DE504394C - Beschickungsvorrichtung fuer Stapelschaechte in Bergwerken - Google Patents

Beschickungsvorrichtung fuer Stapelschaechte in Bergwerken

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DE504394C
DE504394C DEH112556D DEH0112556D DE504394C DE 504394 C DE504394 C DE 504394C DE H112556 D DEH112556 D DE H112556D DE H0112556 D DEH0112556 D DE H0112556D DE 504394 C DE504394 C DE 504394C
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Hinselmann Riester & Co G M B
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/02Transport of mined mineral in galleries

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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Description

  • Beschickungsvorrichtung für Stapelschächte in Bergwerken :Mechanische Beschickungsvorrichtungen sind in großer Zahl und verschiedenster Ausbildung an Hauptschächten in Anwendung. In der Mehrzahl sind es Schiebevorrichtungen, bei denen die Wagen durch Stoßarme oder Mitnehmer erfaßt und vorwärts geschoben werden. Vor dieser Aufschiebevorrichtung wird in der Regel eine Aufhaltevorrichtung angeordnet, die es ermöglicht, daß der Aufschiebevorrichtung immer die erforderliche Anzahl Wagen zugeführt werden können. Des weiteren muß zwischen Aufschiebe-@ orrichtung und Schacht eine besondere Schachtsicherung eingebaut «-erden. Diese drei Vorrichtungen, die jede ihren besonderen Zweck erfüllen, sind naturgemäß mir dort angebracht, wo große Füllörter, z. B. an Hauptförderschächten, zur Verfügung stehen. Durch die Betriebskonzentration unter Tage werden aber auch die Stapelschächte mehr und mehr belastet, insbesondere spielt die Förderung von Versatzbergen eine immer größere Rolle. Für die Erleichterung der Beschickung von Stapelkörben sind die beschriebenen Vorrichtungen für Hauptförderschächte räumlich zu groß und zu unwirtschaftlich. Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, diese dreiverschiedenen Vorrichtungen so auf engstem Raum zu verflechten und zu begrenzen, daß sie selbst bei engstem Raum an Stapelschächten Anwendung finden können.
  • Die Vorrichtung ist dargestellt in vier Abbildungen: Abb. i im Grundriß, Abb. z im Querschnitt, Abb.3 Seitenansicht bei horizontaler Lage. der Bühne, Abb. q. Seitenansicht bei geneigter Lage der Bühne. Auf einem Grundrahmen a ist an dem einen Ende eine Bühne b in den Punkten c drehbar gelagert und an dem anderen Ende ein einseitig beaufschlagter Preßluftzylinder d liegend oder stehend angeordnet. Das Kolbenstangenende ist pufferartig ausgebildet und endet unter dein Bügel g, der die beiden Standschienen miteinander verbindet. Zur Wagensicherung sind an dem Grundrahmen a Anschläge f angebracht, die den aufgelaufenen Wagen erst bei einem bestimmten Neigungswinkel der Bühne freigeben. Diese Anschläge sind in der Höhe verstellbar, um für Wagen mit verschiedenem Inhalt den Ablauf regulieren zu können. Der Verbindungsbügel g ist gleichzeitig eine automatische Sperre für den nachfolgenden Wagen. An dem Bügel können besondere in der Höhe verstellbare Anschlagnocken angebracht werden. Der Preßluftzylinder wird nur von einer Seite beaufschlagt. An der entgegengesetzten Kolbenseite ist eine Feder angeordnet, damit die Preßluft nach erfolgtem Anheben schnell entweichen kann und die Bühne wieder in die horizontale Lage gebracht wird.
  • Die Wirkungsweise ist nun so, daß ein Wagen auf die Bühne aufläuft, bis zu den Anschlägen f. Soll der Förderkorb beschickt werden, wird der Kolben beaufschlagt und die Bühne angehoben. Der nächstfolgende Wagen wird durch den Bügel g blockiert. In bestimmter Neigung geben die Anschläge den Wagen frei, und er kann mit Gefälle auf dem Korb auflaufen. Die Steuerung wird umgestellt, und die Preßluft entweicht. Die Bühne senkt sich, und der folgende Wagen läuft auf bis zu den Anschlägen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beschickungsvorrichtung für Stapelschächte in Bergwerken, bei der ein Gleisstück mittels eines Preßluftzylinders in eine geneigte Lage gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerrahmen (a) der Einrichtung, der gleichzeitig die Rufhaltevorrichtungen (f und g) für den aufgelaufenen und den nachfolgenden Wagen trägt, zwischen festen Gleisenden, auf der Streckensohle liegend, eingeschaltet ist und nach dem Stapel zu Lager (c) trägt, in welchen das eine Ende des mit dem anderen Ende hochzuschwenkenden Gleisstückes drehbar verlagert ist. z. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i, bei der ein stopfbüchsenloser Preßluftzylinder nur einseitig beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der nicht beaufschlagten Seite eine Feder angeordnet ist, derart, daß sie die Bühne schnell wieder in die horizontale Lage bringt. 3. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen (a) in der Höhe verstellbare Anschlagnocken (f) besitzt, so daß der auf der Drehbühne (b) stehende Wagen erst bei einer bestimmten Neigung ablaufen kann. q.. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Drehbühne (b) ein Verbindungsbügel (g) und gegebenenfalls an diesem in der Höhe verstellbare Anschlagnocken -angebracht sind, derart, daß sie den Anschlag für den nächstfolgenden Wagen bilden können.
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