DE50432C - Verfahren und Vorrichtungen zum Zusammenschweifsen von Metallplatten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtungen zum Zusammenschweifsen von MetallplattenInfo
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- DE50432C DE50432C DENDAT50432D DE50432DA DE50432C DE 50432 C DE50432 C DE 50432C DE NDAT50432 D DENDAT50432 D DE NDAT50432D DE 50432D A DE50432D A DE 50432DA DE 50432 C DE50432 C DE 50432C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K1/00—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
- B23K1/0008—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for particular articles or work
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, Metallfolien mit einander oder mit
einem gröfseren Metallstück zu verbinden, und besteht der Hauptsache nach darin, dafs die
Metallfolie oder dünne Metallplatte gegen die Oberfläche des Metallstückes, mit dem sie verbunden
werden soll, geprefst wird, worauf die überstehenden Theile entfernt und die Kanten
mittelst eines Lötheisens mit einander verschmolzen werden. Das Entfernen der überstehenden
Theile und das Zusammenschmelzen der Kanten unter Druck kann gleichzeitig und durch dasselbe Lötheisen ausgeführt werden.
Die vorliegende Befestigungsart eignet sich hauptsächlich zur Verbindung von Zinnfolien
unter einander, in welchen Fällen eine Anwendung von Loth oder Löthwasser nicht erforderlich
ist. Bei der Verbindung von Zinnfolien mit einem anderen Metall, z. B. Messing,
empfiehlt sich dagegen die Verwendung salzsauren Ammoniaks. Bei der Verbindung anderer
Metalle unter einander mufs das Löthwasser den Eigenschaften des betreffenden Metalles entsprechend gewählt werden. Die
Form des Lötheisens kann den verschiedenen Zwecken entsprechend eine beliebig verschiedene
sein. Der Druck, mit welchem die Theile auf bezw. gegen einander geprefst werden,
mufs genügend grofs sein, so dafs die Metalloberflächen in dichter Berührung mit einander
bleiben.
In beiliegender , Zeichnung veranschaulicht Fig. ι in oberer Ansicht die zur Ausführung
der Erfindung erforderlichen Vorrichtungen. Fig. 2 ist ein Verticalschnitt durch Fig. 1. Durch
Fig. 3 wird die Art und Weise der Verbindung einer Zinnplatte mit einem Messingstück
verdeutlicht. Fig. 4 ist ein Querschnitt von Fig. 3. Fig. 5 zeigt im Querschnitt eine Modification
des Apparates. Fig. 6 zeigt die beiden Metallplatten (Fig. 1), nachdem dieselben mit
einander verbunden sind.
A bezeichnet die Arbeitsplatte, auf welcher das Löthen ausgeführt wird. Die Oberfläche
derselben mufs möglichst hart und eben sein. Glas, Metall oder hartes Holz eignen sich daher
am besten zur Herstellung der Arbeitsplatte. B und C bezeichnen zwei Zinnfolien, welche
entlang- der Linie a-a, Fig. 6, mit einander verbunden werden sollen. .
D ist eine Metall- oder Glasplatte, die, ent-. sprechend der Verbindungslinie a-a, mit einer
geraden Kante versehen ist und die den Zweck hat, die Folien B und C fest auf einander zu
pressen, entweder auf oder ganz dicht neben der gewünschten Verbindungslinie. Zur Erzeugung
des nöthigen Druckes genügt der Druck mittelst der Hand oder das Eigengewicht des betreffenden Blockes D. Die Gröfse des
Blockes bezw. der Druckfläche nach der anderen Seite der Verbindungsnaht hin ist von
keiner Bedeutung und kann daher beliebig gewählt werden. E bezeichnet den Löthstempel,
der, ähnlich einem Lötheisen, aus einem Stück Eisen oder Metall besteht und hinreichend erhitzt
sein mufs, um die Metallfolien zu schmelzen. Bei der praktischen Ausführung wird das Lötheisen
an dem Druckstück D entlang über die Metallfolie geführt, um das überstehende Metall
hinter der beabsichtigten Verbindungsnaht, d. h. das Material hinter der Druckkante des Druckstückes
D, zu entfernen und gleichzeitig, um
Claims (1)
- das Metall an der Druckkante zu erhitzen, so dafs eine Verbindung der Metalltheile auf der gewünschten Linie erfolgt. Das Abtrennen des überstehenden Materials kann auch auf beliebige andere Weise ausgeführt werden, ohne dafs dadurch das Wesen der vorliegenden Erfindung berührt wird, die sich nur darauf erstreckt, eine Verbindung ohne Ueberschufsmetall herzustellen, indem die Hitze direct auf das Metall an der Kante der Druckplatte einwirkt. Es empfiehlt sich jedoch die Anwendung erhitzter Schneidestempel, weil hierbei das Abtrennen des überflüssigen Metalls und das Verschmelzen der Kanten gleichzeitig bewirkt wird.In Fig. 3 und 4 bezeichnet F eine Messingplatte und d eine daran zu befestigende Zinnfolie. Nachdem salzsaures Ammoniak auf die Zinnfolie aufgetragen ist, wird mit dem Löthstempel an der Kante der Platte D entlang das Ueberschufsmetall abgetrennt und die Verbindung der beiden Metallstücke durch Zusammenschmelzen' hergestellt.Fig. 5 veranschaulicht eine Vorrichtung zum Verschliefsen von Kannen oder anderen ähnlichen Gefä'fsen. Das Gefäfs G wird geschlossen, indem der aufgebogene Rand des Deckels H mit dem oberen Rand des Gefäfses verlöthet wird. Die Kanne G ruht zu diesem Zwecke in dem Halter M, so dafs der obere Rand etwas über die Oberfläche des Halters hervorragt. Ein Ring P preist den Rand des Deckels gegen die Wandungen der Kanne und die letzteren gegen den Halter M. Mittelst eines erhitzten Löthstempels wird nun der überstehende Theil der Kanne sowohl wie der Deckel abgetrennt, so dafs gleichzeitig die beiden Wandungen dicht mit einander verschmolzen werden.Es ist allerdings bekannt, dafs man Metallfolien mit einander zu verbinden versucht hat, indem das Material durch eine mit einer. Nuth versehene Klemmvorrichtung zusammengehalten und dann das Metall in diese Aushöhlung hineingeschmolzen wird, so dafs sich auf den Kanten der Platten Rippen von Metall bilden. Ein solcher Vorgang ist indessen nicht geeignet zur Erzeugung einer zusammengeschweifsten Verbindung, wie solche in vorliegender Erfindung vorgesehen ist, weil das Erhitzungseisen nicht direct an die Kante der Folie an den Kanten der Klemmvorrichtung angesetzt werden kann, weil die erstere unter die Oberfläche der Klemmvorrichtung versenkt ist und weil die Hitze des geschmolzenen Materials in der Aushöhlung von dem Material der Klemmvorrichtung absorbirt wird. Ueberdies wird das Ueberschufsmetall, welches hinter, der Druckkante liegt, nicht entfernt, sondern bleibt auf der Kante der Metallplatte zurück.PaτεNT-Aνspruch:Vorrichtungen und Verfahren zum Zusammenschweifsen von Metallplatten, darin bestehend, dafs die zur Verbindung auf bezw. gegen einander gelegten und in Richtung der Befestigungslinie durch passende Druckstücke, Klemmvorrichtungen etc. fest auf einander geprefsten Metallplatten durch Entlangführen eines erhitzten Löthstempels an der Druckkante des Druckstückes derart" mit einander verbunden werden, dafs ein Zusammenschmelzen der Platten unter Druck in Richtung der gewünschten bezw. durch die Druckkante bedingten Linie ohne Ueberschufsmetall stattfindet, wodurch eine verläfsliche glatte Verbindung ohne überstehende Metalltheile, Erhöhungen etc. erzielt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50432C true DE50432C (de) |
Family
ID=325281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50432D Expired - Lifetime DE50432C (de) | Verfahren und Vorrichtungen zum Zusammenschweifsen von Metallplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50432C (de) |
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