederschlägt, zu entfernen, ist bei s eine Rohrkupplung angebracht, durch welche Luft ein- und durch b ausgelassen wird. Da b glühend ist, verbrennt der Kohlenstoff mit dem zugeführten Sauerstoff der Luft, und die Rohrleitung ist wieder frei.
    Patenτ-Anspruch:
    Petroleum -Regenerativlampe, gekennzeichnet durch den vom Behälter α aus gespeisten und von den Verbrennungsgasen geheizten Kohlenwasserstoffverdampfer b ο e, in dessen Kammer ο etwa mitgerissenes Petroleum sich absetzt und von welchem der erzeugte Kohlenwasserstoffdampf gleichzeitig zu seitlichen Brennern η und · zum Regenerativbrenner U^d1 geleitet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50461D Petroleum-Regenerativlampe Expired - Lifetime DE50461C (de)

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