DE50313C - Neuerung an Magnet-Telephonen - Google Patents
Neuerung an Magnet-TelephonenInfo
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- DE50313C DE50313C DENDAT50313D DE50313DA DE50313C DE 50313 C DE50313 C DE 50313C DE NDAT50313 D DENDAT50313 D DE NDAT50313D DE 50313D A DE50313D A DE 50313DA DE 50313 C DE50313 C DE 50313C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R11/00—Transducers of moving-armature or moving-core type
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- Electromagnetism (AREA)
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Description
KAISERLICHES'
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. Februar 1889 ab.
Die Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung stellen das Constructionsprincip des vorliegenden
Telephonsystems schematisch dar, dasselbe kann sowohl als Geber, Fig. 1, als
auch als Empfänger, Fig. 2, verwendet werden. Die Fig. 3, 4 und 5 stellen als Beispiel die
Construction eines vollständigen Apparates dar. Die Fig. 3 stellt den Apparat im Grundrifs dar,
und zwar ist der obere Theil weggelassen; ' Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie I - II der
Fig. 3; Fig. 5 ein solcher nach Linie HI-IV der Fig. 3.
Die Haupttheile des vorliegenden Apparates sind folgende:
Die eiserne Membran D ist zwischen den Polen zweier Hufeisenmagnete M und Ai1 angeordnet.
Die auf den Polplatten der Hufeisenmagnete M M1 befestigten Inductionsspulen
B B B1 B1 sind so unter einander verbunden,
dafs die durch die Bewegung der Membran D inducirten Ströme sich summiren,
so dafs der resultireride Strom gleich der Summe der einzelnen Ströme ist. Die Membran D
ist in solcher Entfernung von den Magneten MM1 angeordnet, dafs jeder derselhen' eine gleiche
Anziehungskraft auf die erstere ausübt; zu diesem Zwecke ist die Membran D an ihrem
Umfang in einem mit Schraubengewinde versehenen Ring A befestigt, wodurch ein genaues
Reguliren der Membran ermöglicht wird. Ueber den Magneten M Ml befindet sich eine
zweite Membran E, die mit ihrem Umfang in der Hülse des Apparates befestigt ist. Diese
Membran E ist von gröfserem Durchmesser als die Membran D und besteht aus einem
nicht magnetischen Stoff, z. B. Holz, Ebonit, Aluminium oder Aluminiumbronze. Die
Membran E ist mit dem Mittelpunkt der Membran D durch die Aluminiumstange F,
die zwischen den Spulen des oberen Magneten M hindurchgeht, verbunden.
Wenn das Telephon als Geber dienen soll, ist die Stange F mit dem Mittelpunkt der
Membran E, Fig. 1, verbunden. In diesem Fall rufen die Schallwellen, da sie auf die
grofse Oberfläche der Membran E wirken, eine gröfsere mechanische Wirkung auf die
eiserne Membran D hervor; daraus folgt, dafs die Schwingungsweite der Membran gröfser
ist und folglich stärkere Ströme in den Spulen B Bx
hervorgerufen werden. Ferner sind die Schwingungen der Membran D vollständig übereinstimmend
mit den Schallwellen, so dafs die erzeugten Ströme die Worte in einer vollkommenen
Weise wiedergeben, ohne dieselben zu entstellen. Endlich ist man durch Vergröfserung
der elektromagnetischen Kraft der Magnete M M1 und des Durchmessers der
Membran E im Stande, beliebig starke Ströme durch die Leitung zu schicken, ohne deshalb
die Stimme übermäfsig anstrengen zu müssen.
Wenn der Apparat als Empfänger verwendet werden soll, mufs man, um mit hoher Stimme
gesprochene Worte oder jedes hohe akustische Zeichen vermittelst der erzeugten Ströme hervorbringen
zu können, die Membran E mit dem Mittelpunkt der Membran D durch zwei
oder mehrere Stangen FF1, Fig. 2, verbinden.
Man befestigt dieselben jedoch nicht im Mittelpunkt der Membran E, sondern in den
Punkten α und b, deren Entfernung vom
Mittelpunkt von dem Unterschied der Durchmesser der beiden Membranen D und E abhängt.
Es ist leicht ersichtlich, dafs in diesem Falle die Schwingungsweite der Membran D
gleich der Schwingungsweite der Punkte a und b der Membran E sein wird, und die
Schwingungsweite des Mittelpunktes dieser Membran proportional der Entfernung der
Punkte α und b vom Mittelpunkt und dem Durchmesser der Membran E sein wird.
Um den schädlichen Einflufs der Selbstinduction zu vermeiden, sind die Spulen B B1
mit doppelten Drähten umwunden, von denen der eine in gewöhnlicher Weise mit der
Leitung verbunden ist, während der andere einen in sich geschlossenen Stromkreis bildet,
welcher die Extraströme aufhebt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Telephonsystemen, bei welchen zwei Membranen, von denen eine aus magnetischem, die andere aus nicht magnetischem Material besteht, durch ein nicht magnetisches Verbindungsstück verbunden werden, die Verbindung der beiden Membranen durch eine oder mehrere Stangen derart, dafs, wenn der Apparat als Geber dient, eine Verbindungsstange benutzt wird, die die Mittelpunkte der beiden Membranen verbindet, wenn derselbe dagegen als Empfänger dient, mehrere Verbindungsstangen Anwendung finden, die mit dem Mittelpunkt der magnetischen Membran verbunden sind, deren Verbindungspunkte mit der nicht magnetischen Membran jedoch in gewisser Entfernung von deren Mittelpunkt liegen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50313C true DE50313C (de) |
Family
ID=325174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50313D Expired - Lifetime DE50313C (de) | Neuerung an Magnet-Telephonen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50313C (de) |
-
0
- DE DENDAT50313D patent/DE50313C/de not_active Expired - Lifetime
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